Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Dienstag, den 01.01.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1-2 Waldgrenze

Problem1: Triebschnee,
Problem2: Nassschnee,

SCHLAGZEILE:
Rasche Zunahme der Gefahrenstellen oberhalb der Waldgrenze durch Triebschnee, mit der ErwĂ€rmung außerdem kleinere bis mittelgroße Lockerschneelawinen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Entlang der Nordalpen und an der Tauernnordseite herrscht verbreitet erhebliche Lawinengefahr. Die Hauptgefahr geht von frischem Triebschnee aus, der vor allem oberhalb der Waldgrenze in Rinnen und Mulden aller Expositionen sowie hinter GelĂ€ndekanten abgelagert wurde. Auch kammnahe, windabgewandte HĂ€nge wurden eingeweht. Wegen der anfangs noch schlechten Sichtbedingungen sind diese Gefahrenstellen oft schwer auszumachen. Die vorĂŒbergehende FrostabschwĂ€chung und Einstrahlung wird zwar sonnseitig eine Setzung der Schneedecke bewirken, aber auch anfangs die Auslösung von Schneebrettern sowie Lockerschneelawinen aus dem steilen Wald- und SchroffengelĂ€nde begĂŒnstigen. Auch Gleitschneelawinen aus steilen Wiesenabschnitten sind wieder ein Thema. In den sĂŒdlicheren Gebirgsgruppen sind die Gefahrenstellen zwar nicht so großflĂ€chig ausgebildet, aber auch hier ist die Lawinengefahr mĂ€ĂŸig. Der Sturm hat fĂŒr viele kleinrĂ€umige Einwehungen gesorgt, apere FlĂ€chen wechseln mit triebschneebeladenen H angzonen. Nur im westlichen Randgebirge ist die Lawinengefahr mangels Schnee gering.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Neuschnee des mit Sonntagnacht begonnenen Niederschlagsereignisses wurde auf einer weitgehend gesetzten, oberflĂ€chlich meist verharschten Altschneedecke abgelagert. VorĂŒbergehend regnete es auch kurz bis knapp 1.900m hinauf. Bis ĂŒber einen Meter Neuschnee sind bis Jahresende in den Hochlagen der Nordalpen gemessen worden. In tieferen Lagen fiel der feuchte Schnee auf zuvor bereits ausgeaperte FlĂ€chen. Mit dem stĂŒrmischen und böigen Wind ist es oberhalb der Waldgrenze zu umfangreichen Schneeverfrachtungen gekommen, im Triebschnee wechseln je nach Windeinfluss sprödere mit weicheren Schichten und Graupeleinlagen, letztere kommen zurzeit am ehesten als Schwachschichten in Frage. Auf Gipfeln und Graten hat der Sturm hingegen die verharschten oder vereisten Altschneereste wieder freigelegt.

WETTER:
In der Nacht auf Neujahr hören die SchneefĂ€lle in den Nordstaugebieten langsam auf und auch der stĂŒrmische Wind lĂ€sst nach. Am Neujahrstag lockern die Wolken hier nur zögerlich auf, erst am Nachmittag kann sich ĂŒberall die Sonne zeigen. Der nur mehr mĂ€ĂŸig starke Wind dreht auf West und es wird vorĂŒbergehend etwas milder. Die Temperaturen steigen auf -4 Grad in 2.000m und auf -2 Grad in 1.500m. Deutlich weniger Wolken gibt es alpensĂŒdseitig und hier ist es auch noch milder.

TENDENZ:
In der Nacht zum Mittwoch setzt alpennordseitig bei stĂŒrmischem Nordwestwind wieder Schneefall ein und die Temperaturen gehen markant zurĂŒck. Die restliche Ferienwoche prĂ€sentiert sich im Norden kalt und tiefwinterlich mit weiterem Neuschnee und Sturm! Anhaltend angespannte Schneebrett-Situation!
Der LWD wĂŒnscht allen Nutzern ein gutes, vor allem unfallfreies Jahr 2019!

