Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr , den 20.04.2020
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West:
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Letzter Lagebericht der Saison: Tagesgang der Lawinengefahr, Nass- und Gleitschneeproblematik stehen im Vordergrund!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Der Lawinenlagebericht bezieht sich derzeit wegen der COVID-19 Krise ausschließlich auf die Gefährdung von Infrastruktur und Siedlungsraum und nicht auf den Tourenbereich!

In der Steiermark stellt sich ein Tagesgang ein und in den meisten Gebirgsgruppen steigt die Lawinengefahr von gering auf mĂ€ĂŸig an. Dies geschieht je nach Verfestigung in der Nacht mehr oder weniger rasch und zum Teil noch vor Mittag. Es gilt somit vorwiegend auf Nass- und auf Gleitschneelawinen zu achten, die sich spontan lösen können. Prinzipiell sind Entladungen in sĂ€mtlichen Expositionen möglich, am hĂ€ufigsten sind sie jedoch – dem Sonnenverlauf entsprechend – in den HĂ€ngen von Ost ĂŒber SĂŒd bis West. Vereinzelt können Forststraßen oder Wanderwege von AbgĂ€ngen betroffen sein, ansonsten besteht kaum eine GefĂ€hrdung fĂŒr Infrastruktur und Siedlungsraum.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die TageserwĂ€rmung gepaart mit oftmals völlig ungetrĂŒbter und dementsprechend intensiver Sonneneinstrahlung baut den ausstrahlungsbedingten Festigkeitsgewinn der klaren NĂ€chte rasch ab und destabilisiert die Schneedecke. Somit können sich aus dem SteilgelĂ€nde Nassschneelawinen spontan lösen. Ein bodennaher Schmierfilm reduziert zudem die Reibung der Schneetafel und kann auf glattem Fels oder auf steilen GrashĂ€ngen zu GleitschneeabgĂ€ngen fĂŒhren. WĂ€hrend der prognostizierten Hochdruckphase schreitet die Ausaperung voran und die ohnedies unterdurchschnittliche Schneedecke dezimiert sich weiter.

WETTER:
Diese Woche steht im Zeichen eines Hochdruckeinflusses, somit dominieren ĂŒber weite Strecken sonnige VerhĂ€ltnisse, vereinzelte harmlose Wolken bilden die seltene Ausnahme. Die Temperaturen liegen in 1500m bei etwa 8 bis 10 Grad, in 2000m werden ca. 4 bis 5 Grad erwartet. Der Wind weht mĂ€ĂŸig bis stark, im Gipfelniveau eventuell zeitweise auch stĂŒrmisch aus mehrheitlich östlichen bis sĂŒdöstlichen Richtungen.

TENDENZ:
Durch den vergleichsweise ruhigen Wetterverlauf Àndert sich die Lawinensituation nicht wesentlich. Auch weiterhin herrscht ein Tagesgang und es gilt vor allem auf Nass- und Gleitschneelawinen zu achten. Sollte sich die Lawinensituation nicht grundlegend Àndern, ist dies der letzte Lagebericht der Saison.

Der Lawinenwarndienst Steiermark geht in die Sommerpause, das ist der letzte Bericht in dieser Saison.
Andreas Riegler

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr die Folgetage
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 1
Nordalpen Mitte: 1
Nordalpen Ost: 1
Niedere Tauern Nord: 1
Niedere Tauern SĂŒd: 1
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West:
Randgebirge Ost:

Problem1: Triebschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Dienstag etwas Neuschnee, ab Donnerstag wieder frĂŒhlingshafte Bedingungen.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Der Lawinenlagebericht bezieht sich derzeit wegen der COVID-19 Krise ausschließlich auf die Gefährdung von Infrastruktur und Siedlungsraum und nicht auf den Tourenbereich!

