Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Dienstag, den 12.03.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 1-2 1500m
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 2000m
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee, Höhere Lagen
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Teilweise erhebliche Lawinengefahr wegen frischem Triebschnee! Nach wie vor sind auch Gleitschneelawinen zu erwarten.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Nordalpen herrscht aufgrund von frischem Triebschnee oberhalb der Waldgrenze erhebliche Lawinengefahr! In den übrigen Regionen herrscht mäßige oder geringe Lawinengefahr. Insbesondere ost- und südseitig haben sich hinter Geländekanten und in den Einfahrten zu Rinnen und Mulden frische Triebschneeansammlungen gebildet, die teilweise schon durch geringe Zusatzbelastung als Schneebrettlawinen ausgelöst werden können. Das Treibschneeproblem betrifft vor allem die Nordalpen und, etwas schwächer ausgeprägt, die Niederen Tauern. Anzahl und Umfang der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe und im Tagesverlauf zu. Darüber hinaus ist in den schneereichen Gebieten sonnseitig in allen Höhenlagen nach wie vor mit Gleitschneelawinen zu rechnen. Sie können vereinzelt größere Ausmaße erreichen und somit sowohl Skitourenrouten als auch exponierte Wege erreichen. Schlechte Sichtbedingungen erschweren das Erkennen der Gefahrenstellen im Gelände.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Durch den stürmischen Wind und Neuschnee entstanden vor allem in den Hochlagen frische und aufgrund der Kälte auch spröde Triebschneeablagerungen, die sich allerdings recht gut mit dem Untergrund verbinden. Innerhalb der frischen Triebschneeauflage sind aber Schwachschichten nicht auszuschließen. Darunter ist die Schneedecke meist stabil. In den schneereichen Regionen existiert sonnseitig eine feuchte Grundschicht, die Schneegleiten auf glattem Untergrund fördert. Oberhalb von 2000m schwächt in schneeärmeren Gebieten schattseitig Schwimmschnee die Schneedeckenbasis.

WETTER:
Am Dienstag klingen die Schneeschauer in den Nordstaulagen langsam ab und am Nachmittag lockern auch die Wolken langsam auf. In den südlichen Gebirgsgruppen gibt es meist ganztags Sonnenschein. Der in der Früh noch stürmische Nordwestwind lässt tagsüber nach und in 2000m steigen die Temperaturen von -10 Grad in der Früh auf -5 Grad am Abend.

TENDENZ:
Am Mittwoch überquert die nächste, allerdings schwache Störung die Steiermark. Im Bergland überwiegen die Wolken und es kann im Nordstau auch immer wieder ein wenig schneien. In 2000m hat es um -7 Grad und es weht lebhafter Westwind. Die Lawinengefahr ändert sich nur wenig.

Der nächste Lagebericht wird Dienstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Montag, den 11.03.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee, Höhere Lagen
Problem2: Gleitschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Der zunehmende Triebschnee stellt das Hauptproblem dar, meist mäßige Lawinengefahr.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Von den Nordalpen über die Niederen Tauern bis hin zu den Gurk- und Seetaler Alpen herrscht mäßige Lawinengefahr, ansonsten wird sie mit gering bewertet. Mit dem bevorstehenden Wetterumschwung ändert sich auch die Lawinensituation: Während die Nassschneeproblematik abnimmt, sollte vor allem der frische Triebschnee in den Hochlagen beachtet werden. Er ist vorwiegend in Einfahrtsbereichen zu Rinnen und Mulden sowie hinter Geländeübergängen der Nord- und Ostsektoren störanfällig. Anzahl und Umfang der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe und im Tagesverlauf weiter zu, zum Teil kann eine Schneebrettauslösung bereits durch die geringe Zusatzbelastung eines einzelnen Tourengehers erfolgen. Darüber hinaus bleibt auch die Möglichkeit von Gleitschneelawinen bestehen. Sie können vereinzelt größere Ausmaße erreichen und somit sowohl Skitourrouten als auch exponierte Wege betreffen. Mitunter erschweren Sichtbehinderungen das Erkennen der Gefahrenstellen im Gelände.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Schneedeckenaufbau gestaltet sich je nach Höhenlage oder Region derzeit recht variabel. Durch die rückläufigen Temperaturen fallen die prognostizierten Niederschläge immer tiefer herunter in Form von Schnee. Durch den stürmischen Wind entstehen vor allem in den Hochlagen frische und aufgrund der Kälte auch spröde Triebschneeablagerungen, die mit dem Fortschreiten der Niederschläge und dem Andauern der Windeinwirkung mächtiger werden. Überlagert ist in den schneereichen Regionen nach wie vor die Gleitschneeaktivität auf steilen Wald- und Wiesenhängen. In schneeärmeren Gebieten schwächt hingegen Schwimmschnee die Schneedeckenbasis.

