Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr die Folgetage
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern SĂŒd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost:

Problem1: Triebschnee, Höhere Lagen
Problem2: Gleitschnee, GanztÀgig

SCHLAGZEILE:
In den Hochlagen Triebschneeproblem bei mĂ€ĂŸiger Lawinengefahr!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird in den Niederen Tauern und in den Nordalpen mit mĂ€ĂŸig beurteilt. In den Hochlagen herrscht ein Triebschneeproblem vor. Der frisch gebildete Triebschnee liegt in den Expositionen Nord und Ost und kann durch eine große Zusatzbelastung gestört werden. Sonnseitig ist am Mittwoch und am Donnerstag mit spontanen Lockerschneelawinen aus steilen Fels- und SchrofengelĂ€nde zu rechnen. In den mittleren Lagen sind auch Nassschneerutsche möglich. Gleitschneelawinen können, wie in diesem Winter typisch, nicht ausgeschlossen werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den Hochlagen der Nordalpen sind in den letzten 24 Stunden 20 ? 30cm Neuschnee gefallen. Der starke Wind hat zu Verfrachtungen gefĂŒhrt. Der Neuschnee bzw. Triebschnee liegt auf einem Harschdeckel auf. Die Verbindung dieser Schichten ist nicht ausreichend. Die ErwĂ€rmung von Dienstag fĂŒhrte in den mittleren Lagen bereits zu einer Setzung des Neuschnees.

WETTER:
In den Staulagen der Nordalpen schneit es in der Nacht auf Mittwoch verbreitet. Bis zu 15cm Neuschnee sind möglich. Am Mittwoch ist es im Nordstau noch stark bewölkt mit einzelnen Schneeschauern. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1400 und 1700m. Gegen Mittag bessert sich das Wetter und es wird sonnig. In den sĂŒdlichen Gebirgsgruppen scheint schon am Vormittag die Sonne. Die Temperaturen in 2000m liegen bei 0 Grad. Der Wind weht lebhaft aus westlichen Richtungen. Am Donnerstag zeigt sich bis zum Nachmittag die Sonne. Danach entstehen Quellewolken. Es wird milder. In 2000m werden +4 Grad erwartet. Dazu weht mĂ€ĂŸiger Wind aus Nordwest.

TENDENZ:
Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr wird erwartet.

Der nĂ€chste Lagebericht wird bei Änderung der Situation herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Dienstag, den 30.04.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern SĂŒd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Triebschnee, Höhere Lagen

SCHLAGZEILE:
Äußerst ungĂŒnstige Tourenbedingungen aufgrund der schlechten Sicht. Vermehrte Nass- und Gleitschneelawinen, mit zunehmender Höhe Triebschneeproblem!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Am Dienstag herrschen auf den obersteirischen Bergen wettermĂ€ĂŸig Ă€ußerst ungĂŒnstige Tourenbedingungen, die Lawinengefahr ist mĂ€ĂŸig. Je nach Höhenlage schneit oder regnet es bei Ă€ußerst schlechten Sichtbedingungen. Mit dem (meist feuchten) Schneezuwachs und dem Regeneintrag steigt nicht nur die Gefahr von Nassschneelawinen wieder an, auch Gleitschneelawinen können vermehrt abgehen. Oberhalb von etwa 2.000m kommt es mit dem Wind zu kleineren Triebschneeansammlungen, welche als Schneebrettlawinen ausgelöst werden können.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Am Sonntag lag der Niederschlagsschwerpunkt im SĂŒden, die Turrach verzeichnete 20cm Neuschnee. Ab Montag verlagerte sich der Niederschlagsschwerpunkt ins Nordstaugebiet, hier fallen bis Dienstagvormittag etwa 20cm Neuschnee, im Tagesverlauf regnet es dann in die Schneedecke. Weiterer Schnee fĂ€llt dann nur noch oberhalb von etwa 2.000m. Der Neuschnee lagert sich in den Hochlagen auf feuchtem Altschnee, in tieferen Lagen vorerst auf Sulz oder auf bereits ausgeaperten Hangzonen ab.

