Aktuelles

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08.03.2020 / Lawinenabgang Dachstein

Am 08.03.2020 ging eine Lawine auf der Nordseite vom Dachstein ab.…
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31.08.2019 / Gratbeleuchtung 2019 Backstage

Am 31. August wurde anlässlich zum 50-jährigen Jubiläum der…
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07.08.2019 / Übung Schlucht-Bergung

Am 7. August hatten wir unsere alljährliche Übung in der Silberkarklamm. Ziel…
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Mit der „Krone“ live zu Andreas Gabalier

Bild: Kronen Zeitung https://www.krone.at/1961184
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09.07.2019 / Einsatz Johann Klettersteig

Einsatz Klettersteig Johann - keine HS-Bergung möglich, TP sofort…
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24.02.2019 / Einsätze

Am 24. Februar kam es gleich zu drei Einsätzen hintereinander.…

Live Webcams Ramsau am Dachstein

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Lawinenwarndienst

Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Sonntag, den 03.12.2017
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 1-2 1800
Nordalpen Mitte: 1-2 1800
Nordalpen Ost: 1-2 1800
Niedere Tauern Nord: 1-2 1800
Niedere Tauern Süd: 1-2 1800
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 1800
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee, Höhere Lagen

SCHLAGZEILE:
In den Hochlagen mäßige Lawinengefahr durch Triebschnee, der teilweise auf einer Schwachschicht aus Oberflächenreif aufliegt.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Hochlagen über etwa 1800m herrscht mäßige, darunter geringe Lawinengefahr. Insbesondere in südlich und östlich exponierten kammnahen Bereichen und in Rinnen und Mulden können vereinzelt Triebschneeansammlungen schon durch geringe Zusatzbelastung als Schneebrettlawinen ausgelöst werden. In den Hochlagen sind daher eingewehte Bereiche und extreme steile Hänge mit einer gebundenen Neuschneedecke zu vermeiden. Wegen des nach wie vor feuchten Schneedeckenfundaments sind in mittleren und tiefen Lagen auch Gleitschneelawinen möglich.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Am Donnerstag (29.11.) hat es in der Steiermark bei kalten Temperaturen verbreitet geschneit. Die Neuschneehöhen liegen zwischen 20 und 30 cm mit Schwerpunkt im Osten des Landes. Wegen den kalten Temperaturen und teilweise wenig Wind hat der Neuschnee immer noch Pulverqualität, er gewinnt allerdings langsam an Bindung. In den Hochlagen wurde der Neuschnee teilweise auch von Wind verfrachtet, was zu spröden Triebschneeansammlungen geführt hat. Der Neu- und Triebschnee liegt in den Hochlagen teilweise auf einer Schwachschicht aus Oberflächenreif. Darunter findet sich in den Hochlagen kompakter Altschnee und in mittleren Lagen eine meist tragfähige Schmelzharschkruste. Unter der Schmelzharschkruste findet sich je nach Exposition und Höhenlage durchfeuchteter Schnee oder (nordseitig) lockerer, kantiger Altschnee.

WETTER:
Es bleibt für die Jahreszeit ungewöhnlich kalt mit etwa -10 Grad in 2000m. In der Nacht auf Sonntag fallen vor allem im Nordosten einige Schneeflocken. Am Sonntag bleibt es tagsüber weitgehend trocken und spätestens ab Mittag überwiegt auf den Bergen die Sonne. Der Wind dreht auf Nord bis Nordwest und frischt ein wenig auf. Am Montag erreicht uns eine weitere Störungszone, die vor allem im Nordstau einigen Neuschnee bringt.

TENDENZ:
Ab Montag ist wegen Neuschnee und starkem Wind mit einem Anstieg der Lawinengefahr zu rechnen.

Der nächste Prognosebricht wird morgen bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at