Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Samstag, den 02.02.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 3
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 3
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, Höhere Lagen
Problem2: Nassschnee, Tiefere Lagen

SCHLAGZEILE:
Erhebliche Lawinengefahr in den südwestlichen Gebirgsgruppen – Spontane Schneebretter durch Feuchtigkeitseintrag möglich!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Gurk- und Seetaler Alpen und den Niederen Tauern Süd wird die Lawinengefahr mit erheblich beurteilt, ansonsten herrscht mäßige Lawinengefahr. Ein Hauptproblem ist der Triebschnee in den Nord- bis Ostsektoren, der durch den Feuchtigkeitseintrag mit der Erwärmung störanfälliger wird. Hier kann schon durch die geringe Zusatzbelastung eines einzelnen Tourengehers oder auch spontan die Schwachschicht darunter gestört werden und es zu einer Schneebrettlawine kommen. In tieferen Lagen kann es mit dem Regeneintrag aus steilen Hängen vermehrt zu spontanen Nass- und vereinzelt auch Gleitschneelawinen kommen, die auch Forstwege treffen können. Die schlechten Sichtverhältnisse erschweren das Erkennen von Gefahrenstellen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der frische Triebschnee in den Nord- bis Ostexpositionen, der sich durch den stürmischen Wind seit Donnerstag gebildet hat, liegt auf einer weichen Schicht aus Oberflächenreif oder kantigen Formen. Außerdem kommt durch die Erwärmung und den Regen am Samstag in mittleren Lagen Feuchtigkeitseintrag in dieser Schicht dazu. In den Hochlagen lagert sich weiterer Triebschnee in besagten Expositionen ab. Die Verbindung zur weichen Schicht ist nicht gut. In den nördlichen, schneereichen Regionen ist das Schneedeckenfundament recht stabil, in den südlicheren Gebirgsgruppen schwächt die aufbauende Umwandlung in Bodennähe zusätzlich die Schneedecke. In tieferen Lagen wird die Schneedecke durch den Regeneintrag weiter angefeuchtet, langsam nass und schwer. Zudem kann die Gleitschicht am Boden wieder aktiviert werden und es zu spontanen Gleitschneelawinen kommen.

WETTER:
Der Samstag beginnt mit weiterhin stürmischem Wind aus südlicher Richtung und Niederschlag in den gesamten steirischen Bergen, wobei der Schwerpunkt die Gurk- und Seetaler Alpen sowie das Randgebirge betrifft. Hier liegen die Gipfel noch im Nebel und es werden am Samstag bis zu 15 Liter Niederschlag erwartet. Die Schneefallgrenze liegt im Westen um 1200m, im Osten bis zu 1700m hoch. Im Norden lockert es immer wieder auf. Um die Mittagszeit lassen Wind und Niederschlag nach und der Hochnebel verzieht sich. Am späten Nachmittag zieht nach der Pause eine weitere Niederschlagsfront von Süden herein. Die Temperaturen liegen zu Mittag in 2000m zwischen 0 und +2 Grad, in der Nacht auf Sonntag sinken sie dann wieder langsam ab.

TENDENZ:
In der Nacht auf Sonntag fällt nochmal mehr Niederschlag, wobei auch hier wieder der Schwerpunkt in den südlichen Regionen liegt. Die Schneefallgrenze liegt anfangs im Westen um 900m, im Osten bei 1500m mit langsam sinkender Tendenz. Die Bewölkung lockert im Laufe des Tages etwas auf. Die Nass- und Gleitschneeaktivität wird zunehmen.

Der nächste Lagebericht wird Samstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Lisa Jöbstl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Freitag, den 01.02.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Mäßige Lawinengefahr – frischen Triebschnee in den Nordexpositionen beachten.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark wird überall die Lawinengefahr mit mäßig beurteilt. Das Hauptproblem ist weiterhin der frische Triebschnee, welcher sich in kammnahen Bereichen und hinter Geländekanten der Nordwest- bis Nordostexpositionen abgelagert hat. Teilweise reicht bereits die geringe Zusatzbelastung, um eine Schneebrettlawine auszulösen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Durch den Südföhn haben sich in den Nordexpositionen frische, spröde Triebschneeablagerungen gebildet, die auf einer weichen Schneeschicht (Oberflächenreif oder kantige Formen) aufliegen. Die Verbindung zur weichen Schicht ist nicht gut. Sonnseitig ist zusätzlich noch ein dünner Schmelzharschdeckel eingelagert. In den windgeschützten, schattigen Bereichen existiert noch Pulverschnee als oberste Schicht. Das Schneedeckenfundament ist in den schneereichen Regionen stabil, in den südlicheren Gebirgsgruppen schwächt die aufbauende Umwandlung in Bodennähe die Schneedecke.

