Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Sonntag, den 01.04.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern SĂŒd: 2-3 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 1-2 1500m

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Frischer Triebschnee durch stĂŒrmischen Wind und Neuschnee!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in den Nordalpen und den Tauern oberhalb der Waldgrenze mit erheblich, sonst mit mĂ€ĂŸig bis gering beurteilt. Die Hauptgefahr geht von frischem, störanfĂ€lligem Triebschnee aus, der sich mit stĂŒrmischem Nordwestwind bildet. Die Gefahrenstellen existieren vorwiegend in steilen, kammnahen und auch kammfernen Einfahrten, hinter GelĂ€ndekanten sowie in Rinnen und Mulden der Expositionen Nordost bis SĂŒd. Hier reicht die geringe Zusatzbelastung aus um eine Schneebrett auszulösen. Ältere Triebschneepakete (Nordsektoren) konnten sich temperaturbedingt großteils entspannen und existieren nur mehr ĂŒber ca. 2200m. Weiterhin besteht die Wahrscheinlichkeit von Gleitschneelawinen auf WiesenhĂ€ngen (frische SchneemĂ€uler). Wechten gestalten sich instabil und können brechen. Gebietsweise schrĂ€nkt schlechte Sicht die Gefahrenbeurteilung ein.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die Schneedecke konnte sich mit den milden Witterungsbedingungen bis in Lagen ĂŒber 2000m setzten. DarĂŒber bestehen noch störanfĂ€llige Triebschneebereiche, die mit dem SĂŒdwestwind der letzten Tage entstanden sind. In tieferen Lagen sorgte die ErwĂ€rmung sowie Regeneintrag fĂŒr eine An- bzw. Durchfeuchtung der Schneedecke. Mit der AbkĂŒhlung kann die Schneedecke wieder an Festigkeit zunehmen. Der frische Triebschnee, der sich in der Nacht auf Sonntag bilden wird, lagert sich je nach Höhenlage und Exposition auf gesetztem, hĂ€rterem Altschnee sowie weichen Schneeschichten (lockerer Altschnee, Triebschnee) ab, die Verbindung zueinander ist oft nicht ausreichend. Weitere Schwachschichten stellen kantige Schichten im Bereich von Schmelzkrusten dar. Windausgesetzte, exponierte Bereiche gestalten sich hart und eisig. In tieferen Lagen ist der Altschnee feucht bzw. nass.

WETTER:
In der Nacht auf den Ostersonntag sorgt eine durchziehende Kaltfront fĂŒr AbkĂŒhlung, Wolken und Niederschlag, in den Nordalpen und den Tauern auch fĂŒr stĂ€rkeren Schneefall. Dieser lĂ€sst am Vormittag nach und beschrĂ€nkt sich in weiterer Folge auf die Staugebiete. Die Schneefallgrenze kann in der FrĂŒh auf Lagen zwischen 800m und 1200m absinken. Am Nachmittag nehmen die Auflockerungen zu, generell freundlicheres Wetter herrscht im SĂŒden. Jedoch wirkt auf den Bergen meist lebhafter bis stĂŒrmischer, kalter Wind aus nordwestlichen Richtungen. Die Temperaturen gehen zurĂŒck und liegen in 1500m zwischen +1 und -3 Grad, in 2000m um -5 Grad.

TENDENZ:
Am Ostermontag klingen die letzten NiederschlĂ€ge und der stĂŒrmische Wind noch in der FrĂŒh ab, tagsĂŒber herrscht meist freundliches und mildes Bergwetter. Mit der ErwĂ€rmung und der Einstrahlung steigt die spontane LawinenaktivitĂ€t an, in Höheren Lagen nehmen die Gefahrenstellen fĂŒr trockene Schneebretter langsam ab, trotzdem muss weiterhin auf Triebschnee geachtet werden.

