Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Montag, den 01.04.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Gleitschnee, GanztÀgig
Problem2: Nassschnee, Nachmittags

SCHLAGZEILE:
Typische FrĂŒhjahrssituation mit Tagesgang der Lawinengefahr durch Nassschneelawinen! Hingegen ganztags Gefahr von Gleitschneelawinen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark steigt die Lawinengefahr am Montag bis Mittag von gering auf mĂ€ĂŸig an. WĂ€hrend die Gefahr von Schneebrettlawinen ganztags gering bleibt, ist mit dem Temperaturanstieg und der Einstrahlung bereits noch am Vormittag mit einigen spontanen Entladungen von Lockerschneelawinen zu rechnen. Dort, wo die Schneedecke Risse gebildet hat, gehen weitere Gefahren von Gleitschneelawinen aus, die vereinzelt auch grĂ¶ĂŸere Ausmaße erreichen und auf keine Tageszeit beschrĂ€nkt bleiben. Die möglichen Gleitbahnen dieser Lawinen sind unbedingt zu meiden! Mit der ErwĂ€rmung nimmt außerdem das Risiko von WechtenbrĂŒchen zu, welche in weiterer Folge auch Lockerschneelawinen auslösen können. Im schattseitigen SteilgelĂ€nge besteht aufgrund der harten SchneeverhĂ€ltnisse mitunter Absturzgefahr.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Nach einer mĂ€ĂŸig kalten Nacht geht der Harschdeckel sonnseitig am Vormittag rasch auf und der Sulzschnee wird bis Mittag weich und tief. Schattseitig hat der Schnee hingegen noch KĂ€ltereserven und ist meist verharscht, teilweise auch vereist. In höhergelegenen Einfahrtsbereiche liegt hier auch noch Ă€lterer Triebschnee oder windgepresster Pulverschnee, welcher teilweise noch schlecht bindet. In tiefen Lagen wird der Schnee zumindest sonnseitig rasch nass und tief.

WETTER:
Am Montag bestimmt schwacher Hochdruckeinfluss das steirische Bergwetter. Nach einem sonnigen Morgen und Vormittag nimmt die Bewölkung ĂŒber Mittag vorĂŒbergehend zu. Es bleibt aber niederschlagsfrei. Der Wind weht anfangs schwach aus Nordost und dreht spĂ€ter stĂ€rker werdend auf sĂŒdliche Richtungen. Die Temperaturen erreichen zu Mittag in 2.000m +3 Grad und in 1.500m +8 Grad.

TENDENZ:
Am Dienstag ĂŒberwiegt sonniges Wetter, nur im oberen Murtal ziehen auch einige Wolken durch. Dazu kommt lebhafter SĂŒdföhn auf.
Weiterhin Tagesgang der Lawinengefahr beachten!

Der nÀchste Lagebericht wird Montag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Sonntag, den 31.03.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Gleitschnee,
Problem2: Nassschnee,

SCHLAGZEILE:
Typische FrĂŒhjahrssituation: Nur in den ersten Vormittagsstunden gĂŒnstige Tourenbedingungen ? Tagesgang der Lawinengefahr durch Nassschneelawinen! Ganztags Gefahr von Gleitschneelawinen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark steigt die Lawinengefahr am Sonntag bis Mittag von gering auf mĂ€ĂŸig an. WĂ€hrend die Gefahr von ?Schifahrerlawinen? ganztags gering bleibt, ist mit dem krĂ€ftigen Temperaturanstieg und der Einstrahlung bereits noch am Vormittag mit einigen spontanen Entladungen von Lockerschneelawinen zu rechnen. Dort, wo die Schneedecke Risse gebildet hat, gehen weitere Gefahren von Gleitschneelawinen aus, die vereinzelt auch grĂ¶ĂŸere Ausmaße erreichen und auf keine Tageszeit beschrĂ€nkt bleiben. Mit der ErwĂ€rmung nimmt außerdem das Risiko von WechtenbrĂŒchen zu, welche in weiterer Folge auch Lockerschneelawinen auslösen können. Im schattseitigen SteilgelĂ€nge besteht aufgrund der harten SchneeverhĂ€ltnisse mitunter Absturzgefahr.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Nach einer nur mĂ€ĂŸig kalten Nacht geht der Harschdeckel sonnseitig am Vormittag rasch auf und der Sulzschnee wird bis Mittag weich und tief. Schattseitig hat der Schnee hingegen noch KĂ€ltereserven, die höhergelegenen Einfahrtsbereiche sind verharscht, teilweise auch vereist, darauf liegt Ă€lterer Triebschnee, lokal auch windgepresster Pulverschnee, welcher teilweise noch schlecht bindet. In tiefen Lagen wird der Schnee zumindest sonnseitig rasch nass.

