Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr die Folgetage
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Vortrag Tourenforum 2016/2017 (PDF)

2. Lawinensymposium Graz 2017 (PDF)

Nordalpen West: 1-3 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-3 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-3 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-3 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West:
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Altschnee, Höhere Lagen

SCHLAGZEILE:
Erhebliche Lawinengefahr und schwer einzuschÀtzende Situation in den Hochlagen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Hochlagen der Niederen Tauern und der Nordalpen herrscht im Tagesverlauf von gering auf erheblich zunehmende Lawinengefahr. Schwer zu erkennende Schwachschichten im Altschnee können einerseits durch Zusatzbelastung, andererseits im Zuge der ErwĂ€rmung und Einstrahlung auch spontan ausgelöst werden und zu Schneebrettlawinen beachtlicher GrĂ¶ĂŸe fĂŒhren. Die Problemzonen beschrĂ€nken sich auf die Hochlagen, sind aber lokal sehr schwer einzuschĂ€tzen! Bei völliger DurchnĂ€ssung der Schneedecke ist auf kleinere spontane Lockerschneelawinen aus allen Expositionen zu achten.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den Hochlagen besteht durch eine kantig aufgebaute Schwachschicht in der Schneedecke ein Altschneeproblem. Diese Schwachschicht ist von außen nicht zu erkennen und ist vor allem bei beginnender DurchnĂ€ssung als sehr instabil zu betrachten. Hier können sowohl durch Tourengeher als auch spontan Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Im Zuge der fortschreitenden Durchfeuchtung der Schneedecke wandern die Gefahrenstellen in die Höhe und in schattigere Expositionen. Bei vollstĂ€ndig durchfeuchteter Schneedecke sind zusĂ€tzlich kleinere Lockerschneelawinen aus steilen, felsdurchsetzen Bereich zu erwarten.

WETTER:
Am Montag, dem 1. Mai, herrscht großteils freundliches Wetter. Nur im Osten der Steiermark hĂ€lt sich in der FrĂŒh noch hartnĂ€ckige Schichtbewölkung. Ab Mittag ziehen von SĂŒdwesten her hohe Schleierwolken auf, die sich im Laufe des Tages verdichten und auf eine herannahende Störung hinweisen. Bevor uns diese Störung am Abend erreicht, ist am spĂ€teren Nachmittag noch ein Sonnenfenster zu erwarten. Der Wind weht lebhaft aus SĂŒd bis SĂŒdwest und die Temperaturen liegen zu Mittag in 2000 m bei milden +5 Grad.

TENDENZ:
In der Nacht auf Dienstag sinken die Temperaturen und von Westen her beginnt es bei schwachem Wind zu regnen, bzw. ĂŒber etwa 1000 m zu schneien. Am Dienstag steigt die Schneefallgrenze wieder bis etwa 2000 m an und die NiederschlĂ€ge hören auf. TagsĂŒber wird es meist sonnig und mild. Der Neuschnee wird sehr rasch in Form von kleinen Lockerschneelawinen abgehen und zusĂ€tzlich bleibt die fĂŒr Montag beschriebene Nassschneeproblematik bestehen.

Der nĂ€chste Bericht wird bei Änderung der Situation herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

GeschĂŒtzt: Test

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