Der nÀchste Lagebericht wird Dienstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Montag, den 31.12.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1-2 Waldgrenze

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Rasche Zunahme der Gefahrenstellen durch Triebschnee oberhalb der Waldgrenze, dazu schlechte Sichtbedingungen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Der Wetterumschwung hat einen markanten Anstieg der Lawinengefahr bewirkt! Entlang der Nordalpen und an der Tauernnordseite herrscht erhebliche Lawinengefahr, in den sĂŒdlicheren Gebirgsgruppen ist die Lawinengefahr mĂ€ĂŸig oder gering. Die Hauptgefahr geht von frischem Triebschnee aus, der vor allem oberhalb der Waldgrenze in Rinnen und Mulden aller Expositionen sowie hinter GelĂ€ndekanten abgelagert wurde. Auch kammnahe, windabgewandte HĂ€nge wurden eingeweht. Wegen der derzeit sehr schlechten Sichtbedingungen sind diese Gefahrenstellen nur schwer auszumachen, Schitouren sind daher nur eingeschrĂ€nkt möglich!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Neuschnee des mit Sonntagnacht begonnenen Niederschlagsereignisses wurde auf einer weitgehend gesetzten, oberflĂ€chlich meist verharschten Altschneedecke abgelagert. In tieferen Lagen fiel der feuchte Schnee auf zuvor bereits ausgeaperte FlĂ€chen. Mit dem stĂŒrmischen und böigen Wind ist es oberhalb der Waldgrenze zu umfangreichen Schneeverfrachtungen gekommen, im Triebschnee wechseln je nach Windeinfluss sprödere mit weicheren Schichten, letztere kommen zurzeit am ehesten als Schwachschichten in Frage. Auf Gipfeln und Graten hat der Sturm hingegen die verharschten oder vereisten Altschneereste wieder freigelegt.

WETTER:
Mit einer stĂŒrmischen nordwestlichen Höhenströmung werden weiterhin feuchtkalte Luftmassen an die Alpennordseite gefĂŒhrt. Am Montag zu Silvester stecken die Gipfel der nördlichen Gebirgsgruppen im Nebel und es schneit hier den ganzen Tag ĂŒber, die Schneefallgrenze liegt bei 600m. Der stĂŒrmische Nordwestwind wird im Tagesverlauf etwas schwĂ€cher, nur am Alpenostrand ist noch den ganzen Tag ĂŒber mit stĂŒrmischen VerhĂ€ltnissen zu rechnen. Erst in der Nacht auf Neujahr hören die NiederschlĂ€ge langsam auf. Die Temperaturen liegen zu Mittag in 2.000m bei -7 Grad und in 1.500m bei -4 Grad. WetterbegĂŒnstigt prĂ€sentieren sich die sĂŒdlichen Gebirgsgruppen, hier lockert der Nordföhn die Wolken immer wieder auf.
Am Neujahrstag stauen sich noch einige Wolken mit letzten Schneeschauern von den Eisenerzer Alpen ostwĂ€rts, bis Mittag sollte es aber ĂŒberall sonnig werden. Der mĂ€ĂŸig starke Wind dreht auf West und es wird vorĂŒbergehend etwas milder. In der Nacht zum Mittwoch setzt dann alpennordseitig bei stĂŒrmischem Nordwestwind wieder Schneefall ein und die Temperaturen gehen markant zurĂŒck. Die restliche Ferienwoche prĂ€sentiert sich im Norden winterlich mit weiterem Neuschnee!

TENDENZ:
Die vorĂŒbergehende Wetterbesserung am Neujahrstag ist nur von kurzer Dauer. Die Einstrahlung wird sonnseitig eine Setzung der Schneedecke bewirken, aber auch anfangs die Auslösung von Lockerschneelawinen und Schneebrettlawinen begĂŒnstigen. Die darauffolgenden Tage sind alpennordseitig von Sturm und weiterem Neuschnee geprĂ€gt! Anhaltend angespannte Schneebrett-Situation!