WETTER:
Der Hochdruckeinfluss schwÀcht sich zwar etwas ab, nach klarer Nacht herrscht am Sonntag aber nochmals ausgezeichnetes Bergwetter mit viel Sonne, milden Temperaturen und wenig Wind. Erst am Nachmittag bilden sich vor allem am östlichen Alpenrand einige harmlose Quellwolken. Die Temperaturen erreichen zu Mittag in 2.000m +2 Grad und in 1.500m +7 Grad.

TENDENZ:
Am Montag ist es anfangs noch sonnig, ab Mittag werden die Wolken dann vorrĂŒbergehend dichter. Es bleibt aber niederschlagsfrei. Zudem frischt lebhafter SĂŒdwind auf und die Temperaturen gehen leicht zurĂŒck.
Weiterhin Tagesgang der Lawinengefahr beachten!

Der nÀchste Lagebericht wird Sonntag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Samstag, den 30.03.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Gleitschnee,
Problem2: Nassschnee,

SCHLAGZEILE:
Nur in den ersten Vormittagsstunden gĂŒnstige Tourenbedingungen ? Tagesgang der Lawinengefahr durch Nassschneelawinen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark steigt die Lawinengefahr am Samstag rasch von gering auf mĂ€ĂŸig an. WĂ€hrend die Gefahr von ?Schifahrerlawinen? ganztags gering bleibt, ist mit dem krĂ€ftigen Temperaturanstieg und der Einstrahlung bereits noch am Vormittag mit einigen spontanen Entladungen von Lockerschneelawinen zu rechnen. Dort, wo die Schneedecke Risse gebildet hat, gehen weitere Gefahren von Gleitschneelawinen aus, die vereinzelt auch grĂ¶ĂŸere Ausmaße erreichen und auf keine Tageszeit beschrĂ€nkt bleiben. Mit der ErwĂ€rmung nimmt außerdem das Risiko von WechtenbrĂŒchen zu, welche in weiterer Folge auch Lockerschneelawinen auslösen können. Im schattseitigen SteilgelĂ€nge besteht aufgrund der harten SchneeverhĂ€ltnisse mitunter Absturzgefahr.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Aufgrund der wieder geringeren nĂ€chtlichen AbkĂŒhlung geht der Harschdeckel sonnseitig am Vormittag rasch auf und der Sulzschnee wird bis Mittag weich und tief. Schattseitig hat der Schnee hingegen noch KĂ€ltereserven, die höhergelegenen Einfahrtsbereiche sind verharscht, teilweise auch vereist, darauf liegt Ă€lterer Triebschnee, lokal auch windgepresster Pulverschnee, welcher teilweise noch schlecht bindet. In tiefen Lagen wird der Schnee zumindest sonnseitig rasch nass.

WETTER:
Ein Hochdruckgebiet mit Zentrum knapp nördlich von Österreich bringt am Samstag störungsfreies Bergwetter. Abgesehen von einigen hohen Wolken am Vormittag scheint den ganzen Tag ĂŒber die Sonne. Der Wind kommt meist nur schwach aus sĂŒdöstlicher Richtung. Die Temperaturen erreichen zu Mittag in 2.000m +4 Grad und in 1.500m +8 Grad.

TENDENZ:
Auch am Sonntag herrscht nochmals ausgezeichnetes Bergwetter mit viel Sonne, milden Temperaturen und wenig Wind. Erst am Nachmittag ziehen aus Norden einige Wolken auf und der Nordostwind frischt vor allem am östlichen Alpenrand auf.
Weiterhin Tagesgang der Lawinengefahr beachten!

