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24.02.2019 / Einsätze

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15.01.2019 / Einsatz Lawinenabgang Eiskar

Am 15. Jänner löste sich gegen ein Uhr früh eine riesige Staublawine…
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16.11.2018 / Einsatz Edelgrießhöhe

 Am 16. November stürzte eine 24- jährige Frau aus Aigen,…
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07.10.2018 / Einsatz Dachstein Randkluft

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Lawinenwarndienst

Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Donnerstag, den 15.02.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Der Triebschnee sollte beachtet werden, es herrscht mäßige bis erhebliche Lawinengefahr

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Hochlagen der Nordalpen Ost herrscht erhebliche, ansonsten mäßige Lawinengefahr. Die Hauptgefahr ist im Triebschnee zu sehen, der sich mit dem Nordwestwind gebildet hat und sich (durch den zunehmenden Windeinfluss) im Tagesverlauf auch frisch bilden wird. Gefahrenstellen liegen meist oberhalb der Waldgrenze, in Rinnen und Mulden sowie in kammnahen Leehängen der Expositionen Nord über Ost bis Süd. Trotz guter Sichtbedingungen sind Triebschneepakete stellenweise überdeckt und somit schwer zu erkennen. Zum Teil reicht die geringe Zusatzbelastung eines einzelnen Tourengehers aus, um ein Schneebrett auslösen zu können. Durch die Sonneneinstrahlung kann sich die frischere Auflage aus dem felsdurchsetzten Steilgelände auch von selbst lösen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Seit dem Beginn der Woche kam es in der gesamten Steiermark zu Neuschneezuwächsen, wobei es in den südlichen Regionen am intensivsten schneite. Der kalte Neuschnee fiel bei wechselndem Windeinfluss und wurde zum Teil verfrachtet. Der somit entstandene Triebschnee überdeckt Reif bzw. kantige Formen und ist daher störanfällig. Zum Teil existieren auch lockere Einlagerungen, die ebenfalls als Schwachschichten zu werten sind. In abgeschatteten Hochlagen können vereinzelt kantige Formen das ansonsten recht stabile Altschneefundament schwächen.

WETTER:
Der Donnerstag beginnt strahlend sonnig, erst im Tagesverlauf werden die Wolken mit einer aus dem Nordwesten herannahenden Warmfront etwas mehr. Nach einer eisig kalten Nacht kommt es im Tagesverlauf zu einer spürbaren Frostabschwächung, zu Mittag liegen die Temperaturen in 1500m bereits bei -4 Grad, in 2000m erwarten uns Werte um -5 Grad. Der Wind weht zunächst noch überwiegend schwach bis mäßig, er legt ab Mittag jedoch merklich zu und weht vor allem in den nördlichen und östlichen Gebirgsgruppen stark bis stürmisch aus nordwestlichen Richtungen.

TENDENZ:
In der Nacht auf den Freitag setzen aus dem Nordwesten Niederschläge ein, die in den Nordstaulagen auch tagsüber noch anhalten werden. Mit Mittagstemperaturen um +1 Grad in 1500m wird es deutlich milder. Zum Teil weht starker Wind aus nordwestlichen Richtungen. In den Hochlagen wird sich frischer Triebschnee bilden, wodurch die Schneebrettgefahr etwas ansteigen wird.

Der nächste Prognosebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Riegler

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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