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05.01.2017 / Bergung Rittisberg

Am 5.Jänner kam eine zehnjährige Schülerin aus Deutschland abseits der Piste zu Sturz und fiel in einen Graben, aus dem sie nicht mehr eigenständig befreien konnte. Daraufhin verständigte die Schülerin selbständig mittels Mobiltelefon die Rettungskräfte und konnte unverletzt geborgen werden.

Die zehnjährige Skifahrerin aus der deutschen Stadt Bochum wollte gegen 15.45 Uhr eine Abkürzung zwischen der Märchenabfaht am Rittisberg nehmen. Sie kam dabei im Gelände abseits der Piste zu Sturz und  fiel unglücklich in einen Graben, aus dem sie sich nicht mehr selbstständig befreien konnte. Glücklicherweise hatte das Mädchen ein Mobiltelefon mit, mit dem sie einen Notruf absetzte.

Kurz nach 16:00 Uhr rückten 3 Mann von unserem Team mit 3 Skidoos Richtung Rittisberg aus um die Skifahrerin zu suchen. 4 Mann von den Rittisberg-Bergbahnen waren bereits ebenfalls mit Skidoos auf der Suche nach dem Mädchen. Da es mehrere Möglichkeiten gibt um eine Abkürzung zu nehmen, dauerte es nahezu eine Stunde bis die Skifahrerin von einem Angestellten der Bergbahnen gefunden wurde. Glücklicherweise zog sich das Mädchen bei dem Sturz keine Verletzungen zu, konnte unverletzt geborgen, und mit dem Skidoo ins Tal gebracht werden.

Bild: Hannes Uttinger / BRD Ramsau

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03.01.2017 / Bergung Austriascharte

Am 3.Jänner gerieten zwei Skitourengeher aus Oberösterreich, auf der Austriascharte zwischen Dachsteingletscher und Edelgries in Bergnot. Aufgrund der starken Windböen war eine Bergung mittels Rettungshubschraubers nicht mehr möglich. Beide Skitourengeher konnten nach einer Rettungsaktion unverletzt geborgen werden.

Die Alpinisten wollten laut eigenen Angaben mittels GPS Daten über das Edelgries mit Tourenskiern zum Dachsteingletscher hochsteigen. Oberhalb des Edelgries kamen sie in die sehr steile Austriascharte welche tief verschneit war. Die beiden Alpinisten waren sich von diesem Zeitpunkt an nicht mehr sicher, ob die GPS Daten stimmten und setzten einen Notruf ab. Der Rettungshubschrauber C-14 des ÖAMTC wurde alarmiert und konnte kurz darauf die beiden Alpinisten auch orten, jedoch war eine Bergung mit dem Hubschrauber aufgrund der starken Windböen nicht mehr möglich. Um 16:55 Uhr wurde unser Team verständigt um die beiden Skitourengeher zu bergen. Mit 9 Mann rückte unser Team kurz nach 17:00 Uhr Richtung Talstation der Dachstein Gletscherbahn aus. An der Bergstation der Gletscherbahn angekommen transportierten wir mit einem Pistengerät die Mannschaft samt Ausrüstung zu den Aufstiegsleitern, welche zum Rosmarie-Stollen führen. Nach dem Aufstieg nördlich der Austriascharte erreichten wir über den Rosmarie-Stollen schließlich die Austriascharte. Aufgrund der Schneeverwehungen und des steilen Geländes, mussten ca. 170m Fix-Seile verankert werden um zu den beiden Alpinisten gelangen zu können. Bei knapp -15° Celsius, einsetzenden Schneefall, starken Windböen und Dunkelheit, war auch für unser erfahrenes Team äußerste Vorsicht geboten. Um ca. 18:45 Uhr waren wir zu den beiden Alpinisten vorgedrungen.

Beide Alpinisten waren gut ausgerüstet und waren in guter Verfassung als wir sie erreichten. Dank ihrer guten Verfassung waren sie in der Lage, mit unserer Unterstützung, eigenständig über die Austriascharte zu klettern und über die von uns installierten Fix-Seile zum Rosmarie-Stollen zu gelangen. An der Nordseite des Rosmarie-Stollen wurden sie zum Gletscher abgeseilt und im Anschluss mit dem Pistengerät zur Bergstation der Gletscherbahn gebracht. Um ca. 20:00 Uhr waren wir gemeinsam wieder bei der Talstation der Dachstein Gletscherbahn angelangt und die beiden Alpinisten konnten unverletzt geborgen.

