Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Mittwoch, den 01.01.2020
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 1-2 2000m
Nordalpen Mitte: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Vereinzelt Trieb- und Gleitschneeschneeproblem – geringe bis mĂ€ĂŸige Lawinengefahr!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Mit der tageszeitlichen ErwĂ€rmung geht ein leichter Anstieg der Gefahr von Gleit- und Lockerschneelawinen einher. Ältere Triebschneeablagerungen können vor allem noch an extrem steilen SchattenhĂ€ngen vereinzelt und meist nur mit großer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Frischer, gering mĂ€chtiger Triebschnee kann sich außerdem ĂŒber Nacht an ost- bis sĂŒdexponierten Hangzonen bilden. Die Gefahrenstellen sind eher selten, von GeĂŒbten gut zu erkennen und sollten umgangen werden. Die Mitreiß- und Absturzgefahr sollte beachtet werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Aufgrund der milden Temperaturen wird die Schneedecke zunehmend feucht, besonders an sehr steilen SonnenhĂ€ngen. Mit der Setzung haben sich die unterschiedlichen Triebschneeablagerungen meist gut miteinander verbunden, nur im windexponierten GelĂ€nde der Expositionen Nordost bis SĂŒdost (anfangs auch SĂŒd) finden sich vereinzelt störanfĂ€llige, weiche Triebschneeschichten neben hartem Windharsch, die bis zur Waldgrenze hinunterreichen können. Dort, wo der Wind schattseitig nicht hinkam, liegt hingegen noch gut Pulverschnee.

WETTER:
Das neue Jahr beginnt im ganzen Land sonnig, nur am Alpenostrand ziehen anfangs einige Wolkenfelder durch, tagsĂŒber setzt sich dann ĂŒberall wolkenloses Wetter durch. Der wĂ€hrend der Nacht und am Morgen noch mitunter starke Wind aus Nordwest bis Nord lĂ€sst am Vormittag rasch nach. Die Temperaturen erreichen zu Mittag in 2.000m +1 Grad und in 1.500m +3 Grad.

TENDENZ:
Das Hoch bleibt auch fĂŒr die kommenden Tage wetterbestimmend und sorgt fĂŒr trockenes und stabiles Winterwetter. Dabei wird es in allen Höhen noch etwas milder. Neuschnee ist erst wieder am kommenden Wochenende ein Thema. Damit kann sich die Schneedecke in der Zwischenzeit setzen und die Lawinengefahr nimmt weiter ab.

Das Team des steirischen Lawinenwarndienstes wĂŒnscht allen Nutzern ein gutes, unfallfreies Bergjahr 2020!

Der nÀchste Lagebericht wird Mittwoch bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Dienstag, den 31.12.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 2000m
Nordalpen Mitte: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Schattseitig weiterhin noch Triebschnee, sonnseitig Gleit- und Lockerschneelawinen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr ist zurĂŒckgegangen. Sie ist mĂ€ĂŸig bzw. unterhalb der Waldgrenze gering. Die Gefahrenbereiche finden sich hauptsĂ€chlich in nordöstlich bis sĂŒdöstlich orientierten HĂ€ngen sowie generell hinter GelĂ€ndekanten und in Einfahrtsbereichen zu eingewehten Rinnen und Mulden. Auch exponiert gelegene WaldschlĂ€ge können betroffen sein. Hier ist die Auslösung von Schneebrettlawinen durch große Zusatzbelastung möglich, in EinzelfĂ€llen kann auch die geringe Zusatzbelastung eines einzelnen Tourengehers ausreichen. Im sonnseitigen SteilgelĂ€nde ist außerdem vermehrt mit kleinen bis mittelgroßen Locker- und Gleitschneelawinen zu rechnen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den Nordstaulagen fielen seit Weihnachten bei teils stĂŒrmischem Wind aus Nordwest bis SĂŒdwest bis knapp ĂŒber einen Meter Neuschnee. In diesem Schnee wurden Ă€ltere Schwachschichten weitgehend wieder abgebaut, neue konnten sich beim letzten Niederschlagsereignis vom vergangenen Samstag im Zuge der wechselnden WindverhĂ€ltnisse mit zeitweise stĂŒrmischen Nordwind bilden: Triebschnee von geringer bis mĂ€ĂŸiger MĂ€chtigkeit kann hier auf weichem Schnee oder OberflĂ€chenreif liegen. In vorwiegend ost- bis nordseitig gelegenen Hochlagen können außerdem kantige Kristallformen das Schneedeckenfundament schwĂ€chen, diese sind aber meist nur durch große Zusatzbelastung ansprechbar. Dort, wo der Wind nicht hinkam, liegt hingegen noch bester Pulverschnee.

