Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für , den 03.05.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West:
Randgebirge Ost:

Problem1: Triebschnee, Höhere Lagen
Problem2: Nassschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Wintereinbruch und ungünstige Tourenbedingungen zum Wochenende, Triebschnee in den Hochlagen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Obersteiermark wird die Lawinengefahr am Wochenende mit mäßig beurteilt, wobei die Hauptprobleme höhenabhängig sind. In den Hochlagen über 1800m geht die Hauptgefahr von frischem Triebschnee in den Nord- über Ost- bis Südsektoren aus, der insbesondere bei großer Zusatzbelastung gestört werden kann und als Schneebrett auszulösen ist. In Lagen darunter sind spontane Nass- und Gleitschneelawinen jederzeit und aus allen Expositionen möglich. Diese können auch große Ausmaße annehmen! Zudem herrscht dieses Wochenende durchwegs schlechte Sicht auf den Bergen, was das Erkennen der Gefahrenstellen deutlich erschwert.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Frischer Neu- und Triebschnee lagern sich am Samstag mit dem Südwestwind noch in den Nord- bis Ostsektoren, am Sonntag mit dem Nordsturm dann in den Südsektoren ab. Dieser frische Triebschnee liegt in den Hochlagen zum Teil auf einer verharschten, spröden Altschneedecke bzw. sprödem Triebschnee der letzten Tage und bindet sich nur mäßig. In mittleren Lagen kommt der frische Schnee auf einer durchnässten Altschneedecke zu liegen, mit der er großteils gut bindet. Hier können aber durch den vorherigen Regeneintrag Schwachschichten entstehen und somit die Neuschneedecke als Nassschneelawinen spontan abrutschen.

WETTER:
Die Berge stecken am Samstag den ganzen Tag in Wolken sowie oft auch in Nebel und es regnet und schneit leicht bis mäßig. Die Schneefallgrenze liegt noch zwischen 1300m und 1600m Seehöhe. Der Wind weht mäßig aus Süd bis Südwest. Die Temperaturen liegen in 2000m bei -2 Grad. In der Nacht zum Sonntag fluten dann kältere Luftmassen ein, der Niederschlag geht auch unterhalb von 1000m in Schneefall über.

TENDENZ:
Am Sonntag wird es weiter winterlich. Bei viel Bewölkung und Nebel schneit es mäßig, im Stau der Nordalpen anhaltend und zeitweise auch stärker. In Summe können alleine am Sonntag 20 bis 30 cm Neuschnee fallen. Dazu weht Nordweststurm. Die Temperaturen liegen in 2000m im Norden bei -8 Grad. Es bilden sich zusätzlich zum Triebschnee in den Nordsektoren frische störanfällige Ablagerungen in den Südostsektoren. Auch am Montag ist noch mit weiteren mäßigen Niederschlägen mit Schneefallgrenze um 1200m zu rechnen. Am Dienstag bessert sich das Wetter vorläufig.
Weitere Informationen zur Lawinensituation erfolgen über Aktuelles-Einträge.

Der Lawinenwarndienst Steiermark geht in die Sommerpause, das ist der letzte Bericht in dieser Saison.
Lisa Jöbstl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für die Folgetage
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West:
Randgebirge Ost:

Problem1: Triebschnee, Höhere Lagen
Problem2: Gleitschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Triebschnee in den Hochlagen und ungünstige Tourenbedingungen zum Wochenende.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird für Freitag in den Nordalpen und den Niederen Tauern mit mäßig beurteilt, ansonsten herrscht geringe Lawinengefahr. Mit der Schlechtwetterphase bis kommenden Dienstag herrschen ungünstige Tourenbedingungen mit schlechten Sichtverhältnissen. Die Hauptgefahr geht von frischem Triebschnee in den Nord- und Ostsektoren der Hochlagen über 2000m aus, der durch große Zusatzbelastung gestört werden kann. In mittleren Lagen sind spontane Nass- und Gleitschneerutsche jederzeit und aus allen Expositionen möglich. Diese können auch große Ausmaße annehmen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Neuschnee von Dienstag hat sich wieder überall gesetzt, wurde in mittleren Lagen schnell wieder feucht und tief und existiert nur mehr über 2000m Seehöhe als pulvrige Auflage. Durch den Niederschlag und Nebel auf den Bergen kommt einerseits neuerlicher Neuschnee über 1700m Seehöhe dazu, anderseits wird die Schneedecke in den Lagen darunter weiter durchnässt und faul. Die Verbindung des Neuschnees mit der feuchten Altschneedecke ist gut, nur in den Hochlagen über 2000m kann sich spröder Triebschnee bilden, der schlecht mit dem verharschten Untergrund bindet.

