Aktuelles

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20.10.2017 / Bergung Fluderrinne

Am 20.Oktober geriet eine Familie aus Deutschland in der Fluderrinne…
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02.09.2017 / Bergung Gjaidstein

Am 2.September gerieten zwei Wanderinnen aus Deutschland am Gjaidstein…
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22.08.2017 / Bergung Hohes Dirndl

Am 22.August geriet ein junges Bergsteigerpärchen aus Sachsen…
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14.08.2017 / Bergungen Gletscherspaltensturz Dachsteingletscher

Am 14. August kam es am Dachsteingletscher zu zwei Spaltenstürzen.…
Im Banne der Dachsteinsüdwand

Neuauflage des Buchklassikers "Im Banne der Dachstein Südwand"

Ab sofort ist die Neuauflage des Buchklassikers von Kurt Maix…
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05.07.2017 / Übung- Faserseilwinde mit RollUP Trage

Am Mittwoch den 7.Juli fand unsere alljährliche Übung zum Aufbau…

Live Webcams Ramsau am Dachstein

360° Panorama Dachstein

360° Panorama Rittisberg

360° Ramsau am Dachstein

Lawinenwarndienst

Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für die Folgetage
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Vortrag Tourenforum 2016/2017 (PDF)

2. Lawinensymposium Graz 2017 (PDF)

Nordalpen West: 1-3 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-3 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-3 Tagesgang
Niedere Tauern Süd: 1-3 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West:
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Altschnee, Höhere Lagen

SCHLAGZEILE:
Erhebliche Lawinengefahr und schwer einzuschätzende Situation in den Hochlagen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Hochlagen der Niederen Tauern und der Nordalpen herrscht im Tagesverlauf von gering auf erheblich zunehmende Lawinengefahr. Schwer zu erkennende Schwachschichten im Altschnee können einerseits durch Zusatzbelastung, andererseits im Zuge der Erwärmung und Einstrahlung auch spontan ausgelöst werden und zu Schneebrettlawinen beachtlicher Größe führen. Die Problemzonen beschränken sich auf die Hochlagen, sind aber lokal sehr schwer einzuschätzen! Bei völliger Durchnässung der Schneedecke ist auf kleinere spontane Lockerschneelawinen aus allen Expositionen zu achten.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den Hochlagen besteht durch eine kantig aufgebaute Schwachschicht in der Schneedecke ein Altschneeproblem. Diese Schwachschicht ist von außen nicht zu erkennen und ist vor allem bei beginnender Durchnässung als sehr instabil zu betrachten. Hier können sowohl durch Tourengeher als auch spontan Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Im Zuge der fortschreitenden Durchfeuchtung der Schneedecke wandern die Gefahrenstellen in die Höhe und in schattigere Expositionen. Bei vollständig durchfeuchteter Schneedecke sind zusätzlich kleinere Lockerschneelawinen aus steilen, felsdurchsetzen Bereich zu erwarten.

WETTER:
Am Montag, dem 1. Mai, herrscht großteils freundliches Wetter. Nur im Osten der Steiermark hält sich in der Früh noch hartnäckige Schichtbewölkung. Ab Mittag ziehen von Südwesten her hohe Schleierwolken auf, die sich im Laufe des Tages verdichten und auf eine herannahende Störung hinweisen. Bevor uns diese Störung am Abend erreicht, ist am späteren Nachmittag noch ein Sonnenfenster zu erwarten. Der Wind weht lebhaft aus Süd bis Südwest und die Temperaturen liegen zu Mittag in 2000 m bei milden +5 Grad.

TENDENZ:
In der Nacht auf Dienstag sinken die Temperaturen und von Westen her beginnt es bei schwachem Wind zu regnen, bzw. über etwa 1000 m zu schneien. Am Dienstag steigt die Schneefallgrenze wieder bis etwa 2000 m an und die Niederschläge hören auf. Tagsüber wird es meist sonnig und mild. Der Neuschnee wird sehr rasch in Form von kleinen Lockerschneelawinen abgehen und zusätzlich bleibt die für Montag beschriebene Nassschneeproblematik bestehen.

Der nächste Bericht wird bei Änderung der Situation herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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