WETTER:
In der Nacht auf Montag sind vor allem in den Nordstaulagen bei sinkender Schneefallgrenze Niederschläge möglich. Nach einem kurzzeitig wolkenarmen Morgen ziehen am Montagvormittag aus dem Nordwesten rasch dichte Wolken auf und in der Folge ist immer wieder mit Schneefällen zu rechnen. Wenn auch nicht gänzlich niederschlagsfrei, sind die südlichen Gebirgsgruppen doch etwas begünstigt. Es wird deutlich kälter als zuletzt, die Mittagtemperaturen liegen in 2000m von Nord nach Süd bei -10 bis -6 Grad. Zudem verschärft stürmischer Wind aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen das Kälteempfinden.

TENDENZ:
In der Nacht auf den Dienstag können die Schneefälle in den Nordstaulagen ergiebiger ausfallen, sie lassen am Dienstagvormittag jedoch nach und klingen bis etwa Mittag gänzlich ab. In der Folge lockern die zunächst dichten Wolken auf, sodass die Sonne zum Vorschein kommt. Der stürmische Nordwestwind dreht im Laufe des Tages auf West und lässt dabei nach. Die Temperaturen bleiben mit -8 bis -10 Grad in 2000m auf winterlichem Niveau. Durch kalten Neuschnee bei Windeinfluss kommt es zur Bildung von frischem Triebschnee und somit zu einem Anstieg der Schneebrettgefahr.

Der nächste Lagebericht wird Montag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Riegler

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Sonntag, den 10.03.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Gleitschnee,
Problem2: Nassschnee,

SCHLAGZEILE:
Gleit- und Nassschneeaktivitäten sind die Hauptprobleme, meist mäßige Lawinengefahr.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Von den Nordalpen über die Niederen Tauern bis hin zu den Gurk- und Seetaler Alpen herrscht mäßige Lawinengefahr, ansonsten wird sie mit gering bewertet. Aufgrund des milden Temperaturniveaus – unterstützt von zeitweiligem Regen – können sich feuchte bis nasse Lockerschneerutschungen aus dem Steilgelände spontan oder auch durch den Zusatzimpuls von Wintersportlern lösen. Kammnaher Triebschnee findet sich nur in höchsten Lagen in den Nord- und Ostexpositionen. Darüber hinaus sollten Gleitschneelawinen beachtet werden, die sich aus dem steilen Wald- und Wiesenbereich jederzeit spontan lösen können. Sie können vereinzelt größere Ausmaße erreichen und somit sowohl Skitourrouten als auch exponierte Wege betreffen. Schneemäuler sind als Gefahrenzeichen zu werten. Sichteinschränkungen erschweren mitunter das Erkennen der Gefahrenstellen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Schneedeckenaufbau gestaltet sich derzeit höhen- und regionsabhängig sehr variabel. Durch das milde Temperaturniveau und den zeitweiligen Nässeeintrag durch den Regen verliert die Schneedecke an Stabilität. In den Hochlagen fällt etwas Neuschnee, kammnahe Triebschneelinsen sollten daher dünn bleiben. In den schneereichen Regionen ist nach wie vor das Schneegleiten auf glatten Untergründen im Sinne der Gleitschneeproblematik von Bedeutung. In schneeärmeren Gebieten schwächt hingegen Schwimmschnee die Schneedeckenbasis.