Der nÀchste Lagebericht wird Montag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Sonntag, den 30.12.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 2-3 Tagesgang
Nordalpen Ost: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 2-3 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1-2 Tagesgang

Problem1: Triebschnee, GanztÀgig

SCHLAGZEILE:
Frischer Triebschnee und schlechte Sichtbedingungen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Der Wetterumschwung bewirkt entlang der Nordalpen und der Tauern-Nordseite einen markanten Anstieg der Lawinengefahr auf Stufe 3 (erheblich). Mit dem tagsĂŒber stĂ€rker werdenden Schneefall und dem stĂŒrmischen Wind nehmen die Gefahrenstellen durch frischen Triebschnee rasch zu. Etwas begĂŒnstigter ? weil niederschlagsĂ€rmer – sind die Gebirgsregionen sĂŒdlich des Alpenhauptkammes, aber auch hier können Schneeschauer weiter nach SĂŒden greifen und frische Einwehungen bilden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Mit dem vergangenen Witterungsverlauf sind keine neuen Schwachschichten entstanden. Die Schneedecke hat sich in den letzten Tagen gesetzt, oberflĂ€chlich hat sich ein Schmelz- oder Windharschdeckel ausgebildet. In den Hochlagen ist die SchneedeckenoberflĂ€che oft recht hart bis eisig, schattenseitig können hier noch Ă€ltere, weiche Schichten (kantige Kristalle, Graupel) den Schneedeckenaufbau schwĂ€chen. Mit dem kommenden Niederschlagsereignis werden neue Schwachschichten vor allem durch weiche Neuschneeeinlagen im Triebschnee (?Schneefall bei vorĂŒbergehend weniger Wind?) sowie in weiterer Folge durch Temperaturunterschiede zwischen Alt- und Neuschnee entstehen.

WETTER:
Am Sonntag schneit es entlang der Nordalpen und der Tauern-Nordseite von der FrĂŒh weg, die NiederschlĂ€ge werden von stĂŒrmischem Nordwestwind begleitet und die Schneefallgrenze liegt bei 600m. Nach SĂŒden zu greifen nur einzelne Schneeschauer ĂŒber, hier lockert der teils stĂŒrmische Wind die Wolken auch etwas auf und Gipfel werden teilweise frei. Die Temperaturen liegen zu Mittag in 2.000m bei -6 Grad und in 1.500m bei -3 Grad.
Auch am Silvestertag ist entlang der nördlichen Gebirgsgruppen mit weiteren SchneefĂ€llen und schlechter Sicht zu rechnen. Zudem ist es deutlich kĂ€lter als tags zuvor. Erst am Nachmittag lassen die NiederschlĂ€ge langsam nach. Der Wind bleibt jedoch noch stĂŒrmisch. Im wetterbegĂŒnstigten SĂŒden lockern die Wolken hingegen immer wieder auf.

TENDENZ:
Mit dem anhaltenden Schneefall und stĂŒrmischen Wind nehmen im SteilgelĂ€nde auch Selbstauslösungen in Form von Lockerschneelawinen (Hochlagen) und Gleitschneelawinen (tiefere Lagen) zu. Die vorĂŒbergehende Wetterbesserung am Neujahrstag ist nur von kurzer Dauer. Bereits am 2.JĂ€nner kĂŒndigt sich weiterer Schneefall und Wind an. Anhaltend erhebliche Lawinengefahr!

Der nÀchste Lagebericht wird Sonntag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Samstag, den 29.12.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 1
Nordalpen Mitte: 1
Nordalpen Ost: 1
Niedere Tauern Nord: 1
Niedere Tauern SĂŒd: 1
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Altschnee, GanztÀgig

SCHLAGZEILE:
Geringe Lawinengefahr ? Àltere Triebschneeansammlungen in den Schattenlagen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in der Steiermark mit gering beurteilt. Vereinzelte Gefahrenstellen liegen in den nordseitigen extrem steilen HÀngen. In den Hochlagen kann eine Schneebrettauslösung nicht ausgeschlossen werden. Mit der Sonneneinstrahlung lösen sich am Samstag aus steilen Fels- und SchrofengelÀnde spontane Lockerschneerutsche.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die Schneedecke konnte sich am Freitag weiter setzen. In den tiefen und mittleren Lagen wurde die Schneedecke feucht bzw. nass. OberflĂ€chlich hat sich ein dĂŒnner Harschdeckel ausgebildet. In den Hochlagen ist die SchneedeckenoberflĂ€che oft recht hart. In den Schattenseiten schwĂ€chen weiche Schichten (kantige Kristalle, Graupel) den Schneedeckenaufbau.

