Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Donnerstag, den 01.03.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Süd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge Ost: 1-2 Waldgrenze

Problem1: Altschnee,
Problem2: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Triebschnee und Schwachschichten im Altschnee führen zu mäßiger Lawinengefahr oberhalb der Waldgrenze!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Oberhalb der Waldgrenze herrscht mäßige Lawinengefahr, in den windgeschützten Bereichen unterhalb der Waldgrenze findet sich noch Pulverschnee und die die Lawinengefahr ist gering. Die Gefahrenstellen sind hauptsächlich kammnah, wo alter Triebschnee auf einer instabilen Schwachschicht im Altschnee liegt und können wegen der wechselnden Windverhältnisse in allen Expositionen auftreten. Diese alten Triebschneeablagerungen können insbesondere durch große Zusatzbelastung als mittelgroße Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Dort wo in den vergangenen drei Tagen frischer Triebschnee auf dem immer noch vorhandenen Pulverschnee abgelagert wurde, reicht meist schon eine geringe Zusatzbelastung um Schneebrettlawinen auszulösen. Allerdings sind diese Gefahrenbereiche, die eher im südlich exponierten Gelände im Osten der Steiermark anzutreffen sind, regional sehr begrenzt und relativ leicht zu erkennen (Windzeichen beachten!).

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Triebschnee von vergangener Woche hat sich gesetzt, liegt aber auf einem zunehmend instabiler werdenden Schneedeckenfundament. Dieses ist mit Harschkrusten durchsetzt, zwischen den Krusten finden sich immer lockerer werdende Schichten aus kantigen Kristallen. Kritisch sind vor allem Bereiche mit geringmächtigem Schneedeckenfundament, wo die derzeitige Kälte für rasches Wachstum der kantigen Schneekristalle sorgt. Dort, wo solche Schwachschichten mit einer gebundenen Schneetafel (z.B. Triebschnee) überdeckt sind, ist der Schneedeckenaufbau instabil. Vereinzelt, insbesondere im Osten der Steiermark, hat sich in den letzten drei Tagen im Süd- und Ostsektor auch frischer Triebschnee auf einer Schwachschicht aus lockerem Pulverschnee gebildet. In diesen Bereichen ist die Schneedecke sehr instabil. Unterhalb der Waldgrenze findet sich schattseitig nach wie vor lockerer, ungebundener Pulverschnee. Sonnseitig wird die Schneedecke trotz der tiefen Temperaturen schon angefeuchtet.

WETTER:
Der Donnerstag präsentiert sich anfangs großteils sonnig, im Laufe des Tages ziehen aber von Südwesten her Wolken auf. Im Osten der Steiermark kommt lebhafter Südwestwind auf. Die Temperaturen in 2000m steigen bis zum Abend von -13 auf -5 Grad.

TENDENZ:
Am Freitag ist die Kälteperiode in den Bergen endgültig vorbei. Die Erwärmung kann vereinzelt zu spontaner Lawinentätigkeit führen, generell wird die Lawinengefahr aber eher geringer.

Der nächste Prognosebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Mittwoch, den 28.02.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Süd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge Ost: 1-2 Waldgrenze