WETTER:
Am Freitag baut sich über den Alpen eine kräftige Südföhnlage auf. Dazu bleibt es zunehmend bewölkt, die Berge zu Kärnten sowie die Niederen Tauern tauchen zunehmend in Nebel, während sonst meist hohe oder mittelhohe Wolken durchziehen. Am Nachmittag beginnt langsam der Niederschlag, wobei im Bereich Turrach und im westlichen Randgebirge deutlich mehr erwartet wird als im Norden und Osten. Die Temperaturen und somit auch die Schneefallgrenze steigen sprunghaft an: Zu Mittag hat es in 2000m -1 bis +1 Grad. Der Wind weht lebhaft bis stürmisch auf den Gipfeln aus Südwest.

TENDENZ:
Am Samstag ist es auf den Bergen sehr windig, exponiert auch stürmisch. Von den Niederen Tauern über die Gurk- und Seetaler Alpen bis zum Randgebirge regnet und schneit es. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 1200 und 1700m Seehöhe. Durch den Regeneintrag erhöht sich wieder die Gleitschnee- und die spontane Schneebrettaktivität.

Der nächste Lagebericht wird Freitag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Lisa Jöbstl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Donnerstag, den 31.01.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Mäßige Lawinengefahr! Frischer Triebschnee im Nordsektor!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in der Steiermark mit mäßig beurteilt. Das Hauptproblem ist der frische Triebschnee, welcher am Mittwoch abgelagert wurde. Besonders betroffen sind Geländeübergänge bzw. der kammnahen Bereich. Teilweise reicht eine geringe Zusatzbelastung, um ein Schneebrett auslösen zu können. Die Gefahrenstellen liegen in den Expositionen Nord und Ost.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Südwind hat den Schnee zurück in die Nordexpositionen verfrachtet. Hier liegt frischer spröder Triebschnee, welcher auf einer weichen Schneeschicht (Oberflächenreif oder kantige Formen) liegt. Die Verbindung zur weichen Schicht ist nicht gut. Sonnseitig ist noch ein dünner Schmelzharschdeckel eingelagert. Im Leebereich gibt es auch noch Pulverschnee. Das Schneedeckenfundament ist in den schneereichen Gebieten stabil. In den südlichen Gebirgsgruppen schwächt die aufbauende Umwandlung den Schneedeckenaufbau.

WETTER:
Am Donnerstag sind von der Turrach bis zur Koralpe die Berge in Wolken. In den Nordalpen ziehen Wolkenfelder durch. Sonne gibt es generell nur wenig. Der Wind dreht im Tagesverlauf von Nord auf Süd, alpennordseitig wird es föhnig. Die Temperatur in 2000m liegt bei -9 Grad. Am Freitag bleibt die Südwestströmung bestehen. Es wird um 10 Grad wärmer. Am Abend setzt Niederschlag im Süden ein.

TENDENZ:
Ein leichter Anstieg der Lawinengefahr wird erwartet.

