Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Mittwoch, den 12.12.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Süd: 2-3 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2-3 Waldgrenze
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1-2 Waldgrenze

Problem1: Triebschnee, Ganztägig
Problem2: Neuschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Aufgrund des Triebschnees herrscht in den Hochlagen erhebliche Lawinengefahr!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Von den Nordalpen über die Niederen Tauern bis hin zu den Gurk- und Seetaler Alpen herrscht oberhalb der Waldgrenze erhebliche Lawinengefahr, ansonsten wird sie mit gering bis mäßig bewertet. In den schneereichen Regionen können sich aus dem Steilgelände spontane Lockerschneelawinen lösen, die auch exponierte Verkehrswege betreffen können. In Grashängen werden Gleitschneelawinen zum Thema. Aufgrund der mächtigen und störanfälligen Triebschneepakete reicht im Tourenbereich bereits die geringe Zusatzbelastung eines einzelnen Tourengehers, um ein Schneebrett auszulösen. Vorsicht vor allem in Rinnen und Mulden sowie hinter Geländeübergängen, selbst in kammfernen Bereichen. Frisch gebildete Wechten können leicht brechen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den Nordstaubereichen fielen am Dienstag abermals bis zu 30 cm Neuschnee. Dieser ist kalt und locker gefallen und gestaltet sich somit sehr verfrachtungsfähig. Stürmischer Wind hat den Neuschnee der letzten Tage stark und sehr inhomogen verfrachtet. Es finden sich harte, windgepresste Bereiche neben pulvrigen Schneeauflagen von Dienstag. Innerhalb der frischen Auflage und zwischen Neu- und Altschnee wirken weiche Einlagerungen als Schwachschichten. Der warme, frisch eingeschneite Boden fördert die Gleitschneeaktivität.

WETTER:
Am Mittwoch schneit es im Nordstau (speziell vom Loser bis zum Hochschwab) den ganzen Tag, womit nochmals rund 20 bis 30 cm Neuschnee erwartet werden. Die südlichen Gebirgsgruppen sind wetterbegünstigt, hier greifen nur einzelne Schauer über und zwischenzeitlich kann sich auch die Sonne zeigen. Das Temperaturniveau ist mit Mittagswerten um -7 Grad in 1500m und -11 Grad in 2000m auf winterlichem Niveau. Der Wind lässt am Mittwoch zwar etwas nach, weht allerdings immer noch stark aus nordwestlicher Richtung.

TENDENZ:
Am Donnerstag klingen letzte Niederschläge überall ab und es kommt immer öfter die Sonne zum Vorschein. Mit -10 Grad in 2000m bleibt es dennoch winterlich kalt. Vorerst noch wenig Änderung, Gefahrenstellen werden aufgrund der tiefen Temperaturen konserviert.

Der nächste Lagebericht wird Mittwoch bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Lisa Jöbstl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Dienstag, den 11.12.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee, Ganztägig
Problem2: Gleitschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Saisonstart ? große Triebschneemengen in den Hochlagen ? Triebschneesituation!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Nordalpen und auf der Nordabdachung der Tauern wir die Lawinengefahr oberhalb der Waldgrenze mit erheblich beurteilt. In den Gurk- und Seetaler Alpen sowie in den südlichen Niederen Tauern herrscht mäßige Lawinengefahr und in den übrigen Gebirgsgruppen geringe Lawinengefahr. In den Nordstaugebieten sind spontane Lawinen, die exponierte Wege treffen können, jederzeit möglich. Aber auch Gleitschneelawinen können sich unterhalb von 1500m aufgrund des warmen Bodens lösen. Der Sturm führte zu umfangreichen Triebschneeansammlungen in allen Expositionen, die nicht unterschätzt werden sollten! Besonders zu beachten sind Rinnen und Mulden, sowie kammferne Hangzonen. Im Tourenbereich reicht bereits eine geringe Zusatzbelastung aus, um ein Schneebrett auslösen zu können. Vorsicht vor den frisch gebildeten Wechten, diese sind instabil! Schlechte Sichtbedingungen erschweren am Dienstag eine Beurteilung der Lawinengefahr im Gelände.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In der Steiermark sind je nach Gebirgsregion 40 ? 100 cm Neuschnee gefallen. Niederschlagsschwerpunkt lag zwischen dem Toten Gebirge und nördlich der Niederen Tauern (Linie Galsterberg ? Planneralm). Auf der Turracher Höhe waren es 30 cm Neuschnee. Bis auf ca. 1500 m liegt der Neuschnee auf aperen feuchten Untergrund. Darüber wurde der Neuschnee auf einer geringmächtigen harten Altschneedecke abgelagert. Durch den stürmischen, teils böigen Wind sind in den Hochlagen innerhalb der Neuschneedecke unterschiedlich harte Triebschneeschichten entstanden.