WETTER:
Ab Samstagabend sind speziell in den Nordstaulagen Niederschläge zu erwarten, sie klingen nach Mitternacht jedoch wieder ab. Am Sonntag überwiegen zunächst im gesamten steirischen Bergland die Wolken, im Tagesverlauf kann sich in den südlichen Gebirgsgruppen auch die Sonne zeigen. In den Nordalpen und in den Niederen Tauern wird es zu Regen- bzw. Schneeschauern kommen. Die Temperaturen sind mit Mittagswerten um +5 Grad in 1500m und +1 Grad in 2000m auf der milden Seite. Der Wind weht meist stürmisch aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen.

TENDENZ:
Am Montag überwiegen insgesamt die Wolken, es wird mit Mittagswerten um -10 Grad in 2000m deutlich kälter, zudem fällt etwas Neuschnee. Die Nassschneeproblematik nimmt ab, es werden sich neben der bestehenden Gleitschneeaktivität auch frische Triebschneelinsen bilden.

Der nächste Lagebericht wird Sonntag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Riegler

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
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Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Samstag, den 09.03.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Gleitschnee, Ganztägig
Problem2: Triebschnee, Höhere Lagen

SCHLAGZEILE:
Nass- und Gleitschneeaktivitäten, Triebschnee in hohen Lagen, mäßige Lawinengefahr.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Von den Nordalpen über die Niederen Tauern bis hin zu den Gurk- und Seetaler Alpen herrscht mäßige Lawinengefahr, ansonsten wird sie mit gering bewertet. In den Hochlagen gilt es den Triebschnee zu beachten, Gefahrenstellen finden sich vorwiegend in Kammnähe sowie in den Nord- und Ostexpositionen. In tieferen und mittleren Lagen können sich Nassschneerutschungen durch die Tageserwärmung von selbst oder durch den Zusatzimpuls von Wintersportlern lösen. Darüber hinaus gilt es Gleitschneelawinen zu beachten, die aus dem steilen Wald- und Wiesenbereich jederzeit spontan abrutschen können. Sie können vereinzelt größere Ausmaße erreichen und somit sowohl Skitourrouten als auch exponierte Wege betreffen. Schneemäuler sind als Gefahrenzeichen zu werten.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Derzeit gestaltet sich der Schneedeckenaufbau höhen- und regionsabhängig sehr variabel. Durch zeitweiligen Regen und aufgrund der milden Temperaturen wurde die Schneedecke in tieferen Lagen durchfeuchtet und durchnässt, wodurch sie an Stabilität verloren hat. In den Hochlagen überdeckt Triebschnee schattseitig zum Teil auch weiche Unterlagen. In den schneereichen Regionen ist das Schneegleiten auf glatten Untergründen im Sinne der Gleitschneeproblematik von Bedeutung. In schneeärmeren Gebieten schwächt hingegen Schwimmschnee das Fundament der Schneedecke.

WETTER:
Der Samstag beginnt in der Steiermark noch bei recht sonnigen Verhältnissen, die Wolken werden jedoch speziell in den Nordstauregionen mehr und dichter, wobei es hier am Nachmittag auch zu Regen- oder Schneeschauern kommen kann. Die Mittagstemperaturen liegen in 1500m um 0 Grad, in 2000m erwarten uns Werte um etwa -2 Grad. Der Wind legt im Tagesverlauf deutlich zu und weht in der Folge stürmisch aus nordwestlichen Richtungen.

TENDENZ:
Am Sonntag erwarten uns vor allem in den Nordstaulagen wieder Niederschläge, es wird bei Mittagstemperaturen um +4 Grad in 1500m noch milder. Es gilt sowohl den Triebschnee in den Hochlagen als auch Nass- und Gleitschneeaktivitäten zu beachten.

Der nächste Lagebericht wird Samstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Riegler

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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Freitag, den 08.03.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Gleitschnee, Ganztägig
Problem2: Triebschnee, Höhere Lagen

