Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Donnerstag, den 01.02.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 1
Nordalpen Mitte: 1
Nordalpen Ost: 1
Niedere Tauern Nord: 1
Niedere Tauern Süd: 1
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Altschnee,

SCHLAGZEILE:
Geringe Lawinengefahr ? Altschneeproblem und spontane Gleitschneelawinen noch möglich.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark herrscht verbreitet geringe Lawinengefahr. Es gilt aber weiterhin das Altschneeproblem zu beachten, in steilem nordostseitigem Gelände ist durch große Zusatzbelastung die Auslösung einer Schneebrettlawine möglich. Außerdem können kleine spontane Schneebrett- oder Gleitschneelawinen nicht ausgeschlossen werden!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Nordseitigen existieren innerhalb der Altschneedecke weiterhin eine Abfolge von kompakten Schichten, Schmelzkrusten und weichen Schichten aus kantigen Kristallen oder eingeschneitem Oberflächenreif, die als Schwachschicht gelten. Sonnseitig konnte sich die Altschneedecke gut setzten, sie gestaltet sich allerdings zum Teil schon bis zum Boden durchfeuchtet.

WETTER:
Am Donnerstagvormittag weht noch föhniger Südwestwind bei einigen sonnigen Stunden. Ab Mittag nehmen in der Obersteiermark Wolken und Neben zu und es beginnt im Laufe des Nachmittages leicht zu schneien. Die Schneefallgrenze liegt zu Beginn bei 1000m Seehöhe, sinkt in weiterer Folge aber ab. Der Wind schläft ein und die Temperaturen liegen in 2000m zu Mittag um -4 Grad.

TENDENZ:
Am Freitag schneit es am Vormittag verbreitet und die Temperaturen sinken auf winterliche -9 Grad in 2000m. Mit dem Neuschnee und Wind steigt voraussichtlich die Lawinengefahr etwas an.

Der nächste Prognosebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Lisa Jöbstl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Mittwoch, den 31.01.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Süd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Gleitschnee,
Problem2: Altschnee,

SCHLAGZEILE:
Spontane Gleitschneelawinen in südlichen Expositionen – mäßige Lawinengefahr!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark herrscht über der Waldgrenze überwiegend mäßige Lawinengefahr, nur im Randgebirge wird sie mit gering beurteilt. Das Hauptproblem sind Gleitschneelawinen, die sich aus steilen bis mäßig steilen Hängen südlicher Expositionen spontan lösen können. Aus schneereichen, mit Triebschnee beladenen Hängen können die Lawinen auch mittlere Größe erreichen. Geöffnete Schneemäuler können sich jederzeit entladen und sollen als Gefahrenzeichen gedeutet werden! In den nördlichen Expositionen existiert ein Altschneeproblem, das bei großer Zusatzbelastung angesprochen werden kann und zu einer Schneebrettauslösung führen kann. Frische, kleine Triebschneelinsen können instabil sein und ein Schneebrett auslösen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Nordseitig existieren innerhalb der Altschneedecke weiterhin Schwachschichten aus kantigen Kristallen und Schmelzformen. Darüber hat frisch verfrachteter Schnee zum Teil Oberflächenreif von Dienstagnacht verdecket. Sonnseitig konnte sich die Altschneedecke gut setzten, sie gestaltet sich hier allerdings oft schon bis zum Boden durchfeuchtet. Dies bewirkt eine Schwächung des Schneedeckenfundaments und bildet den Boden, besonders Wiesen und glatter Fels, als Gleithorizont aus.

WETTER:
Der Mittwoch wird auf den Bergen ein verbreitet freundlicher Tag. Es scheint bei wechselnder Bewölkung häufig die Sonne, die Temperaturen liegen in 2000m Seehöhe um 0 Grad. Im Süden und Südosten der Steiermark hält sich vereinzelt Hochnebel. Der Wind weht schwach aus westlicher Richtung.

TENDENZ:
Am Donnerstag wird es auf den Bergen kälter und es ist ab Mittag mit Niederschlag zu rechnen. Die Schneefallgrenze liegt anfangs noch bei 1000m, Freitagfrüh um 700m Seehöhe. Durch den Temperaturrückgang nimmt die Gleitschneeaktivität ab, aber durch den Neuschnee wird es in den Hochlagen wieder angespannter.