WETTER:
In der Nacht von Montag auf Dienstag schneit es im Nordstaugebiet weiter. Dazu weht teils stürmischer Wind. Die Schneefallgrenze liegt im Talniveau. Am Dienstag schneit es während des Tages intensiv, dazu weht straker Wind aus Nordwest. In den nächsten 24 Stunden sind bis zu 40cm Neuschnee möglich. Südlich der Mur- Mürzfursche werden die Neuschneemengen geringer ausfallen, nur auf der Turracher Höhe wird bis zu 20 cm Neuschnee erwarten. Die Temperaturen in 2000m liegen bei -10 Grad.

TENDENZ:
Am Mittwoch gibt es im Nordstau noch etwas Neuschnee. Ab Mittag bessert sich das Wetter. In den südlichen Gebirgsgruppen gibt es bereits am Vormittag sonnige Abschnitte. Der Wind lässt nach. Die tiefen Temperaturen konservieren die Lawinengefahr

Der nächste Lagebericht wird Dienstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
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Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Süd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West:
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Tagesgang der Lawinengefahr! Schitouren früh abschließen! Letzter Prognosebericht dieser Saison!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr beschränkt sich in der Steiermark mittlerweile nur noch auf die Hochlagen der Nordalpen, der Niederen Tauern und der Gurk- und Seetaler Alpen. Mit der Erwärmung und Einstrahlung steigt die Gefahr von Nassschnee- oder Gleitschneelawinen bereits in den Vormittagsstunden rasch an! Auch Wechten sind instabil und können spontan brechen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der in Österreich wärmste April seit dem Jahr 1800 klingt langsam aus und hat den Schnee auf den steirischen Bergen rasch schmelzen lassen. Sonnseitige Hänge sind bereits bis in hohe Lagen ausgeapert, Schnee findet sich hier nur noch in Rinnen. Auch in Schattenhängen ist die Schneedecke fortschreitend durchfeuchtet, nur am Morgen teilweise noch oberflächlich verharscht. Oft dominiert weicher Sulzschnee mit Einsinktiefen teilweise bis zum Grund. In mittleren Lagen liegt meist fauliger Schnee.

WETTER:
Eine föhnige Südwestströmung bestimmt das Wetter in der Steiermark. Am Samstag scheint bei lebhaftem Südwestwind zunächst häufig die Sonne, es ziehen Wolken in hohen Schichten durch. Erst im Laufe des Nachmittages bilden sich in der leicht labilen Luftmasse ein paar Quellwolken. Die Temperaturen steigen zu Mittag in 2.000m auf +11 Grad und in 1.500m auf +16 Grad.

TENDENZ:
Am Sonntag sorgt lebhafter, über den Kämmen der Nordalpen auch stürmischer Südföhn bis über Mittag für sonniges und stabiles Bergwetter. Am Nachmittag können sich dann mit Schwerpunkt alpensüdseitig einzelne Regenschauer oder Gewitter bilden. Auch am Montag und Dienstag herrscht über weite Strecken sonniges Wetter, eine durchziehende Kaltfront am Montag macht sich nur vorübergehend durch mehr Wolken bemerkbar. Die Temperaturen gehen ganz leicht zurück, bleiben in den Hochlagen aber auch über Nacht im positiven Bereich. Damit dominiert in Gebieten mit noch ausreichend Schnee weiterhin die Nass- und Gleitschneeproblematik.
Entsprechend der Jahreszeit und der Schneelage geht die Schitourensaison in der Steiermark langsam zu Ende. Der Lawinenwarndienst stellt daher die Ausgabe des täglichen Lawinenprognoseberichtes mit 27.04.2018 ein. Bei wesentlicher Änderung der Lawinengefahr können auf der Homepage des Lawinenwarndienstes Sonderberichte veröffentlicht werden.

