Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Freitag, den 22.03.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Süd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1-2 Tagesgang
Randgebirge Ost: 1-2 Tagesgang

Problem1: Nassschnee, Nachmittags

SCHLAGZEILE:
Günstige Tourenbedingungen ? Tagesgang der Lawinengefahr!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark steigt die Lawinengefahr am Freitag von gering auf mäßig an. Es kann mit dem Temperaturanstieg und der ungetrübten Einstrahlung im Tagesverlauf zu spontanen Entladungen kommen. Dies betrifft vor allem Lockerschneelawinen, die sich aus dem besonnten, felsdurchsetzten Steilgelände von selbst lösen können. Gleitschneelawinen sind aus dem steilen Wiesenbereich prinzipiell möglich und können vereinzelt auch größere Ausmaße erreichen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die Schneedecke konnte sich in den letzten Tagen gut setzen. Über Nacht bildet sich wieder ein Harschdeckel aus, der am Vormittag meist tragfähig ist. In den Hochlagen ist es auch eisig. Der Harschdeckel verliert im Verlauf des Tages an Festigkeit. In den tieferen Lagen ist der Schnee feucht bzw. nass.

WETTER:
Am Freitag scheint in der ganzen Steiermark die Sonne. Es wird recht mild. Kurzzeitig ziehen hohe Wolken durch, die den Sonnenschein aber nicht stören. Die Temperaturen in 2000m liegen bei +6 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus südöstlichen Richtungen. Am Freitag ist es sonnig und mild.

TENDENZ:
Tagesgang der Lawinengefahr beachten!

Der nächste Lagebericht wird Freitag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Donnerstag, den 21.03.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1-2 Tagesgang
Randgebirge Ost: 1-2 Tagesgang

Problem1: Triebschnee, Höhere Lagen
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Festigkeitsverlust im fortschreitenden Tagesverlauf – Gleit-, Nass- und Triebschneeproblematik, mäßige Lawinengefahr

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark herrscht überwiegend mäßige Lawinengefahr. Mittlerweile älteren Triebschnee gilt es noch in hochgelegenen, kammnahen Bereichen wie Einfahrten zu Rinnen und Mulden zu beachten. Dies trifft für abgeschattete Bereiche ebenso zu, wie – im Zuge des Setzungsprozesses – für die Sonnseiten. Darüber hinaus kann es mit dem Temperaturanstieg und der ungetrübten Einstrahlung im Tagesverlauf auch zu spontanen Entladungen kommen. Dies betrifft vor allem Lockerschneelawinen, die sich aus dem besonnten, felsdurchsetzten Steilgelände von selbst lösen können. Gleitschneelawinen sind aus dem steilen Wald- und Wiesenbereich prinzipiell jederzeit möglich und können vereinzelt auch größere Ausmaße erreichen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die im Zuge des letzten Niederschlagsereignisses entstanden Triebschneepakete liegen meist auf verharschten und dementsprechend harten Unterlagen. Mit der Kombination aus milden Temperaturen und Einstrahlung der Märzsonne verliert die Schneedecke im Verlauf des Tages an Festigkeit, woraus spontane Entladungen resultieren können. Nach wie vor ist ein bodennaher Schmierfilm für Gleitschneeaktivitäten von Bedeutung. In Regionen mit einer geringmächtigen Altschneedecke schwächt zum Teil Schwimmschnee die Basis der Schneedecke.

WETTER:
Nach einer klaren Nacht verläuft der morgige Donnerstag bei strahlendem Sonnenschein sehr freundlich. Passend zum beginnenden meteorologischen Frühling steigen die Temperaturen spürbar an: Um Mittag liegen die Werte in 1500m bei +4 Grad, in 2000m werden +2 Grad erwartet, gegen Abend wird es noch etwas milder. Der Einfluss des Windes ist vernachlässigbar, er weht meist nur schwach aus nordöstlichen Richtungen.

TENDENZ:
Bei schwacher Südströmung steigt das Temperaturniveau weiter an, in 2000m werden bei sonnigen Verhältnissen Mittagswerte um +6 Grad erwartet. Durch die Kombination aus milden Temperaturen und Sonneneinstrahlung steigt die Spontanlawinenaktivität im Tagesverlauf an.

