Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Samstag, den 01.02.2020
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern SĂŒd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Nassschnee, Tiefere Lagen
Problem2: Triebschnee, Höhere Lagen

SCHLAGZEILE:
Fortschreitende DurchnĂ€ssung der Schneedecke fĂŒhrt zu mĂ€ĂŸiger Lawinengefahr. Vorsicht vor spontan abgehenden Nassschnee-Lawinen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In weiten Teilen des steirischen Berglandes herrscht mĂ€ĂŸige Lawinengefahr. Unter etwa 1800m kann ErwĂ€rmung und Sonneneinstrahlung die Schneedecke durchnĂ€ssen. Daher ist vor allem sonnseitig Vorsicht vor spontanen Schneebrett- und Lockerschneelawinen geboten, die auch exponierte Verkehrswege erreichen können. In den Hochlagen können schattseitig hinter GelĂ€ndeĂŒbergĂ€ngen noch vereinzelt Triebschneeansammlungen als Schneebrettlawinen auslöst werden. Meist ist dazu aber große Zusatzbelastung nötig.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Triebschnee der letzten Tage hat sich durch die ErwÀrmung und Sonneneinstrahlung bereits gesetzt und ist stabiler geworden. Die Schneedecke ist bis in hohe Lagen (je nach Exposition mehr oder weniger) feucht, bzw. unter etwa 1800m auch durchnÀsst. Innerhalb der Schneedecke kann sich das Wasser an Schichtgrenzen und Harschkrusten stauen und somit die Schneedecke destabilisieren.

WETTER:
Am Samstag zeigt sich im steirischen Bergland oft die Sonne, hohe Wolken sorgen aber fĂŒr eher diffuses Licht. Der Wind weht mĂ€ĂŸig aus West und bringt sehr milde und trockene Luft in die Hochlagen. Die Fernsicht ist ausgezeichnet und die Temperaturen in 2000m betragen etwa +6 Grad. Gegen Abend ziehen aus Nordwesten Wolken auf und kĂŒndigen eine Störung an.

TENDENZ:
Am Sonntag wird das Bergwetter unbestĂ€ndig, bleibt aber mild. In den Nordstauregionen kann es immer wieder regnen, bzw. ĂŒber 2000m schneien. Durch den Regen verschĂ€rft sich die Nassschneeproblematik langsam.

Der nÀchste Lagebericht wird Samstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Freitag, den 31.01.2020
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 2
Nordalpen Mitte: 2
Nordalpen Ost: 2
Niedere Tauern Nord: 2
Niedere Tauern SĂŒd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 2
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Nassschnee, Tiefere Lagen
Problem2: Triebschnee, Höhere Lagen

SCHLAGZEILE:
Triebschnee in den Hochlagen und nasser Schnee in tieferen Lagen sorgt fĂŒr mĂ€ĂŸige Lawinengefahr. Vorsicht vor spontan abgehenden Lawinen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In weiten Teilen des steirischen Berglandes herrscht mĂ€ĂŸige Lawinengefahr. In den Hochlagen können vor allem schattseitig in nördlichen und östlichen Expositionen hinter GelĂ€ndeĂŒbergĂ€ngen noch Triebschneeansammlungen als Schneebrettlawinen auslöst werden. Meist ist dazu aber große Zusatzbelastung nötig. In mittleren und tiefen Lagen kann ErwĂ€rmung und Regeneintrag die Schneedecke in allen Expositionen durchnĂ€ssen. Daher ist Vorsicht vor spontanen Schneebrett- und Lockerschneelawinen geboten, die auch exponierte Verkehrswege erreichen können.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Triebschnee der letzten Tage hat sich durch die ErwĂ€rmung und Sonneneinstrahlung bereits ein wenig gesetzt und ist insbesondere sonnseitig stabiler geworden. In der Nacht auf Freitag regnet es in den Nordstaulagen bis etwa 2000m hinauf, der Niederschlagsschwerpunkt mit bis zu 15mm liegt dabei in den westlichen Nordalpen. Unter etwa 1700m ist durch die ErwĂ€rmung und Regeneintrag stellenweise mit vollstĂ€ndiger DurchnĂ€ssung der Schneedecke zu rechnen, was zu spontanen, mittleren (GrĂ¶ĂŸe 2) Nassschneelawinen fĂŒhren kann.

