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Lawinenwarndienst

Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Sonntag, den 01.04.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Süd: 2-3 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 1-2 1500m

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Frischer Triebschnee durch stürmischen Wind und Neuschnee!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in den Nordalpen und den Tauern oberhalb der Waldgrenze mit erheblich, sonst mit mäßig bis gering beurteilt. Die Hauptgefahr geht von frischem, störanfälligem Triebschnee aus, der sich mit stürmischem Nordwestwind bildet. Die Gefahrenstellen existieren vorwiegend in steilen, kammnahen und auch kammfernen Einfahrten, hinter Geländekanten sowie in Rinnen und Mulden der Expositionen Nordost bis Süd. Hier reicht die geringe Zusatzbelastung aus um eine Schneebrett auszulösen. Ältere Triebschneepakete (Nordsektoren) konnten sich temperaturbedingt großteils entspannen und existieren nur mehr über ca. 2200m. Weiterhin besteht die Wahrscheinlichkeit von Gleitschneelawinen auf Wiesenhängen (frische Schneemäuler). Wechten gestalten sich instabil und können brechen. Gebietsweise schränkt schlechte Sicht die Gefahrenbeurteilung ein.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die Schneedecke konnte sich mit den milden Witterungsbedingungen bis in Lagen über 2000m setzten. Darüber bestehen noch störanfällige Triebschneebereiche, die mit dem Südwestwind der letzten Tage entstanden sind. In tieferen Lagen sorgte die Erwärmung sowie Regeneintrag für eine An- bzw. Durchfeuchtung der Schneedecke. Mit der Abkühlung kann die Schneedecke wieder an Festigkeit zunehmen. Der frische Triebschnee, der sich in der Nacht auf Sonntag bilden wird, lagert sich je nach Höhenlage und Exposition auf gesetztem, härterem Altschnee sowie weichen Schneeschichten (lockerer Altschnee, Triebschnee) ab, die Verbindung zueinander ist oft nicht ausreichend. Weitere Schwachschichten stellen kantige Schichten im Bereich von Schmelzkrusten dar. Windausgesetzte, exponierte Bereiche gestalten sich hart und eisig. In tieferen Lagen ist der Altschnee feucht bzw. nass.

WETTER:
In der Nacht auf den Ostersonntag sorgt eine durchziehende Kaltfront für Abkühlung, Wolken und Niederschlag, in den Nordalpen und den Tauern auch für stärkeren Schneefall. Dieser lässt am Vormittag nach und beschränkt sich in weiterer Folge auf die Staugebiete. Die Schneefallgrenze kann in der Früh auf Lagen zwischen 800m und 1200m absinken. Am Nachmittag nehmen die Auflockerungen zu, generell freundlicheres Wetter herrscht im Süden. Jedoch wirkt auf den Bergen meist lebhafter bis stürmischer, kalter Wind aus nordwestlichen Richtungen. Die Temperaturen gehen zurück und liegen in 1500m zwischen +1 und -3 Grad, in 2000m um -5 Grad.

TENDENZ:
Am Ostermontag klingen die letzten Niederschläge und der stürmische Wind noch in der Früh ab, tagsüber herrscht meist freundliches und mildes Bergwetter. Mit der Erwärmung und der Einstrahlung steigt die spontane Lawinenaktivität an, in Höheren Lagen nehmen die Gefahrenstellen für trockene Schneebretter langsam ab, trotzdem muss weiterhin auf Triebschnee geachtet werden.

Der nächste Prognosebericht wird Sonntag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Gernot Zenkl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at