Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht fĂŒr die Steiermark
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West:
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Tagesgang der Lawinengefahr! Schitouren frĂŒh abschließen! Letzter Prognosebericht dieser Saison!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr beschrÀnkt sich in der Steiermark mittlerweile nur noch auf die Hochlagen der Nordalpen, der Niederen Tauern und der Gurk- und Seetaler Alpen. Mit der ErwÀrmung und Einstrahlung steigt die Gefahr von Nassschnee- oder Gleitschneelawinen bereits in den Vormittagsstunden rasch an! Auch Wechten sind instabil und können spontan brechen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der in Österreich wĂ€rmste April seit dem Jahr 1800 klingt langsam aus und hat den Schnee auf den steirischen Bergen rasch schmelzen lassen. Sonnseitige HĂ€nge sind bereits bis in hohe Lagen ausgeapert, Schnee findet sich hier nur noch in Rinnen. Auch in SchattenhĂ€ngen ist die Schneedecke fortschreitend durchfeuchtet, nur am Morgen teilweise noch oberflĂ€chlich verharscht. Oft dominiert weicher Sulzschnee mit Einsinktiefen teilweise bis zum Grund. In mittleren Lagen liegt meist fauliger Schnee.

WETTER:
Eine föhnige SĂŒdwestströmung bestimmt das Wetter in der Steiermark. Am Samstag scheint bei lebhaftem SĂŒdwestwind zunĂ€chst hĂ€ufig die Sonne, es ziehen Wolken in hohen Schichten durch. Erst im Laufe des Nachmittages bilden sich in der leicht labilen Luftmasse ein paar Quellwolken. Die Temperaturen steigen zu Mittag in 2.000m auf +11 Grad und in 1.500m auf +16 Grad.

TENDENZ:
Am Sonntag sorgt lebhafter, ĂŒber den KĂ€mmen der Nordalpen auch stĂŒrmischer SĂŒdföhn bis ĂŒber Mittag fĂŒr sonniges und stabiles Bergwetter. Am Nachmittag können sich dann mit Schwerpunkt alpensĂŒdseitig einzelne Regenschauer oder Gewitter bilden. Auch am Montag und Dienstag herrscht ĂŒber weite Strecken sonniges Wetter, eine durchziehende Kaltfront am Montag macht sich nur vorĂŒbergehend durch mehr Wolken bemerkbar. Die Temperaturen gehen ganz leicht zurĂŒck, bleiben in den Hochlagen aber auch ĂŒber Nacht im positiven Bereich. Damit dominiert in Gebieten mit noch ausreichend Schnee weiterhin die Nass- und Gleitschneeproblematik.
Entsprechend der Jahreszeit und der Schneelage geht die Schitourensaison in der Steiermark langsam zu Ende. Der Lawinenwarndienst stellt daher die Ausgabe des tĂ€glichen Lawinenprognoseberichtes mit 27.04.2018 ein. Bei wesentlicher Änderung der Lawinengefahr können auf der Homepage des Lawinenwarndienstes Sonderberichte veröffentlicht werden.

Wir WĂŒnschen unseren Nutzern einen schönen und unfallfreien Bergsommer!

Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Freitag, den 27.04.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West:
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Wieder Tagesgang der Lawinengefahr! Schitouren frĂŒh abschließen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr beschrĂ€nkt sich in der Steiermark mittlerweile nur noch auf die höheren Lagen der Nordalpen, der Niederen Tauern und der Gur- und Seetaler Alpen und unterliegt am Freitag wieder zunehmend einem Tagesgang. Mit der AbkĂŒhlung hat die Schneedecke zwar oberflĂ€chig kurzfristig an Festigkeit gewonnen und wurde mit einer dĂŒnnen Neuschneeauflage versehen, die in steilen Lagen leicht abrutscht. In hoch gelegenen Schattseiten haben sich noch einmal dĂŒnne, frische Treibschneelinsen gebildet. Mit der ErwĂ€rmung und Einstrahlung steigt jedoch die Gefahr von Nassschneelawinen rasch wieder an. Geöffnete SchneemĂ€uler mĂŒssen als Gefahrenzeichen fĂŒr jederzeit abgangsbereite Gleitschneelawinen gesehen werden! Auch Wechten sind instabil und können spontan brechen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Mit dem kurzen TemperaturrĂŒckgang ĂŒber Nacht hat sich die Schneedecke nur oberflĂ€chig und nicht nachhaltig verfestigt. Die sehr warme Witterung der vergangenen Woche sowie der Regen haben den Schnee weiter schmelzen lassen. Auch in SchattenhĂ€ngen ist die Schneedecke fortschreitend durchfeuchtet, hier ist sie auch am störanfĂ€lligsten. Sonnseitige HĂ€nge sind bereits bis hohe Lagen ausgeapert. Oft dominiert weicher Sulzschnee mit Einsinktiefen teilweise bis zum Grund. In mittleren Lagen liegt meist fauliger Schnee nur noch in Rinnen und Mulden.