Problem1: Altschnee,
Problem2: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Triebschnee und Schwachschichten im Altschnee führen zu mäßiger Lawinengefahr oberhalb der Waldgrenze!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Oberhalb der Waldgrenze herrscht mäßige Lawinengefahr, in den windgeschützten Bereichen unterhalb der Waldgrenze findet sich noch Pulverschnee und die die Lawinengefahr ist gering. Gefahrenstellen finden sich kammnah, vor allem in den Expositionen Nord über West bis Süd, wo alter Triebschnee auf einer instabilen Schwachschicht im Altschnee liegt. Insbesondere in Bereichen mit eher geringer Schneemächtigkeit ist der Schneedeckenaufbau instabil. Hier können generell durch große Zusatzbelastung, vereinzelt auch durch geringe Zusatzbelastung Schneebrettlawinen ausgelöst werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Triebschnee von vergangener Woche hat sich gesetzt, liegt aber auf einem zunehmend instabiler werdenden Schneedeckenfundament. Dieses ist mit Harschkrusten durchsetzt, zwischen den Krusten finden sich immer lockerer werdende Schichten aus kantigen Kristallen. Kritisch sind vor allem Bereiche mit geringmächtigem Schneedeckenfundament, wo die derzeitige Kälte für rasches Wachstum der kantigen Schneekristalle sorgt. Dort, wo solche Schwachschichten mit einer gebundenen Schneetafel (z.B. Triebschnee) überdeckt sind, ist der Schneedeckenaufbau instabil. Vereinzelt (insbesondere im Osten der Steiermark) hat sich am Dienstag im Südsektor auch frischer Triebschnee auf einer Schwachschicht aus lockerem Pulverschnee gebildet. Hier können kleine Schneebrettlawinen schon mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Unterhalb der Waldgrenze findet sich schattseitig nach wie vor lockerer, ungebundener Pulverschnee. Sonnseitig wird die Schneedecke trotz der tiefen Temperaturen schon angefeuc htet.

WETTER:
Der Mittwoch wird auf den Bergen großteils sonnig, aber mit -18 Grad in 2000m immer noch sehr kalt. Der Wind bleibt schwach.

TENDENZ:
Am Donnerstag wird es bei wechselnder Bewölkung milder. Die Lawinengefahr ändert sich nur wenig.

Der nächste Prognosebericht wird Mittwoch bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Dienstag, den 27.02.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Süd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge Ost: 1-2 Waldgrenze

Problem1: Altschnee,

SCHLAGZEILE:
Altschneeproblematik führt zu mäßiger Lawinengefahr oberhalb der Waldgrenze!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Oberhalb der Waldgrenze herrscht mäßige Lawinengefahr, in den windgeschützen Bereichen unterhalb der Waldgrenze findet sich noch Pulverschnee und die die Lawinengefahr ist gering. Gefahrenstellen finden sich kammnah, vor allem in den Expositionen Nord über West bis Süd, wo alter Triebschnee auf einer instabilen Schwachschicht im Altschnee liegt. Insbesondere direkt oberhalb der Waldgrenze und in Bereichen mit eher geringer Schneemächtigkeit ist der Schneedeckenaufbau instabil. Hier können generell durch große Zusatzbelastung, vereinzelt auch durch geringe Zusatzbelastung Schneebrettlawinen ausgelöst werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Triebschnee in den Westexpositionen von vergangener Woche hat sich gesetzt, liegt aber auf einem teilweise instabilen Schneedeckenfundament. Dieses ist vielerorts mit Harschkrusten durchsetzt, zwischen den Krusten finden sich lockere Schichten aus kantigen Kristallen. Kritisch sind vor allem Bereiche mit geringmächtigem Schneedeckenfundament, wo sich besonders leicht störbare Schwachschichten im Altschnee gebildet haben. Dort, wo diese Schwachschichten mit Triebschnee überdeckt wurden, ist der Schneedeckenaufbau weiterhin instabil. Unterhalb der Waldgrenze findet sich schattseitig nach wie vor lockerer, ungebundener Pulverschnee. Sonnseitig wurde die Schneedecke trotz der tiefen Temperaturen schon angefeuchtet und es hat sich in Folge eine Harschkruste gebildet.

WETTER:
Am Dienstag ist es im Steirischen Bergland weiterhin bitterkalt mit bis zu -22 Grad in 2000m. Dazu weht Nordostwind, der in den östlichen Gebirgsgruppen auch lebhaft ausfallen kann. In der gesamten Steiermark ziehen dichte Wolkenfelder durch, die Sichtverhältnisse sind oft eingeschränkt und es schneit immer wieder unergiebig.

TENDENZ:
Am Mittwoch setzt sich mehr und mehr die Sonne durch, es bleibt aber bitterkalt. Die Lawinengefahr ändert sich kaum.