SCHLAGZEILE:
Kombination aus dünnerem frischen Triebschnee, Nassschnee durch zeitweiligen Regen und überlagerte Gleitschneeaktivität – mäßige Lawinengefahr.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Von den Nordalpen über die Niederen Tauern bis hin zu den Gurk- und Seetaler Alpen herrscht mäßige Lawinengefahr, ansonsten wird sie mit gering beurteilt. In den Hochlagen gilt es dünne frische Triebschneelinsen zu beachten, sie finden sich vorwiegend in den Nord- bis Ostexpositionen sowie in kammnahen Bereichen. Durch den in tieferen Lagen fallenden Regen können sich Nassschneerutschungen spontan lösen. Darüber hinaus gilt es Gleitschneelawinen zu beachten, die aus dem steilen Wald- und Wiesenbereich jederzeit von selbst abrutschen können. Ausgehend von höheren Lagen besteht die Möglichkeit, dass sie vereinzelt auch größere Ausmaße erreichen und sowohl Skitourrouten als auch exponierte Wege betreffen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Schneedeckenaufbau gestaltet sich höhen- und regionsabhängig recht unterschiedlich. Durch den Nässeeintrag des prognostizierten Regens verliert die Schneedecke in tieferen und mittleren Lagen an Stabilität. In den Hochlagen fällt (mit Schwerpunkt in den Nordstaulagen) etwas Neuschnee. Durch zeitweiligen Wind können sich frische Triebschneelinsen bilden, die schattseitig mitunter Oberflächenreif überdecken. In den schneereichen Regionen ist das Schneegleiten auf glatten Untergründen im Sinne der Gleitschneeproblematik von Bedeutung. In schneeärmeren Gebieten schwächt hingegen Schwimmschnee das Fundament der Schneedecke.

WETTER:
Am Freitag überwiegen in der Steiermark dichtere Wolken, die zu Sichtbehinderungen führen und aus denen es immer wieder regnen und oberhalb von 1000m bis 1400m schneien kann. Die südlichen Regionen sind etwas begünstigt, hier sind auch Auflockerungen möglich. Es weht mäßiger bis starker Wind aus südwestlichen bis westlichen Richtungen. Mit Mittagstemperaturen um 0 Grad in 1500m und -3 Grad in 2000m wird es spürbar kälter als an den Vortagen.

TENDENZ:
In der Nacht auf Samstag klingen letzte Restniederschläge ab, in der weiteren Folge lockern die Wolken zwischenzeitlich auf. Bei mäßigem bis starkem Westwind wird es eine Spur milder. Die Lawinengefahr ändert sich kaum, es gilt den Triebschnee in den Hochlagen sowie die überlagerte Gleitschneeproblematik zu beachten.

Der nächste Lagebericht wird Freitag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Riegler

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Donnerstag, den 07.03.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 3
Nordalpen Mitte: 3
Nordalpen Ost: 3
Niedere Tauern Nord: 3
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Gleitschnee, Ganztägig
Problem2: Nassschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Erhebliche Lawinengefahr! Gleitschnee- und feuchte/nasse Lockerschneelawinen aus allen Expositionen möglich!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Hauptgefahr geht sowohl von Gleitschneelawinen als auch von feuchten/nassen Lockerschneelawinen aus, betroffen sind sonnseitig alle Höhenlagen, aber auch schattseitig können die Gefahrenstellen schon bis über die Waldgrenze hinaufreichen. Die Lawinen können durchaus große Ausmaße annehmen und dabei nicht nur frequentierte Gipfelzustiege, sondern auch exponiertere Verkehrswege erreichen. Mit dem aufkommenden Südföhn nimmt außerdem auch wieder die Schneebrettgefahr zu, die Gefahrenstellen sind aber wegen dem Fehlen flächiger Schwachschichten eher kleinräumig verteilt und beschränken sich vorwiegend auf schattseitige Hochlagen oberhalb von etwa 2.200m.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Mit den milden Temperaturen wird das Schneefundament in allen Expositionen weiter angefeuchtet, in tiefen Lagen auch durchnässt. Wegen der relativ hohen Temperaturen kann die Schneedecke auch in der Nacht auf Donnerstag nicht an Festigkeit zulegen. Nur an steilen Nordflanken und entlang exponierter Grate bleibt der Schnee noch hart. In schneeärmeren Hangzonen (insbesondere alpensüdseitig) kann hier außerdem Schwimmschnee die Schneedeckenbasis schwächen. Unabhängig davon setzt sich in den schneereichen Gebieten das Schneegleiten auf glattem Untergrund fort.