Der nächste Lagebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Riegler

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Mittwoch, den 20.03.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge Ost: 1-2 Waldgrenze

Problem1: Triebschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Wetterbesserung, Trieb- und Gleitschneeproblematik beachten, mäßige Lawinengefahr

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark herrscht überwiegend mäßige Lawinengefahr. Zum einen gilt es den Triebschnee zu beachten, der durch teils stürmische Windeinwirkung gebildet wurde. Gefahrenstellen befinden sich meist in kammnahen Einfahrtsbereichen zu Rinnen und Mulden sowie hinter Geländeübergängen, vorwiegend in den Expositionen Nord über Ost bis Süd. Mit der zunehmenden Einstrahlung der Märzsonne und der Tageserwärmung sind zum anderen auch Selbstauslösungen – meist in Form von Lockerschneelawinen – aus dem felsdurchsetzten Steilgelände möglich. Darüber hinaus besteht nach wie vor im steilen Wald- und Wiesenbereich eine Gleitschneeaktivität, wobei Entladungen vereinzelt auch größere Ausmaße annehmen können.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der teilweise stürmische Wind hat den bei tiefen Temperaturen kalt gefallenen Schnee bearbeitet, verfrachtet und somit Triebschneelinsen ausgebildet. Sie überdecken vielfach verharschte und harte Oberflächen. Mit fortschreitender Einstrahlung kommt es an den Sonnseiten zu einer Setzung, im Gegenzug kann es dabei aber auch zu spontanen Entladungen kommen. Durch einen bodennahen Schmierfilm besteht auf glatten Untergründen nach wie vor die Möglichkeit von Gleitschneeabgängen. In Regionen mit einer geringmächtigen Altschneedecke schwächt Schwimmschnee die Schneedeckenbasis.

WETTER:
Der Mittwoch verläuft mit Ausnahme einiger Restwolken in den Nordstaugebieten über weite Strecken recht sonnig. Es kommt zu einer leichten Frostabschwächung, die Mittagstemperaturen liegen in 1500m um -2 Grad, in 2000m erwarten uns Werte um -6 Grad. Der Wind weht meist mäßig aus nördlichen Richtungen.

TENDENZ:
Am Donnerstag ist mit überwiegend sonnigem Bergwetter zu rechnen. Bei schwachem Windeinfluss wird es milder, in 2000m erreichen die Temperaturen um Mittag etwa +2 Grad. Es gilt auf spontane Auslösung aus den Sonnseiten zu achten, weiterhin herrscht mäßige Lawinengefahr.

Der nächste Lagebericht wird Mittwoch bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Riegler

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Dienstag, den 19.03.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge Ost: 1-2 Waldgrenze

Problem1: Triebschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Frischen Triebschnee und überlagerte Gleitschneeproblematik beachten!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Es herrscht überwiegend mäßige Lawinengefahr. Vor allem gilt es den frischen Triebschnee zu beachten, eine Schneebrettauslösung ist zum Teil durch die geringe Zusatzbelastung eines einzelnen Tourengehers möglich. Gefahrenstellen befinden sich vorwiegend in Einfahrten zu Rinnen und Mulden sowie hinter Geländeübergängen, speziell in den Expositionen Nord über Ost bis Süd. Mit zeitweiliger Einstrahlung kann sich die frische Auflage aus dem besonnten Steilgelände in Form von Lockerschneelawinen von selbst lösen. Aus dem steilen Wald- und Wiesenbereich sind Gleitschneeabgänge weiterhin nicht ausgeschlossen. Sie können vereinzelt größere Ausmaße erreichen und somit auch Skitourrouten betreffen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der zum Teil stürmische Wind hat den aufgrund der tiefen Temperaturen kalt gefallenen Schnee bearbeitet, verfrachtet und somit frische Triebschneepakete ausgebildet. Diese überdecken meist verharschte und somit harte Bereiche. Die Verbindung ist stellenweise ungünstig. In den schneereichen Regionen existiert ein bodennaher Schmierfilm, der unbeeindruckt vom Temperaturrückgang auch weiterhin für die Gleitschneeaktivität von Bedeutung ist. In Regionen mit einer geringmächtigen Altschneedecke kann außerdem noch Schwimmschnee das Fundament der Schneedecke schwächen.