WETTER:
Weiterhin bestimmt ein Hochdruckgebiet unser steirisches Bergwetter. Der Morgen beginnt wolkenlos, im Laufe des Tages ziehen aber einige Wolkenfelder durch, die vom Hochschwab ostwÀrts auch dichter werden können. Der stÀrker werdende Nordwind weht vorwiegend in den östlichen Gebirgsgruppen auch stark. Die Temperaturen erreichen zu Mittag in 2.000m +1 Grad und in 1.500m +3 Grad.

TENDENZ:
Das Hoch bleibt auch fĂŒr die kommenden Tage wetterbestimmend und sorgt fĂŒr trockenes und stabiles Winterwetter. Dabei wird es in allen Höhen noch etwas milder. Neuschnee ist erst wieder am kommenden Wochenende ein Thema. Damit kann sich die Schneedecke in der Zwischenzeit setzen und die Lawinengefahr nimmt weiter ab.

Der nÀchste Lagebericht wird Dienstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Montag, den 30.12.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 2000m
Nordalpen Mitte: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Schattseitig weiterhin Triebschnee, sonnseitig Gleit- und Lockerschneelawinen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Mit dem Aufhören der Schneeschauer und dem nachlassenden Nordwind ist auch die Lawinengefahr zurĂŒckgegangen. Sie ist mĂ€ĂŸig bzw. unterhalb der Waldgrenze gering. Die Gefahrenbereiche finden sich hauptsĂ€chlich in nord-östlich bis sĂŒd-östlich orientierten HĂ€ngen sowie generell hinter GelĂ€ndekanten und in Einfahrtsbereichen zu eingewehten Rinnen und Mulden. Auch exponiert gelegene WaldschlĂ€ge können betroffen sein. Hier ist die Auslösung von Schneebrettlawinen durch große Zusatzbelastung möglich, in EinzelfĂ€llen kann auch die geringe Zusatzbelastung eines einzelnen Tourengehers ausreichen. Im sonnseitigen SteilgelĂ€nde ist außerdem vermehrt mit kleinen bis mittelgroßen Locker- und Gleitschneelawinen zu rechnen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den Nordstaulagen fielen seit Weihnachten bei teils stĂŒrmischem Wind aus Nordwest bis SĂŒdwest bis knapp ĂŒber einen Meter Neuschnee. In diesem Schnee wurden Ă€ltere Schwachschichten weitgehend wieder abgebaut, neue konnten sich beim letzten Niederschlagsereignis vom Samstag im Zuge der wechselnden WindverhĂ€ltnisse mit zeitweise stĂŒrmischen Nordwind bilden: Triebschnee von geringer bis mĂ€ĂŸiger MĂ€chtigkeit kann hier auf weichem Schnee oder OberflĂ€chenreif liegen. In vorwiegend ost- bis nordseitig gelegenen Hochlagen können außerdem kantige Kristallformen das Schneedeckenfundament schwĂ€chen, diese sind aber meist nur durch große Zusatzbelastung ansprechbar. Dort, wo der Wind nicht hinkam, liegt hingegen noch bester Pulverschnee.

WETTER:
Ein Hoch ĂŒber der Iberischen Halbinsel bestimmt das Wetter in den Ostalpen. Die ĂŒber den Atlantik umgelenkte Luftmasse ist trocken und auch nicht mehr so kalt wie zuletzt. Am Montag scheint von der FrĂŒh weg die Sonne, nur zwischen Hochschwab und Rax ziehen tagsĂŒber einige mittelhohe Wolken durch. Der Wind aus Nord bis Nordost ist schwach, am Alpenostrand auch mĂ€ĂŸig stark. Die Temperaturen erreichen zu Mittag in 2.000m 0 Grad und in 1.500m +3 Grad.

TENDENZ:
Das Hoch bleibt auch fĂŒr die kommenden Tage wetterbestimmend und sorgt fĂŒr trockenes und stabiles Winterwetter. Dabei wird es in allen Höhen noch milder. Damit kann sich die Schneedecke setzen und die Lawinengefahr nimmt weiter ab.