Der nÀchste Prognosebericht wird Sonntag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Gernot Zenkl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Samstag, den 31.03.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 2000m
Nordalpen Mitte: 2-3 2000m
Nordalpen Ost: 2-3 2000m
Niedere Tauern Nord: 3
Niedere Tauern SĂŒd: 3
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 3
Randgebirge West: 2-3 2000m
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, Höhere Lagen
Problem2: Nassschnee, Tiefere Lagen

SCHLAGZEILE:
Triebschnee sorgt weiterhin fĂŒr erhebliche Schneebrettgefahr in höheren Lagen, Regen sorgt fĂŒr ein Nassschneeproblem in tieferen Lagen.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird ĂŒber 2000m ĂŒberwiegend mit erheblich, sonst je nach Niederschlagsmengen mit erheblich bis mĂ€ĂŸig beurteilt. Zu beachten ist in erster Linie der Triebschnee in den Hochlagen, der sich mit dem stĂŒrmischen SĂŒdwestföhn im Nordostsektor gebildet hat und sich frisch bildet. Die Triebschneepakete sind vorwiegend in steilen, kammnahen und auch kammfernen Einfahrten, hinter GelĂ€ndekanten sowie in Rinnen und Mulden an den ÜbergĂ€ngen von wenig zu viel Schnee störanfĂ€llig. Es reicht hĂ€ufig die geringe Zusatzbelastung aus um eine Schneebrett auszulösen. In tieferen Lagen ist es in niederschlagsreichen Regionen hingegen der zunehmende Festigkeitsverlust der Schneedecke, der zu einem Nassschneeproblem fĂŒhrt. Aus steilem GelĂ€nde können hier Lockerschneelawinen abgehen bzw. können nasse Lawinen zum Abrutschen gebracht werden. Ebenso hat sich die Wahrscheinlichkeit von Gleitschneelawinen auf WiesenhĂ€ngen erhöht (frische SchneemĂ€uler). Wechten gestalten sich weiterhin instabil und können leicht brechen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Von Donnerstag auf Freitag gab es auf den Bergen bis zu 20cm Neuschneezuwachs. Mit den warmen Temperaturen und der Einstrahlung wurde die Schneedecke am Donnerstag bis in ca. 2000m angefeuchtet. DarĂŒber sorgte der stĂŒrmische SĂŒdwestwind fĂŒr frische Verfrachtungen. Der Triebschnee lagerte sich auf einer weichen Schneeschicht ab, die eine störanfĂ€llige Schwachschicht darstellt. Weitere Schwachschichten stellen kantige Schichten im Bereich von Schmelzkrusten dar. In tieferen Lagen ist der Schnee feucht bzw. nass und verliert in Gebieten mit Regeneintrag zusĂ€tzlich rasch an Festigkeit. Abgewehte Bereiche gestalten sich in den Hochlagen trotz warmer Lufttemperatur hart.

WETTER:
Weiterhin unbestĂ€ndig zeigt sich das Osterwetter. Nach einer meist bewölkten, milden und großteils niederschlagsfreien Nacht setzten Samstag FrĂŒh von SĂŒdwesten her vermehrt Schauer ein, wobei die Schneefallgrenze zu Beginn noch um 2000m liegt. TagsĂŒber kann es in der gesamten steirischen Bergwelt immer wieder (teils gewittrige) NiederschlĂ€ge geben, die grĂ¶ĂŸten Mengen werden in den westlichen Niederen Tauern und den Gurk- und Seetaler Alpen erwartet. Mit Durchzug einer Kaltfront kĂŒhlt es am Nachmittag langsam ab, womit die Temperaturwerte von ca. +1 Grad in 2000m auf -3 Grad absinken, die Schneefallgrenze liegt am Nachmittag zwischen 1200 und 1600m. Auf den Bergen weht bis Mittag noch starker bis stĂŒrmischer SĂŒdwestwind, am Nachmittag dreht die Strömung auf Nordwest.

TENDENZ:
Am Ostersonntag zeichnet sich Ă€ußerst stĂŒrmisches und wechselhaftes Bergwetter ab, wodurch sich erneut frischer Triebschnee bildet. Die erhebliche Schneebrettgefahr bleibt bestehen.