WETTER:
Am Dienstag schneit es in den Nordstaugebieten der Niederen Tauern und Nordalpen hĂ€ufig, der Schwerpunkt der NiederschlĂ€ge liegt im Bereich des Hochschwabs. Die Schneefallgrenze liegt anfangs bei 1.000m, steigt aber im Tagesverlauf bis auf 1.800m an. Dazu weht lebhafter bis starker Nordwestwind. Die Mittags-Temperaturen liegen in 2.000m bei 0 Grad und in 1.500m bei +2 Grad. Deutlich wetterbegĂŒnstigt sind hingegen die sĂŒdlichen Gebirgsgruppen, wo es weitgehend niederschlagsfrei bleibt.

TENDENZ:
In der Nacht auf Mittwoch, den 1.Mai lassen die NiederschlĂ€ge nach, am Mittwochvormittag kann es aber noch leicht regnen und die Wolken lockern nur langsam auf. Bei krĂ€ftigem Nordwestwind wird es etwas milder. Keine wesentliche Änderung der Lawinensituation.

Der nÀchste Lagebericht wird Dienstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Montag, den 29.04.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern SĂŒd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost:

Problem1: Gleitschnee,
Problem2: Triebschnee, Höhere Lagen

SCHLAGZEILE:
MĂ€ĂŸige Lawinengefahr durch Gleitschnee, in den Hochlagen vereinzelt Triebschneeproblem.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Im Großteil des steirischen Berglandes herrscht mĂ€ĂŸige Lawinengefahr. Mit der AbkĂŒhlung ist die Gefahr von Nassschneelawinen zwar zurĂŒckgegangen, die Gefahr von Gleitschneelawinen bleibt davon jedoch unbeeinflusst. Diese sind nach wie vor und jederzeit aus allen Expositionen möglich und können auch grĂ¶ĂŸere Ausmaße annehmen sowie bis in tiefe Lagen vorstoßen. Offene SchneemĂ€uler sind daher als Warnzeichen zu betrachten, Bereiche darunter sollten soweit wie möglich gemieden werden. Mit dem prognostizierten Neuschnee kommt es außerdem zu kleineren Triebschneeansammlungen, welche als Schneebrettlawinen ausgelöst werden können.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Anhaltende WĂ€rme und Föhn haben der Schneedecke zugesetzt, in der vergangenen Woche ist die Schneehöhe in mittleren Lagen um 40 bis 80cm zurĂŒckgegangen. Allgemein ist der Schnee verbreitet isotherm und feucht bzw. nass, nur hochalpin existieren in schattigen HĂ€ngen noch KĂ€ltereserven. Auf steilen Wald- und WiesenhĂ€ngen neigt die Schneedecke nach wie vor in allen Expositionen zum Gleiten. In den Hochlagen der Gurktaler Alpen und der Niederen Tauern ist am Wochenende ein wenig Neuschnee dazugekommen, dieser ist bei wenig Wind gefallen und hat sich meist gut mit dem Untergrund verbunden.

WETTER:
Auf den Bergen gibt sich der Winter noch keinesfalls geschlagen! Am Montag stecken die Gipfel der Niederen Tauern und Nordalpen meist im Nebel und es kann bei lebhaftem Nordwestwind immer wieder schneien. Die Schneefallgrenze liegt bei 1.000m. SĂŒdlich der Tauern bleibt es schon niederschlagsfrei, die Sonne zeigt sich aber nur ab und zu am starkbewölkten Himmel. Die Mittags-Temperaturen liegen in 2000m bei -4 Grad und in 1.500m bei -1 Grad; etwas milder wird es alpensĂŒdseitig.

TENDENZ:
Das unbestÀndige Wetter setzt sich im Norden der Steiermark auch am Dienstag fort, wobei in höheren Lagen mit weiterem Schneezuwachs zu rechnen ist und der Wind langsam stÀrker wird. Die Schneebrettgefahr steigt daher an!