Der nÀchste Lagebericht wird Montag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Sonntag, den 29.12.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 3-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
MĂ€ĂŸige, in den östlichen Gebirgsgruppen anfangs auch noch erhebliche Lawinengefahr durch frischen Triebschnee!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Mit dem nachlassenden Nordwind geht auch die Lawinengefahr langsam zurĂŒck. Sie ist in den östlichen Gebirgsgruppen anfangs noch erheblich, sonst mĂ€ĂŸig bzw. unterhalb der Waldgrenze gering. Die Gefahrenbereiche finden sich hauptsĂ€chlich kammnah in nord-östlich bis sĂŒd-westlich exponierten HĂ€ngen sowie generell hinter GelĂ€ndekanten und in Einfahrtsbereichen zu eingewehten Rinnen und Mulden. Hier ist die Auslösung von Schneebrettlawinen durch große Zusatzbelastung möglich, in EinzelfĂ€llen kann auch die geringe Zusatzbelastung eines einzelnen Tourengehers ausreichen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den Nordstaulagen fielen seit Wochenbeginn bei teils stĂŒrmischem Wind aus Nordwest bis SĂŒdwest bis knapp ĂŒber einen Meter Neuschnee. In der Schneedecke wurden Ă€ltere Schwachschichten weitgehend wieder abgebaut, neue konnten sich beim letzten Niederschlagsereignis am Samstag im Zuge der wechselnden WindverhĂ€ltnisse mit zeitweise stĂŒrmischen Nordwind bilden: Triebschnee von geringer bis mĂ€ĂŸiger MĂ€chtigkeit kann hier auf weichem Schnee liegen. In vorwiegend ost- bis nordseitig gelegenen Hochlagen können außerdem kantige Kristallformen das Schneedeckenfundament schwĂ€chen, diese sind aber meist nur durch große Zusatzbelastung ansprechbar.

WETTER:
Am Rande eines Hochs ĂŒber der Iberischen Halbinsel strömen aus Norden noch kalte, aber zunehmend trockene Luftmassen gegen die Ostalpen. Der Sonntag beginnt zwischen Totem Gebirge, Dachstein und Niederen Tauern sowie in den sĂŒdlichen Gebirgsgruppen sonnig, auch von den Eisenerzer Alpen ostwĂ€rts lockern die Wolken am Vormittag auf. In den westlichen Gebirgsgruppen wird es dabei deutlich milder als im Osten, wo auch in tieferen Lagen noch kalter Nord- bis Nordostwind weht. Von West nach Ost liegen die Temperaturen zu Mittag in 2.000m zwischen -5 und -7 Grad und in 1.500m bei -3 und -8 Grad.

TENDENZ:
Das Hoch bleibt fĂŒr einige Tage wetterbestimmend und sorgt fĂŒr trockenes und stabiles Winterwetter. Dabei wird es in allen Höhen wieder deutlich milder. Die Lawinenprognose wird ? je nach Höhenlage – mit gering bis mĂ€ĂŸig bewertet.

Der nÀchste Lagebericht wird Sonntag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Samstag, den 28.12.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Oberhalb der Waldgrenze erhebliche Lawinengefahr durch frischen Triebschnee!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Mit dem stĂŒrmischen Wind bildet sich frischer Triebschnee, die Lawinengefahr in den Nordalpen und an der Nordabdachung der Tauern steigt oberhalb der Waldgrenze vorĂŒbergehend auf erheblich an. Die Gefahrenbereiche finden sich hauptsĂ€chlich in nord-östlich bis sĂŒdlich exponierten HĂ€ngen sowie generell hinter GelĂ€ndekanten und in Einfahrtsbereichen zu eingewehten Rinnen und Mulden. Hier kann die Auslösung einer Schneebrettlawine bereits durch die geringe Zusatzbelastung eines einzelnen Tourengehers ausreichen. DiesbezĂŒglich sind vor allem die Einfahrten zu extrem steilen, mit Triebschnee beladenen Rinnen zu beachten. Die Sichtbedingungen sind eingeschrĂ€nkt und erschweren die Einzelhangbeurteilung im GelĂ€nde!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den Nordstaulagen fielen von Dienstag bis Donnerstagvormittag bis zu 90cm Neuschnee, am Freitag kamen nochmals etwa 25cm dazu. Der Schnee fiel bei teils stĂŒrmischem Wind aus Nordwest bis SĂŒdwest und wurde dementsprechend in östliche Sektoren verfrachtet. Die Schwachschichten des ersten Niederschlagsereignisses haben sich bereits wieder abgebaut, OberflĂ€chenreif von Freitagabend kann aber als neue Schwachschicht wirken. In vorwiegend ostseitig gelegenen Hochlagen können außerdem kantige Kristallformen das Schneedeckenfundament schwĂ€chen, diese sind aber meist nur durch große Zusatzbelastung ansprechbar.