WETTER:
Ab Freitag wird das Bergwetter merklich unbeständiger. Es lockert nur zwischendurch etwas auf, meist gibt es Wolken oder auch Nebel mit schlechter Sicht. Bei einer Schneefallgrenze um 1700m regnet und schneit es am Vormittag in der Obersteiermark, am Nachmittag verlagert sich der Niederschlagsschwerpunkt auf das Steirische Randgebirge. Der Wind kommt mäßig aus Nordwest, in höheren Lagen aus Südwest.

TENDENZ:
Am Samstag und Sonntag wird es in der Obersteiermark durchwegs bewölkt und neblig. Zudem ist das gesamte Wochenende mit Niederschlag zu rechnen. Die Schneefallgrenze liegt am Samstag um 1400m und sinkt am Sonntag auf bis zu 400m Seehöhe. Bis Sonntagabend werden mit Schwerpunkt im Nordstaugebiet bis zu 50cm Neuschnee erwartet. Der Wind dreht von West auf nördliche Richtungen und erreicht sein Maximum am Sonntag im Randgebirge. In den Hochlagen wird das Triebschneeproblem in den Vordergrund rücken, in mittleren Lagen kann der frische Schnee vermehrt zu Nassschneelawinen führen.

Der nächste Lagebericht wird bei Änderung der Situation herausgegeben.
Lisa Jöbstl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für die Folgetage
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost:

Problem1: Triebschnee, Höhere Lagen
Problem2: Gleitschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
In den Hochlagen Triebschneeproblem bei mäßiger Lawinengefahr!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in den Niederen Tauern und in den Nordalpen mit mäßig beurteilt. In den Hochlagen herrscht ein Triebschneeproblem vor. Der frisch gebildete Triebschnee liegt in den Expositionen Nord und Ost und kann durch eine große Zusatzbelastung gestört werden. Sonnseitig ist am Mittwoch und am Donnerstag mit spontanen Lockerschneelawinen aus steilen Fels- und Schrofengelände zu rechnen. In den mittleren Lagen sind auch Nassschneerutsche möglich. Gleitschneelawinen können, wie in diesem Winter typisch, nicht ausgeschlossen werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den Hochlagen der Nordalpen sind in den letzten 24 Stunden 20 ? 30cm Neuschnee gefallen. Der starke Wind hat zu Verfrachtungen geführt. Der Neuschnee bzw. Triebschnee liegt auf einem Harschdeckel auf. Die Verbindung dieser Schichten ist nicht ausreichend. Die Erwärmung von Dienstag führte in den mittleren Lagen bereits zu einer Setzung des Neuschnees.

WETTER:
In den Staulagen der Nordalpen schneit es in der Nacht auf Mittwoch verbreitet. Bis zu 15cm Neuschnee sind möglich. Am Mittwoch ist es im Nordstau noch stark bewölkt mit einzelnen Schneeschauern. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1400 und 1700m. Gegen Mittag bessert sich das Wetter und es wird sonnig. In den südlichen Gebirgsgruppen scheint schon am Vormittag die Sonne. Die Temperaturen in 2000m liegen bei 0 Grad. Der Wind weht lebhaft aus westlichen Richtungen. Am Donnerstag zeigt sich bis zum Nachmittag die Sonne. Danach entstehen Quellewolken. Es wird milder. In 2000m werden +4 Grad erwartet. Dazu weht mäßiger Wind aus Nordwest.