Der nÀchste Prognosebericht wird Samstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Gernot Zenkl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Freitag, den 30.03.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 2000m
Nordalpen Mitte: 2-3 2000m
Nordalpen Ost: 2-3 2000m
Niedere Tauern Nord: 2-3 2000m
Niedere Tauern SĂŒd: 2-3 2000m
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2-3 2000m
Randgebirge West: 2-3 2000m
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, Höhere Lagen
Problem2: Nassschnee, Tiefere Lagen

SCHLAGZEILE:
Frischer Triebschnee sorgt fĂŒr erhebliche Schneebrettgefahr in höheren Lagen, in tieferen Lagen zunehmendes Nassschneeproblem beachten!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird ĂŒber 2000m ĂŒberwiegend mit erheblich, sonst mit mĂ€ĂŸig beurteilt. Zu beachten ist in erster Linie der Triebschnee in den Hochlagen, der sich mit dem stĂŒrmischen SĂŒdwestföhn frisch im Nordostsektor bilden wird. Die Triebschneepakete sind vorwiegend in steilen, kammnahen und auch kammfernen Einfahrten, hinter GelĂ€ndekanten sowie in Rinnen und Mulden an den ÜbergĂ€ngen von wenig zu viel Schnee störanfĂ€llig. Es reicht hĂ€ufig die geringe Zusatzbelastung aus um eine Schneebrett auszulösen. In tieferen Lagen ist es hingegen der feuchte Neuschnee, der an steilen HĂ€ngen bei Belastung flĂ€chig abrutschen und zum Absturz bzw. zur VerschĂŒttung fĂŒhren kann. Je nach Neuschnee und Einstrahlung können aus extrem steilem GelĂ€nde feuchte Lockerschneelawinen spontan abgehen. Wechten gestalten sich mitunter instabil und können leicht brechen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Mit den milden Temperaturen konnte sich die Schneedecke am Donnerstag bis ca. 2000m setzten, stellenweise sorgte Regeneintrag bis in selbe Höhen fĂŒr eine Anfeuchtung. Am Abend und in der Nacht fallen bei sinkender Schneefallgrenze 10 bis 25cm Neuschnee bei geringem Windeinfluss. Die AbkĂŒhlung sorgt oberflĂ€chig fĂŒr eine Verfestigung der Schneedecke. Mit dem stĂŒrmischen SĂŒdwestwind bildet sich in den Hochlagen frischer Triebschnee, der sich auf einer weichen Neuschneeschicht ablagert, die eine leicht zu störende Schwachschicht darstellt. Generell bearbeitet der SĂŒdwestföhn die SchneeoberflĂ€che, abgewehte Bereich gestalten sich trotz warmer Lufttemperatur hart. In tieferen Lagen wird der Schnee zunehmend feucht und verliert an Festigkeit, in Föhnstrichen schreitet die Ausaperung voran.

WETTER:
Wechselhaft verlĂ€uft das Wetter am Osterwochenende. Heute (Donnerstag) sorgt eine Kaltfront bis in die Nacht fĂŒr Niederschlag, wobei die Schneefallgrenze anfĂ€nglich zwischen 1600 und 2000m lag und bis zum Abend auf bis zu 1000m absinken kann. Ab der zweiten NachthĂ€lfte lockert es bis auf den SĂŒden verbreitet auf, auch tagsĂŒber (Freitag) ist es speziell in den Nordalpen und den nördlichen Tauern föhnbedingt aufgelockert und freundlich. Mit dem SĂŒdwestföhn steigen die Temperaturen an, die zu Mittag in 2000m bereits positive Werte erreichen. Der Föhn legt in Tagesverlauf deutlich zu und wirkt auf den meisten Bergen stĂŒrmisch.