WETTER:
Der Samstag startet sonnig und mild. WĂ€hrend des Tages ziehen vom Dachstein bis zum Göller Wolken auf. Am Nachmittag werden die Wolken dichter. In den sĂŒdlichen Gebirgsgruppen bleibt es lĂ€nger sonnig. Es kĂŒhlt etwas ab. In 2000m werden -5 Grad erwartet. Dazu weht lebhafter bis starker Nordwestwind. Am Sonntag wird im Nordstau intensiver Schneefall erwartet, wobei die Schneefallgrenze bei 600m liegt.

TENDENZ:
Neuschnee und Sturm lassen die Lawinengefahr sprunghaft ansteigen.

Der nÀchste Lagebericht wird Samstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Freitag, den 28.12.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern SĂŒd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 2
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, GanztÀgig

SCHLAGZEILE:
MĂ€ĂŸige Lawinengefahr ? Ă€ltere Triebschneeansammlungen in den Schattenlagen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in der Steiermark mit mĂ€ĂŸig beurteilt. Die Gefahr von Schneebrettlawinen hat abgenommen. Die Gefahrenstellen haben sich auf die schattseitigen kammnahen Rinnen und Mulden zurĂŒckgezogen. Die Ă€lteren Triebschneeansammlungen sind stellenweise noch störanfĂ€llig. Die Triebschneeansammlungen können bei großer, vereinzelt auch bei geringer Zusatzbelastung gestört werden. Mit der ErwĂ€rmung sind aus dem steilen Fels- und SchrofengelĂ€nde Lockerschneelawinen möglich. In den tiefen Lagen können kleine Grundlawinen nicht ausgeschlossen werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Durch die ErwĂ€rmung und durch die Sonneneinstrahlung am 27.12.2018 konnte sich die Schneedecke in allen Höhenlagen setzen. In den tiefen und mittleren Lagen wurde die Schneedecke feucht bzw. nass und ĂŒber Nacht bildet sich ein dĂŒnner Harschdeckel aus. In den Hochlagen und in den Schattenseiten schwĂ€chen weiche Schichten (kantige Kristalle, Graupel) den Schneedeckenaufbau.

WETTER:
Am Freitag gibt es in den Nordalpen noch Wolkenfelder, diese lösen sich aber rasch auf. Es wird in der Steiermark sonnig und mild. Die Temperaturen in 2000m liegen um die 0 Grad. Der Wind weht aus westlichen Richtungen und wird wĂ€hrend des Tages stĂ€rker. Windspitzen bis zu 60 km /h werden erwartet. Am Samstag ist es am Vormittag noch sonnig. Am Nachmittag ziehen Wolken aus Nordwest auf. SĂŒdlich der Mur- MĂŒrzfurche bleibt es lĂ€nger sonnig.

TENDENZ:
Ein weiterer RĂŒckgang der Lawinengefahr wird erwartet.

Der nÀchste Lagebericht wird Freitag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Donnerstag, den 27.12.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 1500m
Niedere Tauern Nord: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern SĂŒd: 2-3 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, GanztÀgig
Problem2: Gleitschnee, GanztÀgig