Der nächste Prognosebericht wird Dienstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Montag, den 26.02.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Süd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge Ost: 1-2 Waldgrenze

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Triebschnee in untypischen Expositionen führt zu mäßiger Lawinengefahr oberhalb der Waldgrenze!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Oberhalb der Waldgrenze herrscht mäßige Lawinengefahr, in den windgeschützen Bereichen unterhalb der Waldgrenze ist die Lawinengefahr gering. Gefahrenstellen finden sich kammnah in nordwestlich bis südöstlich exponierten Hängen, wohin der Ost- und Nordwind Triebschnee verfrachtet hat. Insbesondere direkt oberhalb der Waldgrenze liegt dieser Triebschnee auf einer instabilen Schwachschicht im Altschnee. Hier können generell durch große Zusatzbelastung, vereinzelt auch durch geringe Zusatzbelastung Schneebrettlawinen ausgelöst werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Neuschnee von vergangener Woche wurde durch mäßigen Ost- und Nordwind kammnah in westlich und südlich exponierte Hänge verfrachtet. Das Schneedeckenfundament ist vielerorts mit Harschkrusten durchsetzt, zwischen den Krusten finden sich lockere Schichten aus kantigen Kristallen. Kritisch sind vor allem Bereiche mit geringmächtigem Schneedeckenfundament, wo sich besonders leicht störbare Schwachschichten im Altschnee gebildet haben. Dort, wo diese Schwachschichten mit Triebschnee überdeckt wurden, ist der Schneedeckenaufbau weiterhin instabil. Unterhalb der Waldgrenze findet sich schattseitig nach wie vor lockerer, ungebundener Pulverschnee. Sonnseitig wurde die Schneedecke trotz der tiefen Temperaturen angefeuchtet und es bildet sich eine Harschkruste. Stellenweise hat sich auch Oberflächenreif gebildet.

WETTER:
Am Montag ist es im Steirischen Bergland weiterhin bitterkalt mit bis zu -21 Grad in 2000m. Dazu weht Nordostwind, der in den östlichen Gebirgsgruppen auch lebhaft ausfallen kann. Im Nordstaubereich ist es von der Früh weg bewölkt, es kann leicht schneien und es herrschen schlechte Sichtverhältnisse. Im restlichen Bergland kommt in den Morgenstunden noch ein wenig die Sonne durch.

TENDENZ:
Auch am Dienstag ist es großteils trüb und es bleibt sehr kalt. Die Lawinengefahr ändert sich kaum.

Der nächste Prognosebericht wird Montag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Sonntag, den 25.02.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2-3 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2-3 Waldgrenze
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Triebschnee in untypischen Bereichen führt in einigen Regionen zu erheblicher Lawinengefahr oberhalb der Waldgrenze!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Oberhalb der Waldgrenze herrscht im westlichen Randgebirge, in den südlichen Niederen Tauern und in den Nordalpen Ost erhebliche Lawinengefahr. Unterhalb der Waldgrenze und in den übrigen Regionen ist die Lawinengefahr mäßig. Kritisch sind derzeit kammnahe Bereiche der Expositionen Nordwest bis Süd, wohin der Ost- und Nordwind, störanfälligen Triebschnee verfrachtet hat. Insbesondere direkt oberhalb der Waldgrenze liegt dieser Triebschnee auf einer instabilen Schwachschicht und kann schon bei geringer Zusatzbelastung als Schneebrettlawine ausgelöst werden. Da derzeit ungewohnte Bereiche mit Triebschnee beladen sind, ist es wichtig auf Tour die Windzeichen eigenständig lesen und die Gefahrenstellen erkennen zu können.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Von Dienstag bis Freitag sind in den steirischen Bergen bis zu 50 cm Neuschnee gefallen. Der Niederschlagsschwerpunkt lag im Bereich der Koralpe, aber auch die östlichen Niederen Tauern, die Nordalpen Ost und das östliche Randgebirge haben einigen Neuschnee abbekommen. Der kalte Schnee ist zunächst ohne Wind gefallen und wurde dann seit Donnerstag durch mäßigen bis lebhaften Ostwind kammnah in westlich exponierten Hängen abgelagert. Am Samstag hat der Wind auf Nord gedreht, wodurch nun auch die Südexpositionen mit Triebschnee beladen werden. Das Schneedeckenfundament ist vielerorts mit Harschkrusten durchsetzt, zwischen den Krusten finden sich lockere Schichten aus kantigen Kristallen. Kritisch ist vor allem die oberste, dünne Harschschicht, da sich unter ihr eine leicht störbare Schwachschicht gebildet hat. Dort, wo diese Schwachschicht mit frischem Triebschnee überdeckt wurde, ist der Schneedeckenaufbau sehr instabil. Unterhalb der Waldgrenze findet sich schattseitig nach wie vor lockerer, ungebundener Pulverschnee. Sonnseitig hat sich vielerorts an der Oberfläche eine Schmelzharschkruste gebildet.