Wir Wünschen unseren Nutzern einen schönen und unfallfreien Bergsommer!

Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Freitag, den 27.04.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Süd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West:
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Wieder Tagesgang der Lawinengefahr! Schitouren früh abschließen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr beschränkt sich in der Steiermark mittlerweile nur noch auf die höheren Lagen der Nordalpen, der Niederen Tauern und der Gur- und Seetaler Alpen und unterliegt am Freitag wieder zunehmend einem Tagesgang. Mit der Abkühlung hat die Schneedecke zwar oberflächig kurzfristig an Festigkeit gewonnen und wurde mit einer dünnen Neuschneeauflage versehen, die in steilen Lagen leicht abrutscht. In hoch gelegenen Schattseiten haben sich noch einmal dünne, frische Treibschneelinsen gebildet. Mit der Erwärmung und Einstrahlung steigt jedoch die Gefahr von Nassschneelawinen rasch wieder an. Geöffnete Schneemäuler müssen als Gefahrenzeichen für jederzeit abgangsbereite Gleitschneelawinen gesehen werden! Auch Wechten sind instabil und können spontan brechen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Mit dem kurzen Temperaturrückgang über Nacht hat sich die Schneedecke nur oberflächig und nicht nachhaltig verfestigt. Die sehr warme Witterung der vergangenen Woche sowie der Regen haben den Schnee weiter schmelzen lassen. Auch in Schattenhängen ist die Schneedecke fortschreitend durchfeuchtet, hier ist sie auch am störanfälligsten. Sonnseitige Hänge sind bereits bis hohe Lagen ausgeapert. Oft dominiert weicher Sulzschnee mit Einsinktiefen teilweise bis zum Grund. In mittleren Lagen liegt meist fauliger Schnee nur noch in Rinnen und Mulden.

WETTER:
Nach Abzug der letzten Störung bessert sich das Bergwetter am Freitag rasch. In der Früh und am Vormittag gibt es Nebel und auch Restwolken, bald setzt sich aber wieder recht sonniges Bergwetter durch. Der Wind dreht auf südliche Richtungen und wird teils lebhaft bis kräftig auffrischen, die Temperaturen steigen deutlich an. Die Mittagswerte liegen in 2.000m bei +6 Grad und in 1.500m bei +10 Grad.

TENDENZ:
Mit der Südwestströmung wird es im Gebirge wieder ausgesprochen mild. Damit dominiert in Gebieten mit noch ausreichend Schnee weiterhin die Nass- und Gleitschneeproblematik.

Der nächste Prognosebericht wird Freitag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Donnerstag, den 26.04.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West:
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Durchfeuchtung durch Regen sowie etwas Neuschnee in höheren Lagen. Nass- und Gleitschneeproblem bei mäßiger Lawinengefahr beachten!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr beschränkt sich in der Steiermark mittlerweile auf die höheren Lagen der Nordalpen, der Niederen Tauern und der Gur- und Seetaler Alpen und wird mit mäßig beurteilt. Über 2000m verliert die Schneedecke je nach Menge des Regeneintrags vorerst rasch an Festigkeit womit sich aus steilen Hängen aus allen Expositionen jederzeit Nass- und Gleitschneelawinen spontan lösen können. Mit zunehmender Abkühlung kann die Schneedecke oberflächig etwas an Festigkeit gewinnen, stellenweise bildet sich eine dünne Neuschneedecke, die sich generell ausreichend mit der Altschneedecke verbindet. In hoch gelegenen Schattseiten können sich noch einmal dünne, frische Treibschneelinsen bilden. Geöffnete Schneemäuler müssen als Gefahrenzeichen für jederzeit abgangsbereite Gleitschneelawinen gesehen werden! Auch Wechten sind instabil und können spontan brechen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die sehr warme Witterung der vergangenen Woche sowie der Regen haben den Schnee weiter schmelzen lassen. Auch in Schattenhängen ist die Schneedecke fortschreitend durchfeuchtet, hier ist sie auch am störanfälligsten. Sonnseitige Hänge sind bereits bis hohe Lagen ausgeapert. Oft dominiert weicher Sulzschnee mit Einsinktiefen teilweise bis zum Grund. In mittleren Lagen liegt meist fauliger Schnee nur noch in Rinnen und Mulden. Durch den kurzen Temperaturrückgang kann sich die Schneedecke nur oberflächig und nicht nachhaltig verfestigen.