WETTER:
Nach Durchzug einer Warmfront in der Nacht stecken die Nordalpen am Vormittag noch in Nebel, die Regen- und Schneeschauer klingen aber ab. Ab Mittag kommt stellenweise die Sonne heraus. AlpensĂŒdseitig halten sich am Vormittag noch mittelhohe Wolken, die Gipfel sind frei. Es weht stĂŒrmischer, in exponierten Hochlagen auch orkanartiger Nordwestwind und die Temperaturen steigen in 2000m auf +2 Grad.

TENDENZ:
Am Samstag wird es noch milder, großteils sonnig und der Wind lĂ€sst nach. Die Nassschneeproblematik verstĂ€rkt sich.

Der nÀchste Lagebericht wird Freitag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-3 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 1-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 1-3 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 1-3 Waldgrenze
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
In den Hochlagen erhebliche Lawinengefahr durch frischen Triebschnee!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Nordalpen und den nördlichen Niederen Tauern herrscht oberhalb der Waldgrenze erhebliche Lawinengefahr. In den restlichen Gebirgsgruppen der Steiermark herrscht mĂ€ĂŸige oder geringe Lawinengefahr. Problematisch sind frische Triebschneeansammlungen in den Expositionen Nord ĂŒber Ost bis SĂŒd. Betroffen sind nicht nur kammnahe, sondern auch kammferne Bereiche hinter GelĂ€ndekanten und die Einfahrten zu Rinnen und Mulden. Hier ist die Auslösung von Schneebrettlawinen durch geringe Zusatzbelastung möglich. Zu beachten ist derzeit vor allem, dass der Übergang von ĂŒberraschend ungebundenem Pulverschnee in gebundenen Triebschnee abrupt ist und daher einige Erfahrung und stĂ€ndige Aufmerksamkeit fĂŒr die Einzelhangbeurteilung im GelĂ€nde nötig ist. Auf den Gipfeln und KĂ€mmen ist außerdem die Absturzgefahr auf vereistem Untergrund zu beachten.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Seit Dienstag sind im steirischen Bergland bis zu 45cm Neuschnee bei teilweise stĂŒrmischem West- bis Nordwestwind gefallen. Schwachschichten sind sowohl innerhalb der frischen Schneeauflage (lockerer Neuschnee, Graupel), als auch im Übergang zum Altschnee (schattseitige Hochlagen, ungebundene, kantige Schneekristalle) möglich. Der Neuschnee ist vielerorts locker und ungebunden, an einigen Gefahrenstellen aber auch gebunden und daher lawinenrelevant. Das Altschneefundament ist teilweise verharscht und allgemein stabil. Ausnahmen davon sind nur extrem steile, schattige und eher schneearme Bereiche der Hochlagen, wo Schwimmschnee das Schneedeckenfundament schwĂ€cht. Windexponierte Bereiche sind vielfach abgeblasen und vereist.

WETTER:
In der Nacht auf Donnerstag schneit es entlang der Nordalpen und der nördlichen niederen Tauern noch, aber bereits am Vormittag ziehen Restwolken und letzte Schauer ab und es setzt sich im gesamten Bergland sonniges Wetter durch. Die Temperaturen steigen an und erreichen in 2000m bis zu -3 Grad. Der Wind dreht auf West bis SĂŒdwest und lĂ€sst nach. Nachmittags ziehen von Westen her hohe Wolken auf und kĂŒndigen eine Warmfront an.

TENDENZ:
Am Freitag bringt eine Warmfront milde Temperaturen, trĂŒbes Bergwetter, ein wenig Niederschlag und teilweise stĂŒrmischen Nordwestwind. In den Hochlagen bleibt Triebschnee (abgeschwĂ€cht) das bestimmende Lawinenproblem, in tieferen Lagen kann Regeneintrag zu kleineren spontanen Lawinen fĂŒhren.

Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Donnerstag, den 30.01.2020
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-3 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 1-3 Waldgrenze
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Waldgrenze
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
In den Hochlagen teilweise erhebliche Lawinengefahr durch frischen Triebschnee!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Nordalpen West und den nördlichen Niederen Tauern herrscht oberhalb der Waldgrenze erhebliche Lawinengefahr. In den restlichen Gebirgsgruppen der Steiermark herrscht mĂ€ĂŸige oder geringe Lawinengefahr. Problematisch sind frische Triebschneeansammlungen in den Expositionen Nord ĂŒber Ost bis SĂŒd. Betroffen sind nicht nur kammnahe, sondern auch kammferne Bereiche hinter GelĂ€ndekanten und die Einfahrten zu Rinnen und Mulden. Hier ist die Auslösung von Schneebrettlawinen durch geringe Zusatzbelastung möglich. Zu beachten ist derzeit vor allem, dass der Übergang von ĂŒberraschend ungebundenem Pulverschnee in gebundenen Triebschnee abrupt ist und daher einige Erfahrung und stĂ€ndige Aufmerksamkeit fĂŒr die Einzelhangbeurteilung im GelĂ€nde nötig ist. Auf den Gipfeln und KĂ€mmen ist außerdem die Absturzgefahr auf vereistem Untergrund zu beachten.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Seit Dienstag sind im steirischen Bergland bis zu 25cm Neuschnee bei teilwiese stĂŒrmischem West- bis Nordwestwind gefallen. In der Nacht auf Donnerstag können im Nordstau noch bis zu 20cm Neuschnee dazukommen, der sich voraussichtlich schlecht mit der Unterlage verbindet. Der Neuschnee ist stark mit Graupel durchsetzt, was in Hohlformen (Rinnen und Mulden) zu Graupelansammlungen gefĂŒhrt hat, die als Schwachschicht in Frage kommen. Nordseitig ist in den Hochlagen auch der Übergang zum Altschnee (ungebundene, kantige Schneekristalle) eine mögliche Schwachschicht. Der Neuschnee ist vielerorts locker und ungebunden, an einigen Gefahrenstellen aber auch gebunden und daher lawinenrelevant. Das Altschneefundament ist teilweise verharscht und allgemein stabil. Ausnahmen davon sind nur extrem steile, schattige und eher schneearme Bereiche der Hochlagen, wo Schwimmschnee das Schneedeckenfundament schwĂ€cht. Windexponierte Bereiche sind vielfach abgeblasen und vereist.

WETTER:
In der Nacht auf Donnerstag schneit es entlang der Nordalpen und der nördlichen niederen Tauern noch, aber bereits am Vormittag ziehen Restwolken und letzte Schauer ab und es setzt sich im gesamten Bergland sonniges Wetter durch. Die Temperaturen steigen an und erreichen in 2000m bis zu -3 Grad. Der Wind dreht auf West bis SĂŒdwest und lĂ€sst nach. Nachmittags Ziehen von Westen her hohe Wolken auf und kĂŒndigen eine Warmfront an.

TENDENZ:
Am Freitag bringt eine Warmfront milde Temperaturen, trĂŒbes Bergwetter, ein wenig Niederschlag teilweise stĂŒrmischen Nordwestwind. In den Hochlagen bleibt Triebschnee (abgeschwĂ€cht) das bestimmende Lawinenproblem, in tieferen Lagen kann Regeneintrag zu kleineren spontanen Lawinen fĂŒhren.

Der nÀchste Lagebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Gobiet

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Mittwoch, den 29.01.2020
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Neuschnee und Sturm – frischen Triebschnee beachten!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Nordalpen und in den Tauern herrscht ober der Waldgrenze mĂ€ĂŸige Lawinengefahr, ansonsten wird sie mit gering bewertet. Mit stĂŒrmischem Nordwestwind und Neuschnee entstehen frische Gefahrenstellen in Form von Triebschnee. Die Triebschneepakete sollten vor allem im Bereich von GelĂ€ndeĂŒbergĂ€ngen sowie in Rinnen und Mulden beachtet werden, hier sind sie störanfĂ€llig und können bis in lichte Walbereiche bereits bei geringer Zusatzbelastung als Schneebrettlawine ausgelöst werden. An windausgesetzten bzw. harten oder vereisten GelĂ€ndebereichen sollte zudem die Absturzgefahr nicht unterschĂ€tzt werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Am frĂŒhen Dienstagnachmittag sorgte ein (am den Messstationen gut erkennbarer) Kaltfrontdurchgang von Nordwesten her fĂŒr einen markanten Wetterumschwung in der Steiermark mit Sturm und gewittrigen Schauern mit etwas Neuschnee und Graupel. Die Temperaturen sanken zudem markant. Bis MittwochfrĂŒh werden in den Staubereichen der Nordalpen bzw. der Tauern weitere 5 ? 15cm Neuschnee erwartet, lokal mitunter etwas mehr. Durch die Einwirkung des ĂŒberaus stĂŒrmischen Westwindes bildet sich zunehmend frischer Triebschnee, der sich in Bereichen wo er OberflĂ€chenreif oder Ă€lteren Pulverschnee ĂŒberdecket, am störanfĂ€lligsten gestaltet. Stellenweise (speziell bei grĂ¶ĂŸeren Ablagerungen) können unterschiedlich harte Schichten in der Triebschneeauflage als Schwachschicht existieren. Ansonsten lagern sie sich auf Schmelzharsch oder windgepressten OberflĂ€chen ab, auch hier kann die Verbindung ungĂŒnstig sein. Die Altschneedecke ist meist fest verharscht und stabil, zum Teil von kantigen Kornformen durchz ogen.