Der nächste Prognosebericht wird Mittwoch bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Lisa Jöbstl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Dienstag, den 30.01.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 1-2 1400m
Niedere Tauern Nord: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Süd: 1
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Frischer Triebschnee, es herrscht mäßige Lawinengefahr.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark herrscht sowohl in den Nordalpen als auch in den Niederen Tauern Nord mäßige Lawinengefahr, ansonsten wird sie mit gering bewertet. Gefahrenstellen finden sich in erster Linie in nord- und zunehmend auch in ost- bis südexponierten Hängen, hinter Geländekanten wie auch in Rinnen und Mulden. Der stürmische Nordwestwind wird frische Verfrachtungen ausbilden, die störanfällig sind. Eine Schneebrettauslösung ist bei großer, durch den frischen Triebschnee zum Teil bereits bei geringer Zusatzbelastung möglich. Schneemäuler deuten auf Gleitschneeaktivitäten hin, sie müssen als Gefahrenzeichen gewertet werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In der Nacht auf den Dienstag setzen in den Nordstaulagen Schneefälle ein. Durch den stürmischen Wind wird es zur Bildung von frischem Triebschnee kommen. Er wird nicht gut mit der Unterlage binden, zum Teil wird auch Oberflächenreif überdeckt. Als weitere mögliche Schwachschichten gelten im Sinne der Altschneeproblematik eingelagerte kantige Formen, die den Schneedeckenaufbau in hochgelegenen, abgeschatteten Steilhängen schwächen. Sonnseitig wurde die Altschneedecke angefeuchtet und ist generell stabiler, hier besteht jedoch die Möglichkeit von Gleitschneelawinen, die sich auf steileren Grasmatten spontan lösen können.

WETTER:
Das Wetter präsentiert sich in der Steiermark am Dienstag zweigeteilt. Während in den Nordstaulagen Wolken dominieren, aus denen es immer wieder schneien wird, überwiegt in den südlichen Gebirgsgruppen der Sonnenschein. Die Temperaturen gehen zurück, um Mittag erwarten uns in 1500m etwa 0 Grad, in 2000m liegen die Werte um -3 Grad. Es weht starker bis stürmischer Wind aus nordwestlichen Richtungen.

TENDENZ:
Der Mittwoch verläuft bei einem Mix aus wolkigen und sonnigen Phasen niederschlagsfrei. Zudem lässt der Wind nach und die Temperaturen legen etwas zu. Im Hinblick auf die Lawinengefahr zeichnet sich keine wesentliche Änderung ab.

Der nächste Prognosebericht wird Dienstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Riegler

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Montag, den 29.01.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 1800m
Nordalpen Mitte: 1-2 1800m
Nordalpen Ost: 1-2 1800m
Niedere Tauern Nord: 1-2 1800m
Niedere Tauern Süd: 1
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Weiterhin mäßige Schneebrettgefahr in den Schattseiten der Hochlagen – vereinzelte Gleitschneeaktivität!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark herrscht in den Nordalpen und in den nördlichen Niederen Tauern mäßige, sonst geringe Lawinengefahr! Die Gefahrenstellen finden sich in den schattseitigen Hochlagen im kammnahen Gelände sowie in Rinnen und Mulden. Frischer Triebschnee hat sich auch in den Ostsektoren abgelagert. Schneebretter können meist nur mehr bei großer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Die Risse (Schneemäuler) in der Schneedecke werden größer und können jederzeit als Gleitschneelawinen entladen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Starker Wind hat am Sonntag der Schneedecke zugesetzt. In den Hochlagen gibt es frische Triebschneeablagerungen. Teilweise wurde in den Hochlagen Oberflächenreif überdeckt. Sonst gibt es auf engstem Raum verschiedene Schneearten: Schmelzharsch, Windharsch und schattseitig sogar noch ungebundenen kalten Schnee.

WETTER:
Am Montag wird der Nordwestwind wieder schwächer. In der Früh können sich im Norden noch ein paar Wolken zeigen. Im Süden sind die Gipfel von der Früh weg schon frei, tagsüber setzt sich überall strahlender Sonnenschein durch. Der Wind weht mäßig aus Nordwest. In 2000m bleibt es mild und es werden +4 Grad erwartet. Am Dienstag ist im Nordstau bei teils stürmischem Wind mit einigen Schneeschauern zu rechnen. Die Schneefallgrenze liegt bei ca. 1000m. In den südlichen Gebirgsgruppen ist es sonnig.

TENDENZ:
Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr. In den tiefen Lagen können sich nasse Rutsche lösen.