WETTER:
Am Donnerstag sorgt eine Störung mit dichten Wolken und kräftigen Regengüssen für ungünstiges Bergwetter, es kühlt dabei vorübergehend deutlich ab. Die Schneefallgrenze sinkt bis zum Abend im Norden bis gegen 1600m Höhe. Der Nordwestwind legt speziell am Nachmittag zu und kann böig und stürmisch werden. Die Temperaturen sinken bis Mittag in 2000m von +3 Grad auf -2 Grad ab.

TENDENZ:
Am Freitag stellt sich nach anfänglichem Nebel und ein paar Restwolken rasch wieder sehr sonniges Bergwetter ein. Der Wind dreht wieder auf südliche Richtungen, die Temperaturen steigen somit deutlich an. Durch eine oft klare Nacht ist die Lawinensituation anfangs günstig, die Nass- und Gleitschneeproblematik (feuchter Neuschnee bzw. durnässte Altschneedecke) nimmt aber sehr rasch zu

Der nächste Prognosebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Mittwoch, den 25.04.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Ost: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Süd: 2-3 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Ausgeprägte Nass- und Gleitschneeproblematik! Schitouren möglichst früh abschließen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr unterliegt in der Steiermark weiterhin einem nur schwach ausgeprägtem Tagesgang: Durch die geringe nächtliche Abkühlung ist sie bereits von der Früh weg überwiegend mäßig und steigt in den schneereichen Regionen bei Sonneneinstrahlung rasch auf erheblich an. Für die mittlerweile überwiegend schneefreie Region Randgebirge Ost wird keine Stufe mehr ausgegeben. Aus steilen Hängen können sich aus allen Expositionen jederzeit große Nass- oder Gleitschneelawinen lösen, insbesondere an steilen Grashängen. Durch den schneereichen Winter ist zumindest in höheren Lagen noch reichlich Schnee vorhanden, größere Lawinen können daher bis in tiefere Lagen gelangen und flachere Zustiege verschütten. Dies muss bei der Spurwahl (auch ohne Schneedecke) unbedingt berücksichtigt werden. Geöffnete Schneemäuler müssen als Gefahrenzeichen für jederzeit abgangsbereite Gleitschneelawinen gesehen werden! Auch Wechten sind instabil und können spontan brechen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die sehr warme Witterung der vergangenen Woche sowie der letzte Regen haben den Schnee weiter schmelzen lassen. Eine oberflächlich tragfähige Schneedecke findet sich nur noch in extrem steilen Schattlagen der Hochlagen, überall sonst dominiert weicher Sulzschnee mit Einsinktiefen teilweise bis zum Grund. Bis in Mittelgebirgslagen sind die Hänge bereits ausgeapert, meist fauliger Schnee liegt hier nur noch in Rinnen und Mulden. Das sich sammelnde Schmelzwasser führt innerhalb der Schneedecke oder im Übergang zum Untergrund zu Destabilisierung was in weiterer Folge zu Nass- und Gleitschneelawinen führt.

WETTER:
Der Mittwoch gestaltet sich wieder überwiegend sonnig und mit der herrschenden Westströmung auch wieder überdurchschnittlich mild. Zu Mittag liegen die Temperaturen in 2.000m bei +10 Grad und in 1.500m bei +15 Grad. Dazu weht schwacher bis mäßig starker Westwind.