TENDENZ:
Am Karsamstag ist es weiterhin stĂŒrmisch und die nĂ€chste Kaltfront sorgt fĂŒr Regen bzw. Schneefall und AbkĂŒhlung in der zweiten TageshĂ€lfte. Der Ostersonntag prĂ€sentiert sich aus heutiger Sicht stĂŒrmisch (Nordwestströmung) kalt und speziell im Norden feucht. Die Schneebrettgefahr bleibt in den Hochlagen durch frischen, störanfĂ€lligen Triebschnee weiterhin erheblich, die Gefahr von Nassschnee- und Gleitschneelawinen nimmt durch den Regeneintrag vorerst zu.

Der nÀchste Prognosebericht wird Freitag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Gernot Zenkl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Donnerstag, den 29.03.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 2100m
Nordalpen Mitte: 2-3 1900m
Nordalpen Ost: 2-3 1900m
Niedere Tauern Nord: 2-3 1900m
Niedere Tauern SĂŒd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, Höhere Lagen

SCHLAGZEILE:
In den Hochlagen der Tauern und Nordalpen erhebliche, sonst mĂ€ĂŸige Schneebrettgefahr.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in den Hochlagen der Nordalpen und der Tauern-Nordseite mit erheblich, sonst mit mĂ€ĂŸig beurteilt. Zu beachten ist in erster Linie der Triebschnee in den Hochlagen oberhalb von ca. 1.900m, der sich frisch im Ostsektor gebildet hat, wegen wechselnder Windrichtungen in den letzten Tagen aber auch in den ĂŒbrigen Expositionen nicht ganz auszuschließen ist. Die Gefahrenstellen finden sich vorwiegend in steilen, kammnahen Einfahrten, hinter GelĂ€ndekanten sowie in Rinnen und Mulden: Vor allem an den ÜbergĂ€ngen von schneearmen zu schneereicheren Zonen ist hier eine Schneebrettauslösung auch bei geringer Zusatzbelastung möglich. In tieferen Lagen ist es hingegen der feuchte Neuschnee, der an steilen HĂ€ngen bei Belastung flĂ€chig abrutschen und zum Absturz bzw. zur VerschĂŒttung eines Tourengehers fĂŒhren kann.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Seit Dienstag sind alpennordseitig bis zu 25cm Neuschnee gefallen, der Niederschlagsschwerpunkt lag im Toten Gebirge. Mit dem zunehmend stĂ€rker werdenden Westwind hat sich an den windabgewandten Hangzonen der Hochlagen frischer Triebschnee gebildet, welcher störanfĂ€llig weichere, kĂ€ltere Schneeschichten ĂŒberdeckt. Im Mittelgebirge bindet der pappig/feuchte Neuschnee schlecht mit dem Harschdeckel der Altschneedecke. In tiefen Lagen hat der Regen den Schnee sulzig werden lassen.

WETTER:
Eine Höhenströmung aus West bis SĂŒdwest sorgt am GrĂŒndonnerstag auf den steirischen Bergen fĂŒr eher unbestĂ€ndiges Wetter. Immer wieder ziehen hohe und mittelhohe Wolken durch, die auch fĂŒr etwas Niederschlag sorgen, wobei der Schwerpunkt am Vormittag eher im Norden und am Nachmittag im SĂŒden liegt. Die Schneefallgrenze pendelt zwischen 900 und 1.100m. Der anfangs noch mĂ€ĂŸig starke Westwind dreht bis zum Nachmittag schwĂ€cher werdend ĂŒber SĂŒd nach SĂŒdost Die Mittagstemperaturen liegen in 2.000m bei -4 Grad und in 1.500m bei 0 Grad.

TENDENZ:
Am Karfreitag ĂŒberall freundlich und recht mild, am Karsamstag stĂŒrmischer SĂŒdföhn, im Norden Regen ab dem Nachmittag bis 1.900m hinauf, in der Nacht dann auch im SĂŒden. Am Ostersonntag Winddrehung auf Nordwest, Schnee fĂ€llt bei stĂŒrmischem Wind bis in höhere Tallagen. Der Ostermontag wird aus heutiger Sicht der schönste Tag des Osterwochenendes. Mit der ErwĂ€rmung und dem Regeneintrag steigt die Gefahr von Nassschneelawinen, Gleitschneelawinen und WechtenbrĂŒchen ab Karfreitag an, ab Sonntag zĂ€hlt wieder der Triebschnee zum Hauptproblem.