Der nächste Prognosebericht wird Montag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Sonntag, den 28.01.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 1
Niedere Tauern Süd: 1
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Altschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Weiterhin mäßige Schneebrettgefahr in den Schattseiten der Hochlagen – vereinzelte Gleitschneeaktivität!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark herrscht in den Nordalpen mäßige, sonst geringe Lawinengefahr! Die Gefahrenstellen finden sich in den schattseitigen Hochlagen im kammnahen Gelände sowie in Rinnen und Mulden. Schneebretter können meist nur mehr bei großer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Nach wie vor können vereinzelt Gleitschneelawinen auftreten.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Sonnenschein und milde Temperaturen in allen Höhenlagen haben sich weiter positiv auf die Schneedecke ausgewirkt. Die mächtigen Neuschneezuwächse in den Nordalpen haben sich gut gesetzt und verfestigt. Auch die Verbindung zum Altschnee ist besser geworden. Oberhalb von ca. 2000m liegt der Triebschnee auf weiche Schichten auf, die als Schwachschichten dienen können. Schattseitig hat sich Oberflächenreif gebildet.

WETTER:
Am Sonntag nimmt der Nordwestwind in der Höhe Fahrt auf. Es wird zunehmend stürmisch, speziell im Nordosten. Dazu ziehen Wolken durch, die Nordalpen geraten tagsüber teilweise in Nebel, es wird aber trocken bleiben. Alpensüdseitig zeigt sich auch länger die Sonne. In 2000m hat es -1 Grad. Am Montag wird der Nordwestwind wieder schwächer. In der Früh können sich noch ein paar Wolken zeigen. Tagsüber setzt sich aber überall strahlender Sonnenschein durch und es wird sehr mild.

TENDENZ:
Die Lawinengefahr nimmt weiter ab.

Der nächste Prognosebericht wird Sonntag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
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Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Samstag, den 27.01.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Weiterhin mäßige Schneebrettgefahr in den Schattseiten der Hochlagen – vereinzelte Gleitschneeaktivität!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark herrscht in den Nordalpen und in den Niederen Tauern mäßige, sonst geringe Lawinengefahr! Die Gefahrenstellen finden sich in den schattseitigen Hochlagen im kammnahen Gelände sowie in Rinnen und Mulden. Hauptsächlich wird eine große Zusatzlast benötigt um ein Schneebrett auslösen zu können. Nach wie vor können Gleitschneelawinen auftreten.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Sonnenschein und milde Temperaturen in allen Höhenlagen haben sich positiv auf die Schneedecke ausgewirkt. Die mächtigen Neuschneezuwächse in den Nordalpen haben sich gut gesetzt und verfestigt. Auch die Verbindung zum Altschnee ist besser geworden. Oberhalb von ca. 2000m liegt der Triebschnee auf weiche Schichten (kantige Formen, Oberflächenreifschicht) auf, die als Schwachschichten dienen können.

WETTER:
Am Samstag hält das sonnige Wetter an. Bei nur wenig Wind ziehen hohe, im Süden teils auch mittelhohe Wolkenfelder durch. Die Gipfel bleiben aber frei. Es wird eine Spur kühler, die Frostgrenze sinkt an der Alpennordseite gegen 2000 Meter. Am Sonntag nimmt der Nordwestwind in der Höhe Fahrt auf. Es wird zunehmend stürmisch, speziell im Nordosten. Dazu ziehen Wolken durch, die Nordalpen geraten tagsüber teilweise in Nebel, es wird aber trocken bleiben. Alpensüdseitig zeigt sich auch länger die Sonne.

TENDENZ:
Die Lawinensituation wird sich nicht westlich ändern.

Der nächste Prognosebericht wird Samstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
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Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Freitag, den 26.01.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Mäßige Schneebrettgefahr in den Schattseiten der Hochlagen – vereinzelte Nassschneerutsche!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark herrscht in den Nordalpen und in den Niederen Tauern mäßige, sonst geringe Lawinengefahr! Die Gefahrenstellen finden sich im kammnahen Gelände sowie in Rinnen und Mulden. Grundsätzlich wird eine große Zusatzlast benötigt um ein Schneebrett auszulösen. Vereinzelt ist dies aber auch bei einer geringen Zusatzlast möglich. In den tiefen Lagen sind spontane nasse Grundlawinen (Maximum Größe 2 Lawinen) nicht ausgeschlossen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Temperaturanstieg und die Einstrahlung haben sich positiv auf die Schneedecke ausgewirkt. In den Schattseiten der Hochlagen ist der Schnee kalt und die Schwachschichten wurden konserviert. Hier ist die Schneedecke noch störanfällig! Triebschneeansammlungen haben mehrere weiche Schichten (kantige Formen, Oberflächenreifschicht, weiche Neuschneepakete) überdeckt, die als Schwachschichten dienen können.