Die Lawinengefahr wird fĂŒr die Steiermark mit gering beurteilt, da nur mit spontanen Lawinen maximal der GrĂ¶ĂŸe 2 (mittel) gerechnet wird. Der frische Neu- bzw. Triebschnee von Dienstag kann sich aus steilen HĂ€ngen spontan lösen und als Lockerschneelawine abgehen. Mit der ErwĂ€rmung ab Donnerstag bis in die nĂ€chste Woche muss vermehrt mit Nassschnee- und Gleitschneelawinen gerechnet werden, die sich besonders aus steilem Fels- und WiesengelĂ€nde spontan lösen können. Vereinzelt können exponierte Forstwege betroffen sein, abgesehen davon besteht kaum Gefahr fĂŒr Infrastruktur und Siedlungsraum.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Auf die großteils gut verfestigte Schneedecke fallen bis Dienstagabend bis zu 15 cm Neuschnee, welche vom krĂ€ftigen Nordwestwind speziell in die sĂŒdostseitigen HĂ€nge und Mulden verfrachtet werden. Die Verbindung zum Altschnee ist oft unzureichend. Zudem hat sich besonders sĂŒdseitig ein bodennaher Schmierfilm gebildet, der als Gleitschicht zwischen Schneedecke und Boden dienen kann. Nach dem Kaltfrontdurchgang wird es mit der Einstrahlung und den frĂŒhlingshaften Temperaturen weiter ausapern.

WETTER:
Am Nachmittag des Ostermontags ist es in der Steiermark bereits durchwegs bewölkt und mit einer hereinziehenden Kaltfront kommt es in den Niederen Tauern und vom Dachstein bis zum Hochschwab bereits zu Regenschauern. In der Nacht auf Dienstag greifen die Schauer auch auf das sĂŒdliche HĂŒgelland ĂŒber und die Temperaturen sinken deutlich ab, sodass es bis in manche TĂ€ler schneien kann. Zudem legt der Wind aus Nordwest krĂ€ftig zu, sodass stĂŒrmische Böen auf den Bergen vorkommen. DienstagfrĂŒh hat es in 2000m bis zu -10 Grad. Der Niederschlag klingt ĂŒberall bis Dienstagabend ab, insgesamt werden 5 – 15 cm Neuschnee erwartet.

TENDENZ:
Der Mittwoch wird ein freundlicher, trockener Tag und die Temperaturen steigen auch wieder deutlich an, am Donnerstag werden in 2000m schon wieder +9 Grad erwartet. Über das Wochenende und bis in die nĂ€chste Woche hinweg wird es immer wieder wechselhaft mit geringen Mengen Niederschlag und milden Temperaturen auf den Bergen, aber ĂŒberwiegend freundlich frĂŒhlingshaft. Durch die Bewölkung in der Nacht kann sich die Schneedecke nicht mehr gut verfestigen und die Ausaperung der Schneedecke wird rasch voranschreiten.

Der nĂ€chste Lagebericht wird bei Änderung der Situation herausgegeben.
Lisa Jöbstl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Samstag, den 11.04.2020
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West:
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Tageszeitlicher Anstieg der Lawinengefahr

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Der Lawinenlagebericht bezieht sich derzeit wegen der COVID-19 Krise ausschließlich auf die Gefährdung von Infrastruktur und Siedlungsraum und nicht auf den Tourenbereich!

Am Osterwochenende unterliegt die Lawinengefahr entsprechend der Jahreszeit einem Tagesgang. WĂ€hrend in den Vormittagsstunden die SchneeoberflĂ€che stabil ist, kommt es mit der schon recht starken Sonneneinstrahlung und den milden Temperaturen tagsĂŒber zu einem Festigkeitsverlust. In der Folge steigt die Wahrscheinlichkeit von Nass- und Gleitschneelawinen, wobei die Gefahrenstellen vorerst hauptsĂ€chlich an besonnten Hangbereichen zu finden sind. Vereinzelt können exponierte Forstwege bedroht sein, abgesehen davon besteht derzeit kaum Gefahr fĂŒr Infrastruktur und Siedlungsraum.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die Schneedecke ist großteils gut verfestigt, hart und stabil. Schattseitig existieren noch Ă€ltere eingelagerte Schichten unterschiedlicher HĂ€rte und Kornformen. In der Nacht bildet sich je nach Höhenlage eine ungleich mĂ€chtige Harschkruste aus, die speziell sonnseitig meist rasch aufweicht. Im Tagesverlauf nimmt die An- bzw. Durchfeuchtung der Schneedecke insbesondere sonnseitig zu. Hier besteht stellenweise ein bodennaher Schmierfilm. Die mittleren Lagen apern weiter aus.

