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24.11.2018 / Übung Sesselliftbergung

 Am 24. November führten wir die alljährliche Übung zur Sesselliftbergung…
Bergrettungseinsatz in Ramsau am Dachstein...

16.11.2018 / Einsatz Edelgrießhöhe

 Am 16. November stürzte eine 24- jährige Frau aus Aigen,…
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07.10.2018 / Einsatz Dachstein Randkluft

Am 07. Oktober stürzte eine 36- jähriger Alpinist aus dem…
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28.09.2018 / Einsatz Dachstein Südwand

Am 28. September stürzte eine 32- jähriger Mann aus Graz…
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23.09.2018 / Einsatz Marboden

Am 23. September kam ein junges Bergsteigerpaar aus Deutschland…

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Lawinenwarndienst

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht für die Steiermark für Dienstag, den 11.12.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee, Ganztägig
Problem2: Gleitschnee, Ganztägig

SCHLAGZEILE:
Saisonstart ? große Triebschneemengen in den Hochlagen ? Triebschneesituation!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Nordalpen und auf der Nordabdachung der Tauern wir die Lawinengefahr oberhalb der Waldgrenze mit erheblich beurteilt. In den Gurk- und Seetaler Alpen sowie in den südlichen Niederen Tauern herrscht mäßige Lawinengefahr und in den übrigen Gebirgsgruppen geringe Lawinengefahr. In den Nordstaugebieten sind spontane Lawinen, die exponierte Wege treffen können, jederzeit möglich. Aber auch Gleitschneelawinen können sich unterhalb von 1500m aufgrund des warmen Bodens lösen. Der Sturm führte zu umfangreichen Triebschneeansammlungen in allen Expositionen, die nicht unterschätzt werden sollten! Besonders zu beachten sind Rinnen und Mulden, sowie kammferne Hangzonen. Im Tourenbereich reicht bereits eine geringe Zusatzbelastung aus, um ein Schneebrett auslösen zu können. Vorsicht vor den frisch gebildeten Wechten, diese sind instabil! Schlechte Sichtbedingungen erschweren am Dienstag eine Beurteilung der Lawinengefahr im Gelände.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In der Steiermark sind je nach Gebirgsregion 40 ? 100 cm Neuschnee gefallen. Niederschlagsschwerpunkt lag zwischen dem Toten Gebirge und nördlich der Niederen Tauern (Linie Galsterberg ? Planneralm). Auf der Turracher Höhe waren es 30 cm Neuschnee. Bis auf ca. 1500 m liegt der Neuschnee auf aperen feuchten Untergrund. Darüber wurde der Neuschnee auf einer geringmächtigen harten Altschneedecke abgelagert. Durch den stürmischen, teils böigen Wind sind in den Hochlagen innerhalb der Neuschneedecke unterschiedlich harte Triebschneeschichten entstanden.

WETTER:
In der Nacht von Montag auf Dienstag schneit es im Nordstaugebiet weiter. Dazu weht teils stürmischer Wind. Die Schneefallgrenze liegt im Talniveau. Am Dienstag schneit es während des Tages intensiv, dazu weht straker Wind aus Nordwest. In den nächsten 24 Stunden sind bis zu 40cm Neuschnee möglich. Südlich der Mur- Mürzfursche werden die Neuschneemengen geringer ausfallen, nur auf der Turracher Höhe wird bis zu 20 cm Neuschnee erwarten. Die Temperaturen in 2000m liegen bei -10 Grad.

TENDENZ:
Am Mittwoch gibt es im Nordstau noch etwas Neuschnee. Ab Mittag bessert sich das Wetter. In den südlichen Gebirgsgruppen gibt es bereits am Vormittag sonnige Abschnitte. Der Wind lässt nach. Die tiefen Temperaturen konservieren die Lawinengefahr

Der nächste Lagebericht wird Dienstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at