Der nÀchste Lagebericht wird Samstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Freitag, den 29.03.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Gleitschnee,
Problem2: Triebschnee, Höhere Lagen

SCHLAGZEILE:
MĂ€ĂŸige Lawinengefahr durch Gleitschnee und Triebschnee

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Nordalpen und den Niederen Tauern steigt die Lawinengefahr im Laufe des Tages von gering auf mĂ€ĂŸig an. Sonnseitig ist in allen Höhenalgen zunehmend mit spontan abgehenden Gleit- und Nassschneelawinen zu rechnen. Auch Wechten werden in Laufe des Tages instabiler und können brechen. ZusĂ€tzlich können durch große Zusatzbelastung in schattigen Hochlagen vereinzelt noch Ă€ltere Triebschneeansammlungen als Schneebrettlawinen ausgelöst werden. DiesbezĂŒgliche Gefahrenstellen finden sich insbesondere in den Einfahrten zu schattigen Rinnen und Mulden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der in den vergangenen Tagen gebildete Triebschnee hat sich sonnseitig gut mit der Altschneedecke verbunden, schattseitig ist die Verbindung in den Hochlagen teils noch nicht ausreichend. Die Schneedeckenbasis ist großteils stabil, sonnseitig ist die unterste Schicht aber feucht, was das Schneegleiten auf glattem Untergrund fördert. In sehr hohen, schattigen Lagen (ĂŒber etwa 2300m) kann auch Schwimmschnee das Fundament schwĂ€chen. Im Laufe des Tages wird die Schneedecke durch Einstrahlung und hohe Temperaturen wieder zunehmend feucht.

WETTER:
Am Freitag geraten wir mehr und mehr in den Einfluss eines Hochdruckgebietes. Es wird mit bis zu +3 Grad in 2000m deutlich milder als zuletzt und der Wind aus Osten bleibt schwach bis mĂ€ĂŸig. Der Tag verlĂ€uft meist sonnig, erst am Abend ziehen von Osten her hohe Wolken auf.

TENDENZ:
Der Samstag wird sonnig und mild. WÀhrend einerseits die Gefahr von Schneebrettlawinen schwindet, nimmt andererseits die Gleit- und NassschneelawinenaktivitÀt deutlich zu.

Der nÀchste Lagebericht wird Freitag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Kundenservice fĂŒr die Steiermark
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Donnerstag, den 28.03.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee, Höhere Lagen
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
MĂ€ĂŸige Lawinengefahr durch Triebschnee und Gleitschnee

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Nordalpen und den Niederen Tauern herrscht oberhalb der Waldgrenze mĂ€ĂŸige Lawinengefahr durch Triebschnee. In den ĂŒbrigen Regionen ist die Lawinengefahr gering. Gefahrenstellen finden sich insbesondere schattseitig hinter RĂŒcken, KĂ€mmen und in den Einfahrten zu Rinnen und Mulden, wo durch große, vereinzelt auch durch geringe Zusatzbelastung Schneebrettlawinen ausgelöst werden können. Weiterhin muss sonnseitig in allen Höhenalgen mit spontan abgehenden Gleitschneelawinen gerechnet werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der in den vergangenen Tagen gebildete Triebschnee hat sich sonnseitig gut mit der Altschneedecke verbunden, schattseitig ist die Verbindung teils noch nicht ausreichend. Sonnseitig ist die unterste Schicht der Schneedecke feucht, was das Schneegleiten auf glattem Untergrund fördert.

WETTER:
Am Donnerstag bleibt es wechselhaft, es ziehen immer wieder dichte Wolken durch und in den Nordstauregionen sind unergiebige Schneeschauer möglich. Der Wind weht mĂ€ĂŸig bis lebhaft aus Nord bis Nordost und die Temperaturen in 2000m liegen bei etwa -4 Grad.

TENDENZ:
Am Freitag bessert sich das Wetter allmĂ€hlich und es wird milder. Die Gefahr von Schneebrettlawinen geht zurĂŒck, die Gefahr von Gleitschneelawinen bleibt hingegen bestehen.