WETTER:
Am Samstag ĂŒberwiegen tiefe und mittelhohe Wolken, die Sichtbedingungen sind daher meist ungĂŒnstig. VorĂŒbergehend auflockern kann es nur zwischen Dachstein und Totem Gebirge sowie in den sĂŒdlichen Gebirgsgruppen. Zeitweise schneit es leicht, von den Eisenerzer Alpen ostwĂ€rts auch mĂ€ĂŸig. Dazu weht teils stĂŒrmischer Nordwestwind. Es ist deutlich kĂ€lter als zuletzt, die Temperaturen liegen in 2.000m bei -12 Grad und in 1.500m bei -8 Grad.

TENDENZ:
Am Sonntag setzt sich zunehmend sonniges Wetter durch, etwas lÀnger können sich die Wolken noch zwischen Hochschwab und Rax halten. Die Temperaturen steigen leicht an und auch der Wind verliert an StÀrke. Die Lawinengefahr nimmt wieder ab.

Der nÀchste Lagebericht wird Samstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Freitag, den 27.12.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Oberhalb der Waldgrenze mĂ€ĂŸige Lawinengefahr durch Triebschnee

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In weiten Teilen des steirischen Berglandes herrscht oberhalb der Waldgrenze mĂ€ĂŸige Lawinengefahr durch Triebschnee. Gefahrenbereiche finden sich hauptsĂ€chlich in nord-östlich bis sĂŒdlich exponierten HĂ€ngen sowie generell hinter GelĂ€ndekanten und in Einfahrtsbereichen zu eingewehten Rinnen und Mulden. Hier ist die Auslösung von Schneebrettlawinen durch große Zusatzbelastung möglich, in EinzelfĂ€llen kann auch die geringe Zusatzbelastung eines einzelnen Tourengehers ausreichen. DiesbezĂŒglich sind vor allem die Einfahrten zu extrem steilen, mit Triebschnee beladenen Rinnen zu beachten. Die Sichtbedingungen sind eingeschrĂ€nkt und erschweren die Einzelhangbeurteilung im GelĂ€nde!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den Nordstaulagen fielen von Dienstag bis Donnerstagvormittag bis zu 90cm Neuschnee. Der Schnee fiel bei teils stĂŒrmischem Wind aus Nordwest bis SĂŒdwest und wurde dementsprechend in östliche Sektoren verfrachtet. Die Schwachschichten innerhalb der frischen Schneeauflage haben sich bereits ein wenig abgebaut. Darunter finden sich lokal durchaus auch Schwachschichten im Altschnee, die aber ebenfalls meist nur durch große Zusatzbelastung ansprechbar sind.

WETTER:
Am Freitag dominieren in der Obersteiermark wieder dichtere Wolken, die Sichtbedingungen in Gipfelniveau sind oft eingeschrĂ€nkt und nördlich des Alpenhauptkammes schneit es unergiebig. Im SĂŒden herrschen bessere SichtverhĂ€ltnisse und es bleibt meist trocken. Der Wind weht mĂ€ĂŸig bis lebhaft aus Nordwest. Die Temperaturen liegen in 2000m bei -7 Grad.

TENDENZ:
Am Samstag wird der Nordwestwind wieder stĂ€rker und es bleibt ĂŒberwiegend wolkig. Nördlich des Alpenhauptkammes können auch ein paar Schneeflocken fallen. VorĂŒbergehend kĂŒhlt es deutlich ab. Die Lawinengefahr Ă€ndert sich nur wenig.