WETTER:
Eine zunehmend föhnige Südwestströmung bestimmt das Bergwetter in der Steiermark. Bereits die Nacht zum Donnerstag wird in allen Höhenlagen sehr mild, tagsüber steigen dann die Temperaturwerte weiter, in 2.000m bis auf +7 Grad und in 1.500m bis auf +5 Grad. Mit dem Sturm aus Südwest stauen sich dichte Wolken mit einigen Schauern anfangs bis zur Tauernsüdseite, alpennordseitig sorgt der Föhn hingegen für wolkenarmes Wetter mit hoher Bewölkung und einigen Föhnlinsen. Bis zum Abend greifen die Niederschläge über den Alpenhauptkamm und es wird wieder kälter, die Schneefallgrenze liegt bei 1.500m.

TENDENZ:
Der Freitag gestaltet sich eher unbeständig mit vielen Wolken und einigen Schneeschauern, die Schneefallgrenze pendelt zwischen 1.100m und 1.500m. Mit -2 Grad in 2.000m und +1 Grad in 1.500m ist es auch wieder deutlich kälter als zuletzt. Mit der Abkühlung geht auch die Gefahr von Lockerschneelawinen wieder zurück, Gleitschneelawinen bleiben aber weiterhin ein Thema.

Der nächste Lagebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Mittwoch, den 06.03.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee, Höhere Lagen
Problem2: Gleitschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Gleitschneelawinen aus allen Expositionen möglich, spröder Triebschnee in den schattseitigen Hochlagen.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Hauptgefahr geht weiterhin von Gleitschneelawinen aus, betroffen sind sonnseitig alle Höhenlagen, aber auch schattseitig können die Gefahrenstellen schon bis über die Waldgrenze hinaus hinaufreichen. Die Lawinen können durchaus große Ausmaße annehmen und dabei nicht nur frequentierte Gipfelzustiege, sondern auch exponiertere Verkehrswege erreichen. Die Schneebrettgefahr nimmt hingegen wieder ab, die Gefahrenstellen sind wegen dem Fehlen flächiger Schwachschichten eher kleinräumig verteilt und beschränken sich vorwiegend auf schattseitige Hochlagen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Mit den wieder milder werdenden Temperaturen wird das Schneefundament in allen Expositionen weiter angefeuchtet, in tiefen Lagen auch durchnässt. Nur an steilen Nordflanken und entlang exponierter Grate ist der Schnee noch hart. In schneeärmeren Hangzonen (insbesondere alpensüdseitig) kann hier außerdem Schwimmschnee die Schneedeckenbasis schwächen. Unabhängig davon setzt sich in den schneereichen Gebieten das Schneegleiten auf glattem Untergrund fort.

WETTER:
Am Aschermittwoch scheint im Bergland meist die Sonne. Tagsüber ziehen ein paar Wolken in hohen oder mittelhohen Schichten durch. Dazu ist es sehr windig, der Südwestwind wird mitunter stürmisch. Auch die Temperaturen steigen wieder an, zu Mittag werden in 2.000m +1 Grad und in 1.500m +4 Grad erreicht.

TENDENZ:
Stürmischer Nordwestwind mit Orkanböen bestimmt am Donnerstag das Bergwetter. Dazu mischen sich ein paar unergiebige Schneeschauer oberhalb von 1.100 m. Die Luft ist wieder deutlich kälter, in 2000m hat es -4 Grad. Keine Änderung der Lawinengefahr!

Der nächste Lagebericht wird Mittwoch bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Dienstag, den 05.03.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee, Höhere Lagen
Problem2: Gleitschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Teilweise mäßige Lawinengefahr durch frischen Triebschnee in den Hochlagen und weiterhin Gleitschneelawinen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Hauptgefahr geht weiterhin von Gleitschneelawinen aus, betroffen sind sonnseitig alle Höhenlagen, aber auch schattseitig können die Gefahrenstellen schon bis über die Waldgrenze hinaufreichen. Die Lawinen können durchaus große Ausmaße annehmen und dabei nicht nur frequentierte Gipfelzustiege, sondern auch exponiertere Verkehrswege erreichen. Mit der Bildung von neuem Triebschnee nimmt auch die Schneebrettgefahr vorübergehend wieder zu, die Gefahrenstellen sind wegen dem Fehlen flächiger Schwachschichten eher kleinräumig verteilt und vorwiegend auf schattseitige Hochlagen beschränkt.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Mit der äußerst milden Wetterphase am Montag mit Temperaturen von bis zu +6 Grad in 2.000m wurde das Schneefundament in allen Expositionen weiter angefeuchtet, in tiefen Lagen auch durchnässt. Nur an steilen Nordflanken und entlang exponierter Grate ist der Schnee noch hart. Mit der prognostizierten Abkühlung für Dienstag stabilisiert sich die Altschneedecke zumindest oberflächlich und vorübergehend. Allerdings bildet sich mit dem stürmischen Nordwestwind im Nord- bis ostexponierten Gelände wieder frischer Triebschnee, in schneeärmeren Hangzonen (insbesondere alpensüdseitig) kann hier außerdem Schwimmschnee die Schneedeckenbasis schwächen. Unabhängig davon setzt sich in den schneereichen Gebieten das Schneegleiten auf glattem Untergrund fort.