Der nÀchste Lagebericht wird Montag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Kundenservice fĂŒr die Steiermark
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Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr die Folgetage
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern SĂŒd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost:

Problem1: Gleitschnee,
Problem2: Triebschnee, Höhere Lagen

SCHLAGZEILE:
MĂ€ĂŸige Lawinengefahr durch Gleitschnee, in den Hochlagen vereinzelt Triebschneeproblem.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Im Großteil des steirischen Berglandes herrscht mĂ€ĂŸige Lawinengefahr. Durch die AbkĂŒhlung lĂ€sst die Gefahr von Nassschneelawinen nach, es sind aber nach wie vor jederzeit spontane Gleitschneelawinen aus allen Expositionen möglich. Diese können auch grĂ¶ĂŸere Ausmaße annehmen und bis in tiefe Lagen vorstoßen. Offene SchneemĂ€uler sind als Warnzeichen zu betrachten, Bereiche darunter sollten soweit wie möglich gemieden werden. Vereinzelt können in den Hochlagen auch kleinere Triebschneeansammlungen als Schneebrettlawinen ausgelöst werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Anhaltende WĂ€rme und Föhn haben der Schneedecke zugesetzt, in der vergangenen Woche ist die Schneehöhe in mittleren Lagen um 40 bis 80cm zurĂŒckgegangen. Allgemein ist der Schnee verbreitet isotherm und feucht bzw. nass, nur hochalpin existieren in schattigen HĂ€ngen noch KĂ€ltereserven. In den Hochlagen kommt am Wochenende ein wenig Neuschnee dazu, dieser fĂ€llt allerdings bei wenig Wind und wird sich voraussichtlich gut mit dem Untergrund verbinden. Auf steilen Wald- und WiesenhĂ€ngen neigt die Schneedecke nach wie vor in allen Expositionen zum Gleiten.

WETTER:
Am Samstag herrscht in der Steiermark wechselhaftes und kĂŒhles Bergwetter. Bei einem Mix aus Sonnenschein und dichten Wolken sind im gesamten Bergland immer wieder Regen- bzw. Schneeschauer möglich, wobei die Schneefallgrenze zwischen 1200m und 1900m pendelt. In den Hochlagen der westlichen Nordalpen und Niederen Tauern können 10 bis 20cm Neuschnee zusammenkommen. Der Wind weht schwach bis mĂ€ĂŸig aus Nordwest, die Temperaturen in 2000m liegen bei -2 Grad in Westen und 0 Grad im Osten.

TENDENZ:
Am Sonntag kĂŒhlt es weiter ab, die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1000m und es sind vor allem im SĂŒden und Westen des steirischen Berglandes mĂ€ĂŸige NiederschlĂ€ge zu erwarten. Die Lawinengefahr Ă€ndert sich am Wochenende kaum.

Der nĂ€chste Lagebericht wird bei Änderung der Situation herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Donnerstag, den 25.04.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
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Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee, Nachmittags
Problem2: Gleitschnee, GanztÀgig

SCHLAGZEILE:
Tagesgang der Lawinengefahr!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
GemĂ€ĂŸ den frĂŒhlingshaften Wetterbedingungen unterliegt die Lawinengefahr am Donnerstag und Freitag einem Tagesgang und steigt im Tagesverlauf rasch von gering auf mĂ€ĂŸig an. Mit der Sonneneinstrahlung und der tageszeitlichen ErwĂ€rmung nimmt im SteilgelĂ€nde die Wahrscheinlichkeit von spontanen Nassschneelawinen zu, welche auch ĂŒber WechtenbrĂŒche ihren Ausgang haben können. Außerdem können sich noch immer jederzeit Gleitschneelawinen aus allen Expositionen entladen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Allgemein ist die Schneedecke verbreitet isotherm und feucht, nur in schattigen HĂ€ngen ĂŒber ca. 2.100m existieren noch KĂ€ltereserven. In der Nacht auf Donnerstag verhindern Wolken und milde Temperaturen eine effektive Ausstrahlung der Schneedecke, eine tragende, harte Harschkruste bleibt daher tagsĂŒber nur im Bereich höher gelegener Schattseiten vorhanden. Sonnseitig wird der Schnee weich, mit dem Wind kann sich ein dĂŒnner, nicht tragfĂ€higer Harschdeckel bilden.