Der nÀchste Prognosebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Mittwoch, den 28.03.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 2100m
Nordalpen Mitte: 2-3 1800m
Nordalpen Ost: 2-3 1800m
Niedere Tauern Nord: 2-3 1900m
Niedere Tauern SĂŒd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, Höhere Lagen
Problem2: Nassschnee, Tiefere Lagen

SCHLAGZEILE:
In den Hochlagen der Tauern und Nordalpen erhebliche, sonst mĂ€ĂŸige Schneebrettgefahr. Bis Mittag zudem auch vermehrt Nassschneelawinen möglich!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in den Hochlagen der Nordalpen und der Tauern-Nordseite mit erheblich, sonst mit mĂ€ĂŸig beurteilt. Zu beachten ist in erster Linie der Triebschnee in den Hochlagen, der sich frisch im Ostsektor bildet, wegen wechselnder Windrichtungen in den letzten Tagen aber auch in den ĂŒbrigen Expositionen noch vorhanden sein kann. Die Gefahrenstellen finden sich in steilen, kammnahen Einfahrten, hinter GelĂ€ndekanten sowie in Rinnen und Mulden: Vor allem an den ÜbergĂ€ngen von schneearmen zu schneereicheren Zonen ist hier eine Schneebrettauslösung auch bei geringer Zusatzbelastung möglich. Außerdem steigt mit dem Regen Gefahr von Nassschneelawinen an.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Am Dienstag gab es in den Hochlagen der Tauern und Nordalpen NeuschneezuwĂ€chse von bis zu 20cm, kammnah auch in Form von störanfĂ€lligem Triebschnee. Im Wind-Lee schattseitiger Hochlagen existieren neben Pulverschneeresten leider auch noch immer störanfĂ€llige Triebschneeablagerungen, die OberflĂ€chenreif bzw. weiche Schichten ĂŒberdecken. Die ErwĂ€rmung am Mittwoch wird zwar die Setzung spröder Triebschneepakete beschleunigen, durch den zusĂ€tzlichen Regeneintrag verliert die Schneedecke allerdings an Festigkeit. Feuchtschneerutsche, in grĂ¶ĂŸeren und steilen Einzugsgebieten auch nasse Lockerschneelawinen sind dann nicht auszuschließen.

WETTER:
Mit einer Westströmung werden vorĂŒbergehend mildere Luftmassen zu uns gefĂŒhrt, eine eingelagerte Warmfront sorgt vor allem alpennordseitig fĂŒr NiederschlĂ€ge. Über Nacht zieht es langsam ĂŒberall zu, am Mittwoch schneit oder regnet es vor allem entlang der Nordalpen und Tauern. Die Schneefallgrenze steigt bis Mittag von 900m auf 1.400m an. Im sĂŒdlichen Bergland gibt es hingegen kaum Schauer, es ist aber auch hier meist bewölkt mit schlechten SichtverhĂ€ltnissen. Am Nachmittag bessert sich das Wetter langsam wieder. An der Alpennordseite liegen die Mittagstemperaturen in 2.000m bei -3 Grad und in 1.500m bei -1 Grad. Etwas milder ist es in den sĂŒdlichen Gebirgsregionen.

TENDENZ:
FĂŒr den GrĂŒndonnerstag zeichnet sich unbestĂ€ndiges Bergwetter ab. In der Steiermark ist recht verbreitet mit Regen- oder Schneeschauern zu rechnen. Bis zum Abend sinken die Temperaturen und damit auch die Schneefallgrenze. Die Lawinengefahr bleibt vorerst unverĂ€ndert.