WETTER:
Am Ostersamstag ĂŒberwiegt vorerst im gesamten Bergland der Sonnenschein, am Nachmittag bilden sich stellenweise Quellenwolken, zwischen der Koralpe und den Seetaler Alpen besteht die Chance auf vereinzelte Schauer. Nach einer klaren Nacht herrschen auch am Ostersonntag Ă€hnliche WetterverhĂ€ltnisse mit Sonnenschein, Quellwolken und möglichen lokalen Schauern am Nachmittag. Am derzeitigen Temperaturniveau Ă€ndert sich auch am Wochenende nichts Wesentlichs, es liegt bei Werten um +6 Grad in 2000m sowie +10 Grad im 1500m. Der Nordwestwind bleibt am Samstag schwach bis mĂ€ĂŸig, am Sonntag auflebender SĂŒdwestwind in den sĂŒdwestlichen Regionen.

TENDENZ:
Am Ostermontag kommt aus heutiger Sicht mit einer Kaltfront kurzzeitig etwas Schwung ins Wettergeschehen. Am Nachmittag beginnt es abzukĂŒhlen, mit Durchzug der Front am Abend muss man vor allem in den Nordstaugebieten mit kurzzeitig stĂ€rkerem Schneefall- bzw. Regen rechnen. Nach einem trĂŒben und winterlich kalten Dienstag zeichnet sich in der restlichen Woche wieder stabiles FrĂŒhlingswetter ab. Die Lawinensituation wird sich mit dem prognostizierten Wintereinbruch vorrausichtlich kurzzeitig Ă€ndern. Der Lawinenwarndienst wĂŒnscht allen ein FROHES OSTERFEST!

Der nÀchste Lagebericht wird Samstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Gernot Zenkl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr die Folgetage
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
Tagesgang der Lawinengefahr

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Der Lawinenlagebericht bezieht sich derzeit wegen der COVID-19 Krise ausschließlich auf die Gefährdung von Infrastruktur und Siedlungsraum und nicht auf den Tourenbereich!

Entsprechend der Jahreszeit unterliegt die Lawinengefahr einem Tagesgang. WĂ€hrend in den Vormittagsstunden die SchneeoberflĂ€che stabil ist, kommt es mit der schon recht starken Sonneneinstrahlung und den milden Temperaturen tagsĂŒber zu einem Festigkeitsverlust. In der Folge steigt die Wahrscheinlichkeit von Nass- und Gleitschneelawinen, wobei die Gefahrenstellen vorerst hauptsĂ€chlich an besonnten Hangbereichen zu finden sind. Vereinzelt können sehr exponierte Forstwege bedroht sein, abgesehen davon besteht derzeit kaum Gefahr fĂŒr Infrastruktur und Siedlungsraum.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Das Schneedeckenfundament ist großteils gut verfestigt, hart und stabil. DarĂŒber liegt eine geringmĂ€chtige Schicht von noch nicht vollstĂ€ndig verfestigtem Schnee, der je nach Exposition und Höhenlage locker, feucht, oder von einer Harschkruste ĂŒberlagert ist. Im Tagesverlauf nimmt die An- bzw. Durchfeuchtung der Schneedecke insbesondere sonnseitig zu.

WETTER:
Auch am Dienstag sorgt anhaltender Hochdruckeinfluss fĂŒr sonniges Bergwetter. Der SĂŒdostwind flaut etwas ab, bleibt aber im Osten des steirischen Berglandes noch lebhaft. Die Temperaturen in 2000m erreichen +3 bis +6 Grad.

TENDENZ:
Der Hochdruckeinfluss und damit einhergehend das sonnige und milde Bergwetter hÀlt voraussichtlich bis zum Osterwochenende an. Damit bleibt der Tagesgang der Lawinengefahr mit leicht erhöhter Lawinengefahr ab Mittag bestehen.

Der nĂ€chste Lagebericht wird bei Änderung der Situation herausgegeben.
Andreas Gobiet

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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Montag, den 06.04.2020
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
FrĂŒhjahrsbedingungen mit Tagesgang der Lawinengefahr

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Der Lawinenlagebericht bezieht sich derzeit wegen der COVID-19 Krise ausschließlich auf die Gefährdung von Infrastruktur und Siedlungsraum und nicht auf den Tourenbereich!