WETTER:
Nach Abzug der letzten Störung bessert sich das Bergwetter am Freitag rasch. In der FrĂŒh und am Vormittag gibt es Nebel und auch Restwolken, bald setzt sich aber wieder recht sonniges Bergwetter durch. Der Wind dreht auf sĂŒdliche Richtungen und wird teils lebhaft bis krĂ€ftig auffrischen, die Temperaturen steigen deutlich an. Die Mittagswerte liegen in 2.000m bei +6 Grad und in 1.500m bei +10 Grad.

TENDENZ:
Mit der SĂŒdwestströmung wird es im Gebirge wieder ausgesprochen mild. Damit dominiert in Gebieten mit noch ausreichend Schnee weiterhin die Nass- und Gleitschneeproblematik.

Der nÀchste Prognosebericht wird Freitag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Donnerstag, den 26.04.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern SĂŒd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West:
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Durchfeuchtung durch Regen sowie etwas Neuschnee in höheren Lagen. Nass- und Gleitschneeproblem bei mĂ€ĂŸiger Lawinengefahr beachten!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr beschrĂ€nkt sich in der Steiermark mittlerweile auf die höheren Lagen der Nordalpen, der Niederen Tauern und der Gur- und Seetaler Alpen und wird mit mĂ€ĂŸig beurteilt. Über 2000m verliert die Schneedecke je nach Menge des Regeneintrags vorerst rasch an Festigkeit womit sich aus steilen HĂ€ngen aus allen Expositionen jederzeit Nass- und Gleitschneelawinen spontan lösen können. Mit zunehmender AbkĂŒhlung kann die Schneedecke oberflĂ€chig etwas an Festigkeit gewinnen, stellenweise bildet sich eine dĂŒnne Neuschneedecke, die sich generell ausreichend mit der Altschneedecke verbindet. In hoch gelegenen Schattseiten können sich noch einmal dĂŒnne, frische Treibschneelinsen bilden. Geöffnete SchneemĂ€uler mĂŒssen als Gefahrenzeichen fĂŒr jederzeit abgangsbereite Gleitschneelawinen gesehen werden! Auch Wechten sind instabil und können spontan brechen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die sehr warme Witterung der vergangenen Woche sowie der Regen haben den Schnee weiter schmelzen lassen. Auch in SchattenhĂ€ngen ist die Schneedecke fortschreitend durchfeuchtet, hier ist sie auch am störanfĂ€lligsten. Sonnseitige HĂ€nge sind bereits bis hohe Lagen ausgeapert. Oft dominiert weicher Sulzschnee mit Einsinktiefen teilweise bis zum Grund. In mittleren Lagen liegt meist fauliger Schnee nur noch in Rinnen und Mulden. Durch den kurzen TemperaturrĂŒckgang kann sich die Schneedecke nur oberflĂ€chig und nicht nachhaltig verfestigen.

WETTER:
Am Donnerstag sorgt eine Störung mit dichten Wolken und krĂ€ftigen RegengĂŒssen fĂŒr ungĂŒnstiges Bergwetter, es kĂŒhlt dabei vorĂŒbergehend deutlich ab. Die Schneefallgrenze sinkt bis zum Abend im Norden bis gegen 1600m Höhe. Der Nordwestwind legt speziell am Nachmittag zu und kann böig und stĂŒrmisch werden. Die Temperaturen sinken bis Mittag in 2000m von +3 Grad auf -2 Grad ab.