Der nÀchste Lagebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Kundenservice fĂŒr die Steiermark
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Mittwoch, den 27.03.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern SĂŒd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee, Höhere Lagen
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
In den Hochlagen der Nordstaugebiete erhebliche Lawinengefahr durch Triebschnee!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Nordalpen und den nördlichen Niederen Tauern herrscht oberhalb der Waldgrenze erhebliche Lawinengefahr durch Triebschnee. In den ĂŒbrigen Regionen ist die Lawinengefahr mĂ€ĂŸig oder gering. Gefahrenstellen finden sich leeseitig hinter RĂŒcken, KĂ€mmen und in den Einfahrten zu Rinnen und Mulden, wo schon durch geringe Zusatzbelastung Schneebrettlawinen ausgelöst werden können. Weiterhin muss sonnseitig in allen Höhenalgen vereinzelt mit Gleitschneelawinen gerechnet werden. Wegen der schlechten Sicht und Überschneiung sind die Gefahrenstellen schwer zu erkennen. Das betrifft sowohl Triebschneebereiche, als auch SchneemĂ€uler, die auf drohende Gleitschneelawinen hinweisen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Durch die AbkĂŒhlung konnte sich das sonnseitig feuchte Schneedeckenfundament festigen. Seit Montag bis Mittwoch fiel in den Nordalpen bis zu 35cm Neuschnee bei krĂ€ftigem Nord- bis Nordwestwind. Er lagerte sich sonnseitig auf einer warmen, nassen SchneeoberflĂ€che und schattseitig auf teils lockerem Pulver als Triebschnee ab. Insbesondere in schattigen Hochlagen ist die Verbindung des Triebschnees mit dem Untergrund nicht gut. Sonnseitig ist die unterste Schicht Schneedecke feucht, was das Schneegleiten auf glattem Untergrund fördert.

WETTER:
Es bleibt kalt und in den Nordalpen schneit es weiter. Die Schneefallgrenze steigt auf etwa 700m. Der Wind weht lebhaft aus Nord und in 2000m liegen die Temperaturen bei -8 Grad. Die Gipfel stecken im Norden zumindest am Vormittag in den Wolken und die Sichtbedingungen sind schlecht. SĂŒdlich des Alpenhauptkammes wird kein Neuschnee erwartet und es ist ĂŒberwiegend sonnig.

TENDENZ:
Am Donnerstag wird es ein wenig milder, es bleibt wechselhaft und im Norden kann es ein wenig schneien. Der SĂŒden ist weiterhin wetterbegĂŒnstigt. Die Lawinengefahr lĂ€sst langsam nach.

Der nÀchste Lagebericht wird Mittwoch bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Dienstag, den 26.03.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern SĂŒd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Oberhalb der Waldgrenze erhebliche Lawinengefahr durch frischen Triebschnee!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Am Dienstag fĂŒhren krĂ€ftiger Nordwestwind und Neuschnee in den Nordalpen und den nördlichen Niederen Tauern zu erheblicher Lawinengefahr oberhalb der Waldgrenze. In den ĂŒbrigen Regionen ist die Lawinengefahr mĂ€ĂŸig oder gering. Gefahrenstellen finden sich leeseitig hinter RĂŒcken, KĂ€mmen und in den Einfahrten zu Rinnen und Mulden, wo schon durch geringe Zusatzbelastung Schneebrettlawinen ausgelöst werden können. Weiterhin muss sonnseitig in allen Höhenalgen vereinzelt mit Gleitschneelawinen gerechnet werden. Wegen der schlechten Sicht und Überschneiung sind die Gefahrenstellen schwer zu erkennen (sowohl frischer Triebschnee, als auch SchneemĂ€uler, die auf drohende Gleitschneelawinen hinweisen) und es bedarf Erfahrung und guter Ortskenntnis um gefĂ€hrdete Bereiche meiden zu können.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Sonnseitig ist die Schneedeckenbasis bis in die Hochlagen isotherm bei null Grad, schattseitig hat sie in den Hochlagen hingegen noch KĂ€ltereserven und wird in sehr hohen Lagen durch ein Schwimmschneefundament etwas destabilisiert. Darauf lagert sich seit Montag bis zu 25cm Neu- und Triebschnee ab, der Schwachschichten enthalten kann.

