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11.05.2018 / Bergung Klettersteig Hunerscharte

Am 11.Mai gerieten zwei Bergsteiger aus Tschechien in der…
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Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten und eine ruhige besinnliche Zeit im Kreise eurer…
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20.10.2017 / Bergung Fluderrinne

Am 20.Oktober geriet eine Familie aus Deutschland in der Fluderrinne…
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Am 2.September gerieten zwei Wanderinnen aus Deutschland am Gjaidstein…
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22.08.2017 / Bergung Hohes Dirndl

Am 22.August geriet ein junges Bergsteigerpärchen aus Sachsen…
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14.08.2017 / Bergungen Gletscherspaltensturz Dachsteingletscher

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Lawinenwarndienst

Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Mittwoch, den 25.04.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Ost: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Süd: 2-3 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Ausgeprägte Nass- und Gleitschneeproblematik! Schitouren möglichst früh abschließen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr unterliegt in der Steiermark weiterhin einem nur schwach ausgeprägtem Tagesgang: Durch die geringe nächtliche Abkühlung ist sie bereits von der Früh weg überwiegend mäßig und steigt in den schneereichen Regionen bei Sonneneinstrahlung rasch auf erheblich an. Für die mittlerweile überwiegend schneefreie Region Randgebirge Ost wird keine Stufe mehr ausgegeben. Aus steilen Hängen können sich aus allen Expositionen jederzeit große Nass- oder Gleitschneelawinen lösen, insbesondere an steilen Grashängen. Durch den schneereichen Winter ist zumindest in höheren Lagen noch reichlich Schnee vorhanden, größere Lawinen können daher bis in tiefere Lagen gelangen und flachere Zustiege verschütten. Dies muss bei der Spurwahl (auch ohne Schneedecke) unbedingt berücksichtigt werden. Geöffnete Schneemäuler müssen als Gefahrenzeichen für jederzeit abgangsbereite Gleitschneelawinen gesehen werden! Auch Wechten sind instabil und können spontan brechen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die sehr warme Witterung der vergangenen Woche sowie der letzte Regen haben den Schnee weiter schmelzen lassen. Eine oberflächlich tragfähige Schneedecke findet sich nur noch in extrem steilen Schattlagen der Hochlagen, überall sonst dominiert weicher Sulzschnee mit Einsinktiefen teilweise bis zum Grund. Bis in Mittelgebirgslagen sind die Hänge bereits ausgeapert, meist fauliger Schnee liegt hier nur noch in Rinnen und Mulden. Das sich sammelnde Schmelzwasser führt innerhalb der Schneedecke oder im Übergang zum Untergrund zu Destabilisierung was in weiterer Folge zu Nass- und Gleitschneelawinen führt.

WETTER:
Der Mittwoch gestaltet sich wieder überwiegend sonnig und mit der herrschenden Westströmung auch wieder überdurchschnittlich mild. Zu Mittag liegen die Temperaturen in 2.000m bei +10 Grad und in 1.500m bei +15 Grad. Dazu weht schwacher bis mäßig starker Westwind.

TENDENZ:
Am Donnerstag zieht eine Kaltfront mit kräftigen Regengüssen durch. Von Nordwesten her breiten sich im Tagesverlauf dichte Wolken auf das ganze Land aus. Auf den Bergen beginnt es abzukühlen. Die Schneefallgrenze sinkt bis zum Abend im Norden auf 1.600 m. Danach wird es neuerlich sehr mild. Es ändert sich wenig an der derzeitigen Lawinensituation, die Nass- und Gleitschneeproblematik bleibt trotz der vorübergehenden Abkühlung bestehen! Im Steilgelände rutscht der feuchte Neuschnee vom Donnerstag auf der Altschneedecke leicht ab.

Der nächste Prognosebericht wird Mittwoch bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at