TENDENZ:
Am Freitag stellt sich nach anfĂ€nglichem Nebel und ein paar Restwolken rasch wieder sehr sonniges Bergwetter ein. Der Wind dreht wieder auf sĂŒdliche Richtungen, die Temperaturen steigen somit deutlich an. Durch eine oft klare Nacht ist die Lawinensituation anfangs gĂŒnstig, die Nass- und Gleitschneeproblematik (feuchter Neuschnee bzw. durnĂ€sste Altschneedecke) nimmt aber sehr rasch zu

Der nÀchste Prognosebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Mittwoch, den 25.04.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Ost: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 2-3 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
AusgeprĂ€gte Nass- und Gleitschneeproblematik! Schitouren möglichst frĂŒh abschließen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr unterliegt in der Steiermark weiterhin einem nur schwach ausgeprĂ€gtem Tagesgang: Durch die geringe nĂ€chtliche AbkĂŒhlung ist sie bereits von der FrĂŒh weg ĂŒberwiegend mĂ€ĂŸig und steigt in den schneereichen Regionen bei Sonneneinstrahlung rasch auf erheblich an. FĂŒr die mittlerweile ĂŒberwiegend schneefreie Region Randgebirge Ost wird keine Stufe mehr ausgegeben. Aus steilen HĂ€ngen können sich aus allen Expositionen jederzeit große Nass- oder Gleitschneelawinen lösen, insbesondere an steilen GrashĂ€ngen. Durch den schneereichen Winter ist zumindest in höheren Lagen noch reichlich Schnee vorhanden, grĂ¶ĂŸere Lawinen können daher bis in tiefere Lagen gelangen und flachere Zustiege verschĂŒtten. Dies muss bei der Spurwahl (auch ohne Schneedecke) unbedingt berĂŒcksichtigt werden. Geöffnete SchneemĂ€uler mĂŒssen als Gefahrenzeichen fĂŒr jederzeit abgangsbereite Gleitschneelawinen gesehen werden! Auch Wechten sind instabil und können spontan brechen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die sehr warme Witterung der vergangenen Woche sowie der letzte Regen haben den Schnee weiter schmelzen lassen. Eine oberflĂ€chlich tragfĂ€hige Schneedecke findet sich nur noch in extrem steilen Schattlagen der Hochlagen, ĂŒberall sonst dominiert weicher Sulzschnee mit Einsinktiefen teilweise bis zum Grund. Bis in Mittelgebirgslagen sind die HĂ€nge bereits ausgeapert, meist fauliger Schnee liegt hier nur noch in Rinnen und Mulden. Das sich sammelnde Schmelzwasser fĂŒhrt innerhalb der Schneedecke oder im Übergang zum Untergrund zu Destabilisierung was in weiterer Folge zu Nass- und Gleitschneelawinen fĂŒhrt.

WETTER:
Der Mittwoch gestaltet sich wieder ĂŒberwiegend sonnig und mit der herrschenden Westströmung auch wieder ĂŒberdurchschnittlich mild. Zu Mittag liegen die Temperaturen in 2.000m bei +10 Grad und in 1.500m bei +15 Grad. Dazu weht schwacher bis mĂ€ĂŸig starker Westwind.

TENDENZ:
Am Donnerstag zieht eine Kaltfront mit krĂ€ftigen RegengĂŒssen durch. Von Nordwesten her breiten sich im Tagesverlauf dichte Wolken auf das ganze Land aus. Auf den Bergen beginnt es abzukĂŒhlen. Die Schneefallgrenze sinkt bis zum Abend im Norden auf 1.600 m. Danach wird es neuerlich sehr mild. Es Ă€ndert sich wenig an der derzeitigen Lawinensituation, die Nass- und Gleitschneeproblematik bleibt trotz der vorĂŒbergehenden AbkĂŒhlung bestehen! Im SteilgelĂ€nde rutscht der feuchte Neuschnee vom Donnerstag auf der Altschneedecke leicht ab.