Entsprechend der Jahreszeit unterliegt die Lawinengefahr einem Tagesgang: wĂ€hrend in den Vormittagsstunden die SchneeoberflĂ€che anfangs noch stabil ist, nimmt mit der schon recht starken Einstrahlung sowie mit der recht warmen Luftmasse der Festigkeitsverlust der Schneedecke tagsĂŒber sukzessive zu. In der Folge steigt die Wahrscheinlichkeit von Locker- und Gleitschneelawinen, wobei sich die Gefahrenstellen vorerst vor allem noch auf die besonnten Hangzonen beschrĂ€nken.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der vor einer Woche gefallene Neuschnee hat sich sonnseitig gesetzt und ist weich geworden. Nach einer klaren Nacht bildet sich hier oberflĂ€chlich wieder eine dĂŒnne Harschkruste und der Schnee wird ?schnittig?. Der mitunter krĂ€ftige SĂŒdostwind verhindert vorerst das Auffirnen.
Schattseitig ist die Schneedecke pickelhart, teilweise aber ĂŒberdeckt vom Ă€lterem Pulverschnee. Hier kann im Bereich kleinerer Mulden auch noch störanfĂ€lliger Triebschnee liegen. Im Tagesverlauf nimmt die An- bzw. Durchfeuchtung der Schneedecke insbesondere sonnseitig zu, der Schnee wird hier weich, in tieferen, noch nicht ausgeaperten Lagen grundlos.

WETTER:
Hoher Luftdruck sorgt auch am Montag fĂŒr ungestört sonniges und wolkenloses Bergwetter. Allerdings weht weiterhin lebhafter, von den Eisenerzer Alpen bis zur Rax mitunter auch krĂ€ftiger bis stĂŒrmischer SĂŒdostwind. Die Temperaturen steigen weiter und erreichen um die Mittagszeit in 2.000m +4 Grad und in 1.500m +9 Grad.

TENDENZ:
Diese antizyklonale Wetterlage hĂ€lt voraussichtlich bis zum Karsamstag an. Bei nur schwachem Wind wird es auch im Gebirge Ă€ußerst mild.
Mit der zunehmenden Durchfeuchtung der Schneedecke stellt sich ein Tagesgang der Lawinengefahr ein.

Der nÀchste Lagebericht wird Montag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Sonntag, den 05.04.2020
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

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Nordalpen West: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Mitte: 1-2 Tagesgang
Nordalpen Ost: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern Nord: 1-2 Tagesgang
Niedere Tauern SĂŒd: 1-2 Tagesgang
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1-2 Tagesgang
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost: 1

Problem1: Nassschnee,
Problem2: Gleitschnee,

SCHLAGZEILE:
FrĂŒhjahrsbedingungen mit Tagesgang der Lawinengefahr

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Der Lawinenlagebericht bezieht sich derzeit wegen der COVID-19 Krise ausschließlich auf die Gefährdung von Infrastruktur und Siedlungsraum und nicht auf den Tourenbereich!

Entsprechend der Jahreszeit unterliegt die Lawinengefahr einem Tagesgang: wĂ€hrend in den Vormittagsstunden die SchneeoberflĂ€che anfangs noch stabil ist, nimmt mit der schon recht starken Einstrahlung sowie mit der recht warmen Luftmasse der Festigkeitsverlust der Schneedecke tagsĂŒber sukzessive zu. In der Folge steigt die Wahrscheinlichkeit von Locker- und Gleitschneelawinen, wobei sich die Gefahrenstellen vorerst vor allem noch auf die besonnten Hangzonen beschrĂ€nken.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Nach einer weitgehend klaren Nacht ist die SchneeoberflĂ€che anfangs hart, firnt aber am Vormittag rasch auf. Schattseitig ist die Schneedecke ebenfalls pickelhart, teilweise aber ĂŒberdeckt von Ă€lterem Pulverschnee. Hier kann im Bereich kleinerer Mulden auch noch Ă€lterer, störanfĂ€lliger Triebschnee liegen. Im Tagesverlauf nimmt die An- bzw. Durchfeuchtung der Schneedecke insbesondere sonnseitig rasch zu, der Schnee wird weich, in tieferen, noch nicht ausgeaperten Lagen faulig.

WETTER:
Am Palmsonntag sorgt ein Hochdruckgebiet im gesamten Bergland fĂŒr wolkenloses Wetter. Der Wind legt vor allem in den nordöstlichen Gebirgsgruppen etwas zu und weht hier lebhaft aus SĂŒdost, sonst bleibt es bei nur mĂ€ĂŸig starkem Wind. Es wird in allen Höhen deutlich wĂ€rmer als zuletzt, die Mittags-Temperaturen erreichen in 2.000m +2 Grad und in 1.500m +7 Grad.

TENDENZ:
Diese antizyklonale Wetterlage hĂ€lt voraussichtlich bis zu den Osterfeiertagen an. Bei nur schwachem Wind wird es auch im Gebirge Ă€ußerst mild.
Mit der zunehmenden Durchfeuchtung der Schneedecke stellt sich ein Tagesgang der Lawinengefahr ein.