WETTER:
Mit Westwind ziehen am Freitag hohe und zeitweise auch mittelhohe Wolkenfelder durch. Die höheren Gipfel der Niederen Tauern sowie die Gurk- und Seetaler Alpen können zeitweise in Nebel geraten. Sonst sind die Berge durchwegs frei und es gibt etwas Sonnenschein. Es bleibt sehr mild. In 2000m hat es +4 Grad. Der Wind weht schwach aus westlichen Richtungen. Nur zwischen Zirbitzkogel bis zum Koralmspeik werden Spitzen bis zu 60km/h erwartet. Am Samstag ist es erneut vorwiegend sonnig, aber etwas kühler.

TENDENZ:
Die Lawinensituation wird sich nicht westlich ändern.

Der nächste Prognosebericht wird Freitag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Donnerstag, den 25.01.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 3
Nordalpen Mitte: 3
Nordalpen Ost: 3
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, Ganztägig
Problem2: Nassschnee, Tiefere Lagen

SCHLAGZEILE:
Erhebliche Schneebrettgefahr durch Triebschnee – Nassschneelawinen in den tiefen Lagen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark herrscht erhebliche Lawinengefahr. Besonders betroffen sind schattseitige Hänge oberhalb der Waldgrenze. Es reicht nach wie vor eine geringe Zusatzbelastung aus, um ein Schneebrett (sonnseitig über 1800m auch ein feuchtes Schneebrett) auslösen zu können. Vorsicht vor frisch gebildeten Wechten, diese sind instabil! Am Donnerstag werden sonnseitig weitere spontane Lawinen erwartet. In den tiefen Lagen können auch Grundlawinen exponierte Verkehrswege erreichen. Aufgegangene Schneemäuler können sich jederzeit entladen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Temperaturanstieg und die Einstrahlung haben sich positiv auf die Schneedecke ausgewirkt. In der Nacht entsteht ein nicht tragfähiger Harschdeckel, der sich am Donnerstag wieder rasch auflöst. In den Schattseiten der Hochlagen ist der Schnee kalt und die Schwachschichten wurden konserviert. Hier ist die Schneedecke noch störanfällig! Große Triebschneeansammlungen haben mehrere weiche Schichten (kantige Formen, Oberflächenreifschicht, weiche Neuschneepakete) überdeckt, die als Schwachschichten dienen können. In den tiefen Lagen ist der Schnee feucht bzw. nass. Die Verbindung mit dem warmen Boden ist nicht gut!

WETTER:
Hochdruckeinfluss bringt am Donnerstag sonniges und mildes Bergwetter. Am Nachmittag ziehen einige hochliegende Wolken durch. In 1500m werden +5 Grad erwartet. Der Wind weht mäßig aus Südwest. Mit Westwind ziehen am Freitag hohe und mittelhohe Wolkenfelder durch. Die höheren Gipfel der Niederen Tauern sowie die Gurk- und Seetaler Alpen können zeitweise in Nebel geraten. Sonst sind die Berge durchwegs frei und es gibt etwas Sonnenschein.

TENDENZ:
Eine weitere Entspannung der Lawinensituation wird erwartet. Die Schneebrettgefahr in den schattseitigen Hochlagen bleibt jedoch erhalten.

Der nächste Prognosebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Mittwoch, den 24.01.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 3
Nordalpen Mitte: 3
Nordalpen Ost: 3
Niedere Tauern Nord: 3
Niedere Tauern Süd: 3
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 3
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, Ganztägig
Problem2: Nassschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Erhebliche Lawinengefahr – spontane Lawinen nach wie vor möglich!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark herrscht erhebliche Lawinengefahr. Während des Tages ist mit weiteren spontanen Lawinenabgängen zu rechnen. Besonders betroffen sind durch die Einstrahlung und durch die Erwärmung sonnseitige Hänge. Zudem steigt die Gefahr von Nassschneelawinen in den tiefen Lagen wieder an. Auch Gleitschneelawinen können sich jederzeit entladen. Im Tourenbereich ist die Situation weiterhin sehr angespannt. Die Gefahrenstellen verlagern sich während des Tages auf die Schattseiten. Besonders betroffen sind die offenen Hänge oberhalb der Waldgrenze. Es reicht nach wie vor eine geringe Zusatzbelastung aus, um ein Schneebrett auslösen zu können. Vorsicht vor frisch gebildeten Wechten, diese sind instabil! Es erfordert weiterhin lawinenkundliches Wissen und eine gute Spurwahl im Gelände um sichere Touren durchführen zu können.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Große, spröde Triebschneeansammlungen bzw. Neuschnee haben mehrere weiche Schichten (kantige Formen, weiche Neuschneepakete) überdeckt, die als Schwachschichten dienen können. In den Nordalpen liegt eine Triebschneeschicht (bis 40 cm) auf einer Oberflächenreifschicht auf, die sich die sich in der Nacht von Sonntag auf Montag gebildet hat. Heutige Sprengungen haben gezeigt, dass diese Schicht sehr störanfällig ist. In den tiefen Lagen (westlicher Nordstau) ist der Schnee schon feucht geworden und konnte sich mit der Abkühlung auch schon etwas setzen. Es hat sich ein Harschdeckel gebildet, welcher mit Neuschnee überdeckt wurde. Die Verbindung mit dem warmen Boden ist allerdings nicht gut!

