Aktuelles

Resized_20171224_075744_7194

Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten und eine ruhige besinnliche Zeit im Kreise eurer…
DSC_0063

20.10.2017 / Bergung Fluderrinne

Am 20.Oktober geriet eine Familie aus Deutschland in der Fluderrinne…
IMG-20170903-WA0018

02.09.2017 / Bergung Gjaidstein

Am 2.September gerieten zwei Wanderinnen aus Deutschland am Gjaidstein…
DSC00143

22.08.2017 / Bergung Hohes Dirndl

Am 22.August geriet ein junges Bergsteigerpärchen aus Sachsen…
IMG-20170815-WA0013

14.08.2017 / Bergungen Gletscherspaltensturz Dachsteingletscher

Am 14. August kam es am Dachsteingletscher zu zwei Spaltenstürzen.…
Im Banne der Dachsteinsüdwand

Neuauflage des Buchklassikers "Im Banne der Dachstein Südwand"

Ab sofort ist die Neuauflage des Buchklassikers von Kurt Maix…

Live Webcams Ramsau am Dachstein

360° Panorama Dachstein

360° Panorama Rittisberg

360° Ramsau am Dachstein

Lawinenwarndienst

Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht für die Steiermark für Donnerstag, den 11.01.2018
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern Süd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1-2 Baumgrenze
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Gleitschnee,
Problem2: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Gleitschneeproblematik und stellenweise störanfälliger Triebschnee im Nordsektor bei mäßiger Lawinengefahr.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark herrscht überwiegend mäßige Lawinengefahr. Die Gefahr geht zum einen vom frischen Triebschnee aus, der sich während des letzten Schneefalls in den südlichen Regionen gebildet hat. Störanfällige Verfrachtungen finden sich vorwiegend in den hochgelegenen Nordexpositionen oberhalb der Baumgrenze, hinter Geländekanten sowie in Rinnen und Mulden. Darüber hinaus gilt es offene Schneemäuler zu beachten, sie stellen den Ausgangspunkt von Gleitschneelawinen dar, die vereinzelt auch größere Ausmaße erreichen können. Risse in der Schneedecke sollten vor diesem Hintergrund unbedingt als Gefahrenzeichen interpretiert werden. Bei zeitweiliger Einstrahlung kann sich zudem die frische Auflage aus dem felsdurchsetzten Steilgelände als Lockerschneelawine lösen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Später und insgesamt unergiebiger als erwartet haben am Dienstag die Niederschläge aus dem Südwesten eingesetzt. In tieferen und mittleren Lagen führte der Regen zu einem weiteren Feuchtigkeitseintrag in die Schneedecke. In den Hochlagen wurde der frische Schnee vom stürmischen Wind in die Nordexpositionen verfrachtet und überdeckt hier zum Teil Reif. Die Schneedeckenbeschaffenheit variiert recht stark, oftmals überwiegen gepresste, verharschte oder auch eisige Oberflächen. Besonders lawinenrelevant ist derzeit der bodennahe Schmierfilm, der an Grasmatten und Waldbereichen als Auslöseursache für Gleitschneelawinen zu sehen ist.

WETTER:
Oberhalb der Nebel- und Hochnebelfelder wird sich während kurzzeitiger Auflockerungen zwar die Sonne zeigen, jedoch überwiegen auch im Gebirge in Summe die Wolken. Das Temperaturniveau nimmt ab, in 1500m erwarten uns -1 Grad, in 2000m liegen die Werte um Mittag bei etwa -3 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus nordwestlichen Richtungen.

TENDENZ:
Auch am Freitag überwiegen die Wolken, aus denen die eine oder andere Flocke fallen kann. Die Temperaturen gehen mit -5 Grad in 2000m weiter zurück. Die Lawinengefahr wird sich nicht wesentlich ändern.

Der nächste Prognosebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Riegler

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice für die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at