Der nÀchste Lagebericht wird Sonntag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
www.zamg.ac.at

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Samstag, den 04.04.2020
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 1
Nordalpen Mitte: 1
Nordalpen Ost: 1
Niedere Tauern Nord: 1
Niedere Tauern SĂŒd: 1
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost:

Problem1: Gleitschnee, Höhere Lagen

SCHLAGZEILE:
Überwiegend geringe Lawinengefahr

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Der Lawinenlagebericht bezieht sich derzeit wegen der COVID-19 Krise ausschließlich auf die Gefährdung von Infrastruktur und Siedlungsraum und nicht auf den Tourenbereich!

Die Lawinengefahr wird in der gesamten Steiermark mit gering beurteilt. Sonnseitig nimmt das Schneegleiten auf steilen WiesenhĂ€ngen zwar wieder langsam zu, große Gleitschneelawinen sind nicht zuletzt aufgrund der fĂŒr die Jahreszeit unterdurchschnittlichen Schneehöhen aber nicht zu erwarten. Es besteht daher derzeit keine GefĂ€hrdung fĂŒr Infrastruktur und den Siedlungsraum

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Neuschnee zu Wochenbeginn hat sich sonnseitig gesetzt. In schattseitigen Hochlagen ist dieser letzte Schnee hingegen meist pulvrig geblieben und liegt ohne Verbindung auf einer sehr harten Altschneedecke. Hier kann im Bereich kleinerer Mulden auch noch Ă€lterer, störanfĂ€lliger Triebschnee liegen. Das Schneedeckenfundament ist großteils gut verfestigt und stabil, nur sonnseitig nimmt das Schneegleiten zu. Aufgrund der bisher recht trockenen Luft und der meist noch gedĂ€mpften Einstrahlung am Samstag hĂ€lt sich die An- bzw. Durchfeuchtung der Schneedecke vorerst in Grenzen.

WETTER:
Am Samstag wechseln Wolken, Nebel und etwas Sonnenschein. Vor allem entlang der Nordalpen und Tauern können am Vormittag vereinzelt auch noch ein paar Schneeflocken fallen. Sonst bleibt es trocken. Bei schwachem bis mĂ€ĂŸig starkem Nordwestwind erreichen die Mittags-Temperaturen in 2.000m -3 Grad und in 1.500m +2 Grad.

TENDENZ:
Ab Palmsonntag sorgt ein Hochdruckgebiet im gesamten Bergland fĂŒr wolkenloses Wetter. Diese antizyklonale Wetterlage hĂ€lt voraussichtlich bis zu den Osterfeiertagen an. Bei nur schwachem Wind wird es auch im Gebirge Ă€ußerst mild.
Mit der zunehmenden Durchfeuchtung der Schneedecke Tagesgang der Lawinengefahr.

Der nÀchste Lagebericht wird Samstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
Tel.: 0316/242200 , Fax: 0316/242300
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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Freitag, den 03.04.2020
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 1
Nordalpen Mitte: 1
Nordalpen Ost: 1
Niedere Tauern Nord: 1
Niedere Tauern SĂŒd: 1
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost:

Problem1: gĂŒnstige Situation, Höhere Lagen

SCHLAGZEILE:
Überwiegend geringe Lawinengefahr

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Der Lawinenlagebericht bezieht sich derzeit wegen der COVID-19 Krise ausschließlich auf die Gefährdung von Infrastruktur und Siedlungsraum und nicht auf den Tourenbereich!

Die Lawinengefahr wird in der gesamten Steiermark mit gering beurteilt. Sonnseitig nimmt das Schneegleiten auf steilen WiesenhĂ€ngen zwar wieder langsam zu, große Gleitschneelawinen sind aber nicht zu erwarten. Es besteht daher derzeit keine GefĂ€hrdung fĂŒr Infrastruktur und den Siedlungsraum.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Neuschnee zu Wochenbeginn hat sich sonnseitig gesetzt. In schattseitigen Hochlagen ist dieser letzte Schnee hingegen meist pulvrig geblieben und liegt ohne Verbindung auf einer sehr harten Altschneedecke. Hier kann im Bereich kleinerer Mulden auch noch Ă€lterer, störanfĂ€lliger Triebschnee liegen. Das Schneedeckenfundament ist großteils gut verfestigt und stabil, nur sonnseitig nimmt das Schneegleiten zu. Aufgrund der bisher recht trockenen Luft und der gedĂ€mpften Einstrahlung am Freitag hĂ€lt sich die An- bzw. Durchfeuchtung der Schneedecke vorerst in Grenzen.