Der nÀchste Lagebericht wird Freitag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
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Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Donnerstag, den 26.12.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Oberhalb der Waldgrenze erhebliche Lawinengefahr durch frischen Triebschnee!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In weiten Teilen des steirischen Berglandes herrscht oberhalb der Waldgrenze erhebliche Lawinengefahr durch frischen Triebschnee. Gefahrenbereiche finden sich hauptsĂ€chlich in östlich bis sĂŒdlich exponierten HĂ€ngen (kammnah und kammfern) und generell in Einfahrtsbereichen zu eingewehten Rinnen und Mulden. Hier ist die Auslösung von Schneebrettlawinen durch die geringe Zusatzbelastung eines einzelnen Tourengehers möglich. ZusĂ€tzlich ist mit der Sonneneinstrahlung im Laufe des Tages sĂŒdseitig auch mit spontanen LawinenabgĂ€ngen zu rechnen. Unternehmungen im freien GelĂ€nde erfordern Erfahrung in der EinschĂ€tzung der lokalen Lawinengefahr!

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den Nordstaulagen fielen von Dienstag bis Mittwoch bis zu 65cm Neuschnee und in der Nacht auf Donnerstag werden weitere 10 bis 20cm erwartet. Damit bleiben die Neuschneemengen etwas unter den Erwartungen. Der Schnee fiel bei teils stĂŒrmischem Wind aus Nordwest bis SĂŒdwest und wurde dementsprechend in östliche Sektoren verfrachtet. Windpausen haben fĂŒr die Einlagerung von weichen Schichten gefĂŒhrt, welche als Schwachschichten in Frage kommen. In den Nordalpen können auch kantige Kristalle im Übergang zur Altschneedecke (Harsch) als Schwachschicht dienen.

WETTER:
Entlang der Nordalpen sowie der Niederen Tauern Nord gibt es am Stefanitag in der FrĂŒh noch dichte Wolken, teils Nebel und letzte Schneeschauer. Die Sichtbedingungen sind dementsprechend noch teilweise eingeschrĂ€nkt. Bis Mittag lockert es dann ĂŒberall auf und es setzt sich im gesamten Bergland zeitweise sonniges Wetter durch. Der Wind weht lebhaft aus Nordwest, lĂ€sst aber im Verlauf des Tages nach. Die Temperaturen sinken auf -7 Grad in 2000m.

TENDENZ:
Am Freitag dominieren in der Obersteiermark wieder dichtere Wolken und nördlich des Alpenhauptkamms schneit es unergiebig. Im SĂŒden herrschen bessere SichtverhĂ€ltnisse und es bleibt meist trocken. Triebschnee bleibt weiterhin das dominierende Lawinenproblem.

Der nÀchste Lagebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Mittwoch, den 25.12.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 3-4 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 3-4 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 2-3 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee,
Problem2: Neuschnee,

SCHLAGZEILE:
In den Hochlagen erhebliche und am Nachmittag teilweise große Lawinengefahr durch frischen Triebschnee!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Nordalpen West und Nördlichen Niederen Tauern sorgen große Neuschneemengen und stĂŒrmischer Nordwestwind im Tagesverlauf fĂŒr einen Anstieg der Lawinengefahr auf groß. Kritisch sind kammnahe und kammferne Lee-HĂ€nge und generell Einfahrtsbereiche zu Rinnen und Mulden. Hier ist die Auslösung von Schneebrettlawinen durch geringe Zusatzbelastung wahrscheinlich. ZusĂ€tzlich ist auch mit spontanen Lawinen (GrĂ¶ĂŸe 3) zu rechnen. In den Regionen Nordalpen Mitte und Nordalpen Ost sowie in den SĂŒdlichen Niederen Tauern herrscht oberhalb der Waldgrenze erhebliche Lawinengefahr. Auch hier ist in den mit frischem Triebschnee beladenen Bereichen die Auslösung von Schneebrettlawinen durch geringe Zusatzbelastung möglich. In den Gurk- und Seetaler Alpen, sowie im Randgebirge herrscht geringe bis mĂ€ĂŸige Lawinengefahr.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den Nordstaulagen fielen Samstag bis Dienstag insgesamt bis zu 60 cm Neuschnee bei starkem Windeinfluss. Darauf lagert sich am Mittwoch instabiler Triebschnee ab. West- und Nordexpositionen sind oft stark abgeweht und schneearm. In den ĂŒbrigen Expositionen bilden sich teils mĂ€chtige Triebschneeablagerungen. Diese sind vor allem dort störanfĂ€llig, wo in Windpausen weiche Neuschneeschichten gebildet und spĂ€ter durch Triebschnee ĂŒberdeckt werden. In den Nordalpen können auch kantige Kristalle im Übergang zur Altschneedecke (Harsch) als Schwachschicht dienen.