WETTER:
Am Sonntag erwartet uns über den steirischen Bergen großteils strahlend blauer Himmel, aber auch arktisch kalte Temperaturen. In 2000m muss man mit bis zu -20 Grad rechnen. In den östlichen Gebirgsgruppen sorgt lebhafter Nordwind für noch niedrigere gefühlte Temperaturen.

TENDENZ:
Auch am Montag bleibt es sehr kalt. Im Nordstau nimmt die Bewölkung ein wenig zu und es kann vereinzelt unergiebig schneien. Der Wind dreht auf Nordost. Die Lawinengefahr ändert sich kaum.

Der nächste Prognosebericht wird Sonntag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
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Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Samstag, den 24.02.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2-3 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2-3 Waldgrenze
Randgebirge Ost: 2-3 Waldgrenze

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Neuschnee und Ostwind führen zu Triebschnee in untypischen Bereichen und erheblicher Lawinengefahr oberhalb der Waldgrenze!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Oberhalb der Waldgrenze herrscht in den neuschneereichen Regionen der Steiermark erhebliche Lawinengefahr, darunter ist die Lawinengefahr mäßig. Kritisch sind derzeit kammnahe Bereiche der Expositionen West und Nord, wohin der Ost- bzw. Südostwind frischen, störanfälligen Triebschnee verfrachtet hat. Dieser Triebschnee kann schon bei geringer Zusatzbelastung als Schneebrettlawine abgehen. Unterhalb der Waldgrenze und dort, wo der Wind nicht durchgegriffen hat, findet sich lockerer, ungebundener Pulverschnee. Da derzeit ungewohnte Bereiche mit Triebschnee beladen sind, ist es wichtig auf Tour die Windzeichen eigenständig lesen und die Gefahrenstellen erkennen zu können.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Seit Dienstag sind in den steirischen Bergen bis zu 50 cm Neuschnee gefallen. Der kalte Schnee ist zunächst ohne Wind gefallen und wurde dann seit Donnerstag durch lebhaften Ost- bis Südostwind verfrachtet. Der Niederschlagsschwerpunkt lag im Bereich der Koralpe, aber auch die östlichen Niederen Tauern, die Nordalpen Ost und das östliche Randgebirge haben einigen Neuschnee abbekommen. Der frische Triebschnee sammelt sich in ungewohnten Expositionen und überdeckt lockeren Pulverschnee, der als Schwachschicht dient. Dieser Schneedeckenaufbau ist lokal sehr instabil und vereinzelt sind spontane Schneebrettlawinen möglich.

WETTER:
Am Samstag lockern die Wolken im Norden der Steiermark bereits in den Morgenstunden auf, im Süden halten sie sich etwas länger. Letzte unergiebige Schneeschauer klingen meist bis Mittag ab und vielerorts kommt die Sonne heraus. Vereinzelt können aber Wolken die Sichtbedingungen im Gipfelbereich stark einschränken. Der vorerst schwache Ostwind dreht am Nachmittag auf Nord und wird in den östlichen Landesteilen stärker. Die Temperaturen liegen in 2000m bei etwa -7 Grad.

TENDENZ:
Der Sonntag wird großteils sonnig, aber bitterkalt. In 2000m können die Temperaturen bis -20 Grad sinken. Die Lawinengefahr geht wegen der Kälte nur langsam zurück.