SCHLAGZEILE:
StöranfÀlligen Triebschnee beachten!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in den Nordalpen und in den Niederen Tauern in höheren Lage mit erheblich, in den restlichen Regionen mit mĂ€ĂŸig bis gering bewertet. Die Gefahr geht weiterhin von frischem Triebschnee aus, der sich durch den anhaltend stĂŒrmischen Nordwestwind bilden konnte. Triebschneebereiche existieren speziell in eingewehten Rinnen und Mulden sowie in kammnahen Bereichen, in Regionen mit starkem Windeinfluss bis in lichte Waldbereiche. Eine Schneebrettlawine kann durch die geringe Zusatzbelastung eines Schifahrers ausgelöst werden. Der Umfang der Gefahrenstellen nimmt mit der Höhe zu. Mit der ErwĂ€rmung und der Einstrahlung kann sich die Schneedecke im Tagesverlauf setzten, trotzdem erfordern Unternehmungen abseits gesicherter Pisten Erfahrung. Zudem kann sich die Schneeauflage aus dem SteilgelĂ€nde als Lockerschneelawine oder trockenes Schneebrett von selbst lösen. In mittleren Lagen besteht weiterhin die Gefahr von GleitschneeabgĂ€ngen. Abgeblasene Hangbereiche gestalten sich oft hart und eisig.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Das turbulente Wetter der vergangenen Tage spiegelt sich im Schneedeckenaufbau wider. Warm- und Kaltphasen mit teils krĂ€figem Niederschlag fĂŒhrten unter stĂ€ndigem Windeinfluss zu einer Abfolge von Harschkrusten und unterschiedlich stark gebundenem Triebschnee. StöranfĂ€llige Schwachschichten bestehen zurzeit somit innerhalb der Triebschneeauflage und im Übergang zu den Krusten (kantige Formen). Im Osten existieren oft beachtliche Graupeleinlagerungen in der Schneeauflage. In mittleren und tiefen Lagen ist der Boden weiterhin noch warm und bildet eine Schmierschicht fĂŒr Gleitschneerutsche.

WETTER:
Am Donnerstag gestaltet sich das Wetter in den steirischen Alpen meist wechselhaft. Neben sonnigen Abschnitten geraten die Berge immer wieder in Wolkenfelder, die von Norden durchziehen. Der Nordwestwind schwĂ€cht sich allerorts ab, auch im bislang durchgehend stĂŒrmischen Osten geht die IntensitĂ€t zurĂŒck. Es wird mild mit Mittagstemperaturen in 2000m um+2 Grad, in 1500m um +4 Grad

TENDENZ:
Am Freitag wird es im Tagesverlauf sonnig, das Temperaturniveau nimmt etwas ab und der Nordwestwind legt speziell im Osten wieder zu. Das Triebschneeproblem in hohen Lagen muss weiterhin beachtet werden.

Der nÀchste Lagebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Gernot Zenkl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Mittwoch, den 26.12.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 1500m
Niedere Tauern Nord: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern SĂŒd: 2-3 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, GanztÀgig
Problem2: Gleitschnee, GanztÀgig

SCHLAGZEILE:
Trotz Wetterbesserung erhebliche Schneebrettgefahr durch störanfÀlligen Triebschnee!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in den Nordalpen und in den Niederen Tauern in höheren Lage mir erheblich, in den restlichen Regionen mit mĂ€ĂŸig bis gering bewertet. Die Gefahr geht weiterhin von frischem Triebschnee aus, der sich durch den stĂŒrmischen Nordwestwind bilden konnte. Triebschneebereiche existieren in eingewehten Rinnen und Mulden sowie in kammnahen und stellenweise ?fernen Bereichen (lichter Wald). Eine Schneebrettlawine kann durch die geringe Zusatzbelastung eines Schifahrers ausgelöst werden. Der Umfang der Gefahrenstellen nimmt mit der Höhen in allen Expositionen zu. Mit der ErwĂ€rmung und der Einstrahlung beginnt sich die Schneedecke im Tagesverlauf zu setzten, trotzdem erfordern Unternehmungen abseits gesicherter Pisten Umsicht und Erfahrung. Entstandene Wechten sind instabil und können brechen. Zudem kann sich die frische Schneeauflage aus dem SteilgelĂ€nde als Lockerschneelawine oder trockenes Schneebrett von selbst lösen. In mittleren Lagen besteht weiterhin die Gefahr von G leitschneeabgĂ€ngen, entstandene MĂ€uler sind oft ĂŒberdeckt und schlecht zu erkennen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Das turbulente Wetter der vergangenen Tage spiegelt sich im Schneedeckenaufbau wider. Warm- und Kaltphasen mit teils starkem Niederschlag (bis eineinhalb Meter im Toten Gebirge)) fĂŒhrt unter starkem Windeinfluss zu einer Abfolge von Harschkrusten und unterschiedlich stark gebundenem Triebschnee in verschiedenen HĂ€rtegraden. StöranfĂ€llige Schwachschichten bestehen zurzeit somit innerhalb der Triebschneeauflage und im Übergang zu den Krusten. Im Osten existiert eine oft beachtliche Schicht an Graupel in der Schneeauflage, die in weiterer Folge hinsichtlich potentieller Schwachschicht im Auge behalten werden muss, so wie die aufbauende Umwandlung (kantige Formen) im Bereich der Krusten. In mittleren und tiefen Lagen ist der Boden weiterhin noch warm und bildet eine Schmierschicht fĂŒr Gleitschneerutsche.

