Aktuelles

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10.09.2020 / Einsatz Klettersteig "Hias" Silberkarklamm

Am 10.09.2020 kamen zwei Alpinisten am Klettersteig "Hias" in…
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Neuer Stützpunkt und Einsatzzentrale für Bergrettung Ramsau am Dachstein

In den letzten Jahren gab es viele Gespräche und Überlegungen…
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26.08.2020 / Sucheinsatz Bereich Roseggersteig

Am Abend vom 26.08.2020 kam es zu einem weiteren Einsatz, nachdem…
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26.08.2020 Spaltenbergung Dachstein Nordseite

Am 26.08.2020 stürzte ein 64jähriger Alpinist in eine Spalte…
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25.08.2020 / Einsatz Scheichenspitz

Am 25.08.2020 stürzte ein 51jähriger Alpinist zwischen Scheichenspitz…
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08.03.2020 / Lawinenabgang Dachstein

Am 08.03.2020 ging eine Lawine auf der Nordseite vom Dachstein ab.…

Live Webcams Ramsau am Dachstein

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Lawinenwarndienst

Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Mittwoch, den 06.12.2017
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2-3 1500m
Nordalpen Mitte: 2-3 1500m
Nordalpen Ost: 2-3 1500m
Niedere Tauern Nord: 2-3 1500m
Niedere Tauern Süd: 1-2 1500m
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 1500m
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1-2 1500m

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Verbreitet erhebliche Lawinengefahr durch frischen Triebschnee auf einer Schwachschicht aus eingeschneitem Oberflächenreif!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Nördlich des Alpenhauptkamms herrscht in mittleren und hohen Lagen aufgrund von Neu- und Triebschnee auf einer Schwachschicht aus Oberflächenreif erhebliche Lawinengefahr. Die Gefahrenstellen sind hier weit verbreitet und schwer zu umgehen. Die geringe Zusatzbelastung eines einzelnen Tourengehers kann bereits eine Schneebrettlawine auslösen. Südlich des Alpenhauptkamms wird die Lawinengefahr großteils mit mäßig beurteilt. Aber auch hier finden sich in den Leebereichen ? insbesondere in östlich bis südlich orientierten Rinnen ? frische und labile Triebschneeansammlungen, die vereinzelt durch geringe Zusatzbelastung als Schneebrettlawinen ausgelöst werden können. Die kritischen Bereiche sind hier aber klar lokalisiert und mit ein wenig Erfahrung relativ leicht erkennbar. In den Gebieten mit viel Neuschnee ist durch die Erwärmung und Einstrahlung vermehrt mit spontanen Abgängen zu rechnen. Skitouren im steilen Gelände erfordern derzeit viel Erfahrung, es ist äußerste Vorsicht geboten!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Seit Montag viel im Nordstau bis zu 60 cm Neuschnee bei starkem Wind aus West bis Nord. In den nördlichen Niederen Tauern wurde bis zu 25 cm Neuschnee registriert. Südlich des Alpenhauptkammes blieben die Neuschneemengen unter 5 cm. Durch den Wind entstanden in den Leebereichen aller Regionen beträchtliche Triebschneeansammlungen. Zwischen Neu- bzw. Triebschnee und Unterlage findet sich eine Schicht aus Oberflächenreif, wodurch der Schneedeckenaufbau sehr instabil ist. Auch tiefer in der Schneedecke finden sich weitere potentielle Schwachschichten (eingeschneiter Oberflächenreif, lockere Schichten aus kantigen Kristallen).

WETTER:
In der Nacht zum Mittwoch klingt der Niederschlag auch im Norden ab und es klart auf. Tagsüber setzt sich niederschlagsfreies und freundliches Wetter durch. In 2000m liegen die Temperaturen bei 0 bis +2 Grad, der Sonnenschein wird nur durch wenige Wolken gestört und der Nordwestwind lässt nach. Auch am Donnerstag ist mit sehr mildem, sonnigem Bergwetter zu rechnen.

TENDENZ:
Die Lawinengefahr wird langsam geringer.

Der nächste Prognosebricht wird morgen bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at