WETTER:
Die Nacht auf Mittwoch gestaltet sich meist stĂŒrmisch mit etwas Schneefall bis in Tallagen speziell in den nördlichen Regionen. TagsĂŒber ziehen an der Alpennordseite einige Wolken durch und besonders am Vormittag schneit es auch ein wenig, ehe es um die Mittagszeit herum vorĂŒbergehend auch vom Dachstein bis zum Hochschwab zeitweise auflockert. An der SĂŒdseite der Gebirge scheint bei föhnigem Nordwestwind von Beginn an immer wieder die Sonne und es bleibt ganztags trocken. Der Nordwestwind bleibt auf den Bergen oft stĂŒrmisch. Die Temperaturen liegen in 2000m um -9 Grad, in 1500m um-5 Grad.

TENDENZ:
In der Nacht auf Donnerstag sorgt die nĂ€chste Störung in den Staulagen erneut fĂŒr etwas Neuschnee bei anhaltend stĂŒrmischen Nordwestwind. TagsĂŒber lockert es im gesamten Bergland auf und die Temperaturen steigen an. Im Hinblick auf die Lawinengefahr muss vor allem Triebschnee beachtet werden, kleine Lockerschneelawinen sind aus steilem GelĂ€nde möglich.

Der nÀchste Lagebericht wird Mittwoch bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Riegler

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
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Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Dienstag, den 28.01.2020
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Durch etwas Neuschnee und Sturm entsteht frischer Triebschnee, im Tagesverlauf steigt die Schneebrettgefahr zum Teil auf mĂ€ĂŸig an!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Nordalpen und in den Tauern steigt die Lawinengefahr im Laufe des Dienstags auf mĂ€ĂŸig an, ansonsten wird sie mit gering bewertet. Durch den stĂŒrmischen Westwind wird der Neuschnee bearbeitet und verfrachtet, womit sich das Ausmaß der Gefahrenstellen in Form von Triebschneelinsen im fortschreitenden Tagesverlauf erhöht. Frische Triebschneepakete sollten vor allem im Bereich von GelĂ€ndeĂŒbergĂ€ngen sowie in Rinnen und Mulden beachtet werden. Auch wenn deren AusprĂ€gung zunĂ€chst noch nicht sehr mĂ€chtig sein wird, ist die Verbindung zur Unterlage meist nicht gut. Ansonsten gilt es vereinzelte SchneemĂ€uler zu beachten, die auf seltene GleitschneeaktivitĂ€ten hindeuten. An harten oder vereisten GelĂ€ndebereichen sollte zudem die Absturzgefahr nicht unterschĂ€tzt werden.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Am Dienstag wird in sĂ€mtlichen steirischen Gebirgsgruppen bei sinkender Schneefallgrenze etwas Niederschlag erwartet. Der Neuschneezuwachs fĂ€llt in den Nordstaugebieten mit voraussichtlich 10cm am „ergiebigsten“ aus. Durch die Einwirkung des ĂŒberaus stĂŒrmischen Westwindes werden sich Triebschneelinsen frisch bilden, die vor allem dort störanfĂ€llig sind, wo sie OberflĂ€chenreif oder Ă€lteren Pulverschnee ĂŒberdecken. Ansonsten lagern sie sich auf Schmelzharsch oder windgepressten OberflĂ€chen ab. Die Altschneedecke ist meist fest verharscht und zum Teil von kantigen Kornformen durchzogen.