WETTER:
Am Stefanitag herrscht in der gesamten Steiermark ĂŒberwiegend sonniges und niederschlasgfreies Bergwetter, stellenweise können ein paar Wolkenfelder durchziehen. WĂ€hrend sich in den westlichen Regionen der Nordwestwind weiter abschwĂ€cht, bleibt dieser im Osten weiterhin stark bis stĂŒrmisch. Das Temperaturniveau steigt an, zu Mittag erreichen die Temperaturen in 1500m Werte um 0 Grad, in 2000m um -2 Grad.

TENDENZ:
Der Donnerstag gestaltet sich wechselhaft, niederschlagsfrei und mild. Zunehmende Setzung der Schneedecke, das Potential von Gleitschneelawinen bleibt bestehen.

Der nÀchste Lagebericht wird Mittwoch bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Gernot Zenkl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Mittwoch, den 26.12.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 1500m
Niedere Tauern Nord: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern SĂŒd: 2-3 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, GanztÀgig
Problem2: Gleitschnee, GanztÀgig

SCHLAGZEILE:
Trotz Wetterbesserung erhebliche Schneebrettgefahr durch störanfÀlligen Triebschnee!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in den Nordalpen und in den Niederen Tauern in höheren Lage mir erheblich, in den restlichen Regionen mit mĂ€ĂŸig bis gering bewertet. Die Gefahr geht weiterhin von frischem Triebschnee aus, der sich durch den stĂŒrmischen Nordwestwind bilden konnte. Triebschneebereiche existieren in eingewehten Rinnen und Mulden sowie in kammnahen und stellenweise ?fernen Bereichen (lichter Wald). Eine Schneebrettlawine kann durch die geringe Zusatzbelastung eines Schifahrers ausgelöst werden. Der Umfang der Gefahrenstellen nimmt mit der Höhen in allen Expositionen zu. Mit der ErwĂ€rmung und der Einstrahlung beginnt sich die Schneedecke im Tagesverlauf zu setzten, trotzdem erfordern Unternehmungen abseits gesicherter Pisten Umsicht und Erfahrung. Entstandene Wechten sind instabil und können brechen. Zudem kann sich die frische Schneeauflage aus dem SteilgelĂ€nde als Lockerschneelawine oder trockenes Schneebrett von selbst lösen. In mittleren Lagen besteht weiterhin die Gefahr von G leitschneeabgĂ€ngen, entstandene MĂ€uler sind oft ĂŒberdeckt und schlecht zu erkennen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Das turbulente Wetter der vergangenen Tage spiegelt sich im Schneedeckenaufbau wider. Warm- und Kaltphasen mit teils starkem Niederschlag (bis eineinhalb Meter im Toten Gebirge)) fĂŒhrt unter starkem Windeinfluss zu einer Abfolge von Harschkrusten und unterschiedlich stark gebundenem Triebschnee in verschiedenen HĂ€rtegraden. StöranfĂ€llige Schwachschichten bestehen zurzeit somit innerhalb der Triebschneeauflage und im Übergang zu den Krusten. Im Osten existiert eine oft beachtliche Schicht an Graupel in der Schneeauflage, die in weiterer Folge hinsichtlich potentieller Schwachschicht im Auge behalten werden muss, so wie die aufbauende Umwandlung (kantige Formen) im Bereich der Krusten. In mittleren und tiefen Lagen ist der Boden weiterhin noch warm und bildet eine Schmierschicht fĂŒr Gleitschneerutsche.

