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Lawinenwarndienst

Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Freitag, den 05.01.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 3
Nordalpen Mitte: 3
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 3
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge Ost: 1-2 Waldgrenze

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Durch Regeneintrag spontane Nassschneelawinen mit Höhepunkt in der kommenden Nacht! Am Freitag langsame Entspannung!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Im Laufe der kommenden Nacht regnet es bis in höhere Lagen in den Neuschnee, die Folge sind spontane, meist oberflächennahe Nassschneelawinen bis mittlerer Größe. An steilen Rasengängen ist auch mit Gleitschneelawinen zu rechnen. In tieferen Lagen sind kleinere Nassschneerutsche möglich. Mit dem Nachlassen der Niederschläge am Freitagvormittag nimmt die Lawinengefahr langsam ab. Auch die Schneebrettgefahr geht zurück und beschränkt sich vorerst noch auf Gebiete oberhalb der Waldgrenze. In den südlichen Gebirgsgruppen, wo nur wenig Neuschnee gefallen ist, hat der stürmische Wind ebenfalls frische Triebschneezonen gebildet. Hier ist es noch kälter, die Setzung und damit der Abbau möglicher Schwachschichten geht daher etwas langsamer voran.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Seit Beginn des Niederschlagsereignisses vor 2 Tagen sind in den westlichen Nordalpen bis zu 60cm Neuschnee gefallen, in den übrigen alpennordseitigen Gebirgsgruppen waren es bis zu 40cm. Mit dem gestrigen Sturm wurden Gipfel, Grate, Hochplateaus sowie vor allem westzugewandte Hänge abgeblasen, in den übrigen Hangexpositionen entstanden Triebschneeablagerungen, die auch kammferner in Rinnen und Mulden sowie hinter Geländekanten abgelagert wurden. Der Schnee fiel in den Hochlagen auf eine verharschten bis eisige Altschneedecke. Mögliche Schwachschichten für Schneebrettlawinen gibt es vor allem in Form von Graupel, je nach Windeinfluss auch in Form spröderer und weicherer Schneeschichten. In tieferen Lagen ist der Schnee pappig und feucht. Der Regeneintrag und die relativ milden Temperaturen beschleunigen die Setzung der Schneedecke, Schwachschichten werden auch in den Hochlagen langsam abgebaut.

WETTER:
Über Nacht halten die Niederschläge entlang der Alpennordseite an, der Schwerpunkt liegt zwischen Totem Gebirge, Dachstein und den westlichen Niederen Tauern bis zur Planneralm. Allerdings wird es sukzessive wärmer, es regnet im Laufe der Nacht bis auf etwa 1.900m hinauf. Am Freitag beruhigt sich das Wetter allmählich. Die Schnee- und Regenschauer an der Alpennordseite klingen während des Vormittags ab, alpensüdseitig ist es von Beginn an trocken und zeitweise sonnig. Der Nachmittag bringt dann zwar oft bewölktes Wetter mit nur wenigen Auflockerungen, es bleibt aber weitgehend trocken. Die Temperaturen liegen zu Mittag in 2.000m bei +3 Grad und in 1.500m bei +5 Grad.

TENDENZ:
In der Nacht auf Samstag, den Dreikönigstag klart es ganz auf, der Feiertag wird meist sonnig und im Gebirge mit Temperaturen um +3 Grad in 2.000m ausgesprochen mild. Nur an der Tauernsüdseite sowie im Bereich der Gurk- und Seetaler Alpen hält sich zeitweise hohe Schichtbewölkung. Weitere Besserung der Lawinensituation!

Der nächste Prognosebericht wird Freitag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at