Der nÀchste Prognosebericht wird Mittwoch bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Dienstag, den 27.03.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern SĂŒd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
MĂ€ĂŸige Lawinengefahr durch alten und neuen Triebschnee! Schlechte Sichtbedingungen erschweren das Erkennen der Gefahrenstellen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in der Steiermark mit mĂ€ĂŸig beurteilt. Das Hauptproblem ist einerseits nach wie vor der Ă€ltere Triebschnee, der besonders in Rinnen und Mulden der kammnahen Schattlagen liegt. Andererseits bilden sich im ost- bis sĂŒdexponierten, kammnahen GelĂ€nde neue Gefahrenstellen durch frischen Triebschnee aus. Vor allem an den ÜbergĂ€ngen von schneearmen zu schneereicheren Zonen ist hier eine Schneebrettauslösung auch bei geringer Zusatzbelastung möglich. Die Gefahr von Nassschneelawinen betrifft hingegen am Dienstag vor allem die sĂŒdlichen Gebirgsgruppen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Im Wind-Lee schattseitiger Hochlagen existieren neben herrlichem Pulverschnee leider auch noch immer störanfĂ€llige Triebschneeablagerungen, die OberflĂ€chenreif bzw. weiche Schichten ĂŒberdecken. Die Verbindung dieser Schichten ist oft schlecht, durch die KĂ€ltereserven des Schnees verzögert sich die Setzung. Auch am Dienstag ist in den Hochlagen der Tauern und Nordalpen neben geringen NeuschneezuwĂ€chsen auch mit weiterem Triebschnee zu rechnen, der sich auf unterschiedlichsten OberflĂ€chen, vom sonnseitigen Harsch bis zum nĂ€chtlich gebildeten OberflĂ€chenreif geschĂŒtzter Lagen ablagern wird!

WETTER:
Der Ostalpenraum liegt im Einflussbereich einer nordwestlichen Höhenströmung. Über Nacht nehmen die Wolken in der nördlichen Steiermark zu und es schneit zeitweise. Der Dienstag bleibt an der Alpennordseite unbestĂ€ndig und bis Mittag anfĂ€llig fĂŒr Schnee- oder Graupelschauer. Die Schneefallgrenze steigt von 700m in der FrĂŒh auf knapp ĂŒber 1000m Höhe am Nachmittag an. In den sĂŒdlichen Gebirgsgruppen zeigt sich hingegen am Vormittag oft die Sonne, erst am Nachmittag ziehen von Norden her dichtere Wolken mit kurzen Schneeschauern durch. Der Höhenwind weht mĂ€ĂŸig, von den Eisenerzer Alpen ostwĂ€rts auch stark aus Nordwest. An der Alpennordseite liegen die Mittagstemperaturen in 2.000m bei -7 Grad und in 1.500m bei -3 Grad. Etwas milder ist es alpensĂŒdseitig mit -4 Grad bzw. +1 Grad.

TENDENZ:
Am Mittwoch mit Winddrehung auf West vorĂŒbergehende ErwĂ€rmung, in der Obersteiermark aber weiterhin unbestĂ€ndiges Wetter mit Wind, Regen- oder Schneeschauern. An der Lawinengefahr Ă€ndert sich wenig.

Der nÀchste Prognosebericht wird Dienstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Montag, den 26.03.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern SĂŒd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
MĂ€ĂŸige Lawinengefahr durch Ă€lteren Triebschnee!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in der Steiermark mit mĂ€ĂŸig beurteilt. Das Hauptproblem ist der Ă€ltere Triebschnee, der besonders in Rinnen und Mulden der Schattlagen bei geringer Zusatzbelastung noch gestört werden kann. Besonders betroffen sind die ÜbergĂ€nge von schneearm zu schneereich in kammnahen Gebieten. Die Gefahr von Nassschneelawinen wird am Montag nur die sĂŒdlichen Gebirgsgruppen treffen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den schattseitigen Lagen existieren noch immer Triebschneeablagerungen, die OberflĂ€chenreif bzw. weiche Schichten ĂŒberdecken. Die Verbindung dieser Schichten ist noch nicht ausreichend. Der Schnee hat in den Hochlagen noch immer KĂ€ltereserven. In den windarmen Zonen liegt daher immer noch kalter ungebundener Schnee. Durch die Sonneneinstrahlung wurde der Schnee in steilen SĂŒdhĂ€ngen pappig feucht. Mit der nĂ€chtlichen AbkĂŒhlung nimmt dort die Festigkeit zu.

