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05.08.2018 / Bergung Klettersteig Hias

Am 5. August rutschte ein 57- Jähriger Mann aus Deutschland…
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30.07.2018 / Spaltenbergung Dachstein Randkluft

Am 30. Juli kamen eine 41-Jährige deutsche Bergsteigerin und…
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25.07.2018 / Bergung Dirndl Südwand

Am 25. Juli gerieten zwei Bergsteiger aus Tschechien in der Dirndl-Südwand…
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23.07.2018 / Bergung Klettersteig Hias

Am 23. Juli geriet eine 48- Jährige Frau aus Tschechien am…
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03.07.2018 / Dreharbeiten bei der Fernsehserie "Die Bergretter"

Dreharbeiten für die Fernsehserie "Die Bergretter" Auch bei…
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03.07.2018 / Übung Silberkarklamm- Klettersteigbergung

Am 3.Juli fand die alljährliche Übung zur Bergung einer verletzten…

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Lawinenwarndienst

Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Donnerstag, den 26.04.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West:
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Durchfeuchtung durch Regen sowie etwas Neuschnee in höheren Lagen. Nass- und Gleitschneeproblem bei mäßiger Lawinengefahr beachten!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr beschränkt sich in der Steiermark mittlerweile auf die höheren Lagen der Nordalpen, der Niederen Tauern und der Gur- und Seetaler Alpen und wird mit mäßig beurteilt. Über 2000m verliert die Schneedecke je nach Menge des Regeneintrags vorerst rasch an Festigkeit womit sich aus steilen Hängen aus allen Expositionen jederzeit Nass- und Gleitschneelawinen spontan lösen können. Mit zunehmender Abkühlung kann die Schneedecke oberflächig etwas an Festigkeit gewinnen, stellenweise bildet sich eine dünne Neuschneedecke, die sich generell ausreichend mit der Altschneedecke verbindet. In hoch gelegenen Schattseiten können sich noch einmal dünne, frische Treibschneelinsen bilden. Geöffnete Schneemäuler müssen als Gefahrenzeichen für jederzeit abgangsbereite Gleitschneelawinen gesehen werden! Auch Wechten sind instabil und können spontan brechen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die sehr warme Witterung der vergangenen Woche sowie der Regen haben den Schnee weiter schmelzen lassen. Auch in Schattenhängen ist die Schneedecke fortschreitend durchfeuchtet, hier ist sie auch am störanfälligsten. Sonnseitige Hänge sind bereits bis hohe Lagen ausgeapert. Oft dominiert weicher Sulzschnee mit Einsinktiefen teilweise bis zum Grund. In mittleren Lagen liegt meist fauliger Schnee nur noch in Rinnen und Mulden. Durch den kurzen Temperaturrückgang kann sich die Schneedecke nur oberflächig und nicht nachhaltig verfestigen.

WETTER:
Am Donnerstag sorgt eine Störung mit dichten Wolken und kräftigen Regengüssen für ungünstiges Bergwetter, es kühlt dabei vorübergehend deutlich ab. Die Schneefallgrenze sinkt bis zum Abend im Norden bis gegen 1600m Höhe. Der Nordwestwind legt speziell am Nachmittag zu und kann böig und stürmisch werden. Die Temperaturen sinken bis Mittag in 2000m von +3 Grad auf -2 Grad ab.

TENDENZ:
Am Freitag stellt sich nach anfänglichem Nebel und ein paar Restwolken rasch wieder sehr sonniges Bergwetter ein. Der Wind dreht wieder auf südliche Richtungen, die Temperaturen steigen somit deutlich an. Durch eine oft klare Nacht ist die Lawinensituation anfangs günstig, die Nass- und Gleitschneeproblematik (feuchter Neuschnee bzw. durnässte Altschneedecke) nimmt aber sehr rasch zu

Der nächste Prognosebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at