Der nÀchste Prognosebericht wird Mittwoch bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Dienstag, den 24.04.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Ost: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 2-3 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
AusgeprĂ€gte Nass- und Gleitschneeproblematik! Schitouren möglichst frĂŒh abschließen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr unterliegt in der Steiermark weiterhin einem nur schwach ausgeprĂ€gtem Tagesgang: Durch die fehlende nĂ€chtliche AbkĂŒhlung ist sie von der FrĂŒh weg ĂŒberwiegend mĂ€ĂŸig und steigt in den schneereichen Regionen bei Sonneneinstrahlung bzw. Regeneintrag rasch auf erheblich an. FĂŒr die mittlerweile ĂŒberwiegend schneefreie Region Randgebirge Ost wird keine Stufe mehr ausgegeben. Aus steilen HĂ€ngen können sich aus allen Expositionen jederzeit große Nass- oder Gleitschneelawinen lösen, insbesondere an steilen GrashĂ€ngen. Durch den schneereichen Winter ist zumindest in höheren Lagen noch reichlich Schnee vorhanden, grĂ¶ĂŸere Lawinen können daher bis in tiefere Lagen gelangen und flachere Zustiege verschĂŒtten. Dies muss bei der Spurwahl (auch ohne Schneedecke) unbedingt berĂŒcksichtigt werden. Geöffnete SchneemĂ€uler mĂŒssen als Gefahrenzeichen fĂŒr jederzeit abgangsbereite Gleitschneelawinen gesehen werden! Auch Wechten sind instabil und können spontan brechen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die sehr warme Witterung der vergangenen Woche hat den Schnee schmelzen lassen. Eine oberflĂ€chlich tragfĂ€hige Schneedecke findet sich nur noch in extrem steilen Schattlagen der Hochlagen, ĂŒberall sonst dominiert weicher Sulzschnee mit Einsinktiefen teilweise bis zum Grund. Bis in Mittelgebirgslagen sind die HĂ€nge bereits ausgeapert, meist fauliger Schnee liegt hier nur noch in Rinnen und Mulden. Das sich sammelnde Schmelzwasser fĂŒhrt innerhalb der Schneedecke oder im Übergang zum Untergrund zu Destabilisierung was in weiterer Folge zu Nass- und Gleitschneelawinen fĂŒhrt.

WETTER:
Nach einer ĂŒberwiegend bewölkten und speziell im Norden niederschlagsanfĂ€lligen Nacht auf Montag sorgen auch tagsĂŒber bestehende Störungsreste immer wieder fĂŒr punktuelle NiederschlĂ€ge, insgesamt wird es im tagesverlauf aber wieder sonniger. Speziell in der Region um das oberen Murtal können die Regenschauer lĂ€nger anhalten. Mit mĂ€ĂŸigem bis (im Nordosten) lebhaftem Nordwestwind ist es am Vormittag bei Werten um +5 Grad in 2000m geringfĂŒgig kĂŒhler, am Nachmittag steigen die Werte wieder etwas an.

TENDENZ:
Der Mittwoch gestaltet sich aus heutiger Sicht ĂŒberwiegend sonnig und mit herrschender Westströmung wieder ĂŒberdurchschnittlich mild. Es Ă€ndert sich wenig an der derzeitigen Lawinensituation, die Nass- und Gleitschneeproblematik bleibt daher vorerst bestehen!

Der nÀchste Prognosebericht wird Dienstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Gernot Zenkl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Montag, den 23.04.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Ost: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 2-3 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Nass- und Gleitschneeproblematik! Schitouren möglichst frĂŒh abschließen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr unterliegt in der Steiermark nur mehr einem geringen Tagesgang: Durch die fehlende nĂ€chtliche AbkĂŒhlung ist die Lawinengefahr schon von der FrĂŒh weg mĂ€ĂŸig und steigt bei Sonneneinstrahlung rasch auf erheblich an. Es können sich aus steilen HĂ€ngen aller Expositionen jederzeit große Nass- oder Gleitschneelawinen lösen, insbesondere an steilen GrashĂ€ngen. Durch den schneereichen Winter ist zumindest in höheren Lagen noch reichlich Schnee vorhanden, grĂ¶ĂŸere Lawinen können daher bis in tiefere Lagen gelangen und flachere Zustiege verschĂŒtten. Geöffnete SchneemĂ€uler mĂŒssen als Gefahrenzeichen fĂŒr jederzeit abgangsbereite Gleitschneelawinen gesehen werden! Auch Wechten sind instabil und können spontan brechen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die sehr warme Witterung der vergangenen Woche hat den Schnee schmelzen lassen. Eine oberflĂ€chlich tragfĂ€hige Schneedecke findet sich nur noch in extrem steilen Schattlagen der Hochlagen, ĂŒberall sonst dominiert weicher Sulzschnee mit Einsinktiefen teilweise bis zum Grund. Bis in Mittelgebirgslagen sind die HĂ€nge bereits ausgeapert, meist fauliger Schnee liegt hier nur noch in Rinnen und Mulden. Das sich sammelnde Schmelzwasser bildet innerhalb der Schneedecke oder im Übergang zum Untergrund eine ausgeprĂ€gte Schwachschicht fĂŒr Nass- und Gleitschneelawinen.