WETTER:
Eine Nordwestströmung bringt in den Nordstaugebieten dichte Wolken und kurze Schneeschauer. Die Schneefallgrenze liegt bei 1000m. In den sĂŒdlichen Gebirgsgruppen zeigt sich am Vormittag noch die Sonne. Am Nachmittag nehmen aber auch hier die Wolken rasch zu. Die Temperaturen in 2000m liegen bei -5 Grad. Der Wind weht mĂ€ĂŸig bis lebhaft aus Nordwest.

TENDENZ:
Am Dienstag bleibt es in der Steiermark nördlich vom Alpenhauptkamm unbestĂ€ndig und anfĂ€llig fĂŒr Schneeschauer. Im SĂŒden bleiben die Gipfel hingegen frei und es scheint vor allem am Vormittag öfters die Sonne. Die mĂ€ĂŸige Schneebrettgefahr bleibt erhalten.

Der nÀchste Prognosebericht wird Montag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Sonntag, den 25.03.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 3
Nordalpen Mitte: 3
Nordalpen Ost: 3
Niedere Tauern Nord: 3
Niedere Tauern SĂŒd: 3
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Frischer Triebschnee im Nordsektor!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in den Niederen Tauern sowie in den Nordalpen mit erheblich beurteilt. Das Hauptproblem ist der frische Triebschnee, der sich am Freitag und Samstag gebildet hat. Besonders zu beachten sind Rinnen und Mulden der Expositionen Nord, Ost und West. Bereits bei geringer Zusatzbelastung kann der frische Triebschnee gestört werden. Die Lawinen können untypische GrĂ¶ĂŸen erreichen, weil Ă€ltere Triebschneepakte der letzten Woche zusĂ€tzlich ausgelöst werden können! Mit der TageserwĂ€rmung ist mit spontanen Lawinen aus Fels- und SchrofengelĂ€nde, sowie mit Grundlawinen zu rechnen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Neuschnee vom Freitag wurde vom stĂŒrmischen Wind bearbeitet. Der frische Triebschnee liegt ost- und westseitig entweder auf einem glasigen Harschdeckel oder auf kantigen Formen auf. Nordseitig wurde der Triebschnee vom Samstag auf eine weiche Schicht abgelagert. Die Verbindung dieser Schichten ist sehr gering. Ältere Triebschneepakete liegen auf einer eingeschneiten OberflĂ€chenreifschicht oder auf kantigen Formen auf. Skitourengeher können die Schneedecke bis zu den kantigen Formen belasten! Darunter ist die Altschneedecke kompakt. Sonnseitig ist die Schneedecke hart bzw. eisig.

WETTER:
Der Sonntag bringt in der Steiermark recht sonniges Wetter. Nur in den sĂŒdlichen Gebirgsgruppen gibt es am Beginn des Tages noch Wolken. Es wird eine Spur milder. In 2000m hat es -4 Grad. Der Wind weht schwach bis mĂ€ĂŸig aus SĂŒdost.

TENDENZ:
Am Montag ziehen nördlich das Alpenhauptkammes dichtere Wolken auf und ab Mittag ist auch der eine oder andere leichte Schneeschauer möglich. Schneefallgrenze liegt bei 1000m. Die Schneebrettgefahr nimmt ab.