Der nächste Prognosebericht wird Samstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Freitag, den 23.02.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Frischer Triebschnee – untypische Einwehungen im Nordwestsektor!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark wird die Lawinengefahr weiterhin mit mäßig beurteilt. Das Hauptproblem bleibt der Triebschnee. Dort wo heute lokal der Wind durchgegriffen hat, sind frische störanfällige Triebschneeansammlungen entstanden. Die Gefahrenstellen befinden sich oberhalb der Waldgrenze in den nordwest- bis ostexponierten Hängen. Ältere Triebschneepakete wurden überschneit und sind im Gelände nur noch schwer zu erkennen. Die frischen Triebschneeansammlungen sind mit geringer Zusatzbelastung zu stören, allerdings werden bei einer Auslösung Größe 2 Lawinen erwartet.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Seit Beginn des Niederschlagsereignisses sind in den steirischen Bergen 20 – 40 cm Neuschnee gefallen. Der kalte Schnee ist meist ohne Wind gefallen. Niederschlagsschwerpunkt lag zwischen Koralpe und Wechsel. In den Tauern gab es weniger Neuschneezuwachs. Der Neuschnee überdeckt älteren Triebschnee in den Schattseiten. Die Triebschneepakete sind auf Oberflächenreif bzw. auf lockeren Pulverschnee abgelagert. Sonst zeigt sich die Schneedecke stabil.

WETTER:
Auf den Bergen der Steiermark überwiegt auch am Freitag starke Bewölkung, im Süden und in der Osthälfte schneit es noch häufig. Am stärksten fällt der Schneefall erneut auf der Koralpe aus. Am Nachmittag werden in den Tauern und in den Nordalpen sonnige Abschnitte erwartet. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Südost.

TENDENZ:
Am Samstag lockern die Wolken im Norden auf, im Süden halten sie sich länger. Letzte Schneeschauer im Südosten klingen meist bis Mittag ab. In der Höhe kurzfristige Frostmilderung. Die Lawinengefahr steigt schnell an, wenn der Wind durchgreift.

Der nächste Prognosebericht wird Freitag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Donnerstag, den 22.02.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Neuschnee hat die untypischen Einwehungen (Triebschnee) überdeckt!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark wird die Lawinengefahr weiterhin mit mäßig beurteilt. Das Hauptproblem bleibt der Triebschnee, der nicht unterschätzt werden sollte. Die Gefahrenstellen befinden sich oberhalb der Waldgrenze in den nord- und ostexponierten Hängen. Durch die Überschneiung der Triebschneepakete sind diese im Gelände nur noch schwer zu erkennen. Grundsätzlich wird eine große Zusatzbelastung benötigt, um ein Schneebrett auslösen zu können. Vereinzelt kann auch eine geringe Zusatzleistung für eine Auslösung reichen. Frische Triebschneelinsen sind vereinzelt in dem kammnahen Gelände auch auf den Westseiten anzutreffen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den letzten 24 Stunden gab es unergiebigen Neuschneezuwachs. Der kalte Schnee ist mit Wind gefallen. Niederschlagsschwerpunkt lag zwischen Koralpe und Wechsel. In den Tauern gab es weniger Neuschneezuwachs. Der Neuschnee überdeckt älteren Triebschnee in den Schattseiten. Die Triebschneepakete sind auf Oberflächenreif abgelagert. Sonst zeigt sich die Schneedecke stabil.

WETTER:
Am Donnerstag ist es stark bewölkt oder bedeckt und häufig schneit es. Am meisten Neuschnee kommt im Steirischen Randgebirge bzw. auf der Koralpe zusammen, nur wenige Zentimeter sind in den Nordalpen zu erwarten. Es ist sehr kalt, in 2000m werden -10 Grad erwartet. Der Wind weht mäßig aus Nordost. Auf den Bergen der Steiermark überwiegt auch am Freitag starke Bewölkung, im Süden und in der Osthälfte schneit es noch häufig. Am stärksten fällt der Schneefall auf der Koralpe aus.

TENDENZ:
Solange der Wind schwach bleibt wird keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr erwartet.