Der erste Einsatz hat also auch im neuen Jahr nicht lange auf sich warten lassen. Die beiden Alpinisten waren überaus dankbar für die schnelle Rettung und blieben dank ihrer guten Ausrüstung und der Entscheidung die Rettungskräfte zu alarmieren unverletzt. Eine Nacht am Berg bei solch widrigsten Wetterbedingungen hätte wahrscheinlich schwerwiegendere Folgen gehabt.

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Bilder: Hans Prugger, Richard Schrempf, Hannes Uttinger

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27.10.2016 / Übung mit FF-Ramsau am Dachstein

Bei der diesjährigen Abschlussübung der freiwilligen Feuerwehr Ramsau am Dachstein, wurden auch wir mit eingebunden, um ein durchaus realistisches Szenario zu trainieren. Annahme der Übung war, ein PKW Absturz über die Schlapfleit´n Richtung Schladming, ca. 60m in äußerst steilem Gelände. Zwei eingeklemmte Personen und zwei weitere Personen abgestürzt.
Hauptaugenmerk der Feuerwehr war der Aufbau der Sicherung des Autos, sowie die Befreiung mittels Bergeschere, der zwei im Auto eingeklemmten Personen. Unsere Aufgabe war, die zwei abgestürzten Personen zu finden sowie die Erstversorgung der verletzten Personen und eine sichere Bergung zur weiteren ärztlichen Versorgung.  Die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen klappte sehr gut und die Bergung war nach ca. 2 1/2 Stunden abgeschlossen. Im Anschluss gab es im Rüsthaus der FF-Ramsau eine Nachbesprechung mit Verpflegung durch die Feuerwehr, sowie eine Diskussion was man noch verbessern könnte. Ein großer Dank an dieser Stelle nochmals an die freiwillige Feuerwehr Ramsau am Dachstein, wir freuen uns auf weitere gemeinsame Übungen.

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Bilder: Wilfried Schrempf, Hannes Uttinger

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26.09.2016 / Bergung Dachstein Südwand

Drei Kletterer aus Polen wollten am Sonntag die Dachstein Südwand erklimmen. Aufgrund der starken Vereisung in der Dachstein Südwand, wurden die Kletterbedingungen zunehmend schwieriger und ein Weiterkommen für die Kletterer war unmöglich. Gegen 20:00 Uhr setzten die Kletterer einen Notruf ab, jedoch war es für einen Hubschraubereinsatz schon zu dunkel und so mussten die drei Kletterer in der Wand biwakieren und die Nacht am Berg verbringen. Die Rettungsaktion wurde um 6:30 Uhr am nächsten Morgen, gemeinsam mit dem Team des ÖAMTC Rettungshubschrauber C 14 gestartet. Da nicht sichergestellt werden konnte, ob der Hubschrauber die Kletterer, mittels Tau bergen konnte, rückten auch 5 Mann unseres Teams aus, um für eine mögliche Bergung bereit zu sein.  Die Flugbedingungen waren glücklicherweise gut und so konnte das Team des Rettungshubschraubers C 14, die drei in Bergnot geratenen Kletterer aus der Wand fliegen.

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Bilder: Hans Prugger

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24.09.2016 / Bergung Dachstein Randkluft

Beim Abstieg vom Dachstein, gerieten zwei tschechische Bergsteiger in Bergnot. Das Bergsteiger Duo setzte gegen 20:45 Uhr den ersten Notruf ab. Aufgrund der schlechten Ausrüstung war weder ein Abstieg über den vereisten und zerklüfteten Normalzustieg noch ein Biwakieren für die Bergsteiger am Berg möglich. Um den genauen Standpunkt der beiden Bergsteiger lokalisieren zu können, wurde von uns der Hubschrauber des Innenministeriums mit der Wärmebildkamera angefordert. Nach Eintreffen des Hubschraubers konnten die beiden Bergsteiger, relativ rasch vom Hubschrauber Team lokalisiert werden. Gegen 23:00 Uhr rückten sechs Mann unseres Teams aus, um die beiden in Not geratenen Bergsteiger vom Berg zu holen. Die Verhältnisse waren sehr schwierig und ein Aufstieg zu den Bergsteigern, ohne Steigeisen und Pickel unmöglich. Die Bergsteiger konnten jedoch, sicher und unverletzt von unserem Team geborgen und ins Tal gebracht werden.

