Aktuelles

Einsatz Dachstein SĂŒdwand „Pichlweg“

Am Morgen des 8. August 2021 um 06:42 Uhr, bekamen wir


10.09.2020 / Einsatz Klettersteig „Hias“ Silberkarklamm

Am 10.09.2020 kamen zwei Alpinisten am Klettersteig "Hias" in


Neuer StĂŒtzpunkt und Einsatzzentrale fĂŒr Bergrettung Ramsau am Dachstein

In den letzten Jahren gab es viele GesprĂ€che und Überlegungen


26.08.2020 / Sucheinsatz Bereich Roseggersteig

Am Abend vom 26.08.2020 kam es zu einem weiteren Einsatz, nachdem


26.08.2020 Spaltenbergung Dachstein Nordseite

Am 26.08.2020 stĂŒrzte ein 64jĂ€hriger Alpinist in eine Spalte


25.08.2020 / Einsatz Scheichenspitz

Am 25.08.2020 stĂŒrzte ein 51jĂ€hriger Alpinist zwischen Scheichenspitz


Live Webcams Ramsau am Dachstein

360° Panorama Dachstein

360° Panorama Rittisberg

360° Ramsau am Dachstein

Lawinenwarndienst

Livebericht vom Einsatzort

Lawinenlagebericht fĂŒr die Steiermark vom 2016-12-27, 18:20 Uhr
Amt der SteiermÀrkischen Landesregierung
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Link zum aktuellen Bericht (PDF)

Nordalpen West: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Mitte: 2-3 Waldgrenze
Nordalpen Ost: 2-3 1500
Niedere Tauern Nord: 2-3 Waldgrenze
Niedere Tauern SĂŒd: 2
Gurktaler u. Seetaler Alpen:
Randgebirge West:
Randgebirge Ost: 1-2 Tagesgang

Problem1: Triebschnee, GanztÀgig
Problem2: Neuschnee, Region R1

SCHLAGZEILE:
StĂŒrmischer Wind und ergiebiger Neuschnee fĂŒhren zu einer Triebschneesituation und erheblicher Lawinengefahr!

GEFAHRENBEURTEILUNG:
In den Hochlagen der gesamten Nordalpen sowie der nördlichen Niederen Tauern gilt erhebliche Lawinengefahr. Darunter, sowie in den sĂŒdlichen Niederen Tauern und dem östlichen Randgebirge herrscht großteils mĂ€ĂŸige Lawinengefahr. Das Hauptproblem liegt in frisch gebildetem Triebschnee, der sich aufgrund des stĂŒrmischen Windes kammnah und kammfern in sĂ€mtlichen Expositionen ablagert. Der Umfang der Gefahrenstellen (speziell in Rinnen, Mulden und hinter GelĂ€ndekanten) nimmt bei anhaltendem Schneefall sowohl mit der Höhe als auch im Tagesverlauf zu. Triebschneeablagerungen können bereits bei geringer Zusatzbelastung gestört und als Schneebrettlawine ausgelöst werden. Weiters kann sich in den Hochlagen aus steilem GelĂ€nde im Tagesverlauf der gefallene Neuschnee spontan lösen. In schneereichen Gebieten, in denen der Schnee auf apere Böden fĂ€llt, kann dieser speziell auf steilen WiesenhĂ€ngen sowie auf belaubten Böden abrutschen! Die Gefahrenbeurteilung wird meist durch schlechte Sicht beeintrĂ€chtigt.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Der Schnee, der zunehmend ab Dienstag Abend fĂ€llt, lagert sich in höheren Lagen auf einer harten, durch Regen (26.12.) und Wind verharschten Altschneedecke ab. Die Verbindung zwischen diesen Schichten ist Ă€ußerst ungĂŒnstig. Durch den wechselnd starken Wind bilden sich zudem innerhalb der Triebschneeauflage zunehmend Schwachschichten in Form von unterschiedlich harten Schneeschichten, die sich störanfĂ€llig gestalten. Dort, wo der Schnee auf aperen Untergrund fĂ€llt, kann der meist warme Boden als Gleithorizont fungieren und ein Abrutschen der Schneedecke verursachen.

WETTER:
Der Ostalpenraum befindet sich in einer straffen nördlichen bis nordwestlichen Höhenströmung. Diese sorgt fĂŒr stĂŒrmische VerhĂ€ltnisse und SchneefĂ€lle in den Staulagen, die bereits am Dienstag Abend in den nördlichen Regionen einsetzten und sich in der Nacht auf Mittwoch intensivieren. Aufgrund der starken Höhenströmung können die Schauer abgeschwĂ€cht bis in die sĂŒdlichen Regionen ĂŒbergreifen. Die grĂ¶ĂŸten Niederschlagsmengen werden in den östlichen Nordalpen, speziell im Hochschwabgebiet sowie etwas abgeschwĂ€cht in den westlichen und mittleren Nordalpen erwartet. Bis Mittwochnachmittag können hier um 50cm, lokal in Hochlagen auch mehr Schnee fallen! Die Schneefallgrenze liegt dabei meist in Tallagen, in 1500m liegen die Temperaturen um -6 Grad, in 2000m um -8 Grad. Der Nordwind wirkt speziell auf den Bergen stĂŒrmisch, stellenweise orkanartig.

TENDENZ:
In der Nacht auf Donnerstag bzw. am Donnerstag in der FrĂŒh klingen die letzten SchneefĂ€lle im Norden ab. Im SĂŒden ist es den ganzen Tag ĂŒber freundlich, auch im Norden zeigt sich am Nachmittag vereinzelt die Sonne. Der stĂŒrmische Wind lĂ€sst nach und es wird etwas milder. Hinsichtlich der Lawinengefahr ist am Donnerstag mit der Sonneneinstrahlung in schneereichen Gebieten vermehrt mit Selbstauslösungen aus steilem GelĂ€nde zu rechnen, die StöranfĂ€lligkeit der vorhandenen Triebschneebereiche bleibt vorerst erhalten und entspannt sich erst in weiterer Folge.

Der nÀchste Prognosebricht wird morgen bis etwa 18:00 Uhr herausgegeben.
Gernot Zenkl

Email: lawine@lawine-steiermark.at

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