WETTER:
Der Montag verlĂ€uft nur noch am Vormittag sonnig. Ab Mittag nĂ€hert sich aus Nordwesten ein Störungssystem, am Nachmittag werden dann teils gewittrige Schauer hĂ€ufiger. Am Abend breiten sich die Schauer von der nördlichen Obersteiermark weiter aus. Die nochmals frĂŒhsommerlichen Temperaturen liegen zu Mittag in 2.000m bei +9 Grad und in 1.500m bei +14 Grad. Der Wind frischt vor allem im Zusammenhang mit den Regenschauern auf.

TENDENZ:
Nach Abzug der Störung ist am Dienstagvormittag noch mit letzten Regenschauern zu rechnen, die Wolken lockern jedoch rasch auf und es wird allmĂ€hlich ĂŒberall recht sonnig. Mit Temperaturen von +3 Grad bis +6 Grad in 2.000m ist es nicht mehr ganz so warm wie zuletzt. Mit der wieder zunehmend milden Wetterphase Ă€ndert sich wenig an der derzeitigen Lawinensituation, die Nass- und Gleitschneeproblematik bleibt daher bestehen!

Der nÀchste Prognosebericht wird Montag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Sonntag, den 22.04.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
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Nordalpen West: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Ost: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 2-3 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Nass- und Gleitschneeproblematik! Tagesgang der Lawinengefahr! Schitouren möglichst frĂŒh abschließen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr unterliegt in der Steiermark einem Tagesgang: Durch die geringe nĂ€chtliche AbkĂŒhlung ist die Lawinengefahr schon von der FrĂŒh weg mĂ€ĂŸig und steigt im Laufe des Vormittages auf erheblich an. Es können sich aus steilen HĂ€ngen aller Expositionen jederzeit große Nass- oder Gleitschneelawinen lösen. Durch den schneereichen Winter ist in höheren Lagen noch reichlich Schnee vorhanden, grĂ¶ĂŸere Lawinen können daher bis in tiefere Lagen gelangen und bereits aperes GelĂ€nde verschĂŒtten. Geöffnete SchneemĂ€uler mĂŒssen als Gefahrenzeichen fĂŒr abgangsbereite Gleitschneelawinen gesehen werden! Auch Wechten werden vermehrt instabil und können spontan brechen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die sehr warme Witterung der letzten Tage hat den Schnee schmelzen lassen. Trotz des hohen Temperaturniveaus ist die Schneedecke durch die nĂ€chtliche Ausstrahlung am Sonntagmorgen zumindest oberflĂ€chlich verfestigt und ĂŒberkrustet. Vor allem sĂŒdseitig wird der Schnee am Vormittag rasch wieder sulzig und faul. In mittleren Lagen ist die Durchfeuchtung der isothermen Schneedecke in allen Expositionen bis zum Boden bereits vorangeschritten. Das sich sammelnde Schmelzwasser bildet innerhalb der Schneedecke oder im Übergang zum Untergrund eine ausgeprĂ€gte Schwachschicht fĂŒr Nass- und Gleitschneelawinen. In den Hochlagen sind die Bedingungen noch etwas besser.