Der nächste Lagebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
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Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Mittwoch, den 30.01.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 Baumgrenze
Nordalpen Mitte: 2-3 Baumgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 Baumgrenze
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Erhebliche Lawinengefahr! Frischer Triebschnee!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in den Nordalpen oberhalb der Baumgrenze mit erheblich und in den restlichen Gebirgsgruppen weiterhin mit mäßig beurteilt. Das Hauptproblem bleibt der frische Triebschnee hinter Geländeübergängen bzw. im kammnahen Bereich, welcher oberhalb der Baumgrenze bereits bei geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden kann. Besonders betroffen sind die Expositionen Nord, Ost und Süd. Die Triebschneemächtigkeit sollte nicht unterschätzt werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den letzten 48 Stunden hat es in den Nordalpen bis zu 20 cm Neuschnee gegeben. Dieser überdeckt teilweise älteren Triebschnee, welcher auf einer weichen Schneeschicht liegt. Der Triebschnee ist somit schwer zu erkennen. Die Verbindung zur weichen Schicht ist nicht gut. Sonnseitig ist noch ein dünner Schmelzharschdeckel eingelagert. Im Leebereich gibt es auch noch Pulverschnee. Das Schneedeckenfundament ist in den schneereichen Gebieten stabil. In den südlichen Gebirgsgruppen schwächt die aufbauende Umwandlung den Schneedeckenaufbau.

WETTER:
Von der Turrach bis zur Koralpe stecken die Berge in Wolken. Am Nachmittag zeigt sich hier die Sonne. In den Nordalpen ist es durch den Südwestwind bereits am Vormittag sonnig. Während des Tages ziehen von Westen einige Wolken durch. Die Temperaturen in 2000m liegen bei -8 Grad. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Südwest. Am Donnerstag gibt es am Vormittag noch Wolkenfelder. Am Nachmittag gibt es sonnige Abschnitte. Der Wind wird schwächer und weht aus Süd.

TENDENZ:
Ein langsamer Rückgang der Lawinengefahr wird erwartet.

Der nächste Lagebericht wird Mittwoch bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Dienstag, den 29.01.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Süd: 2-3 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Weiterhin erhebliche Lawinengefahr! Frischer Triebschnee!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in den Nordalpen und in den Niederen Tauern oberhalb der Baumgrenze mit erheblich und in den restlichen Gebirgsgruppen weiterhin mit mäßig beurteilt. Das Hauptproblem bleibt der frische Triebschnee hinter Geländeübergängen bzw. im kammnahen Bereich, welcher oberhalb der Baumgrenze bereits bei geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden kann. Besonders betroffen sind die Expositionen Nord, Ost und Süd. Die Triebschneemächtigkeit sollte nicht unterschätzt werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Montag auf Dienstag sind in den Nordstaugebieten 10 ? 20cm Neuschnee gefallen. In den letzten drei Tagen hat zudem der Wind seine Spuren hinterlassen. Es folgte ein mehrmaliger Windrichtungswechsel von Nordwest auf Südwest und wieder Nordwest. Deshalb hat sich auf einer weichen Schneeoberfläche (Oberflächenreif oder kantige Kristalle) Triebschnee abgelagert. Die Verbindung dieser Schichten ist nicht gut. Sonnseitig ist noch ein dünner Schmelzharschdeckel eingelagert. Das Schneedeckenfundament ist in den schneereichen Gebieten stabil. In den südlichen Gebirgsgruppen schwächt die aufbauende Umwandlung den Schneedeckenaufbau.

WETTER:
Am Vormittag sind die Berge in den Nordstaugebieten in Wolken und es schneit ein wenig. Ab Mittag bessert sich das Wetter und es gibt in der ganzen Steiermark sonnige Phasen. Der Wind schwächt sich ab und weht mäßig bis lebhaft aus Nordwest. Die Temperaturen in 2000m liegen bei -10 Grad. Von der Turrach bis zur Koralpe sind die Berge am Mittwoch in Wolken und am Nachmittag wird es sonnig. Der Wind dreht auf Südwest.

TENDENZ:
Wenig Änderung der Lawinengefahr!

Der nächste Lagebericht wird Dienstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Montag, den 28.01.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Süd: 2-3 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Weiterhin erhebliche Lawinengefahr! Triebschneeproblem!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in den Nordalpen und in den Niederen Tauern oberhalb der Baumgrenze mit erheblich und in den restlichen Gebirgsgruppen mit mäßig beurteilt. Das Hauptproblem ist der frische Triebschnee hinter Geländeübergängen bzw. im kammnahen Bereich, welcher oberhalb der Baumgrenze bereits bei geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden kann. Besonders betroffen sind die Expositionen Nord, Ost und Süd. Die Triebschneemächtigkeit sollte nicht unterschätzt werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Auf einer weichen Schneeoberfläche (Oberflächenreif oder kantige Kristalle) hat sich Triebschnee der letzten 48 Stunden abgelagert. Die Verbindung dieser Schichten ist nicht gut. Mit dem Temperaturanstieg und durch die Sonneneinstrahlung konnte sich die Schneedecke bis zur Baumgrenze setzen. Das Schneedeckenfundament ist in den schneereichen Gebieten stabil. In den südlichen Gebirgsgruppen schwächt die aufbauende Umwandlung den Schneedeckenaufbau.