WETTER:
In der zweiten Nachthälfte von Dienstag auf Mittwoch werden die Wolken im Nordstau dichter und es regnet ein wenig. Schneefallgrenze steigt kurzeitig über 1400m an. Am Mittwoch lösen sich die Restwolken im Laufe des Vormittages auf, und es wird dann überall sonnig. Südlich der Mur- Mürzfurche scheint bereits am Vormittag die Sonne. Es wird mild. In 2000m steigt die Temperatur bis zum Nachmittag bis auf +5 Grad an. Es weht nur schwacher Wind aus Südwest. Am Donnerstag bleibt es mild und sonnig. Einige hochliegende Wolken ziehen durch. Es weht schwacher wind aus Süden.

TENDENZ:
Die erhebliche Lawinengefahr bleibt am Donnerstag bestehen. Im Tourenbereich lauert die Schneebrettgefahr in den Schattlagen!

Der nächste Prognosebericht wird Mittwoch bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Dienstag, den 23.01.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 4
Nordalpen Mitte: 4
Nordalpen Ost: 4
Niedere Tauern Nord: 3
Niedere Tauern Süd: 3
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 3
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 3

Problem1: Triebschnee, Ganztägig
Problem2: Neuschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Große Lawinengefahr! Triebschnee- und Neuschneeproblem!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Nordalpen herrscht verbreitet große Lawinengefahr! In den restlichen Gebirgsgruppen wird die Lawinengefahr mit erheblich beurteilt. Während des Tages ist mit weiteren spontanen Lawinenabgängen zu rechnen. Vereinzelt können exponierte Verkehrswege betroffen sein. In den Hochlagen sind Lockerschneelawinen aus steilen Fels- und Schrofengelände wahrscheinlich! Die Gefahr von Nassschneelawinen ist durch die Abkühlung geringer geworden, allerdings können sich Gleitschneelawinen jederzeit entladen. Im Tourenbereich ist die Situation weiterhin sehr angespannt. Alarmzeichen (Risse, Wummgeräusche) sollten auch als solche erkannt werden. Eine Schneebrettauslösung ist bei geringer Zusatzbelastung in allen Expositionen wahrscheinlich! Für eine Beurteilung der Situation wird viel Erfahrung benötigt.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Große Triebschneeansammlungen bzw. Neuschnee haben mehrere weiche Schichten (Oberflächenreif, kantige Formen, weiche Triebschneepakete) überdeckt, die als Schwachschichten dienen können. Zum Teil können ausgelöste Lawinen tiefere Schwachschichten ansprechen und dann große Ausmaße erreichen. In den tiefen Lagen (westlicher Nordstau) ist der Schnee schon feucht geworden und dieser konnte sich mit der Abkühlung auch schon etwas setzen. Es hat sich ein Harschdeckel gebildet, welcher mit Neuschnee überdeckt wurde. Die Verbindung mit dem warmen Boden ist allerdings nicht gut!

WETTER:
Die Schneeschauer werden alpennordseitig tagsüber weniger und es lockert am Nachmittag vom Dachstein bis zum Hochschwab zeitweise auf. Von Mariazell bis Göller schneit es etwas länger. Bis am Abend sind noch 5 bis 15cm Neuschnee möglich. Südlich der Mur- Mürzfurche bleibt es ganztags trocken und es wird auch sonnig. In 2000m weht kräftiger Nordwestwind mit bis zu 80km/h, der im Tagesverlauf aber deutlich schwächer wird. In 2000m ist es heute noch kalt bei -7 Grad.

TENDENZ:
Am Nachmittag ist mit einer leichten Entspannung zu rechnen, ehe sich ein Nassschneeproblem einstellt! Nach Auflösung von Restwolken stellt sich am Mittwoch recht sonniges und mildes Wetter ein. Die Temperatur in 2000m steigt am Nachmittag auf +5 Grad.

Der nächste Bericht wird Dienstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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