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Zustieg zur Randkluft bei Tag, Bild: Hannes Uttinger

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20/21.08.2016 / Bergung Dachstein Südwand

Am 20. August gerieten eine 34-jährige Kletterin und ihr 39-jähriger Kletterpartner in der Dachstein Südwand von ihrer geplanten Route ab und konnten in der zunehmend schwieriger werdenden Wand nicht mehr weiterklettern. Nach einer Nacht im Freien, konnten die beiden unverletzt geborgen werden.

Das Kletterduo aus Ungarn war laut eigenen Angaben mit ihrem Rückzug so beschäftigt, dass sie dabei völlig die Zeit übersahen und erst gegen ca. 21:00 Uhr den Notruf absetzten. Kurz darauf wurden unsere Einsatzkräfte und der Rettungshubschrauber C-14 des ÖAMTC alarmiert. Für eine Bergung mittels Rettungshubschrauber war es bereits zu dunkel, jedoch konnten die beiden Kletterer mit dem Rettungshubschrauber, der seit kurzem auch mit Nachtsichtgeräten ausgestattet ist, zumindest lokalisiert werden. Ein direktes Abseilen zu den beiden Kletterern war aufgrund ihrer Lage nicht möglich. Daraufhin mussten wir eine wichtige Entscheidung treffen und beurteilen, ob eine Bergung noch am selben Tag versucht werden konnte. Aufgrund der Tatsache, dass die von der Route abgekommenen Kletterer unverletzt waren und eine Bergung in der Dachstein Südwand auch für uns immer ein hohes Risiko durch Steinschlag und schwierige Orientierung birgt, entschieden wir uns für eine Bergung am nächsten Morgen.

Um 5:30 Uhr rückten wir mit 23 Mann aus um die Kletterer aus der Wand zu holen. Das Wetter war extrem schlecht. Strömender Regen, Nebel und Sturm ließen zu diesem Zeitpunkt jeglichen Gedanken an eine Bergung mittels Hubschrauber schwinden. Wir begannen sofort mit dem Aufbau der Verankerung, um so rasch als möglich zwei unserer Bergretter zu den beiden Kletterern abseilen zu können und diese mit warmem Tee und Essen zu versorgen. Aufgrund des dichten Nebel war es äußerst schwierig die beiden Kletterer in der Wand ausfindig zu machen. Nachdem wir unsere zwei Bergretter bereits ca. 200 Meter bei dichtem Nebel abgeseilt hatten, mussten sie nun die Wand weitere 40 Meter schräg nach unten. Den Zurufen der Kletterer folgend querten sie die Wand. Schließlich gelang es ihnen die beiden Kletterer unter einem Höhlenvorsprung ausfindig zu machen.

Zwei weitere Bergretter seilten sich ebenfalls ab und fixierten ein Seil für den Aufstieg. Als die Bergung der beiden Kletterer nach oben bereits im Gang war, verbesserte sich plötzlich das Wetter und der Nebel lichtete sich. Sofort wurde der Rettungshubschrauber C-14 des ÖAMTC von unserer Einsatzleitung angefordert. Daraufhin musste alles sehr schnell gehen, da niemand abschätzen konnte wie lange das nebelfreie Wetterfenster andauern würde. Kurz darauf war der Rettungshubschrauber des ÖAMTC, mit unserem Ortsstellenleiter als diensthabenden Flugretter, vor Ort. Die beiden Kletterer konnten in der Zwischenzeit von unserem Team zu einer Stelle gebracht werden wo sie vom Hubschrauber mittels Tau geborgen werden konnten. Innerhalb von ca. 10 Minuten wurden die beiden Kletterer und danach einer unserer Bergretter mit schwerer Ausrüstung aus der Wand ausgeflogen. Tatsächlich war kurz darauf die Wand wieder in dichten Nebel gehüllt und ein weiterer Flug konnte nicht durchgeführt werden.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Crew des Rettungshubschrauber C-14 vom ÖAMTC, ohne deren Hilfe unserer Einsatz wohl noch einige Stunden mehr in Anspruch genommen hätte. Unsere Kameraden, die wegen dem neuerlichen Nebel nicht mehr ausgeflogen werden konnten, mussten wieder zum Ausgangspunkt hochklettern. Es war ein Einsatz unter erschwerten Bedingungen, dennoch gelang es uns einmal mehr, die in Not geratenen Kletterer in Zusammenarbeit mit dem Rettungshubschrauber C-14 schlussendlich unverletzt zu bergen. Wir konnten nach dem Abbau der Verankerung und des Equipments erleichtert den Rückzug antreten und waren gegen ca. 12:00 Uhr mittags wieder bei der Talstation der Gletscherbahn.