WETTER:
Die Strömung dreht wieder auf Nordwest. Am Vormittag werden einige Zentimeter Neuschnee erwartet. Am Nachmittag ist es meist trocken. Die Sicht ist allerdings nicht gut. Es weht starker Wind aus Nordwest. Die Temperaturen in 2000m liegen bei -7 Grad. Am Dienstag gibt es am Vormittag im Nordstau noch einige Schneeschauer, die allerdings rasch aufhören. Am Nachmittag setzt sich die Sonne durch.

TENDENZ:
Die Lawinengefahr geht langsam zurück.

Der nächste Lagebericht wird Montag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Sonntag, den 27.01.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 3
Nordalpen Mitte: 3
Nordalpen Ost: 3
Niedere Tauern Nord: 3
Niedere Tauern Süd: 3
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Weiterhin erhebliche Lawinengefahr! Triebschneeproblem in den Nordstaugebieten!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in den Nordalpen und in den Niederen Tauern mit erheblich und in den restlichen Gebirgsgruppen mit mäßig beurteilt. Das Hauptproblem ist der frische Triebschnee hinter Geländeübergängen bzw. im kammnahen Bereich, welcher oberhalb der Baumgrenze bereits bei geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden kann. Besonders betroffen sind die Expositionen Ost und Süd. Mit der Winddrehung am Sonntag auf Südwest werden auch die Schattenhänge mit Triebschnee versorgt. Wumm – Geräusche sind als Gefahrenzeichen zu werten. Vereinzelt sind in den Hochlagen auch spontane Schneebretter möglich, die exponierte Wege erreichen können. Gleitschneelawinen können derzeit nicht ausgeschlossen werden. Gefahrenzeichen sind geöffnete Schneemäuler.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Auf einer weichen Schneenoberfläche (Oberflächenreif oder kantige Kristalle) haben sich der Neu- und der Triebschnee der letzten 24 Stunden abgelagert. Die Verbindung dieser Schichten ist nicht gut. Sonst ist das Schneedeckenfundament in den schneereichen Gebieten stabil. In den südlichen Gebirgsgruppen schwächt die aufbauende Umwandlung den Schneedeckenaufbau. In allen Höhenlagen existiert nach wie vor ein bodennaher Schmierfilm, der das Gleitschneeproblem weiter fördert.

WETTER:
Am Sonntag stellt sich vorübergehend milderes Bergwetter ein. Es bleibt meist trocken und die Sonne zeigt sich immer wieder. Der Wind dreht auf Südwest und weht kräftig, speziell im Bereich der Seetaler Alpe und der Koralpe. Die Temperaturen in 2000m liegen bei -4 Grad. Am Montag dreht der Wind auf Nordwest und es beginnt im Nordstau wieder etwas zu schneien. Große Neuschneemengen werden jedoch nicht erwartet. Es wird kälter.

TENDENZ:
Die erhebliche Schneebrettgefahr bleibt bestehen.