WETTER:
Am Donnerstag sorgt eine sĂŒdwestliche Höhenströmung wieder fĂŒr sonnigeres und mildes Bergwetter. Die Temperaturen steigen zu Mittag in 2.000m auf +8 Grad und in 1.500m auf +13 Grad. Allerdings weht lebhafter bis stĂŒrmischer SĂŒdwestwind.

TENDENZ:
Auch am Freitag hĂ€lt der SĂŒdföhn die nĂ€chste Störung noch ab, bei teils stĂŒrmischem SĂŒdwind bleibt es recht mild, aber es ziehen vermehrt hohe Wolken auf. Erst gegen Abend bricht der Föhn und in der Nacht auf Samstag sorgt eine Kaltfront dann verbreitet fĂŒr NiederschlĂ€ge. Die Schneefallgrenze sinkt vorĂŒbergehend auf 1.200m herab.
Bis zum Wetterumschwung am Wochenende zeichnet sich keine Änderung der Lawinengefahr ab.

Der nÀchste Lagebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

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Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr die Folgetage
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee, Nachmittags
Problem2: Gleitschnee, GanztÀgig

SCHLAGZEILE:
Tagesgang der Lawinengefahr!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
GemĂ€ĂŸ den frĂŒhlingshaften Wetterbedingungen unterliegt die Lawinengefahr einem Tagesgang und steigt im Tagesverlauf von gering auf mĂ€ĂŸig an. Mit der Sonneneinstrahlung und der tageszeitlichen ErwĂ€rmung nimmt im SteilgelĂ€nde die Wahrscheinlichkeit von spontanen Nassschneelawinen zu, welche auch ĂŒber WechtenbrĂŒche ihren Ausgang haben können. Außerdem können sich noch immer Gleitschneelawinen aus allen Expositionen entladen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Allgemein ist die Schneedecke verbreitet isotherm und feucht, nur in schattigen HĂ€ngen ĂŒber ca. 2.100m existieren noch KĂ€ltereserven. In der Nacht auf Mittwoch verhindern Wolken und milde Temperaturen eine effektive Ausstrahlung der Schneedecke, eine tragende, harte Harschkruste bleibt daher nur im Bereich höher gelegener Schattseiten vorhanden. Sonnseitig wird der Schnee weich, mit dem Wind kann sich ein dĂŒnner, nicht tragfĂ€higer Harschdeckel bilden.

WETTER:
Nach einem meist trĂŒben Dienstag sorgt ab Mittwoch eine sĂŒdwestliche Höhenströmung wieder fĂŒr sonnigeres und mildes Bergwetter. Die Temperaturen steigen zu Mittag in 2.000m auf +7 Grad und in 1.500m auf +12 Grad. Allerdings weht teils stĂŒrmischer SĂŒdwestwind.

TENDENZ:
Auch am Donnerstag und Freitag hĂ€lt der SĂŒdföhn die nĂ€chste Störung noch ab, bei lebhaftem Wind bleibt es recht mild, aber es ziehen vermehrt hohe Wolken auf. FĂŒr das Wochenende kĂŒndigt sich Schlechtwetter mit Schnee bis auf 1.000m herunter an, die Wettermodelle sind sich da aber noch uneins.
Eine Änderung der Lawinengefahr zeichnet sich erst mit dem möglichen Wetterumschwung am Wochenende ab.

