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Am 15. Jänner löste sich gegen ein Uhr früh eine riesige Staublawine…
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Am 07. Oktober stürzte eine 36- jähriger Alpinist aus dem…
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Am 28. September stürzte eine 32- jähriger Mann aus Graz…

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Lawinenwarndienst

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Freitag, den 01.02.2019
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Mäßige Lawinengefahr – frischen Triebschnee in den Nordexpositionen beachten.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark wird überall die Lawinengefahr mit mäßig beurteilt. Das Hauptproblem ist weiterhin der frische Triebschnee, welcher sich in kammnahen Bereichen und hinter Geländekanten der Nordwest- bis Nordostexpositionen abgelagert hat. Teilweise reicht bereits die geringe Zusatzbelastung, um eine Schneebrettlawine auszulösen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Durch den Südföhn haben sich in den Nordexpositionen frische, spröde Triebschneeablagerungen gebildet, die auf einer weichen Schneeschicht (Oberflächenreif oder kantige Formen) aufliegen. Die Verbindung zur weichen Schicht ist nicht gut. Sonnseitig ist zusätzlich noch ein dünner Schmelzharschdeckel eingelagert. In den windgeschützten, schattigen Bereichen existiert noch Pulverschnee als oberste Schicht. Das Schneedeckenfundament ist in den schneereichen Regionen stabil, in den südlicheren Gebirgsgruppen schwächt die aufbauende Umwandlung in Bodennähe die Schneedecke.

WETTER:
Am Freitag baut sich über den Alpen eine kräftige Südföhnlage auf. Dazu bleibt es zunehmend bewölkt, die Berge zu Kärnten sowie die Niederen Tauern tauchen zunehmend in Nebel, während sonst meist hohe oder mittelhohe Wolken durchziehen. Am Nachmittag beginnt langsam der Niederschlag, wobei im Bereich Turrach und im westlichen Randgebirge deutlich mehr erwartet wird als im Norden und Osten. Die Temperaturen und somit auch die Schneefallgrenze steigen sprunghaft an: Zu Mittag hat es in 2000m -1 bis +1 Grad. Der Wind weht lebhaft bis stürmisch auf den Gipfeln aus Südwest.

TENDENZ:
Am Samstag ist es auf den Bergen sehr windig, exponiert auch stürmisch. Von den Niederen Tauern über die Gurk- und Seetaler Alpen bis zum Randgebirge regnet und schneit es. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 1200 und 1700m Seehöhe. Durch den Regeneintrag erhöht sich wieder die Gleitschnee- und die spontane Schneebrettaktivität.

Der nächste Lagebericht wird Freitag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Lisa Jöbstl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at