Der nÀchste Prognosebericht wird Sonntag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Samstag, den 24.03.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 3
Nordalpen Mitte: 3
Nordalpen Ost: 3
Niedere Tauern Nord: 3
Niedere Tauern SĂŒd: 3
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Erhebliche Lawinengefahr durch frischen kalten Triebschnee!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in den Niederen Tauern sowie in den Nordalpen mit erheblich beurteilt. Das Hauptproblem ist der frische Triebschnee, der sich am Freitag gebildet hat. Besonders zu beachten sind Rinnen und Mulden der Expositionen Ost, SĂŒd und West. Bereits bei geringer Zusatzbelastung kann der frische Triebschnee gestört werden. Die Lawinen können untypische GrĂ¶ĂŸen erreichen, weil Ă€ltere Triebschneepakte der letzten Woche zusĂ€tzlich ausgelöst werden können! Nach wie vor sind die Gleitschneelawinen Thema.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Neuschnee (5 – 10cm) vom Freitag wurde vom stĂŒrmischen Wind bearbeitet. Der frische Triebschnee liegt entweder auf einem glasigen Harschdeckel oder auf kantigen Formen auf. Die Verbindung dieser Schichten ist sehr gering. Ältere Triebschneepakete liegen auf einer eingeschneiten OberflĂ€chenreifschicht oder auf kantigen Formen auf. Skitourengeher können die Schneedecke bis zu den kantigen Formen belasten! Darunter ist die Altschneedecke kompakt. Bodennah wurde der Schnee pappig oder feucht.

WETTER:
Am Samstag wird in den Bergen recht sonnig. Die Restwolken lösen sich wĂ€hrend des Vormittages auf. Der Wind weht schwach aus sĂŒdlichen Richtungen. In 2000m hat es -6 Grad.

TENDENZ:
Am Sonntag ist es im Bergland gering bewölkt und sonnig. Es wird eine Spur milder. Die Anzahl der Gefahrenstellen wird weniger.

Der nÀchste Prognosebericht wird Samstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Freitag, den 23.03.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 3
Nordalpen Ost: 3
Niedere Tauern Nord: 3
Niedere Tauern SĂŒd: 3
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Weiterhin erhebliche Lawinengefahr durch Triebschnee!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in den Niederen Tauern sowie in den Nordalpen Mitte und Ost mit erheblich beurteilt. Das Hauptproblem ist der Triebschnee, der besonders in Rinnen der Expositionen Ost, SĂŒd und West bereits bei geringer Zusatzbelastung gestört werden kann. Besonders betroffen sind die ÜbergĂ€nge von Rinnen und Mulden kammnah und kammfern. Auftretende WummgerĂ€usche sollten als Gefahrenzeichen interpretiert werden. ZusĂ€tzlich ist auf die Gleitschneeproblematik zu achten.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Durch den gestrigen starken Wind existieren besonders in den Expositionen Ost, SĂŒd und West frische Triebschneeablagerungen, die OberflĂ€chenreif ĂŒberdecken und weiter auf einer kompakten Altschneedecke liegen. Die Verbindung ist sehr störanfĂ€llig, der OberflĂ€chenreif bildet eine ausgeprĂ€gte Schwachschicht. Durch die Sonneneinstrahlung wurde am Donnerstag der Schnee in extrem steilen SĂŒdhĂ€ngen pappig. Mit der nĂ€chtlichen Ausstrahlung nimmt dort die Festigkeit etwas zu.

WETTER:
Am Freitag ist es in der gesamten Steiermark wieder eher bewölkt, nur kurze Sonnenfenster können entstehen. Nördlich der Mur- MĂŒrzfurche muss immer wieder mit leichtem Schneefall gerechnet werden. Ein wenig Sonne wird in den sĂŒdlichen und östlichen Gebirgsgruppen erwartet. Die Temperaturen in 2000m liegen bei winterlichen -8 Grad. Der Wind weht stark aus nördlichen Richtungen.

TENDENZ:
Am Samstag ist es im Bergland gering bewölkt und oft sonnig. Die Schneebrettgefahr bleibt am Samstag erhalten, da sich am Freitag frischer Triebschnee bilden wird. Eine Entspannung wird fĂŒr Sonntag erwartet.

Der nÀchste Prognosebericht wird Freitag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at