WETTER:
Der Hochdruckeinfluss wird vorĂŒbergehend schwĂ€cher. Am Freitag wird ist es daher nicht mehr so sonnig sein wie zuletzt. In den Nordalpen und Niederen Tauern werden die Wolken im Laufe des Vormittags mehr, ab Mittag dann auch im sĂŒdlichen Bergland. Es kommt dabei aber kaum zu Schauern und zeitweise lockert es auch wieder auf. Bei mĂ€ĂŸig starkem Nordwestwind kĂŒhlt es etwas ab, zu Mittag erreichen die Temperaturen in 2.000m -4 Grad und in 1.500m +1 Grad.

TENDENZ:
Am Samstag wechseln Wolken, Nebel und etwas Sonnenschein. In den Nordalpen können am Vormittag auch noch ein paar Schneeflocken fallen. Sonst bleibt es trocken. Dazu weht schwacher bis mĂ€ĂŸiger Nordwestwind.
An der Lawinengefahr Àndert sich wenig.

Der nÀchste Lagebericht wird Freitag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark fĂŒr Donnerstag, den 02.04.2020
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 1
Nordalpen Mitte: 1
Nordalpen Ost: 1
Niedere Tauern Nord: 1
Niedere Tauern SĂŒd: 1
Gurktaler u. Seetaler Alpen: 1
Randgebirge West: 1
Randgebirge Ost:

Problem1: Nassschnee, Höhere Lagen

SCHLAGZEILE:
Bei geringer Lawinengefahr tageszeitlicher Anstieg von spontanen Lawinen

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Der Lawinenlagebericht bezieht sich derzeit wegen der COVID-19 Krise ausschließlich auf die Gefährdung von Infrastruktur und Siedlungsraum und nicht auf den Tourenbereich!

Die Lawinengefahr wird in der gesamten Steiermark mit gering beurteilt. Mit der ErwĂ€rmung und Einstrahlung kann sich in höheren Lagen im Tagesverlauf die teils lockere Schneeauflage speziell aus extrem steilem, besonntem GelĂ€nde vereinzelt als kleine Lockerschneelawine spontan lösen. Diese können mitunter höhergelegene Forstwege und Straßen erreichen, stellen jedoch keine GefĂ€hrdung fĂŒr Infrastruktur und den Siedlungsraum dar. Sonnseitig nimmt das Schneegleiten auf steilen WiesenhĂ€ngen wieder langsam zu, große Gleitschneelawinen sind aber nicht zu erwarten.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Neuschnee zu Wochenbeginn kann sie mit den steigenden Temperaturen langsam setzen, die Verbindung mit der harten Altschneedecke ist aber noch nicht ĂŒberall ausreichend. Mit der mittlerweile schon sehr krĂ€ftigen Einstrahlung kann die Schneeauflage speziell in steilem, felsigem GelĂ€nde destabilisiert werden. Das Schneedeckenfundament ist großteils gut verfestigt und stabil. Aufgrund der recht trockenen Luft hĂ€lt sich die An- bzw. Durchfeuchtung der Schneedecke vorerst in Grenzen.

WETTER:
Am Donnerstag herrscht sonniges Hochdruckwetter, die Luftmasse ist trocken aber etwas milder als in den vergangenen Tagen. Der Wind kommt aus Nordwest und ist meist schwach. Nach einer klaren, kalten Nacht steigen die die Temperaturen bis zu Mittag in 2.000m auf -2 Grad und in 1.500m auf +3 Grad.

TENDENZ:
Am Freitag ziehen tagsĂŒber entlang der Alpennordseite dichtere Wolken mit unergiebigen Schneeschauern durch, die Schneefallgrenze pendelt dabei um 1.000m Seehöhe. Bei lebhaftem Nordwestwind gehen die Temperaturen vorĂŒbergehend zurĂŒck.
An der Lawinengefahr Àndert sich wenig.

Der nÀchste Lagebericht wird Donnerstag bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Alexander Podesser

Email: lawine@lawine-steiermark.at

Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik
Kundenservice fĂŒr die Steiermark
8053 Graz, Klusemannstraße 21
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