TENDENZ:
Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr wird erwartet.

Der nächste Lagebericht wird bei Änderung der Situation herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
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Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Dienstag, den 30.04.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Triebschnee, Höhere Lagen

SCHLAGZEILE:
Äußerst ungünstige Tourenbedingungen aufgrund der schlechten Sicht. Vermehrte Nass- und Gleitschneelawinen, mit zunehmender Höhe Triebschneeproblem!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Am Dienstag herrschen auf den obersteirischen Bergen wettermäßig äußerst ungünstige Tourenbedingungen, die Lawinengefahr ist mäßig. Je nach Höhenlage schneit oder regnet es bei äußerst schlechten Sichtbedingungen. Mit dem (meist feuchten) Schneezuwachs und dem Regeneintrag steigt nicht nur die Gefahr von Nassschneelawinen wieder an, auch Gleitschneelawinen können vermehrt abgehen. Oberhalb von etwa 2.000m kommt es mit dem Wind zu kleineren Triebschneeansammlungen, welche als Schneebrettlawinen ausgelöst werden können.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Am Sonntag lag der Niederschlagsschwerpunkt im Süden, die Turrach verzeichnete 20cm Neuschnee. Ab Montag verlagerte sich der Niederschlagsschwerpunkt ins Nordstaugebiet, hier fallen bis Dienstagvormittag etwa 20cm Neuschnee, im Tagesverlauf regnet es dann in die Schneedecke. Weiterer Schnee fällt dann nur noch oberhalb von etwa 2.000m. Der Neuschnee lagert sich in den Hochlagen auf feuchtem Altschnee, in tieferen Lagen vorerst auf Sulz oder auf bereits ausgeaperten Hangzonen ab.

WETTER:
Am Dienstag schneit es in den Nordstaugebieten der Niederen Tauern und Nordalpen häufig, der Schwerpunkt der Niederschläge liegt im Bereich des Hochschwabs. Die Schneefallgrenze liegt anfangs bei 1.000m, steigt aber im Tagesverlauf bis auf 1.800m an. Dazu weht lebhafter bis starker Nordwestwind. Die Mittags-Temperaturen liegen in 2.000m bei 0 Grad und in 1.500m bei +2 Grad. Deutlich wetterbegünstigt sind hingegen die südlichen Gebirgsgruppen, wo es weitgehend niederschlagsfrei bleibt.

TENDENZ:
In der Nacht auf Mittwoch, den 1.Mai lassen die Niederschläge nach, am Mittwochvormittag kann es aber noch leicht regnen und die Wolken lockern nur langsam auf. Bei kräftigem Nordwestwind wird es etwas milder. Keine wesentliche Änderung der Lawinensituation.

Der nächste Lagebericht wird Dienstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
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Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Montag, den 29.04.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost:

Problem1: Gleitschnee,
Problem2: Triebschnee, Höhere Lagen

SCHLAGZEILE:
Mäßige Lawinengefahr durch Gleitschnee, in den Hochlagen vereinzelt Triebschneeproblem.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Im Großteil des steirischen Berglandes herrscht mäßige Lawinengefahr. Mit der Abkühlung ist die Gefahr von Nassschneelawinen zwar zurückgegangen, die Gefahr von Gleitschneelawinen bleibt davon jedoch unbeeinflusst. Diese sind nach wie vor und jederzeit aus allen Expositionen möglich und können auch größere Ausmaße annehmen sowie bis in tiefe Lagen vorstoßen. Offene Schneemäuler sind daher als Warnzeichen zu betrachten, Bereiche darunter sollten soweit wie möglich gemieden werden. Mit dem prognostizierten Neuschnee kommt es außerdem zu kleineren Triebschneeansammlungen, welche als Schneebrettlawinen ausgelöst werden können.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Anhaltende Wärme und Föhn haben der Schneedecke zugesetzt, in der vergangenen Woche ist die Schneehöhe in mittleren Lagen um 40 bis 80cm zurückgegangen. Allgemein ist der Schnee verbreitet isotherm und feucht bzw. nass, nur hochalpin existieren in schattigen Hängen noch Kältereserven. Auf steilen Wald- und Wiesenhängen neigt die Schneedecke nach wie vor in allen Expositionen zum Gleiten. In den Hochlagen der Gurktaler Alpen und der Niederen Tauern ist am Wochenende ein wenig Neuschnee dazugekommen, dieser ist bei wenig Wind gefallen und hat sich meist gut mit dem Untergrund verbunden.