WETTER:
Mit einer Kaltfront kühlt es am Montagabend rasch ab, der Wind dreht stürmisch auf Nordwest und es beginnt oberhalb von ca. 900 bis 1.100m zu schneien. Die Neuschneesummen werden bis Dienstagfrüh ca. 5-15cm betragen. Am Faschingsdienstag lichten sich nach letzten Schneeschauern am Vormittag die Wolken und es wird zeitweise sonnig. Dazu weht kräftiger Westwind und es ist mit -6 Grad in 2.000m und -1 Grad in 1.500m deutlich kälter als zuletzt. Bis zum Abend zieht es dann allerdings schon wieder zu.

TENDENZ:
Am Aschermittwoch scheint im Bergland meist die Sonne. Tagsüber ziehen ein paar Wolken in hohen oder mittelhohen Schichten durch. Dazu ist es sehr windig, der Südwestwind erreicht Spitzen bis 70 km/h. Mit ihm steigt das Temperaturniveau wieder in allen Höhen an.
Neben der unveränderten Gleitschneelawinenaktivität steigt auch wieder die Gefahr von Lockerschneelawinen!

Der nächste Lagebericht wird Dienstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Montag, den 04.03.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 3
Nordalpen Mitte: 3
Nordalpen Ost: 3
Niedere Tauern Nord: 3
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Gleitschnee, Ganztägig
Problem2: Nassschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Erhebliche Lawinengefahr durch Lockerschnee- und Gleitschneelawinen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Aufgrund der fehlenden nächtlichen Abkühlung und der kräftigen Erwärmung tagsüber sowie der regional noch recht großen Schneehöhen geht die Hauptgefahr am Montag von Gleitschneelawinen sowie von feuchten bis nassen Lockerschneelawinen aus, welche auch durch Wechtenbrüche ausgelöst werden können. Betroffen sind sonnseitig alle Höhenlagen, aber auch schattseitig können die Gefahrenstellen schon bis zur Waldgrenze hinaufreichen. Beide Lawinenarten können durchaus große Ausmaße annehmen und dabei exponiertere Verkehrswege erreichen. Die Schneebrettgefahr hat hingegen wieder abgenommen, die Gefahrenstellen sind wegen dem Fehlen flächiger Schwachschichten kleinräumig verteilt und vorwiegend auf die Hochlagen und dort auf das nord- bis ostexponierte Steilgelände beschränkt.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Das Schneefundament ist in den schneereichen Gebieten sonnseitig je nach Höhenlage feucht bis nass, was sowohl das Schneegleiten auf glattem Untergrund als auch die Abgangsbereitschaft von feuchten Lockerschneelawinen fördert. Der in der Nacht auf Samstag oberhalb von etwa 1.500m gefallene Neuschnee wird mit zunehmender Seehöhe nass bis pappig und ist nur noch in schattseitigen Hochlagen pulvrig. Hier bildet sich mit dem Windsprung auf Südwest aber oberhalb von etwa 2.000m noch kleinräumig verteilter Triebschnee, in schneeärmeren Hangzonen kann hier außerdem Schwimmschnee die Schneedeckenbasis schwächen.