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Bilder: Hans Prugger, Wilfried Schrempf, Walter Stocker, Hannes Uttinger

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20.08.2016 / Bergung Höhenweg

Eine 72 jährige deutsche Wanderin, wanderte von die Silberkarklamm über den Höhenweg Richtung Ramsau. Nahe einer Waldpassage stolperte die Frau und stürzte ca. 40 Meter über steil abfallendes Gelände. Die Frau erlitt dabei Kopfverletzungen und war für einige Minuten bewusstlos. Da zum Zeitpunkt der Alarmierung nicht bekannt war ob die Frau vom Rettungshubschrauber geborgen werden konnte, oder ob die Verletzte Frau von uns geborgen werden musste, wurden auch wir alarmiert und rückten mit 5 Mann zum Unfallort aus. Die Crew des ÖAMTC Rettungshubschrauber konnte letztendlich mit dem Tau zur verletzten Frau geflogen, und dort abgesetzt werden. Nach erster ärztlicher Versorgung wurde die Frau mit dem Rettungshubschrauber geborgen und in das Krankenhaus Schladming überstellt.

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Bilder: Franz Eisl

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17.08.2016 / Bergung Rittisberg

Ein Wanderer wollte eine Wandertour von der Sonnenalm zum Rittisberg unternehmen. Plötzlich litt der Mann unter akuten Wirbelsäulenschmerzen und konnte nicht mehr gehen, woraufhin wir zur Hilfeleistung angefordert wurden. Unmittelbar nach der Alarmierung, rückten zwei unserer Bergrettungsmänner mit dem Einsatzfahrzeug aus um den Wanderer Erste Hilfe zu leisten. Sie konnten den Mann zu unserem Einsatzfahrzeug bringen und im Anschluss wurde er mit unserem Einsatzfahrzeug zu seinem PKW gebracht.

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Foto: Hannes Uttinger

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15.08.2016 / Bergung Dachstein Südwand

Zwei Bergsteiger aus Wien wollten die Dachstein Südwand über die Kletterroute „Steinerweg“ durchsteigen. Die zwei Männer verstiegen sich jedoch in den sogenannten „Müncher Kamin“ und konnten dort nicht mehr weiter. Sie setzten noch vor Einbruch der Dunkelheit einen Notruf ab. Für eine Bergung war es bereits zu spät und so mussten die Bergsteiger in der Wand übernachten. Es wurde noch am Abend der Einsatz für den nächsten Tag organisiert. Da aufgrund der schlechten Wettervorhersage nicht sicher war, ob eine Bergung mittels Rettungshubschrauber möglich sein wird, waren wir ab 6:00 Uhr mit 12 Mann einsatzbereit am Hubschrauber Landeplatz beim Hotel Dachstein. Glücklicherweise stieg der Nebel in den Morgenstunden, und die Bergsteiger konnten mit dem Rettungshubschrauber des ÖAMTC, mittels Tau unverletzt geborgen werden.

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Bilder: Hannes Uttinger

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11.08.2016 / Bergung Klettersteig Rosina

Ein deutscher Bergsteiger geriet bei der Begehung des Klettersteigs Rosina in der Silberklamm in eine alpine Notlage. Der Mann verließ den Klettersteig und geriet in sehr steiles und absturz-gefährliches Gelände. 9 Bergrettungsmänner unseres Teams rückten aus um den gefährdeten Bergsteiger aus seiner misslichen Lage zu Bergen. Der Mann konnte von unserem Team unverletzt geborgen werden und kam mit dem Schrecken davon.

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Bilder: Hannes Uttinger