WETTER:
Auf den Bergen gibt sich der Winter noch keinesfalls geschlagen! Am Montag stecken die Gipfel der Niederen Tauern und Nordalpen meist im Nebel und es kann bei lebhaftem Nordwestwind immer wieder schneien. Die Schneefallgrenze liegt bei 1.000m. Südlich der Tauern bleibt es schon niederschlagsfrei, die Sonne zeigt sich aber nur ab und zu am starkbewölkten Himmel. Die Mittags-Temperaturen liegen in 2000m bei -4 Grad und in 1.500m bei -1 Grad; etwas milder wird es alpensüdseitig.

TENDENZ:
Das unbeständige Wetter setzt sich im Norden der Steiermark auch am Dienstag fort, wobei in höheren Lagen mit weiterem Schneezuwachs zu rechnen ist und der Wind langsam stärker wird. Die Schneebrettgefahr steigt daher an!

Der nächste Lagebericht wird Montag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

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Lawinenlagebericht für die Steiermark für die Folgetage
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost:

Problem1: Gleitschnee,
Problem2: Triebschnee, Höhere Lagen

SCHLAGZEILE:
Mäßige Lawinengefahr durch Gleitschnee, in den Hochlagen vereinzelt Triebschneeproblem.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Im Großteil des steirischen Berglandes herrscht mäßige Lawinengefahr. Durch die Abkühlung lässt die Gefahr von Nassschneelawinen nach, es sind aber nach wie vor jederzeit spontane Gleitschneelawinen aus allen Expositionen möglich. Diese können auch größere Ausmaße annehmen und bis in tiefe Lagen vorstoßen. Offene Schneemäuler sind als Warnzeichen zu betrachten, Bereiche darunter sollten soweit wie möglich gemieden werden. Vereinzelt können in den Hochlagen auch kleinere Triebschneeansammlungen als Schneebrettlawinen ausgelöst werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Anhaltende Wärme und Föhn haben der Schneedecke zugesetzt, in der vergangenen Woche ist die Schneehöhe in mittleren Lagen um 40 bis 80cm zurückgegangen. Allgemein ist der Schnee verbreitet isotherm und feucht bzw. nass, nur hochalpin existieren in schattigen Hängen noch Kältereserven. In den Hochlagen kommt am Wochenende ein wenig Neuschnee dazu, dieser fällt allerdings bei wenig Wind und wird sich voraussichtlich gut mit dem Untergrund verbinden. Auf steilen Wald- und Wiesenhängen neigt die Schneedecke nach wie vor in allen Expositionen zum Gleiten.

WETTER:
Am Samstag herrscht in der Steiermark wechselhaftes und kühles Bergwetter. Bei einem Mix aus Sonnenschein und dichten Wolken sind im gesamten Bergland immer wieder Regen- bzw. Schneeschauer möglich, wobei die Schneefallgrenze zwischen 1200m und 1900m pendelt. In den Hochlagen der westlichen Nordalpen und Niederen Tauern können 10 bis 20cm Neuschnee zusammenkommen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordwest, die Temperaturen in 2000m liegen bei -2 Grad in Westen und 0 Grad im Osten.

TENDENZ:
Am Sonntag kühlt es weiter ab, die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1000m und es sind vor allem im Süden und Westen des steirischen Berglandes mäßige Niederschläge zu erwarten. Die Lawinengefahr ändert sich am Wochenende kaum.