WETTER:
Am Sonntag nimmt der Hochdruckeinfluss langsam ab, trotzdem wird es bei windschwachen VerhĂ€ltnissen nochmals recht warm und sonnig. Erst am Nachmittag werden die Quellwolken ĂŒber den Gipfeln mehr. Einzelne kurze, mitunter gewittrige Regenschauer sind dann nicht ganz auszuschließen. Die frĂŒhsommerlichen Temperaturen liegen zu Mittag in 2.000m bei +10 Grad und in 1.500m bei +15 Grad. Der Wind aus westlicher Richtung bleibt schwach.

TENDENZ:
Der Montag verlĂ€uft nur noch am Vormittag sonnig. Ab Mittag nĂ€hert sich aus Nordwesten ein Störungssystem, am Nachmittag werden teils gewittrige Schauer hĂ€ufiger. Die Temperaturen gehen erst am Dienstag deutlich zurĂŒck. Aufgrund der weiterhin sehr milden Wetterphase Ă€ndert sich wenig an der derzeitigen Lawinensituation, die Nass- und Gleitschneeproblematik bleibt aufgrund der warmen Temperaturen bis in die Höhe bestehen!

Der nÀchste Prognosebericht wird Sonntag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Samstag, den 21.04.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Ost: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 2-3 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2-3 Tagesgang
Randgebirge West: 1-2 Tagesgang
Randgebirge Ost: 1-2 Tagesgang

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Nass- und Gleitschneeproblematik! Tagesgang der Lawinengefahr! Schitouren möglichst frĂŒh abschließen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr unterliegt in der Steiermark einem Tagesgang: Durch die geringe nĂ€chtliche AbkĂŒhlung ist die Lawinengefahr schon von der FrĂŒh weg mĂ€ĂŸig und steigt im Laufe des Vormittages auf erheblich an. Es können sich aus steilen HĂ€ngen aller Expositionen jederzeit große Nass- oder Gleitschneelawinen lösen. Durch den schneereichen Winter ist in höheren Lagen noch reichlich Schnee vorhanden, grĂ¶ĂŸere Lawinen können daher bis in tiefere Lagen gelangen und bereits aperes GelĂ€nde verschĂŒtten. Geöffnete SchneemĂ€uler mĂŒssen als Gefahrenzeichen fĂŒr abgangsbereite Gleitschneelawinen gesehen werden! Auch Wechten werden vermehrt instabil und können spontan brechen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Trotz des hohen Temperaturniveaus ist die Schneedecke durch die nĂ€chtliche Ausstrahlung am Morgen zumindest oberflĂ€chlich verfestigt und ĂŒberkrustet. Vor allem sĂŒdseitig wird der Schnee am Vormittag rasch wieder sulzig und faul. In mittleren Lagen ist die Durchfeuchtung der isothermen Schneedecke in allen Expositionen bis zum Boden bereits vorangeschritten. Das sich sammelnde Schmelzwasser bildet innerhalb der Schneedecke oder im Übergang zum Untergrund eine ausgeprĂ€gte Schwachschicht fĂŒr Nass- und Gleitschneelawinen. In den Hochlagen sind die Bedingungen noch etwas besser.

WETTER:
Ein ausgedehntes Hochdruckgebiet bestimmt das Wetter in der Steiermark. Nach einer recht milden Nacht herrscht am Samstag strahlend sonniges Bergwetter. Nur einige harmlose Quellwolken ĂŒber den Gipfeln können den Sonnenschein kurz trĂŒben. Die frĂŒhsommerlichen Temperaturen liegen zu Mittag in 2.000m bei +10 Grad und in 1.500m bei +15 Grad. Der Wind aus westlicher Richtung bleibt schwach.

TENDENZ:
Auch am Sonntag setzt sich das recht warme und windschwache Hochdruckwetter fort. Am Nachmittag nimmt die Quellbewölkung wieder zu. Einzelne kurze, mitunter gewittrige Regenschauer sind dann nicht ganz auszuschließen. Aufgrund der weiterhin sehr warmen Wetterphase Ă€ndert sich wenig an der derzeitigen Lawinensituation, die Nass- und Gleitschneeproblematik bleibt aufgrund der warmen Temperaturen bis in die Höhe bestehen!

