26.08.2020 / Sucheinsatz Bereich Roseggersteig

Am Abend vom 26.08.2020 kam es zu einem weiteren Einsatz, nachdem ein 12jähriger Junge nicht am vereinbarten Treffpunkt ankam. 

Der 12jährige Sohn war mit seinen Eltern am Roseggersteig, Richtung Ramsau unterwegs. Er vereinbarte mit seinen Eltern, dass sie sich am Parkplatz vom “ GH Edelbrunn“ treffen und er vorauslaufen möchte. Als der Junge jedoch nicht am vereinbarten Treffpunkt war und es bereits dunkel wurde, alarmierten die Eltern unsere Einsatzkräfte. An der Suchaktion waren 29 Mann von unserem Bergrettungsteam beteiligt und der Junge konnte glücklicherweise bereits nach kurzer Zeit bei einem Bauernhof unversehrt aufgefunden werden.

26.08.2020 Spaltenbergung Dachstein Nordseite

Am 26.08.2020 stürzte ein 64jähriger Alpinist in eine Spalte auf der Nordseite vom Dachstein und musste terrestrisch geborgen werden. 

Die verunglückte Alpinist konnte aufgrund des starken Windes nicht direkt mit dem Notarzthubschrauber des Öamtc geborgen werden. Er musste terrestrisch geborgen werden und wurde im Anschluss zum Notarzt Hubschrauber mittels Trage abtransportiert. Wir bedanken uns für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Crew des NAH Öamtc Christophorus 14, sowie bei den Kameraden der Bergrettungsortsstellen, Haus, Gröbming und Hallstadt, welche zufällig Vorort waren und uns bei der Bergung unterstützen.

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Bilder: Bergrettung Ramsau

25.08.2020 / Einsatz Scheichenspitz

Am 25.08.2020 stürzte ein 51jähriger Alpinist zwischen Scheichenspitz und Hohe Rams ab und zog sich dabei Verletzungen unbestimmten Grades zu. In Zusammenarbeit mit dem Notarzthubschraubers des Öamtc sowie einem Hubschrauber des österreichischen Bundesheeres, konnte der Mann mittels Windenbergung geborgen werden. 

Der Alpinist war am „Ramsauer Klettersteig“ unterwegs und das Unglück ereignete sich zwischen Scheichenspitz und Hohe Rams. Aus bisher ungeklärten Gründen, stürzte er im steilen Gelände Richtung Eiskar ab und zog sich dabei Verletzungen zu. Nachdem zuvor eine Ortung des Verunglückten aussichtslos schien, wurde auch ein Hubschrauber des österreichischen Bundesheeres angefordert um in weiterer Folge unsere Mannschaften per Hubschrauber in die Nähe der vermuteten Unglücksstelle zu bringen und die Suche dort zufuß fortzusetzen. Als sich der NAH des Öamtc auf den Rückweg Richtung Tal machte und die Dämmerung bereits einsetzte, konnte man die Lichtsignale vom Verunglückten ausfindig machen. Der Einsatzleiter unserer Ortsstelle wurde am Grat abgesetzt und konnte bis zum Verunglückten klettern wo er mit der Erstversorgung des Verletzten begann. Der Hubschrauber des Bundesheeres befand sich bereits im Anflug und übernahm die Bergung mittels Winde. Nach zwei Stunden konnte der Alpinist an den Rettungswagen übergeben werden und wurde in das Krankenhaus Schladming gebracht. An der Rettungsaktion waren 17 Bergrettungsmänner unseres Teams, sowie die Crew des NAH Öamtc und des Bundesheerhubschraubers beteiligt. Ein großer Dank gilt den Hubschrauberorganisationen für die perfekte Zusammenarbeit.

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