Der nächste Lagebericht wird Sonntag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Samstag, den 26.01.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Ost: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Süd: 2-3 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, Ganztägig
Problem2: Gleitschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Frischer Triebschnee in den Nordstaugebieten! Anstieg der Lawinengefahr auf erheblich!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr steigt in den Nordalpen und in den Niederen Tauern während des Tages auf erheblich an. Das Hauptproblem ist der frische Triebschnee hinter Geländeübergänge bzw. im kammnahen Bereich, welcher oberhalb der Baumgrenze in den Sektoren Ost und Süd bereits bei geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden kann. Auch Gleitschneelawinen sind nach wie vor Thema. Diese können jederzeit spontan in allen Höhenlagen aus steilen Hangbereichen abgehen. Dabei können auch exponierte Straßen und Hofzufahrten betroffen sein! Gefahrenzeichen sind geöffnete Schneemäuler.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die kalten Tage und Nächte führten auf der Schneedeckenoberfläche zum Aufbau von Oberflächenreif oder kantigen Formen. Auf dieser frischen, weichen Schicht lagert sich am Samstag der Schnee (Triebschnee) ab. Die Verbindung dieser Schichten ist nicht gut. Sonst ist das Schneedeckenfundament in den schneereichen Gebieten stabil. In den südlichen Gebirgsgruppen schwächt die aufbauende Umwandlung den Schneedeckenaufbau. In allen Höhenlagen existiert nach wie vor ein bodennaher Schmierfilm, der vor für anhaltende Gleitschneeaktivität sorgt.

WETTER:
Die Berge des Nordstaugebietes sind bereits in den Vormittagsstunden in Wolken. Am Vormittag beginnt es zu schneien und zwischen Dachstein und Hochschwab fällt der Schneefall auch intensiv aus. Am Nachmittag erreich die Schneeschauer auch den Süden. Der Wind weht stark bis stürmisch aus Nordwest. Die Temperaturen steigen bis zum Abend in 2000m auf -5 Grad an. Am Sonntag stellt sich vorübergehend milderes Bergwetter ein. Es bleibt meist trocken und die Sonne zeigt sich immer wieder. Der Wind dreht auf Südwest.

TENDENZ:
Die schattseitigen Hänge werden mit dem Südwestwind mit Triebschnee befüllt. Die erhebliche Schneebrettgefahr bleibt bestehen.

Der nächste Lagebericht wird Samstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Freitag, den 25.01.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Süd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge Ost: 1-2 Waldgrenze

Problem1: Triebschnee, Ganztägig
Problem2: Altschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Triebschnee-, Altschnee- und Gleitschneeprobelm!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr ist unterhalb der Waldgrenze meist gering, sonst mäßig. Derzeit gilt es – je nach Region, Exposition und Höhenlage 3 Lawinenprobleme zu beachten:
1. Gleitschneelawinen können jederzeit spontan in allen Höhenlagen aus steilen Hangbereichen abgehen. Dabei können auch exponierte Straßen und Hofzufahrten betroffen sein! Gefahrenzeichen sind geöffnete Schneemäuler.
2. In den schneereichen Gebirgsgruppen der Nordalpen und Tauern liegt älterer aber auch frischer (von Donnerstag) störanfälliger Triebschnee, vorwiegend im schattseitigen, kammnahen Gelände.
3. An der Tauernsüdseite und in den Gurk- und Seetaler Alpen haben sich mit dem stürmischen Südwind neue, noch gering mächtige Einwehungen gebildet. Die Gefahrenstellen sind meist kleinräumig verteilt, Gefahrenzeichen sind bspw. Rissbildungen der Schneedecke. Hier existiert vor allem in schattseitigen Hochlagen zusätzlich noch ein Altschneeproblem, für das es keine äußeren Anzeichen gibt und schwer zu beurteilen ist. In beiden Fällen ist die Auslösung einer Schneebrettlawine bei großer, eventuell auch schon bei geringer Zusatzbelastung eines Tourengehers möglich.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Kamm- und Gipfelbereiche sowie Plateaus sind oft abgeblasen oder mit teils bizarren Windharschformen überdeckt. Sonnseitig hat sich die Schneedecke meist schon gesetzt, an der Oberfläche hat sich ein dünner Schmelzharschdeckel gebildet. Schattseitig ist die Schneeoberfläche oft von Reif überdeckt. Darauf liegt je nach Windeinfluss bis zu 20cm störanfälliger Triebschnee. In den südlichen Gebirgsgruppen schwächen zudem auch tieferliegende, kantige Formen die Schneedecke und stellen eine schlechte Unterlage für die gebundene Schneetafel darüber dar. Trotz der Abkühlung existiert in allen Höhenlagen ein bodennaher Schmierfilm, der nach wie vor für anhaltende Gleitschneeaktivität sorgt. In tieferen, windgeschützten Lagen überwiegt lockerer Pulverschnee.