WETTER:
In der Nacht auf Dienstag schneit es in den Nordalpen bei krĂ€ftigem Nordwest- bis Nordwind. TagsĂŒber werden die SchneefĂ€lle langsam schwĂ€cher. Die Gipfel stecken im Norden den ganzen Tag in den Wolken und die Sichtbedingungen sind schlecht. SĂŒdlich des Alpenhauptkammes wird kein Neuschnee erwartet, hier kann sich auch die Sonne zeigen. Die Temperaturen liegen in 2000m bei winterlichen -8 Grad.

TENDENZ:
Am Mittwoch bleibt es kalt und in den Nordstauregionen wird weiterhin ein wenig Neuschnee erwartet. Die Lawinengefahr Àndert sich nur wenig.

Der nÀchste Lagebericht wird Dienstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Montag, den 25.03.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern SĂŒd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Gleitschnee,
Problem2: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
MĂ€ĂŸige Lawinengefahr durch Gleitschnee und Triebschnee!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Am Montag herrscht in den meisten Gebirgsregionen der Steiermark mĂ€ĂŸige Lawinengefahr. Insbesondere sonnseitig ist trotz AbkĂŒhlung in allen Höhenlagen noch mit Gleitschneelawinen zu rechnen. Wegen der schlechten Sicht und Überschneiung sind die Warnzeichen (SchneemĂ€uler) schwer zu erkennen und es bedarf sehr guter und aktueller Ortskenntnis um gefĂ€hrdete Bereiche meiden zu können. ZusĂ€tzlich bilden sich durch den Nordwestwind leeseitig hinter GelĂ€ndekanten und in den Einfahrten zu Rinnen und Mulden Triebschneelinsen, die vereinzelt als Schneebrettlawinen ausgelöst werden können.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Sonnseitig ist die Schneedecke bis in die Hochlagen isotherm und durchfeuchtet. Schattseitig hat der Schnee in den Hochlagen hingegen noch KĂ€ltereserven, die Schneedecke ist hier teils locker, teils windgepresst und liegt auf einer Harschkruste oder in sehr hohen Lagen auf Schwimmschnee auf. Darauf schneit es am Montag etwa 10cm bei Windeinwirkung. Es bilden sich frische Triebschneeablagerungen, die sich allerdings meist gut mit dem Untergrund verbinden. Nur in sehr schattigen Hochlagen kann die Verbindung unzureichend sein.

WETTER:
In der Nacht auf Montag erreicht uns eine Kaltfront. In den Nordstaugebieten beginnt der Tag bereits mit Schauern, wobei die Schneefallgrenze von 1500m bis etwa 500m absinkt. Die Neuschneemengen betragen bis zum Abend 5 bis 15 cm in den Nordalpen und den Niederen Tauern und eventuell bekommt auch die Koralm ein paar Zentimeter Neuschnee ab. Die Temperaturen in 2000m sinken von 0 Grad in der FrĂŒh auf -7 Grad am Abend und der Wind aus Nordwest wird im Laufe des Tages immer stĂŒrmischer. Die Sichtbedingungen sind auf den Bergen stark eingeschrĂ€nkt.

TENDENZ:
In der Nacht auf Dienstag schneit es weiter bei starkem Nordwestwind. Damit steigt die Gefahr von Schneebrettlawinen etwas an.

Der nÀchste Lagebericht wird Montag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Sonntag, den 24.03.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1-2 Tagesgang