WETTER:
Am Dienstag überwiegen in der Steiermark insgesamt die Wolken, zeitweise kann es auch leicht und unergiebig schneien. Während zwischenzeitlicher Auflockerungen sind kurzfristige sonnige Abschnitte nicht ausgeschlossen. Der Wind weht mäßig bis stark aus nordwestlichen bis nördlichen Richtungen. Die Mittagstemperaturen liegen mit -4 Grad in 1500m und -8 Grad in 2000m auf der winterlichen Seite.

TENDENZ:
Der Mittwoch verläuft zwar recht sonnig, die Nordströmung sorgt allerdings für ein gedämpftes Temperaturniveau. Die Störanfälligkeit des Triebschnees nimmt ab, sonnseitig kann es zu spontanen Rutschungen kommen, die überlagerte Gleitschneeproblematik bleibt weiterhin ein Thema. Die Lawinengefahr geht insgesamt zurück.

Der nächste Lagebericht wird Dienstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Riegler

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Montag, den 18.03.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 3
Nordalpen Mitte: 3
Nordalpen Ost: 3
Niedere Tauern Nord: 3
Niedere Tauern Süd: 3
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 3
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Frischer Triebschnee! Teilweise erhebliche Lawinengefahr!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird von der Turrach über die Niederen Tauern bis zum Hochschwab mit erheblich beurteilt. In den übrigen Gebieten gilt mäßige Lawinengefahr. Frischer Triebschnee kann in allen Expositionen über 30 Grad von einem Alpinisten ausgelöst werden. Besonders zu beachten sind die Einfahrtsbereiche von Rinnen und Mulden! Spontane trockene Schneebretter und Lockerschneelawinen werden erwartet. Schlechte Sicht und Sturm lassen eine Beurteilung der Lawinengefahr nur eingeschränkt zu.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Temperatursturz führt zu einer Verfestigung der Altschneedecke. Darauf lagert sich der frische Triebschnee ab. Die Verbindung dieser Schichten ist nicht gut. Die Altschneedecke konnte sich durch die Erwärmung bis in die Hochlagen setzen. Die tieferliegenden Schichten sind nass und feucht.

WETTER:
In der Nacht trübt es sich ein, eine Kaltfront zieht von Nordwesten kommend durch. Der Südwestwind wird allmählich von Nordwestwind abgelöst und es beginnt immer häufiger zu regnen und zu schneien. Zuletzt greifen die Schauer auf den Südosten über. Die Schneefallgrenze sinkt rasch ab, damit kann es Montagfrüh auf 500 bis 800m herunter schneien. Am Montag werden in2000m nur mehr -8 Grad erwartet. Der Schneefall wird am Nachmittag weniger. Der Wind weht stark aus Nordwest. Am Dienstag lockern die Wolken schon zeitweise auf, vor allem am Vormittag. Es bleibt kalt.

TENDENZ:
Die Lawinengefahr nimmt ab.

Der nächste Lagebericht wird Montag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
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Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Sonntag, den 17.03.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Ost: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Süd: 2-3 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2-3 Tagesgang
Randgebirge West: 1-2 Tagesgang
Randgebirge Ost: 1-2 Tagesgang

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Starke Erwärmung in allen Höhenlagen – Tagesgang der Lawinengefahr. Nassschneelawinen am Nachmittag – erhebliche Lawinengefahr!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr ist in der Steiermark dem Tagesgang unterworfen. Am Vormittag herrschen noch gute Tourenbedingungen. Gegen Mittag steigt die Lawinengefahr auf erheblich an. Spontane Nassschneelawinen (Schneebrett- und Lockerschneelawinen) bzw. Gleitschneelawinen können sich jederzeit aus allen Expositionen lösen. Die Auslauflängen der Lawinen können exponierte Wege erreichen (vereinzelt Größe 4 Lawinen)! In den Steilhängen über 30 Grad reicht eine geringe Zusatzbelastung aus, um nasse Schneebretter bzw. in den Höhenlagen über 2000m trockene Schneebretter, oder Lockerschneelawinen auslösen zu können.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Während des letzten Niederschlagsereignisses sind in den Nordalpen bis zu 70cm Neuschnee gefallen. In den Hochlagen hat der Wind den Schnee verfrachtet. Der teilweise feuchte Triebschnee liegt auf einer sehr harten Altschneedecke auf bzw. hat sich gestern durch die Erwärmung eine schwach ausgeprägte Harschschicht gebildet. Die Verbindung dieser Schichten ist nicht ausreichend. Darunter ist die Schneedecke stabil. In den mittleren und tiefen Lagen ist der Altschnee nass und grobkörnig.