WETTER:
Am Stefanitag herrscht in der gesamten Steiermark ĂŒberwiegend sonniges und niederschlasgfreies Bergwetter, stellenweise können ein paar Wolkenfelder durchziehen. WĂ€hrend sich in den westlichen Regionen der Nordwestwind weiter abschwĂ€cht, bleibt dieser im Osten weiterhin stark bis stĂŒrmisch. Das Temperaturniveau steigt an, zu Mittag erreichen die Temperaturen in 1500m Werte um 0 Grad, in 2000m um -2 Grad.

TENDENZ:
Der Donnerstag gestaltet sich wechselhaft, niederschlagsfrei und mild. Zunehmende Setzung der Schneedecke, das Potential von Gleitschneelawinen bleibt bestehen.

Der nÀchste Lagebericht wird Mittwoch bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Gernot Zenkl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Dienstag, den 25.12.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 3-4 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 3-4 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 3-4 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 3
Niedere Tauern SĂŒd: 2-3 1400m
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, GanztÀgig
Problem2: Gleitschnee, GanztÀgig

SCHLAGZEILE:
Heikles Triebschneeproblem – stellenweise große Schneebrettgefahr (Stufe 4)!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in den Nordalpen ĂŒber der Waldgrenze mit GROSS (Stufe 4), in den restlichen Regionen mit ERHEBLICH bis mĂ€ĂŸig bewertet. Die Gefahr geht von frischem, sprödem Triebschnee aus, der sich mit stĂŒrmischem Nordwestwind bildete und sich Ă€ußerst störanfĂ€llig gestaltet. Der Umfang der Gefahrenstellen nimmt durch anhaltenden Wind im Tagesverlauf sowie mit ansteigender Höhe zu. Triebschneebereiche existieren in sĂ€mtlichen Expositionen. Die Auslösung einer Schneebrettlawine ist kammnah und -fern selbst bis in Waldbereiche durch die geringe Zusatzbelastung einer Person möglich bis wahrscheinlich. Unternehmungen abseits gesicherter Pisten erfordern viel ZurĂŒckhaltung und Erfahrung. Gefahrenzeichen wie Risse in der Schneedecke sowie WummgerĂ€usche deuten auf die hohe StöranfĂ€llgikeit hin! Vereinzelt kann sich die frische Schneeauflage aus fesdurchsetztem SteilgelĂ€nde als Lockerschneelawine oder trockenes Schneebrett von selbst lösen. In mittleren Lagen besteht zudem weiterhin d ie Gefahr von GleitschneeabgĂ€ngen, entstandene MĂ€uler sind oft ĂŒberdeckt und schlecht zu erkennen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Eine Warmfront sorgte in der Nacht auf Montag erneut fĂŒr viel Regen bis ca. 2000m, die darauffolgende Kaltfront fĂŒr eine rasche AbkĂŒhlung und Neuschnee bis in tiefe Lagen. Die grĂ¶ĂŸten Neuschneemengen gab mit bis zu 90cm in den Nordalpen ĂŒber 2000m. Mit der AbkĂŒhlung entstand eine Harschkruste, auf der sich der kalte Neu- bzw. extrem spröde Triebschnee ablagerte, wobei deren Verbindung zueinander meist ungĂŒnstig ist. Als zurzeit sehr störanfĂ€llige Schwachschichten gelten auch unterschiedlich harte Einlagerungen (z.T. auch Graupel) im Triebschneepaket. In mittleren Lagen ist durch den weiterhin feuchten Boden von GleitschneeaktivitĂ€ten auszugehen.

WETTER:
Der Christtag gestaltet sich in den Nordstauregionen meist stark bewölkt und es kann immer wieder schneien, besonders in der Hochschwabregion. SĂŒdlich des Alpenhauptkammes bleibt es trocken, hier zeigt sich auch immer wieder die Sonne. Es bleibt winterlich kalt bei Mittagstemperaturen in 2000m um -10 Grad, in 1500m um -7 Grad. Dazu weht auf den Bergen weiterhin starker bis stĂŒrmischer Wind aus nordwestlicher Richtung.

