Aktuelles

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24.02.2019 / Einsätze

Am 24. Februar kam es gleich zu drei Einsätzen hintereinander.…
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15.01.2019 / Einsatz Lawinenabgang Eiskar

Am 15. Jänner löste sich gegen ein Uhr früh eine riesige Staublawine…
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24.11.2018 / Übung Sesselliftbergung

 Am 24. November führten wir die alljährliche Übung zur Sesselliftbergung…
Bergrettungseinsatz in Ramsau am Dachstein...

16.11.2018 / Einsatz Edelgrießhöhe

 Am 16. November stürzte eine 24- jährige Frau aus Aigen,…
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07.10.2018 / Einsatz Dachstein Randkluft

Am 07. Oktober stürzte eine 36- jähriger Alpinist aus dem…

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Lawinenwarndienst

Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Sonntag, den 21.01.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 3-4 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 3-4 Tagesgang
Nordalpen Ost: 3-4 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 3-4 Tagesgang
Niedere Tauern Süd: 3
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2-3 Waldgrenze
Randgebirge West: 2-3 Waldgrenze
Randgebirge Ost: 2-3 Waldgrenze

Problem1: Triebschnee,
Problem2: Neuschnee,

SCHLAGZEILE:
Neuschnee und Sturm führen im Tagesverlauf zu großer Lawinengefahr (Stufe 4) für Wintersportler!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Neuschnee und stürmischer Nordwestwind führen am Sonntag zu weiteren Verfrachtungen. Die Schneebrettgefahr spitzt sich weiter zu und steigt im Tagesverlauf in den Nordalpen und den nördlichen Niederen Tauern in den Hochlagen auf groß (Stufe 4) an. Labiler Triebschnee existiert in kammnahen und kammfernen Bereichen, hinter Geländekanten sowie in sämtlichen Hohlformen wie Rinnen und Mulden und in lichten Waldbereichen. Die Auslösung einer Schneebrettlawine ist durch die geringe Zusatzbelastung eines Alpinisten wahrscheinlich. Mit der Höhe nehmen die Gefahrenstellen in allen Expositionen zu. Risse und Wummgeräusche sind als Gefahrenzeichen zu werten. Frische Wechten können brechen, zudem können sich in neuschneereichen Gebieten Lawinen auch von selbst lösen und exponierte Verkehrs- und Wanderwege erreichen. Wintersportlern wird zu großer Zurückhaltung geraten, unerfahrene Personen sollten auf den gesicherten Pisten bleiben.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Am Samstag ist bei besserem, oft sonnigem Wetter nur wenig Neuschnee gefallen. Trotz weniger Wind und Einstrahlung konnte sich die Schneedecke aufgrund der winterlichen Temperaturen kaum entspannen. Rückmeldungen von ausgelösten und spontanen Schneebrettabgängen bestätigen den zurzeit sehr störanfälligen Schneedeckenaufbau. Zu den zwei ausgeprägten, bestehenden Schwachschichten ? zum einen innerhalb der Triebschneepakete, zum anderen zwischen der Harschschicht und der Schneeauflage im Altschnee ? entstehen frische, spröde Triebschneepakete. Diese verbinden sich nur schlecht mit der Schneeoberfläche. Oft findet man in der Auflage auch eingeschneiten Graupel (mögliche Schwachschicht). Die Störanfälligkeit reicht bis in Waldbereiche, hier wechseln die Verhältnisse je nach Windeinfluss rasch.

WETTER:
Das turbulente Wetter geht weiter. Bereits in der zweiten Nachthälfte setzt mit einer herannahenden Kaltfront nördlich des Hauptkammes Schneefall ein. Tagsüber hält er meist an, im Nordstau wird er kräftiger. Hier können bis zum Abend 30cm Neuschnee fallen, in den Hotspots (Totes Gebirge) auch mehr. Trockene Abschnitte und Auflockerungen sind tagsüber nur von den Gurktaler Alpen bis zum Steirischen Randgebirge zu erwarten. Der stürmische Nordwestwind legt auf den Bergen im Tagesverlauf zu! Es kühlt weiter ab mit Mittagstemperaturen um -10 Grad in 2000m und -7 Grad in 1500m. Mit schlechter Sicht, Wind und Kälte herrscht im Norden somit ungünstiges Bergwetter!

TENDENZ:
Mit einer Warmfront kommt es von Montag auf Dinstag erneut zu teils erheblichen Neuschneemengen auf den Bergen im Nordstau. Die Lawinensituation bleibt äußerst angespannt!

Der nächste Prognosebericht wird Sonntag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Gernot Zenkl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at