WETTER:
Am Sonntag gibt es ein ausgezeichnetes Bergwetter mit einer sehr guten Fernsicht. Wolken ziehen vorerst nur in hohen Schichten durch. Erst gegen Abend werden die Wolken im Bereich der Turrach sowie in den Schladminger Tauern dichter. Es ist mild. In 2000m werden +7 Grad erwartet, dazu weht teils stürmischer Südwestwind. Am Montag rauscht eine Kaltfront durch und bringt neuerlich Neuschnee bis auf 500m Seehöhe. In 2000m werden nur mehr -8 Grad erwartet. Der Schneefall wird am Nachmittag weniger. Der Wind weht stark aus Nordwest.

TENDENZ:
Am Montag herrscht erhebliche Schneebrettgefahr. Im Osten der Steiermark wird eine Entspannung der Lawinensituation erwartet.

Der nächste Lagebericht wird Sonntag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
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Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Samstag, den 16.03.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 3
Nordalpen Mitte: 3
Nordalpen Ost: 3
Niedere Tauern Nord: 3
Niedere Tauern Süd: 3
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Nassschnee, Ganztägig
Problem2: Gleitschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Frischer, teils schwerer Triebschnee ? erhebliche Lawinengefahr!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in den Nordalpen und in den Niederen Tauern mit erheblich beurteilt. In den Gurk- und Seetaler Alpen herrscht mäßige sonst geringe Lawinengefahr! Zu beachten sind die frischen Triebschneeansammlungen in den Expositionen Nord, Ost und Süd. Diese sind während des Freitags feucht geworden. Hinter Geländekanten und kammfern hat sich der Triebschnee abgelagert. In den Steilhängen über 30 Grad reicht eine geringe Zusatzbelastung aus um nasse Schneebretter auslösen zu können. Darüber hinaus sind spontane nasse Lockerschneelawinen, Schneebretter und Gleitschneelawinen in allen Höhenlagen jederzeit möglich.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Von Donnerstag auf Freitag sind in den Nordalpen 20 – 50cm Neuschnee gefallen. In den Hochlagen hat der Wind den Schnee verfrachtet. Der teilweise feuchte Triebschnee liegt auf einer sehr harten Altschneedecke auf. Die Verbindung dieser Schichten ist nicht ausreichend. Darunter ist die Schneedecke stabil. In den mittleren und tiefen Lagen ist der Altschnee feucht und grobkörnig. In den schneeärmeren Gebieten schwächt in den Hochlagen die aufbauende Umwandlung die Schneedecke.

WETTER:
In der Nacht auf Samstag regnet und schneit es in den Nordalpen anhaltend. Die Nordalpen und die Niederen Tauern sind in den Vormittagsstunden noch in Wolken. Hier schneit und regnet es auch noch ein wenig. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1300 und 1700m. Ab Mittag bessert sich das Wetter. Die Sonne zeigt sich öfters. Der Wind weht stürmisch und hat orkanartige Spitzen und kommt aus Nordwest. Der Sonntag wird sonnig und mild mit +7 Grad in 2000m!

TENDENZ:
Am Sonntag den Tagesgang der Lawinengefahr beachten. Die Schneebrettgefahr geht zurück.