TENDENZ:
Am Donnerstag zieht eine Kaltfront mit kräftigen Regengüssen durch. Von Nordwesten her breiten sich im Tagesverlauf dichte Wolken auf das ganze Land aus. Auf den Bergen beginnt es abzukühlen. Die Schneefallgrenze sinkt bis zum Abend im Norden auf 1.600 m. Danach wird es neuerlich sehr mild. Es ändert sich wenig an der derzeitigen Lawinensituation, die Nass- und Gleitschneeproblematik bleibt trotz der vorübergehenden Abkühlung bestehen! Im Steilgelände rutscht der feuchte Neuschnee vom Donnerstag auf der Altschneedecke leicht ab.

Der nächste Prognosebericht wird Mittwoch bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Dienstag, den 24.04.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Ost: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Süd: 2-3 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Ausgeprägte Nass- und Gleitschneeproblematik! Schitouren möglichst früh abschließen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr unterliegt in der Steiermark weiterhin einem nur schwach ausgeprägtem Tagesgang: Durch die fehlende nächtliche Abkühlung ist sie von der Früh weg überwiegend mäßig und steigt in den schneereichen Regionen bei Sonneneinstrahlung bzw. Regeneintrag rasch auf erheblich an. Für die mittlerweile überwiegend schneefreie Region Randgebirge Ost wird keine Stufe mehr ausgegeben. Aus steilen Hängen können sich aus allen Expositionen jederzeit große Nass- oder Gleitschneelawinen lösen, insbesondere an steilen Grashängen. Durch den schneereichen Winter ist zumindest in höheren Lagen noch reichlich Schnee vorhanden, größere Lawinen können daher bis in tiefere Lagen gelangen und flachere Zustiege verschütten. Dies muss bei der Spurwahl (auch ohne Schneedecke) unbedingt berücksichtigt werden. Geöffnete Schneemäuler müssen als Gefahrenzeichen für jederzeit abgangsbereite Gleitschneelawinen gesehen werden! Auch Wechten sind instabil und können spontan brechen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die sehr warme Witterung der vergangenen Woche hat den Schnee schmelzen lassen. Eine oberflächlich tragfähige Schneedecke findet sich nur noch in extrem steilen Schattlagen der Hochlagen, überall sonst dominiert weicher Sulzschnee mit Einsinktiefen teilweise bis zum Grund. Bis in Mittelgebirgslagen sind die Hänge bereits ausgeapert, meist fauliger Schnee liegt hier nur noch in Rinnen und Mulden. Das sich sammelnde Schmelzwasser führt innerhalb der Schneedecke oder im Übergang zum Untergrund zu Destabilisierung was in weiterer Folge zu Nass- und Gleitschneelawinen führt.

WETTER:
Nach einer überwiegend bewölkten und speziell im Norden niederschlagsanfälligen Nacht auf Montag sorgen auch tagsüber bestehende Störungsreste immer wieder für punktuelle Niederschläge, insgesamt wird es im tagesverlauf aber wieder sonniger. Speziell in der Region um das oberen Murtal können die Regenschauer länger anhalten. Mit mäßigem bis (im Nordosten) lebhaftem Nordwestwind ist es am Vormittag bei Werten um +5 Grad in 2000m geringfügig kühler, am Nachmittag steigen die Werte wieder etwas an.

TENDENZ:
Der Mittwoch gestaltet sich aus heutiger Sicht überwiegend sonnig und mit herrschender Westströmung wieder überdurchschnittlich mild. Es ändert sich wenig an der derzeitigen Lawinensituation, die Nass- und Gleitschneeproblematik bleibt daher vorerst bestehen!