WETTER:
Entlang der Nordalpen sowie der Niederen Tauern schneit es am Christtag krĂ€ftig bei stĂŒrmischem Nord- bis Nordwestwind und die Sichtbedingungen sind schlecht. In den Hochlagen wird bis zu 1m Neuschnee erwartet. SĂŒdlich des Alpenhauptkammes lockern die Wolken immer wieder auf und es kommt nur zu einzelnen Schneeschauern. Die Temperaturen liegen in 2000m bei -5 Grad.

TENDENZ:
Am Donnerstag gibt es entlang der Alpennordseite in der FrĂŒh noch dichte Wolken und letzte Schauer, bis Mittag lockert es dann ĂŒberall auf und es setzt sich im gesamten Bergland zeitweise sonniges Wetter durch. Der Wind weht krĂ€ftig aus Nordwest, die Temperaturen liegen in 2000m bei -7 Grad. Die Lawinenlage bleibt angespannt.

Der nÀchste Lagebericht wird Mittwoch bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Dienstag, den 24.12.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2-3 Baumgrenze
Nordalpen Mitte: 1-2 1500m
Nordalpen Ost: 1-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 1-2 1500m
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee, GanztÀgig

SCHLAGZEILE:
Durch den Triebschnee herrscht in den höheren Lagen mĂ€ĂŸige bis erhebliche Lawinengefahr.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Hochlagen der von Neuschnee und Wind betroffenen Gebirgsgruppen herrscht erhebliche bis mĂ€ĂŸige Lawinengefahr, ansonsten wird sie aufgrund der noch unterdurchschnittlichen Schneemengen ĂŒberwiegend mit gering bewertet. Besonders zu beachten gilt es den Triebschnee, der durch den zum Teil stĂŒrmischen Wind entstanden ist. Bereits die geringe Zusatzbelastung eines einzelnen Tourengehers kann zu einer Schneebrettauslösung fĂŒhren. Gefahrenstellen befinden sich ĂŒberwiegend hinter GelĂ€ndeĂŒbergĂ€ngen sowie in Rinnen und Mulden, am hĂ€ufigsten sind sie in den Expositionen Nord ĂŒber Ost bis SĂŒd. In den neuschneereichen Regionen kann sich die frische Auflage aus dem felsdurchsetzten SteilgelĂ€nde mitunter spontan lösen.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den Nordstaulagen fielen seit Samstag in zwei Etappen insgesamt bis zu 60 cm Neuschnee bei teils recht starkem Windeinfluss. FĂŒr Dienstag werden in den Nordalpen etwa 15 cm hinzukommen, in den Niederen Tauern wird es weniger, in den sĂŒdlichen Gebirgsgruppen kaum schneien. Der starke bis stĂŒrmische Wind hat den Schnee bearbeitet und umgelagert, sodass völlig abgeblasene und eingefrachtete Bereiche auf engem Raum wechseln. Der Triebschnee ist vor allem dort störanfĂ€llig, wo er weiche Einlagerungen (Schwachschichten) ĂŒberdeckt. Die Altschneedecke wurde durch die zuletzt ĂŒberaus milde Witterung angefeuchtet, ist an ihrer OberflĂ€che verharscht und gestaltet sich meist stabil.

WETTER:
ZunĂ€chst ĂŒberwiegen am Dienstag noch die Wolken und in den Nordstaugebieten ist mit NiederschlĂ€gen zu rechnen, sie klingen jedoch bis Mittag vorĂŒbergehend ab und in der Folge kann es auch auflockern. BegĂŒnstigt sind die sĂŒdlichen Gebirgsgruppen, hier fĂ€llt kein Niederschlag und die Chance auf sonnige Phase ist etwas grĂ¶ĂŸer. Bei Mittagswerten um -4 Grad in 2000m wird es eine Spur milder als am Vortag. Der zunĂ€chst noch stĂŒrmische Wind aus nordwestlichen Richtungen dreht im Tagesverlauf auf West und lĂ€sst dabei etwas nach. Gegen Abend setzen aus dem Westen neuerliche SchneefĂ€lle ein, die sich auf die nördlichen Gebirgsgruppen ausdehnen.

TENDENZ:
Am Mittwoch erwarten uns bei Mittagstemperaturen um -5 Grad in 2000m neuerliche SchneefĂ€lle, deren Schwerpunkt wieder in den Nordstauregionen erwartet wird. Durch die Windeinwirkung wird sich frischer Triebschnee bilden, den es zu beachten gilt. Der Lawinenwarndienst wĂŒnscht allen ein frohes Weihnachtsfest!