Der nächste Lagebericht wird Samstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Freitag, den 15.03.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Süd: 2-3 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 2000m
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee, Höhere Lagen
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Erhebliche Lawinengefahr durch frischen Triebschnee über der Waldgrenze!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Nordalpen und den Niederen Tauern herrscht wegen des frischen Triebschnees oberhalb der Waldgrenze erhebliche Lawinengefahr! In den übrigen Regionen herrscht mäßige oder geringe Lawinengefahr. In den Expositionen Nord über Ost bis Süd haben sich hinter Geländekanten und in den Einfahrten zu Rinnen und Mulden und bis zur Waldgrenze hinab frische, instabile Triebschneeansammlungen gebildet, die schon durch geringe Zusatzbelastung als Schneebrettlawinen ausgelöst werden können. Mit Temperaturanstieg und Regeneintrag können sich in mittleren Lagen am Nachmittag spontan Lockerschnee- und Schneebrettlawinen lösen. Darüber hinaus ist in den schneereichen Gebieten sonnseitig in allen Höhenlagen nach wie vor mit Gleitschneelawinen zu rechnen. Sie können vereinzelt größere Ausmaße erreichen und sowohl Skitourenrouten als auch exponierte Wege erreichen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den Nordalpen und den Niederen Tauern wird bis Freitagvormittag bis zu 35cm Neuschnee bei stürmischem Westwind erwartet, der sich als Triebschnee teilweise auf lockeren, kalten Schnee ablagert und somit schlecht mit dem Untergrund verbunden ist. Wärme und Regeneintrag am Nachmittag können die frische Schneeauflage weiter destabilisieren. Darunter ist die Schneedecke meist kompakt und stabil. In den schneereichen Regionen existiert sonnseitig in allen Höhenlagen eine feuchte Grundschicht, die Schneegleiten auf glattem Untergrund fördert. Oberhalb von 2000m schwächt in schneeärmeren Gebieten schattseitig Schwimmschnee die Schneedeckenbasis.

WETTER:
Bereits am Donnerstagabend erreich eine Kaltfront die steirischen Berge. Sie bringt über Nacht 20 bis 35 cm Neuschnee bis etwa 700m hinab und stürmischen Westwind. Am stärksten betroffen sind die westlichen Nordalpen und der westliche Teil der Niederen Tauern. Etwas geringere Neuschneemengen werden in den mittleren und östlichen Nordalpen erwartet. Tagsüber lässt der Schneefall nach, aber bereits am Nachmittag folgt eine Warmfront mit wiederum starkem Schneefall oberhalb von etwa 1200m in den Nordstauregionen. Den ganzen über Tag weht stürmischer bis orkanartiger West- bis Nordwestwind und die Sichtbedingungen sind eingeschränkt. Die Temperatur in 2000m steigt von -6 Grad in der Früh auf etwa 0 Grad am Abend.

TENDENZ:
Am Samstag bessert sich das Wetter und bis spätestens Mittag hört der Niederschlag auf. Es wird milder, der stürmische Wind hält aber bis zum Nachmitttag an. Die Lawinengefahr lässt langsam nach.

Der nächste Lagebericht wird Freitag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Donnerstag, den 14.03.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2-3 2000m
Nordalpen Mitte: 2-3 2000m
Nordalpen Ost: 2-3 2000m
Niedere Tauern Nord: 2-3 2000m
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 2000m
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee, Höhere Lagen
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Teilweise erhebliche Lawinengefahr durch Triebschnee in den Hochlagen. Nach wie vor sind Gleitschneelawinen zu erwarten.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Nordalpen und den nördlichen Niederen Tauern herrscht wegen des frischen Triebschnees oberhalb der Baumgrenze erhebliche Lawinengefahr. In den übrigen Regionen herrscht mäßige oder geringe Lawinengefahr. In den Expositionen Nord über Ost bis Süd haben sich hinter Geländekanten und in den Einfahrten zu Rinnen und Mulden frische Triebschneeansammlungen gebildet, die vereinzelt schon durch geringe Zusatzbelastung als Schneebrettlawinen ausgelöst werden können. Darüber hinaus ist in den schneereichen Gebieten sonnseitig in allen Höhenlagen nach wie vor mit Gleitschneelawinen zu rechnen. Sie können vereinzelt größere Ausmaße erreichen und sowohl Skitourenrouten als auch exponierte Wege erreichen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den Nordalpen und den Niederen Tauern sind in den letzten Tagen bis zu 40cm Neuschnee gefallen, die teilweise in östliche Sektoren verfrachtet wurden. Der Triebschnee liegt meist auf einer dünnen Harschkruste. Zu Ende des Schneeereignisses hat der Wind nachgelassen, wodurch der Triebschnee vielerorts von lockerem Neuschnee überdeckt wurde. Zunehmender Westwind kann am Donnerstag dazu führen, dass dieser lockere Neuschnee von Triebschnee überdeckt wird. Innerhalb der frischen Schneeauflage können sich also Schwachschichten befinden. Darunter ist die Schneedecke meist stabil. In den schneereichen Regionen existiert sonnseitig in allen Höhenlagen eine feuchte Grundschicht, die Schneegleiten auf glattem Untergrund fördert. Oberhalb von 2000m schwächt in schneeärmeren Gebieten schattseitig Schwimmschnee die Schneedeckenbasis.