WETTER:
Eine südwestliche Höhenströmung sorgt am Montag tagsüber für sonniges und extrem mildes Bergwetter. Bei föhnigem Südwestwind erreichen die Mittagstemperaturen alpennordseitig in 2.000m +5 Grad und in 1.500m +8 Grad; etwas kühler bleibt es alpensüdseitig mit +2 Grad bzw. +5 Grad. Erst am Nachmittag werden die Wolken einer Kaltfront langsam dichter, am Abend kühlt es rasch ab, der Wind dreht stürmisch auf Nordwest und es beginnt oberhalb von ca. 900 bis 1.100m zu schneien. Die Neuschneesummen werden bis Dienstagfrüh ca. 5-15cm betragen.

TENDENZ:
Am Dienstag überwiegt wieder sonniges Wetter, über den Bergen bilden sich allerdings immer wieder dichtere Wolken. Dazu weht kräftiger Westwind und es ist deutlich kälter als zuletzt. Mit der Abkühlung gewinnt die Schneedecke zumindest oberflächlich wieder etwas an Festigkeit, die Gefahr von Lockerschneelawinen geht damit zurück, die Gleitschneeaktivität bleibt hingegen unverändert.

Der nächste Lagebericht wird Montag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Samstag, den 02.03.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 1-2 1900m
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 1900m
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Gleitschnee, Ganztägig
Problem2: Triebschnee, Region R1

SCHLAGZEILE:
Mäßige Lawinengefahr aufgrund frischem Triebschnees und Gleitschnees!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Hochlagen der Nordalpen und Niederen Tauern herrscht mäßige Lawinengefahr. Vor allem ost- und südseitig haben sich kleinräumig, insbesondere hinter Geländekanten frische Triebschneeablagerungen gebildet, die vor allem bei großer Zusatzbelastung als Schneebrettlawinen ausgelöst werden können. Vereinzelt können bei den Einfahrten zu extrem steilen, schattigen Rinnen auch Schwachschichten im Altschnee angesprochen werden. Darüber hinaus sind in den schneereichen Gebirgsgruppen der Nordalpen und der Niederen Tauern weiterhin Gleitschneelawinen ein Gefahrenmoment. Betroffen sind sonnseitige Hänge mit glattem Untergrund in allen Höhenlagen. Die Gleitschneelawinen können durchaus große Ausmaße annehmen. Offene Schneemäuler sind Hinweise auf mögliche spontane Abgänge und die Auslaufbereiche darunter sollten soweit wie möglich gemieden werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Das Schneefundament ist in den schneereichen Gebieten stabil, sonnseitig aber je nach Höhenlage feucht bis nass, was das Schneegleiten auf glattem Untergrund fördert. In den schneearmen Hangzonen schattseitiger Hochlagen kann außerdem Schwimmschnee die Schneedeckenbasis schwächen. In der Nacht auf Samstag sind alpennordseitig oberhalb von etwa 1.500m bis zu 25cm Neuschnee gefallen, der mit zunehmender Seehöhe von pappig auf pulvrig wechselt. Im südlich und östlich exponierten Hangzonen der Nordalpen und Niederen Tauern sind in den Hochlagen auch frische Triebschneeablagerungen entstanden, die sich gut mit dem warmen Untergrund verbunden haben. Schwachschichten innerhalb der Triebschneepakete – etwa in Form weicherer Schneeeinlagen – können aber dennoch nicht ganz ausgeschlossen werden.

WETTER:
Am Sonntag erwartet uns wieder freundlicheres und deutlich milderes Bergwetter. Nur ganz im Nordwesten kann es anfangs noch ein paar kurze Schneeschauer geben, ehe sich auch hier die Wolken zurückbilden. Bei schwachem bis lebhaftem Westwind erreichen die Mittagstemperaturen in 2.000m -1 Grad und in 1.500m +4 Grad.

TENDENZ:
Eine südwestliche Höhenströmung sorgt am Montag für sonniges und extrem mildes Bergwetter. Am Nachmittag verdichten sich die Wolken wieder, eine Kaltfront mit Schnee oberhalb von 900m und stürmischem Wind beendet in der Nacht auf Dienstag vorübergehend die milde Wetterphase. Mit der kräftigen Erwärmung ist am Montag mit vermehrten Gleit- und Lockerschneelawinen zu rechnen!

Der nächste Lagebericht wird Sonntag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

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