Der nÀchste Lagebericht wird Dienstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Riegler

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Montag, den 23.12.2019
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2-3 Baumgrenze
Nordalpen Mitte: 1-2 1500m
Nordalpen Ost: 1-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 1-2 1500m
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 1500m
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 1500m
Randgebirge West: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee, GanztÀgig

SCHLAGZEILE:
StĂŒrmischer Wind und Neuschnee fĂŒhren zu frischem, störanfĂ€lligen Triebschnee, mĂ€ĂŸige bis erhebliche Schneebrettgefahr in höheren Lagen.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Hochlagen der von Neuschnee und Wind betroffenen Gebirgsgruppen herrscht erhebliche Lawinengefahr, ansonsten wird sie aufgrund der meist unterdurchschnittlichen Schneemengen mit mĂ€ĂŸig bis gering bewertet. Besonders zu beachten gilt es den frischen Triebschnee, der durch die Kombination aus trockenem Neuschnee und stĂŒrmischem Wind entsteht. Bereits die geringe Zusatzbelastung eines einzelnen Tourengehers kann zu (kleineren bis mittleren) Schneebrettauslösungen fĂŒhren. Der Umfang der Triebschneebereiche nimmt im Tagesverlauf zu. Gefahrenstellen befinden sich vorwiegend hinter GelĂ€ndeĂŒbergĂ€ngen sowie in Rinnen und Mulden mit Schwerpunkt in den Nord-, Ost- und SĂŒdexpositionen. Im felsdurchsetzten SteilgelĂ€nde der neuschneereicheren Gebirgsgruppen kann sich die frische Auflage zudem spontan lösen. Die eingeschrĂ€nkten SichtverhĂ€ltnisse erschweren das Erkennen der Gefahrenstellen im GelĂ€nde.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den Staulagen fielen seit Sonntagabend bis zu 30cm Neuschnee. Im weiteren Tagesverlauf werden in den Nordalpen nochmals bis zu 30 cm Neuschnee erwartet, in den weiter östlich und sĂŒdlich angrenzenden Gebirgsgruppen fallen die Mengen mit 10 bis 20cm geringer aus, ganz im SĂŒden wird es nur noch zeitweise leicht und unergiebig schneien. Mit dem stĂŒrmischen Wind bildet sich frischer Triebschnee, der vor allem dort, wo er weichen Schnee vom Samstag (wenig Windeinfluss) ĂŒberlagert, störanfĂ€llig sein kann. Die Altschneedecke wurde durch die zuletzt ĂŒberaus milde Witterung angefeuchtet und ist recht stabil. Generell sind die SchneemĂ€chtigkeiten meist noch unterdurchschnittlich, was aber nicht ĂŒber die StöranfĂ€lligkeit der Triebschneebereiche hinwegtĂ€uschen sollte.

WETTER:
Am Montag sorgen dichte Wolken im gesamten steirischen Bergland fĂŒr trĂŒbe Bedingungen und eingeschrĂ€nkte SichtverhĂ€ltnisse. In den Staulagen der Nordalpen und in jenen der Niederen Tauern ist mit teils recht ergiebigem Schneefall zu rechnen. Die sĂŒdlichen Gebirgsgruppen sind niederschlagsbegĂŒnstigt, hier schneit es nur zeitweise leicht. Es wird bei Mittagswerten um -6 Grad in 2000m und um -3 Grad in 1500m deutlich kĂŒhler als zuletzt, in diesem Zuge sinkt auch die Schneefallgrenze auf tiefere Lagen ab. Zudem weht ĂŒberaus stĂŒrmischer Wind aus nordwestlichen Richtungen.

TENDENZ:
Auch am Dienstag ĂŒberwiegen die Wolken und es ist mit Schwerpunkt in den Nordstaulagen abermals mit SchneefĂ€llen zu rechnen, die tagsĂŒber auch Pausen einlegen werden. Mit -3 Grad in 2000m wird es bei starkem bis stĂŒrmischem Nordwestwind eine Spur milder. Mit weiterem Neuschnee bei Wind verschĂ€rft sich die Triebschneesituation in den Hochlagen.

Der nÀchste Lagebericht wird Montag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Riegler

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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