Der nächste Prognosebericht wird Dienstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Gernot Zenkl

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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Montag, den 23.04.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Ost: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Süd: 2-3 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Nass- und Gleitschneeproblematik! Schitouren möglichst früh abschließen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr unterliegt in der Steiermark nur mehr einem geringen Tagesgang: Durch die fehlende nächtliche Abkühlung ist die Lawinengefahr schon von der Früh weg mäßig und steigt bei Sonneneinstrahlung rasch auf erheblich an. Es können sich aus steilen Hängen aller Expositionen jederzeit große Nass- oder Gleitschneelawinen lösen, insbesondere an steilen Grashängen. Durch den schneereichen Winter ist zumindest in höheren Lagen noch reichlich Schnee vorhanden, größere Lawinen können daher bis in tiefere Lagen gelangen und flachere Zustiege verschütten. Geöffnete Schneemäuler müssen als Gefahrenzeichen für jederzeit abgangsbereite Gleitschneelawinen gesehen werden! Auch Wechten sind instabil und können spontan brechen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die sehr warme Witterung der vergangenen Woche hat den Schnee schmelzen lassen. Eine oberflächlich tragfähige Schneedecke findet sich nur noch in extrem steilen Schattlagen der Hochlagen, überall sonst dominiert weicher Sulzschnee mit Einsinktiefen teilweise bis zum Grund. Bis in Mittelgebirgslagen sind die Hänge bereits ausgeapert, meist fauliger Schnee liegt hier nur noch in Rinnen und Mulden. Das sich sammelnde Schmelzwasser bildet innerhalb der Schneedecke oder im Übergang zum Untergrund eine ausgeprägte Schwachschicht für Nass- und Gleitschneelawinen.

WETTER:
Der Montag verläuft nur noch am Vormittag sonnig. Ab Mittag nähert sich aus Nordwesten ein Störungssystem, am Nachmittag werden dann teils gewittrige Schauer häufiger. Am Abend breiten sich die Schauer von der nördlichen Obersteiermark weiter aus. Die nochmals frühsommerlichen Temperaturen liegen zu Mittag in 2.000m bei +9 Grad und in 1.500m bei +14 Grad. Der Wind frischt vor allem im Zusammenhang mit den Regenschauern auf.

TENDENZ:
Nach Abzug der Störung ist am Dienstagvormittag noch mit letzten Regenschauern zu rechnen, die Wolken lockern jedoch rasch auf und es wird allmählich überall recht sonnig. Mit Temperaturen von +3 Grad bis +6 Grad in 2.000m ist es nicht mehr ganz so warm wie zuletzt. Mit der wieder zunehmend milden Wetterphase ändert sich wenig an der derzeitigen Lawinensituation, die Nass- und Gleitschneeproblematik bleibt daher bestehen!

Der nächste Prognosebericht wird Montag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Sonntag, den 22.04.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Ost: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Süd: 2-3 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Nass- und Gleitschneeproblematik! Tagesgang der Lawinengefahr! Schitouren möglichst früh abschließen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr unterliegt in der Steiermark einem Tagesgang: Durch die geringe nächtliche Abkühlung ist die Lawinengefahr schon von der Früh weg mäßig und steigt im Laufe des Vormittages auf erheblich an. Es können sich aus steilen Hängen aller Expositionen jederzeit große Nass- oder Gleitschneelawinen lösen. Durch den schneereichen Winter ist in höheren Lagen noch reichlich Schnee vorhanden, größere Lawinen können daher bis in tiefere Lagen gelangen und bereits aperes Gelände verschütten. Geöffnete Schneemäuler müssen als Gefahrenzeichen für abgangsbereite Gleitschneelawinen gesehen werden! Auch Wechten werden vermehrt instabil und können spontan brechen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die sehr warme Witterung der letzten Tage hat den Schnee schmelzen lassen. Trotz des hohen Temperaturniveaus ist die Schneedecke durch die nächtliche Ausstrahlung am Sonntagmorgen zumindest oberflächlich verfestigt und überkrustet. Vor allem südseitig wird der Schnee am Vormittag rasch wieder sulzig und faul. In mittleren Lagen ist die Durchfeuchtung der isothermen Schneedecke in allen Expositionen bis zum Boden bereits vorangeschritten. Das sich sammelnde Schmelzwasser bildet innerhalb der Schneedecke oder im Übergang zum Untergrund eine ausgeprägte Schwachschicht für Nass- und Gleitschneelawinen. In den Hochlagen sind die Bedingungen noch etwas besser.