Der nÀchste Prognosebericht wird Samstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Freitag, den 20.04.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Vorstellung der prÀmierten Bilder des Lawinenwarndienst-Schitourenforums

Nordalpen West: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Ost: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 2-3 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2-3 Tagesgang
Randgebirge West: 1-2 Tagesgang
Randgebirge Ost: 1-2 Tagesgang

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Nass- und Gleitschneeproblematik! MĂ€ĂŸige bis erhebliche Lawinengefahr!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr unterliegt in der Steiermark einem Tagesgang und steigt verbreitet von mĂ€ĂŸig auf erheblich an. Es können sich aus steilen HĂ€ngen der Expositionen Nordost ĂŒber SĂŒd bis Nordwest jederzeit große Nass- oder Gleitschneelawinen lösen. Durch den schneereichen Winter sind ĂŒppige Schneemengen vorhanden, die als große Lawinen bis in tiefere Lagen gelangen können und bereits apere Bereiche wieder verschĂŒtten können. Geöffnete GleitschneemĂ€uler mĂŒssen als Gefahrenzeichen gesehen werden! Wechten werden vermehrt instabil und können spontan brechen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die Festigkeit der Schneedecke unterliegt einem Tagesgang. Morgens von der Ausstrahlung ĂŒber Nacht noch verfestigt und ĂŒberkrustet, gestaltet sich die Schneedecke besonders sĂŒdseitig am Vormittag schnell wieder sulzig, durchfeuchtet und faul. In den Hochlagen sind die Bedingungen noch besser. In mittleren Lagen ist die Durchfeuchtung der Schneedecke bis zum Boden bereits in allen Expositionen vorangeschritten. Sich sammelndes Schmelzwasser bildet innerhalb der Schneedecke oder im Übergang zum Untergrund eine ausgeprĂ€gte Schwachschicht fĂŒr Nass- und Gleitschneelawinen.

WETTER:
Am Freitag wird es in der Steiermark verbreitet sonnig und warm. Einzelne, flache Quellwolken bleiben harmlos. Der Wind weht mĂ€ĂŸig aus Nordost bis SĂŒdost und die Temperaturen erreichen in 2000m Seehöhe zweistellige Plusgrade.

TENDENZ:
Am Samstag hÀlt das ausgesprochen sonnige und milde Wetter weiter an. Die Nass- und Gleitschneesituation bleibt aufgrund der warmen Temperaturen bis in die Höhe angespannt!

Der nÀchste Prognosebericht wird Freitag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Lisa Jöbstl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenprognosebericht

Lawinenprognosebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Donnerstag, den 19.04.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Vorstellung der prÀmierten Bilder des Lawinenwarndienst-Schitourenforums

Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1-2 Tagesgang
Randgebirge Ost: 1-2 Tagesgang

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Nass- und Gleitschneeproblem. Tagesgang der Lawinengefahr!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr unterliegt in der gesamten Steiermark einem Tagesgang. In der FrĂŒh herrschen noch gĂŒnstige Bedingungen, wĂ€hrend im Laufe des Vormittags die Lawinengefahr auf mĂ€ĂŸig ansteigt. Es sind weiterhin spontane Nass- oder Gleitschneelawinen aus steilen, noch nicht entladenen WiesenhĂ€ngen möglich, die zum Teil auch groß werden können. Noch vorhandene Wechten können instabil werden und spontan brechen!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Durch die klare Nacht auf Donnerstag kann die Schneedecke ausstrahlen und sich wieder etwas festigen. Besonders sonnseitig wird der Schnee bereits am Vormittag schnell wieder feucht und faul. Je nach Höhenlage liegt der körnige, durchfeuchtete Altschnee auf einem kompakten Fundament oder schon auf dem warmen Boden auf. In mittleren Lagen beschleunigen die warmen Temperaturen das Ausapern des Bodens.

WETTER:
Am Donnerstag setzt sich das sonnige und störungsfreie Bergwetter fort, welches bis zum Wochenende hin anhĂ€lt. Es gibt kaum Wolken, wird meist sonnig und sehr frĂŒhlingshaft. Die Temperaturen liegen in 2000m zu Mittag um +9 Grad. Der Wind weht mĂ€ĂŸig bis lebhaft aus Nord bis Ost.

TENDENZ:
Es muss weiterhin der Tagesgang der Lawinengefahr beachtet werden!

Der nÀchste Prognosebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Lisa Jöbstl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at