Der nächste Lagebericht wird bei Änderung der Situation herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenlagebericht für die Steiermark für Donnerstag, den 25.04.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Süd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee, Nachmittags
Problem2: Gleitschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Tagesgang der Lawinengefahr!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Gemäß den frühlingshaften Wetterbedingungen unterliegt die Lawinengefahr am Donnerstag und Freitag einem Tagesgang und steigt im Tagesverlauf rasch von gering auf mäßig an. Mit der Sonneneinstrahlung und der tageszeitlichen Erwärmung nimmt im Steilgelände die Wahrscheinlichkeit von spontanen Nassschneelawinen zu, welche auch über Wechtenbrüche ihren Ausgang haben können. Außerdem können sich noch immer jederzeit Gleitschneelawinen aus allen Expositionen entladen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Allgemein ist die Schneedecke verbreitet isotherm und feucht, nur in schattigen Hängen über ca. 2.100m existieren noch Kältereserven. In der Nacht auf Donnerstag verhindern Wolken und milde Temperaturen eine effektive Ausstrahlung der Schneedecke, eine tragende, harte Harschkruste bleibt daher tagsüber nur im Bereich höher gelegener Schattseiten vorhanden. Sonnseitig wird der Schnee weich, mit dem Wind kann sich ein dünner, nicht tragfähiger Harschdeckel bilden.

WETTER:
Am Donnerstag sorgt eine südwestliche Höhenströmung wieder für sonnigeres und mildes Bergwetter. Die Temperaturen steigen zu Mittag in 2.000m auf +8 Grad und in 1.500m auf +13 Grad. Allerdings weht lebhafter bis stürmischer Südwestwind.

TENDENZ:
Auch am Freitag hält der Südföhn die nächste Störung noch ab, bei teils stürmischem Südwind bleibt es recht mild, aber es ziehen vermehrt hohe Wolken auf. Erst gegen Abend bricht der Föhn und in der Nacht auf Samstag sorgt eine Kaltfront dann verbreitet für Niederschläge. Die Schneefallgrenze sinkt vorübergehend auf 1.200m herab.
Bis zum Wetterumschwung am Wochenende zeichnet sich keine Änderung der Lawinengefahr ab.

Der nächste Lagebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
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Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für die Folgetage
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Süd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee, Nachmittags
Problem2: Gleitschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Tagesgang der Lawinengefahr!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Gemäß den frühlingshaften Wetterbedingungen unterliegt die Lawinengefahr einem Tagesgang und steigt im Tagesverlauf von gering auf mäßig an. Mit der Sonneneinstrahlung und der tageszeitlichen Erwärmung nimmt im Steilgelände die Wahrscheinlichkeit von spontanen Nassschneelawinen zu, welche auch über Wechtenbrüche ihren Ausgang haben können. Außerdem können sich noch immer Gleitschneelawinen aus allen Expositionen entladen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Allgemein ist die Schneedecke verbreitet isotherm und feucht, nur in schattigen Hängen über ca. 2.100m existieren noch Kältereserven. In der Nacht auf Mittwoch verhindern Wolken und milde Temperaturen eine effektive Ausstrahlung der Schneedecke, eine tragende, harte Harschkruste bleibt daher nur im Bereich höher gelegener Schattseiten vorhanden. Sonnseitig wird der Schnee weich, mit dem Wind kann sich ein dünner, nicht tragfähiger Harschdeckel bilden.

WETTER:
Nach einem meist trüben Dienstag sorgt ab Mittwoch eine südwestliche Höhenströmung wieder für sonnigeres und mildes Bergwetter. Die Temperaturen steigen zu Mittag in 2.000m auf +7 Grad und in 1.500m auf +12 Grad. Allerdings weht teils stürmischer Südwestwind.