WETTER:
Mit einer nordwestlichen Strömung gelangen Schneeschauer in die Steiermark. Im Nordstau schneit es ein wenig. Dazu weht ein stürmischer, eisiger Nordwestwind. Südlich der Mur- Mürzfurche zeigt sich immer wieder die Sonne. Die Temperatur in 2000m liegt bei -10 Grad. Am Samstag erreicht eine Warmfront aus Nordwest die Steiermark. Intensiver Schneefall und Sturm kündigen sich an.

TENDENZ:
Ein Anstieg der Lawinengefahr wird erwartet.

Der nächste Lagebericht wird Freitag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Donnerstag, den 24.01.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Süd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge Ost: 1-2 Waldgrenze

Problem1: Gleitschnee, Ganztägig
Problem2: Triebschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Unveränderte verbreitete Gleitschneeaktivität und schattseitig störanfälliger Triebschnee!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr ist unterhalb der Waldgrenze meist gering, sonst mäßig. Derzeit gilt es – je nach Region, Exposition und Höhenlage 3 Gefahrenmuster zu beachten:
1. Gleitschneelawinen können jederzeit spontan in allen Höhenlagen aus steilen Hangbereichen abgehen. Dabei können auch exponierte Straßen und Hofzufahrten betroffen sein! Gefahrenzeichen sind geöffnete Schneemäuler.
2. In den schneereichen Gebirgsgruppen der Nordalpen und Tauern liegt älterer, noch störanfälliger Triebschnee, vorwiegend im schattseitigen, kammnahen Gelände.
3. An der Tauernsüdseite und in den Gurk- und Seetaler Alpen haben sich mit dem stürmischen Südwind neue, noch gering mächtige Einwehungen gebildet. Die Gefahrenstellen sind meist kleinräumig verteilt, Gefahrenzeichen sind bspw. Rissbildungen der Schneedecke. Hier existiert vor allem in schattseitigen Hochlagen zusätzlich noch ein Altschneeproblem, für das es keine äußeren Anzeichen gibt. In beiden Fällen ist die Auslösung einer Schneebrettlawine bei großer, eventuell auch schon bei geringer Zusatzbelastung eines Tourengehers möglich. Insbesondere an den Übergängen von wenig zu viel Schnee kann eine vorhandene Schwachschicht besonders leicht gestört werden!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Kamm- und Gipfelbereiche sowie Plateaus sind oft abgeblasen oder mit teils bizarren Windharschformen überdeckt. Sonnseitig hat sich die Schneedecke meist schon gesetzt, an der Oberfläche hat sich ein dünner Schmelzharschdeckel gebildet. Schattseitig ist die Schneeoberfläche oft von Reif überdeckt. Darauf liegen je nach Windeinfluss bis zu 20cm Neuschnee oder störanfälliger Triebschnee. An einigen schattseitigen Steilhängen ist die windbeeinflusste Altschneedecke auch noch recht störanfällig, allerdings fehlen hier großflächige Schwachschichten. In den südlichen Gebirgsgruppen schwächen zudem auch tieferliegende, kantige Formen die Schneedecke und stellen eine schlechte Unterlage für die gebundene Schneetafel darüber dar. Trotz der Abkühlung existiert in allen Höhenlagen ein bodennaher Schmierfilm, der nach wie vor für anhaltende Gleitschneeaktivität sorgt. In tieferen, windgeschützten Lagen überwiegt lockerer Pulverschnee.

WETTER:
Am Donnerstag bleibt es stark bewölkt, besonders entlang des Randgebirges bis zum Wechsel kann es auch ein wenig schneien. Es weht schwacher bis mäßiger Wind aus Ost bis Nord. Die Temperaturen liegen auf 2.000m Seehöhe bei -13 Grad und in 1.500m bei -10 Grad.

TENDENZ:
An der Alpennordseite schneit es zeitweise leicht und es weht teils stürmischer, eisiger Nordwestwind. Die Sonne zeigt sich zwischendurch an der Alpensüdseite. Dort ist auch kaum mit Schneefall zu rechnen. Es bleibt unverändert kalt und auch an der Lawinengefahr ändert sich wenig.

Der nächste Lagebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at