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Im Laufe des Tages zunehmende Gefahr durch Nass- und Gleitschneelawinen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Am Sonntag steigt die Lawinengefahr am Vormittag rasch von gering auf mĂ€ĂŸig an. Mit der Sonneneinstrahlung wird die Schneedecke bereits am Vormittag nass, verliert an Halt und es ist mit spontanen Lockerschneelawinen und vereinzelt auch mit nassen Schneebrettlawinen zu rechnen. In allen Höhenlagen nimmt auch die GleitschneeaktivitĂ€t wieder zu. Gleitschneelawinen können grĂ¶ĂŸere Ausmaße erreichen und sowohl Skitourenrouten als auch exponierte Verkehrswege verschĂŒtten. Risse in der Schneedecke sind als Gefahrenzeichen zu werten! Außerdem nimmt das Risiko von WechtenbrĂŒchen zu, welche in weiterer Folge Lockerschneelawinen auslösen können.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Sonnseitig ist die Schneedecke bis in die Hochlagen bereits isotherm und durchfeuchtet. Durch die nÀchtliche Ausstrahlung bildet sich an der SchneeoberflÀche ein Harschdeckel, der am Vormittag aber rasch wieder aufgeht. Je nach Höhenlage und Exposition wird die Schneedecke mehr oder weniger weich und tief. Schattseitig hat der Schnee in den Hochlagen hingegen noch KÀltereserven, die Schneedecke ist hier teils locker, teils windgepresst und liegt auf einer Harschkruste oder in sehr hohen Lagen auf Schwimmschnee auf.

WETTER:
Der Sonntag bringt nochmals recht sonniges Bergwetter. Am Tag ziehen nur harmlose Wolken in hohen Schichten durch und erst am Abend nimmt die Bewölkung von Norden her zu. Es bleibt mit +6 Grad in 2000m mild und vorerst windschwach. Erst am Nachmittag frischt der Westwind langsam auf.

TENDENZ:
Der Montag bringt eine Kaltfront mit Temperatursturz, stĂŒrmischem Wind aus Nordwest und Neuschnee in den Nordstaugebieten. Die Gefahr von Nassschneelawinen nimmt ab, je nach Schneemenge kann aber ein Triebschneeproblem entstehen.

Der nÀchste Lagebericht wird Sonntag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Samstag, den 23.03.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1-2 Tagesgang
Randgebirge Ost: 1-2 Tagesgang

Problem1: Nassschnee,

SCHLAGZEILE:
Nur in den ersten Vormittagsstunden gĂŒnstige Tourenbedingungen ? Tagesgang der Lawinengefahr durch Nassschneelawinen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In der Steiermark steigt die Lawinengefahr am Samstag rasch von gering auf mĂ€ĂŸig an. WĂ€hrend die Gefahr von ?Schifahrerlawinen? ganztags gering bleibt, ist mit dem krĂ€ftigen Temperaturanstieg und der Einstrahlung bereits am Vormittag mit spontanen Entladungen von Lockerschneelawinen zu rechnen. Dort, wo die Schneedecke Risse gebildet hat, gehen weitere Gefahren von Gleitschneelawinen aus, die vereinzelt auch grĂ¶ĂŸere Ausmaße erreichen. Mit der ErwĂ€rmung nimmt außerdem das Risiko von WechtenbrĂŒchen zu, welche in weiterer Folge auch Lockerschneelawinen auslösen können.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Aufgrund der geringen nĂ€chtlichen AbkĂŒhlung geht der Harschdeckel sonnseitig am Vormittag rasch auf und der Sulzschnee wird bis Mittag weich und tief. Schattseitig hat der Schnee hingegen noch KĂ€ltereserven, die höhergelegenen Einfahrtsbereiche sind verharscht, teilweise auch vereist, darauf liegt lokal windgepresster Pulverschnee, welcher teilweise noch schlecht bindend. In tiefen Lagen wird der Schnee zumindest sonnseitig rasch nass.

WETTER:
Der Ostalpenraum liegt im Zentrum eines Hochdruckgebietes. Die absinkende Luft ist sehr trocken und mild und bietet ausgezeichnete Fernsicht. Dazu weht nur ganz schwacher Nordostwind. Die Temperaturen erreichen zu Mittag in 2.000m +5 Grad und in 1.500m +9 Grad.

TENDENZ:
Auch der Sonntag bringt uns nochmals ausgezeichnetes Bergwetter. Die Luft bleibt in der Höhe trocken und mild, am Tag ziehen nur hohe Wolken durch. Am Nachmittag kommt leichter SĂŒdwestwind auf.
Weiterhin Tagesgang der Lawinengefahr beachten!

Der nÀchste Lagebericht wird Samstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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