WETTER:
Am Dienstag trĂŒbt es sich noch am frĂŒhen Vormittag durch den vermehrten Aufzug tiefer bis mittelhoher Wolken ein. Am Nachmittag ist in sĂ€mtlichen Gebirgsregionen bei sinkender Schneefallgrenze mit leichten bis mĂ€ĂŸigen NiederschlĂ€gen zu rechnen. Das Temperaturniveau ist rĂŒcklĂ€ufig, in 1500m sinken die Werte von 0 Grad um Mittag auf -4 Grad am Abend, in 2000m gehen die Temperaturen entsprechend von -4 Grad auf -8 Grad zurĂŒck. Der Wind dreht im Laufe des Tages von SĂŒdwest auf Nordwest und legt deutlich an StĂ€rke zu, sodass er SturmstĂ€rke erreicht!

TENDENZ:
In der Nacht auf Mittwoch ist speziell in den Nordalpen bis zu den Tauern mit weiteren SchneefĂ€llen zu rechnen, die jedoch bis etwa Mittag ĂŒberall abklingen. In der Folge kommt es zu Auflockerungen und es kann sich die Sonne zeigen. Bei starkem bis stĂŒrmischem Nordwestwind liegen die Temperaturen mit -10 Grad auf der winterlichen Seite. Im Hinblick auf die Lawinengefahr sollte vor allem der frische Triebschnee beachtet werden.

Der nÀchste Lagebericht wird Dienstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Andreas Riegler

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Montag, den 27.01.2020
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1
Nordalpen Mitte: 1
Nordalpen Ost: 1
Niedere Tauern Nord: 1
Niedere Tauern SĂŒd: 1
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Geringe Lawinengefahr bei weitgehend gĂŒnstigen LawinenverhĂ€ltnissen, Ă€lteren Triebschnee beachten

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Es herrscht weiterhin geringe Lawinengefahr auf den steirischen Bergen. Zu beachten sind vereinzelte Gefahrenstellen in schattseitigen, kammnahen, steilen Einfahrtsbereichen und Rinnen, hier können bei großer Zusatzbelastung noch Ă€ltere Triebschneelinsen ausgelöst werden. SchneemĂ€uler deuten in extrem steilen Hangzonen stellenweise auf eine bestehende GleitschneeaktivitĂ€t hin. In harten, vereisten Hangbereichen besteht Absturzgefahr.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Älterer Triebschnee ist nur mehr in wenigen Bereichen störbar. Ansonsten existieren unterschiedliche Schneeauflagen, von pulvrig locker in Schattseiten ĂŒber kompakt bis hin zu harschig bzw. hart. In geschĂŒtzten Lagen existiert OberflĂ€chenreif. Die Altschneedecke ist meist fest verharscht und zum Teil von kantigen Kornformen und Harschkrusten durchzogen. In höheren Lagen ist die Schneedecke vom vergangenem Windeinfluss geprĂ€gt, stellenweise auch eisig.

WETTER:
Nach einer wechselnd bewölkten, oft aber klaren Nacht setzt sich am Montag meist das niederschlagsfreie und oft sonnige Bergwetter fort. Lediglich in den Nordalpen können sich zeitweise ein paar dichtere Wolken stauen, unergiebige Schneeschauer bilden aber die Ausnahme. Speziell in den Nordalpen frischt der Nordwestwind etwas auf. Die Temperaturen in 2000m erreichen mittags -3 Grad, in 1500m Werte um den Gefrierpunkt.

TENDENZ:
Störungseinfluss sorgt am Dienstag fĂŒr viele Wolken und speziell in der zweiten TageshĂ€lfte fĂŒr etwas Schneefall und stĂ€rkeren Wind. Je nach Neuschneesummen wird die Lawinengefahr im Laufe des Tages etwas ansteigen.