TENDENZ:
Auch am Donnerstag und Freitag hält der Südföhn die nächste Störung noch ab, bei lebhaftem Wind bleibt es recht mild, aber es ziehen vermehrt hohe Wolken auf. Für das Wochenende kündigt sich Schlechtwetter mit Schnee bis auf 1.000m herunter an, die Wettermodelle sind sich da aber noch uneins.
Eine Änderung der Lawinengefahr zeichnet sich erst mit dem möglichen Wetterumschwung am Wochenende ab.

Der nächste Lagebericht wird bei Änderung der Situation herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Amt der Steiermärkischen Landesregierung
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Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Süd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1-2 Tagesgang
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee, Nachmittags

SCHLAGZEILE:
Tagesgang der Lawinengefahr!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr steigt in den westlichen Regionen im Tagesverlauf von gering auf mäßig an, da mit der Sonneneinstrahlung und der tageszeitlichen Erwärmung die Gefahr spontaner Nassschneelawinen aus steilem Gelände zunimmt. Zusätzlich können vereinzelt nach wie vor Gleitschneelawinen aus allen Expositionen entladen. Mit der Erwärmung und am Dienstag durch den Regeneintrag muss auch auf Wechtenbrüche geachtet werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Durch die Ausstrahlung über Nacht bildet sich eine tragende Harschkruste, die in mittleren Lagen rasch wieder aufweicht, in höher gelegenen Schattseiten bis Mittag noch hart bleiben kann. Allgemein ist die Schneedecke verbreitet isotherm und feucht, nur in schattigen Hängen über 2100m existieren noch Kältereserven.

WETTER:
Am Ostermontag ist es am Vormittag meist wolkenlos. Am Nachmittag bilden sich einige Quellwolken die im Osten gegen Abend etwas größer werden. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus südlichen Richtungen. Es wird recht mild. Die Temperaturen in 2000m erreichen bis zu +8 Grad. Am Dienstag nähert sich ein Tiefdruckgebiet von Süden her. In den südlichen Gebirgsgruppen ist am Vormittag mit Regen zu rechnen. Die Schneefallgrenze liegt bei rund 1900m. Zwischen dem Dachstein und der Rax bleibt es durch kräftigen Südwind trocken.

TENDENZ:
Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr wird erwartet.

Der nächste Lagebericht wird bei Änderung der Situation herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für die Folgetage
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Süd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1-2 Tagesgang
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee, Nachmittags

SCHLAGZEILE:
Tagesgang der Lawinengefahr!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr steigt in den westlichen Regionen im Tagesverlauf von gering auf mäßig an, da mit der Sonneneinstrahlung und der tageszeitlichen Erwärmung die Gefahr spontaner Nassschneelawinen aus steilem Gelände zunimmt. Zusätzlich können vereinzelt nach wie vor Gleitschneelawinen aus allen Expositionen entladen. Mit der Erwärmung und am Dienstag durch den Regeneintrag muss auch auf Wechtenbrüche geachtet werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Durch die Ausstrahlung über Nacht bildet sich eine tragende Harschkruste, die in mittleren Lagen rasch wieder aufweicht, in höher gelegenen Schattseiten bis Mittag noch hart bleiben kann. Allgemein ist die Schneedecke verbreitet isotherm und feucht, nur in schattigen Hängen über 2100m existieren noch Kältereserven.

WETTER:
Am Ostermontag ist es am Vormittag meist wolkenlos. Am Nachmittag bilden sich einige Quellwolken die im Osten gegen Abend etwas größer werden. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus südlichen Richtungen. Es wird recht mild. Die Temperaturen in 2000m erreichen bis zu +8 Grad. Am Dienstag nähert sich ein Tiefdruckgebiet von Süden her. In den südlichen Gebirgsgruppen ist am Vormittag mit Regen zu rechnen. Die Schneefallgrenze liegt bei rund 1900m. Zwischen dem Dachstein und der Rax bleibt es durch kräftigen Südwind trocken.

TENDENZ:
Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr wird erwartet.

Der nächste Lagebericht wird bei Änderung der Situation herausgegeben.
Arnold Studeregger

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Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
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