Der nächste Prognosebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
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8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Mittwoch, den 21.02.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Neuschnee hat die untypischen Einwehungen durch Südwind in den Schattlagen überdeckt!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark wird die Lawinengefahr weiterhin mit mäßig beurteilt. Das Hauptproblem bleibt der Triebschnee, der nicht unterschätzt werden sollte. Die Gefahrenstellen befinden sich oberhalb der Waldgrenze in den nord- und ostexponierten Hängen. Durch die Überschneiung der Triebschneepakete sind diese im Gelände nur noch schwer zu erkennen. Grundsätzlich wird eine große Zusatzbelastung benötigt, um ein Schneebrett auslösen zu können. Vereinzelt kann auch eine kleine Zusatzleistung für eine Auslösung reichen. Frische Triebschneelinsen sind vereinzelt in dem kammnahen Gelände auch auf den Südseiten anzutreffen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den letzten 24 Stunden sind in der Steiermark bis zu 15cm Neuschnee ohne Wind gefallen. Niederschlagsschwerpunkt lag zwischen Koralpe und Wechsel. In den Tauern gab es weniger Neuschneezuwachs. Der Neuschnee überdeckt den Triebschnee in den Schattseiten. Die Triebschneepakete sind auf Oberflächenreif abgelagert. Bis in die mittleren Lagen hat sich die Schneedecke stabilisiert.

WETTER:
Am Mittwoch überwiegt oft starke Bewölkung, die Berggipfel stecken immer wieder im Nebel. Gelegentlich schneit es auch leicht, im Bereich der Koralpe bis zum Remschnigg im Laufe des Nachmittags zunehmend auch mäßig. Dazu weht mäßiger kalter Wind aus Nordwest bis Nordost. In 2000m werden hochwinterliche -10 Grad erwartet.

TENDENZ:
Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr wird erwartet.

Der nächste Prognosebericht wird Mittwoch bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Dienstag, den 20.02.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Achtung – untypische Einwehungen durch Südwind – besondere Vorsicht in den Schattlagen !

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark wird die Lawinengefahr mit mäßig beurteilt. Das Hauptproblem ist der Triebschnee, der nicht unterschätzt werden sollte. Die Gefahrenstellen befinden sich oberhalb der Waldgrenze in den nord- und ostexponierten Hängen. Zum Teil reicht die geringe Zusatzbelastung eines einzelnen Tourengehers aus, um ein Schneebrett auslösen zu können. Die Gefahrenstellen sind zwar weniger geworden, trotzdem ist der Augenmerk im schattseitigen kammnahen Gelände sowie in Einfahrtsbereichen von Rinnen und Mulden zu legen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Südwind hat frischen Triebschnee in den Schattseiten auf Oberflächenreif abgelagert, dieser stellt eine potentielle Schwachschicht dar. Zusätzlich wurde der ältere Triebschnee, welcher sich am Samstag gebildet hat überdeckt. Dieser wiederum liegt auf einer weichen Schicht auf. In Summe sind die Triebschneemächtigkeiten nicht zu unterschätzen. Bis in die mittleren Lagen hat sich die Schneedecke stabilisiert.

WETTER:
Am Dienstag geraten die Berge in Wolken und Nebel, ein paar Auflockerungen gibt es am ehesten noch im Toten Gebirge. Dazu schneit es unergiebig mit Schwerpunkt entlang des Steirischen Randgebirges und im Laufe des Nachmittages auch Richtung Schneealpe. Es ist kalt, der Wind kommt schwach bis mäßig aus Südost bis Nordost. Die Temperaturen in 2000m liegen bei -10 Grad. Auch am Mittwoch überwiegt oft starke Bewölkung, gelegentlich schneit es auch leicht. Dazu weht kalter Wind aus Nordwest bis Nordost.

TENDENZ:
Am Mittwoch ist mit dem kalten Nordwind ein leichter Anstieg der Lawinengefahr zu erwarten. Im Tourenbereich bleibt die Schneebrettgefahr in den schattseitigen Hochlagen bestehen!

Der nächste Prognosebericht wird Dienstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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