Der nÀchste Lagebericht wird Montag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Gernot Zenkl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Freitag, den 24.01.2020
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 1
Nordalpen Mitte: 1
Nordalpen Ost: 1
Niedere Tauern Nord: 1
Niedere Tauern SĂŒd: 1
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Ausgezeichnetes Bergwetter, geringe Lawinengefahr durch vereinzelte Triebschneelinsen!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Auf den steirischen Bergen herrschen ĂŒberwiegend gĂŒnstige Tourenbedingungen, dies betrifft sowohl die geringe Lawinengefahr als auch das ausgezeichnete Bergwetter. Zu beachten sind einige Triebschneelinsen, die sich mit dem Neuschnee vom vergangenen Wochenende in Verbindung mit den wechselnden WindverhĂ€ltnissen gebildet haben. Sonnseitig haben sich die Schneeverfrachtungen rasch gesetzt, schattseitig verzögert sich hingegen die Setzung, störanfĂ€lliger Triebschnee kann hier insbesondere noch ĂŒber der Waldgrenze an den ÜbergĂ€ngen von wenig zu viel Schnee sowie in Rinnen und Mulden auftreten. Eine Schneebrettauslösung ist aber meist nur bei großer Zusatzbelastung möglich.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Neuschnee vom vergangenen Wochenende in den Nordalpen und Tauern wurde bei wechselnden WindverhĂ€ltnissen mehrmals verfrachtet. Einlagerungen weicher Schichten innerhalb dieser Triebschneeauflage gewinnen sonnseitig mit der Setzung zwar an StabilitĂ€t, bleiben aber in den Schattlagen zum Teil noch störanfĂ€llig. Die Altschneedecke ist an der Basis meist fest verharscht, an ihrer OberflĂ€che stellenweise eisig und in ihrem Inneren zum Teil von kantigen Kornformen und Harschkrusten durchzogen. Sonnseitig bildet sich Schmelzharsch, der tagsĂŒber aufweicht, schattseitig findet sich aber auch noch lockerer Pulverschnee.

WETTER:
Am Freitag ĂŒberwiegt noch einmal strahlend sonniges Bergwetter. Meist ist es wolkenlos, erst am Abend ziehen im Westen ein paar Wolken auf. Der Wind weht schwach bis mĂ€ĂŸig aus West bis SĂŒd. In 2.000m werden zu Mittag +3 Grad und in 1.500m +4 Grad erwartet.

TENDENZ:
Mit der AnnĂ€herung eines Tiefs aus SĂŒden ziehen am Samstag vor allem in den sĂŒdlichen und westlichen Gebirgsgruppen vermehrt Wolken auf. An der Alpennordseite bleibt es hingegen weiterhin ĂŒberwiegend sonnig. Bei eher schwachem Wind auf den Bergen kĂŒhlt es leicht ab. Danach gestaltet sich das Wetter eher unbestĂ€ndig.
Aus jetziger Sicht ist erst fĂŒr kommenden Mittwoch etwas Neuschnee in Sicht. Die prognostizierten Temperaturschwankungen wirken sich positiv auf die StabilitĂ€t der Schneedecke aus.

Der nÀchste Lagebericht wird Freitag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Donnerstag, den 23.01.2020
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Weiterhin ausgezeichnetes Bergwetter, geringe bis mĂ€ĂŸige Lawinengefahr durch Triebschnee!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Hochlagen der Nordalpen und der Niederen Tauern herrscht mĂ€ĂŸige Lawinengefahr, ansonsten wird sie mit gering bewertet. In erster Linie gilt es die Auflage vom Niederschlagsereignis des Wochenendes zu beachten. Durch den Windwechsel sind Triebschneelinsen zuerst in ost- bis sĂŒdexponierten, am Dienstag auch in nord- bis ostseitigen GelĂ€ndeabschnitten entstanden. Am Mittwoch wurde der noch verfrachtungsfĂ€hige Schnee wieder in die SĂŒd- und Westexpositionen transportiert, hier sorgt die Sonne aber fĂŒr eine rasche Setzung. Die Hauptgefahrenstellen liegen daher weiterhin im schattseitigen GelĂ€nde und hier ĂŒber der Waldgrenze an den ÜbergĂ€ngen von wenig zu viel Schnee sowie in Rinnen und Mulden. Eine Schneebrettauslösung ist hier insbesondere bei großer Zusatzbelastung möglich. Aufgrund milder Temperaturen in Kombination mit der Sonneneinstrahlung ist es trotz trockener Luft außerdem möglich, dass sich diese Auflage aus dem SteilgelĂ€nde auch spontan löst, die Lockerschneelawinen bleib en aber meist klein.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Neuschnee vom vergangenen Wochenende in den Nordalpen und Tauern wurde bei wechselnden WindverhĂ€ltnissen mehrmals verfrachtet. Einlagerungen weicher Schichten innerhalb dieser Triebschneeauflage gewinnen sonnseitig mit der Setzung zwar an StabilitĂ€t, bleiben aber in den Schattlagen zum Teil noch störanfĂ€llig. Die Altschneedecke ist an der Basis meist fest verharscht, an ihrer OberflĂ€che stellenweise eisig und in ihrem Inneren zum Teil von kantigen Kornformen durchzogen. Sonnseitig bildet sich Schmelzharsch, der tagsĂŒber aufweicht.