TENDENZ:
Am Stefanitag herrscht bei wieder rasch ansteigenden Temperaturen ĂŒberwiegend freundliches Bergwetter. Speziell im Osten gibt es noch lebhaften Nordwestwind. Mit ErwĂ€rmung und Einstrahlung entspannt sich die Triebschneeproblematik etwas.

Der nÀchste Lagebericht wird Dienstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Gernot Zenkl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Dienstag, den 25.12.2018
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2-3 1400m
Nordalpen Mitte: 2-3 1400m
Nordalpen Ost: 2-3 1400m
Niedere Tauern Nord: 2-3 1400m
Niedere Tauern SĂŒd: 2-3 1400m
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge Ost: 2

Problem1: Triebschnee, GanztÀgig
Problem2: Gleitschnee, GanztÀgig

SCHLAGZEILE:
Starker Wind und Neuschnee – heikles Triebschneeproblem!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in den Nordalpen und Niederen Tauern ĂŒber 1400m mit erheblich, in den restlichen Regionen mit mĂ€ĂŸig bewertet. Die Gefahr geht von frischem Triebschnee aus, der sich mit stĂŒrmischem Nordwestwind bildete. Der Umfang der Gefahrenstellen nimmt durch anhaltenden Wind im Tagesverlauf sowie mit ansteigender Höhe zu. Triebschneebereiche existieren speziell in den Expositionen Nord ĂŒber Ost bis SĂŒdwest, in exponierten Lagen in sĂ€mtlichen Expositionen. Schneebrettlawinen können kammnah und -fern durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Unternehmungen im GelĂ€nde erfordern ZurĂŒckhaltung und Erfahrung. Vereinzelt kann sich die frische Schneeauflage aus fesdurchsetztem SteilgelĂ€nde als Lockerschneelawine oder trockenes Schneebrett von selbst lösen. In mittleren Lagen besteht zudem weiterhin die Gefahr von GleitschneeabgĂ€ngen, entstandene MĂ€uler sind oft ĂŒberdeckt und schlecht zu erkennen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Eine Warmfront sorgte in der Nacht auf Montag erneut fĂŒr viel Regen bis ca. 2000m, die darauffolgende Kaltfront fĂŒr eine rasche AbkĂŒhlung und Neuschnee bis in tiefe Lagen. Die grĂ¶ĂŸten Neuschneemengen gab mit bis zu 70cm in den westlichen Nordalpen ĂŒber 2000m. Mit der AbkĂŒhlung entstand eine Harschkruste, auf der sich der kalte Neu- bzw. Triebschnee ablagerte, wobei deren Verbindung zueinander meist ungĂŒnstig ist. Als störanfĂ€llige Schwachschichten gelten auch unterschiedlich harte Schichten im Triebschneepaket. In mittleren Lagen ist durch den weiterhin feuchten Boden von GleitschneeaktivitĂ€ten auszugehen.

WETTER:
Der Christtag gestaltet sich in den Nordstauregionen meist stark bewölkt und es kann immer wieder schneien, besonders in der Hochschwabregion. SĂŒdlich des Alpenhauptkammes bleibt es trocken, hier zeigt sich auch immer wieder die Sonne. Es bleibt winterlich kalt bei Mittagstemperaturen in 2000m um -10 Grad, in 1500m um -7 Grad. Dazu weht auf den Bergen weiterhin starker bis stĂŒrmischer Wind aus nordwestlicher Richtung.

TENDENZ:
Am Stefanitag herrscht bei wieder rasch ansteigenden Temperaturen ĂŒberwiegend freundliches Bergwetter. Speziell im Osten gibt es noch lebhaften Nordwestwind. Mit ErwĂ€rmung und Einstrahlung entspannt sich die Triebschneeproblematik etwas.
Der Lawinenwarndienst wĂŒnscht frohe Weihnachten!

Der nÀchste Lagebericht wird Dienstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Gernot Zenkl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at