Der nĂ€chste Lagebericht wird bei Änderung der Situation herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr die Folgetage
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
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Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1-2 Tagesgang
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee, Nachmittags

SCHLAGZEILE:
Tagesgang der Lawinengefahr!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr steigt in den westlichen Regionen im Tagesverlauf von gering auf mĂ€ĂŸig an, da mit der Sonneneinstrahlung und der tageszeitlichen ErwĂ€rmung die Gefahr spontaner Nassschneelawinen aus steilem GelĂ€nde zunimmt. ZusĂ€tzlich können vereinzelt nach wie vor Gleitschneelawinen aus allen Expositionen entladen. Mit der ErwĂ€rmung und am Dienstag durch den Regeneintrag muss auch auf WechtenbrĂŒche geachtet werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Durch die Ausstrahlung ĂŒber Nacht bildet sich eine tragende Harschkruste, die in mittleren Lagen rasch wieder aufweicht, in höher gelegenen Schattseiten bis Mittag noch hart bleiben kann. Allgemein ist die Schneedecke verbreitet isotherm und feucht, nur in schattigen HĂ€ngen ĂŒber 2100m existieren noch KĂ€ltereserven.

WETTER:
Am Ostermontag ist es am Vormittag meist wolkenlos. Am Nachmittag bilden sich einige Quellwolken die im Osten gegen Abend etwas grĂ¶ĂŸer werden. Der Wind weht mĂ€ĂŸig bis lebhaft aus sĂŒdlichen Richtungen. Es wird recht mild. Die Temperaturen in 2000m erreichen bis zu +8 Grad. Am Dienstag nĂ€hert sich ein Tiefdruckgebiet von SĂŒden her. In den sĂŒdlichen Gebirgsgruppen ist am Vormittag mit Regen zu rechnen. Die Schneefallgrenze liegt bei rund 1900m. Zwischen dem Dachstein und der Rax bleibt es durch krĂ€ftigen SĂŒdwind trocken.

TENDENZ:
Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr wird erwartet.

Der nĂ€chste Lagebericht wird bei Änderung der Situation herausgegeben.
Arnold Studeregger

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Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr die Folgetage
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1-2 Tagesgang
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee, Nachmittags

SCHLAGZEILE:
Tagesgang der Lawinengefahr!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr steigt in den westlichen Regionen im Tagesverlauf von gering auf mĂ€ĂŸig an, da mit der Sonneneinstrahlung und der tageszeitlichen ErwĂ€rmung die Gefahr spontaner Nassschneelawinen aus steilem GelĂ€nde zunimmt. ZusĂ€tzlich können vereinzelt nach wie vor Gleitschneelawinen aus allen Expositionen entladen. Mit der ErwĂ€rmung und am Dienstag durch den Regeneintrag muss auch auf WechtenbrĂŒche geachtet werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Durch die Ausstrahlung ĂŒber Nacht bildet sich eine tragende Harschkruste, die in mittleren Lagen rasch wieder aufweicht, in höher gelegenen Schattseiten bis Mittag noch hart bleiben kann. Allgemein ist die Schneedecke verbreitet isotherm und feucht, nur in schattigen HĂ€ngen ĂŒber 2100m existieren noch KĂ€ltereserven.

WETTER:
Am Ostermontag ist es am Vormittag meist wolkenlos. Am Nachmittag bilden sich einige Quellwolken die im Osten gegen Abend etwas grĂ¶ĂŸer werden. Der Wind weht mĂ€ĂŸig bis lebhaft aus sĂŒdlichen Richtungen. Es wird recht mild. Die Temperaturen in 2000m erreichen bis zu +8 Grad. Am Dienstag nĂ€hert sich ein Tiefdruckgebiet von SĂŒden her. In den sĂŒdlichen Gebirgsgruppen ist am Vormittag mit Regen zu rechnen. Die Schneefallgrenze liegt bei rund 1900m. Zwischen dem Dachstein und der Rax bleibt es durch krĂ€ftigen SĂŒdwind trocken.

TENDENZ:
Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr wird erwartet.