WETTER:
Am Donnerstag herrscht weiterhin ausgezeichnetes Bergwetter. Nur ganz im Nordosten kann sich zu Beginn hochnebelartige Bewölkung halten. Der Wind dreht schwĂ€cher werdend wieder auf SĂŒdwest und es wird etwas milder als zuletzt. In 2.000m werden zu Mittag +4 Grad und in 1.500m +5 Grad erwartet.

TENDENZ:
Auch der Freitag hat nochmals strahlend sonniges Bergwetter zu bieten!
Aus jetziger Sicht wird im JÀnner kein lawinenrelevanter Schnee mehr erwartet, zudem wirken sich die prognostizierten Temperaturschwankungen positiv auf die StabilitÀt der Schneedecke aus.

Der nÀchste Lagebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Mittwoch, den 22.01.2020
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 1-2 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern Nord: 1-2 Waldgrenze
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Waldgrenze
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Triebschnee,

SCHLAGZEILE:
Weiterhin ausgezeichnetes Bergwetter, geringe bis mĂ€ĂŸige Lawinengefahr durch Triebschnee!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Hochlagen der Nordalpen und Niederen Tauern herrscht mĂ€ĂŸige Lawinengefahr, ansonsten wird sie mit gering bewertet. In erster Linie gilt es die Auflage vom Niederschlagsereignis des Wochenendes zu beachten. Durch den Windwechsel sind Triebschneelinsen zuerst in ost- bis sĂŒdexponierten, am Dienstag auch in nord- bis ostseitigen GelĂ€ndeabschnitten entstanden. Am Mittwoch wird der noch verfrachtungsfĂ€hige Schnee wieder in die SĂŒdexpositionen transportiert, hier sorgt die Sonne aber fĂŒr eine rasche Setzung. Die Hauptgefahrenstellen liegen daher weiterhin im schattseitigen GelĂ€nde und hier ĂŒber der Waldgrenze an den ÜbergĂ€ngen von wenig zu viel Schnee sowie in Rinnen und Mulden. Eine Schneebrettauslösung ist hier insbesondere bei großer Zusatzbelastung möglich. Aufgrund milder Temperaturen in Kombination mit der Sonneneinstrahlung ist es trotz trockener Luft außerdem möglich, dass sich diese Auflage aus dem SteilgelĂ€nde auch spontan löst.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Neuschnee vom vergangenen Wochenende in den Nordalpen und Tauern wurde bei wechselnden WindverhĂ€ltnissen mehrmals verfrachtet. Einlagerungen innerhalb dieser Triebschneeauflage gewinnen mit der Setzung zwar an StabilitĂ€t, der Übergang zum Altschnee bleibt jedoch zum Teil noch störanfĂ€llig. Die Altschneedecke ist an der Basis meist fest verharscht, an ihrer OberflĂ€che stellenweise eisig und in ihrem Inneren zum Teil von kantigen Kornformen durchzogen.

WETTER:
Auch am Mittwoch setzt sich das meist wolkenlose Bergwetter fort. Über Nacht dreht der SĂŒdwestwind auf West und bis Mittag stĂ€rker werdend auf Nordwest (im Gipfelniveau von den Eisenerzer Alpen ostwĂ€rts mitunter auch stĂŒrmisch), wobei deutlich kĂŒhlere Luftmassen einströmen. Die Temperaturen liegen zu Mittag in 2.000m bei +2 Grad und in 1.500m bei +4 Grad.

TENDENZ:
Am Donnerstag herrscht weiterhin ausgezeichnetes Bergwetter. Der Wind dreht schwĂ€cher werdend wieder auf SĂŒdwest und es wird milder.
Auf lÀngere Sicht ist derzeit kein lawinenrelevanter Niederschlag in Sicht, zudem wirken sich die prognostizierten Temperaturschwankungen positiv auf die StabilitÀt der Schneedecke aus.

Der nÀchste Lagebericht wird Mittwoch bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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