WETTER:
Am Sonntag nimmt der Hochdruckeinfluss langsam ab, trotzdem wird es bei windschwachen Verhältnissen nochmals recht warm und sonnig. Erst am Nachmittag werden die Quellwolken über den Gipfeln mehr. Einzelne kurze, mitunter gewittrige Regenschauer sind dann nicht ganz auszuschließen. Die frühsommerlichen Temperaturen liegen zu Mittag in 2.000m bei +10 Grad und in 1.500m bei +15 Grad. Der Wind aus westlicher Richtung bleibt schwach.

TENDENZ:
Der Montag verläuft nur noch am Vormittag sonnig. Ab Mittag nähert sich aus Nordwesten ein Störungssystem, am Nachmittag werden teils gewittrige Schauer häufiger. Die Temperaturen gehen erst am Dienstag deutlich zurück. Aufgrund der weiterhin sehr milden Wetterphase ändert sich wenig an der derzeitigen Lawinensituation, die Nass- und Gleitschneeproblematik bleibt aufgrund der warmen Temperaturen bis in die Höhe bestehen!

Der nächste Prognosebericht wird Sonntag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Samstag, den 21.04.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Ost: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Süd: 2-3 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2-3 Tagesgang
Randgebirge West: 1-2 Tagesgang
Randgebirge Ost: 1-2 Tagesgang

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Nass- und Gleitschneeproblematik! Tagesgang der Lawinengefahr! Schitouren möglichst früh abschließen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr unterliegt in der Steiermark einem Tagesgang: Durch die geringe nächtliche Abkühlung ist die Lawinengefahr schon von der Früh weg mäßig und steigt im Laufe des Vormittages auf erheblich an. Es können sich aus steilen Hängen aller Expositionen jederzeit große Nass- oder Gleitschneelawinen lösen. Durch den schneereichen Winter ist in höheren Lagen noch reichlich Schnee vorhanden, größere Lawinen können daher bis in tiefere Lagen gelangen und bereits aperes Gelände verschütten. Geöffnete Schneemäuler müssen als Gefahrenzeichen für abgangsbereite Gleitschneelawinen gesehen werden! Auch Wechten werden vermehrt instabil und können spontan brechen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Trotz des hohen Temperaturniveaus ist die Schneedecke durch die nächtliche Ausstrahlung am Morgen zumindest oberflächlich verfestigt und überkrustet. Vor allem südseitig wird der Schnee am Vormittag rasch wieder sulzig und faul. In mittleren Lagen ist die Durchfeuchtung der isothermen Schneedecke in allen Expositionen bis zum Boden bereits vorangeschritten. Das sich sammelnde Schmelzwasser bildet innerhalb der Schneedecke oder im Übergang zum Untergrund eine ausgeprägte Schwachschicht für Nass- und Gleitschneelawinen. In den Hochlagen sind die Bedingungen noch etwas besser.

WETTER:
Ein ausgedehntes Hochdruckgebiet bestimmt das Wetter in der Steiermark. Nach einer recht milden Nacht herrscht am Samstag strahlend sonniges Bergwetter. Nur einige harmlose Quellwolken über den Gipfeln können den Sonnenschein kurz trüben. Die frühsommerlichen Temperaturen liegen zu Mittag in 2.000m bei +10 Grad und in 1.500m bei +15 Grad. Der Wind aus westlicher Richtung bleibt schwach.

TENDENZ:
Auch am Sonntag setzt sich das recht warme und windschwache Hochdruckwetter fort. Am Nachmittag nimmt die Quellbewölkung wieder zu. Einzelne kurze, mitunter gewittrige Regenschauer sind dann nicht ganz auszuschließen. Aufgrund der weiterhin sehr warmen Wetterphase ändert sich wenig an der derzeitigen Lawinensituation, die Nass- und Gleitschneeproblematik bleibt aufgrund der warmen Temperaturen bis in die Höhe bestehen!

Der nächste Prognosebericht wird Samstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
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