Der nĂ€chste Lagebericht wird bei Änderung der Situation herausgegeben.
Arnold Studeregger

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Sonntag, den 21.04.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Nassschnee, Nachmittags
Problem2: Gleitschnee, GanztÀgig

SCHLAGZEILE:
Tageszeitlicher Anstieg der NassschneeaktivitÀt, ganztÀgiges Gleitschneeproblem.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr steigt in den westlichen Regionen im Tagesverlauf von gering auf mĂ€ĂŸig an, da mit der Sonneneinstrahlung und der tageszeitlichen ErwĂ€rmung die Gefahr spontaner Nassschneelawinen aus steilem GelĂ€nde zunimmt. ZusĂ€tzlich muss ganztags und jederzeit mit spontanen Gleitschneelawinen aus allen Expositionen gerechnet werden. Geöffnete SchneemĂ€uler und Risse in der Schneedecke sollen als Gefahrenzeichen interpretiert werden und Bereiche darunter eher gemieden werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Durch die Ausstrahlung ĂŒber Nacht bildet sich eine tragende Harschkruste, die in mittleren Lagen rasch wieder aufweicht, in höher gelegenen Schattseiten bis Mittag noch hart bleiben kann. Allgemein ist die Schneedecke verbreitet isotherm und feucht, nur in schattigen HĂ€ngen ĂŒber 2100m existieren noch KĂ€ltereserven. Durch die voranschreitende Schneeschmelze wird die Schneedecke innerhalb aber auch zum Boden hin instabil und gleitet ab.

WETTER:
Auch am Ostersonntag wird es auf den Bergen sonnig und föhnig mild. Am Nachmittag können sich vereinzelt harmlose Quellwolken auf den sĂŒdlichen Bergen bilden. Der Wind weht schwach aus SĂŒdost bis SĂŒdwest und die Temperaturen erreichen in 2000m bis zu +8 Grad.

TENDENZ:
Am Ostermontag ist es weiter sonnig, erst am Nachmittag zieht vereinzelt hohe Bewölkung auf, die die Sicht etwas trĂŒben könnte. Der Wind lebt auf, es bleibt trocken und mild. Die Lawinensituation Ă€ndert sich nicht wesentlich.

Der nÀchste Lagebericht wird Sonntag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Lisa Jöbstl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Samstag, den 20.04.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Nassschnee, Nachmittags
Problem2: Gleitschnee, GanztÀgig

SCHLAGZEILE:
Tagesgang aufgrund steigender NassschneeaktivitÀt, ganztÀgiges Gleitschneeproblem.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr unterliegt einem Tagesgang und steigt im Laufe des Tages in den westlichen Regionen von gering auf mĂ€ĂŸig an. In der FrĂŒh herrscht durch die Ausstrahlung verbreitet gĂŒnstige Lawinensituation, mit der Sonneneinstrahlung und der ErwĂ€rmung nimmt die Gefahr spontaner Nassschneelawinen aus steilem GelĂ€nde aber zu. Gleitschneelawinen können ganztags jederzeit aus allen Expositionen abgehen und auch große Ausmaße annehmen. Geöffnete SchneemĂ€uler und Risse in der Schneedecke sollen als Gefahrenzeichen interpretiert werden und Bereiche darunter eher gemieden werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Über Nacht bildet sich durch die Ausstrahlung eine tragende Harschkruste, die in höher gelegenen Schattseiten bis Mittag noch hart sein kann, sonnseitig wird die Schneedecke wieder schnell weich. Allgemein ist die Schneedecke verbreitet isotherm und feucht, nur in schattigen HĂ€ngen ĂŒber 2100m existieren noch KĂ€ltereserven. Durch den Feuchtigkeitseintrag wird die bodennahe Schmierschicht aktiviert und die Schneedecke neigt in allen Expositionen zum Gleiten. Mittlere Lagen apern zunehmend aus.

WETTER:
Der Karsamstag ist ganztags sonnig und mit idealer Fernsicht auf den Bergen. Der Wind weht schwach aus SĂŒdost und es wird noch ein wenig milder. Die Temperaturen erreichen in 2000m bis zu +7 Grad.

TENDENZ:
Auch der Ostersonntag ist durchwegs sonnig und föhnig mild. Am Nachmittag können sich vereinzelt harmlose Quellwolken ĂŒber den sĂŒdlichen Bergen bilden. Die spontane Gleitschneegefahr besteht ganztags, die NassschneeaktivitĂ€t nimmt im Tagesverlauf zu.

Der nÀchste Lagebericht wird Samstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Lisa Jöbstl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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