WETTER:
Am Donnerstagvormittag lockern Wolken und Nebel in den Nordalpen vorübergehend auf, es scheint zeitweise die Sonne. Am Nachmittag zieht es wieder zu, die Gipfel geraten in Nebel. Später setzt Schneefall ein. An der Alpensüdseite wird es deutlich sonniger, nennenswerte Wolkenfelder treffen erst wieder im Laufe des Nachmittages ein. Den ganzen Tag über ist mit starkem, im Norden und Osten auch stürmischem Wind aus West bis Nordwest zu rechen. Die Temperaturen in 2000m liegen bei etwa -6 Grad.

TENDENZ:
Am Freitag muss vor allem in den Nordstaugebieten mit kräftigen Schneeschauern und stürmischem Wind gerechnet werden. Die Lawinengefahr durch Triebschnee nimmt zu.

Der nächste Lagebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

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Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Mittwoch, den 13.03.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 2000m
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee, Höhere Lagen
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
In den Hochlagen erhebliche Lawinengefahr durch frischen Triebschnee! Nach wie vor sind Gleitschneelawinen zu erwarten.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Nordalpen und den nördlichen Niederen Tauern herrscht wegen des frischen Triebschnees oberhalb der Waldgrenze erhebliche Lawinengefahr! In den übrigen Regionen herrscht mäßige oder geringe Lawinengefahr. Insbesondere ost- und südseitig haben sich hinter Geländekanten und in den Einfahrten zu Rinnen und Mulden frische Triebschneeansammlungen gebildet, die teilweise schon durch geringe Zusatzbelastung als Schneebrettlawinen ausgelöst werden können. Der Triebschnee ist vielerorts von lockerem Neuschnee überdeckt und daher schwer erkennbar. Darüber hinaus ist in den schneereichen Gebieten sonnseitig in allen Höhenlagen nach wie vor mit Gleitschneelawinen zu rechnen. Sie können vereinzelt größere Ausmaße erreichen und sowohl Skitourenrouten als auch exponierte Wege erreichen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den Nordalpen und den Niederen Tauern sind am Dienstag etwa 30 cm Neuschnee gefallen, die durch teilweise stürmischen Nordwestwind verfrachtet wurden. Der Triebschnee liegt meist auf einer dünnen Harschkruste. Zu Ende des Schneeereignisses hat der Wind nachgelassen, wodurch der Triebschnee vielerorts von lockerem Neuschnee überdeckt wurde. Sowohl im Übergang zum Altschnee als auch innerhalb der frischen Triebschneeauflage können Schwachschichten existieren. Darunter ist die Schneedecke meist stabil. In den schneereichen Regionen existiert sonnseitig in allen Höhenlagen eine feuchte Grundschicht, die Schneegleiten auf glattem Untergrund fördert. Oberhalb von 2000m schwächt in schneeärmeren Gebieten schattseitig Schwimmschnee die Schneedeckenbasis.

WETTER:
Am Mittwoch überquert die nächste, allerdings schwache Störung die Steiermark. Im Bergland überwiegen die Wolken und es kann im gesamten steirischen Bergland immer wieder unergiebig schneien. Auch die Sicht kann immer wieder eingeschränkt sein. In 2000m sinken die Temperaturen von etwa 0 Grad in der Früh auf -7 Grad am Nachmittag. Der Wind weht lebhaft, in den nördlichen Landesteilen auch stark aus West.

TENDENZ:
Ab Donnerstag ist insbesondere in den Nordstaugen wieder mit Neuschnee zu rechnen. Die Lawinengefahr durch Triebschnee bleibt bestehen.

Der nächste Lagebericht wird Mittwoch bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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