Bereits 59 Einsätze im Jahr 2025…

Weitere Einsätze vom Jahr 2025...
17.10.2025Hubschrauber Einsatz
27.09.2025Verletzte Person Dachsteinsüdwandhütte
24.09.2025Verletzte Person Pumpschacht Langlaufstadion
23.09.2025Hubschrauber Einsatz
18.09.2025Erschöpfte Person Guttenberghaus/Lärchbodenalm
18.09.2025Verletzte Person Bereich Rittisberg
15.09.2025Verstiegene Kletterer Route „Top Secret“
04.09.2025Verletzter Kletterer Koppenkarstein
01.09.2025Verstiegene Kletterer Route „Maixkante“
01.09.2025Abgestürzte Person Südwandhüttenweg
31.08.2025Kuhattacke Austriahütte
24.08.2025Erschöpfte Person im Klettersteig „Siega“
20.08.2025Blockierte Person im Klettersteig „Hias“
19.08.2025Verstiegene Person Hunerscharte
16.08.2025Vermisster Jugendlicher im Bereich Sattelberg
16.08.2025Blockierte Person im Klettersteig „Kali“
13.08.2025Blockierte Personen im Klettersteig „Hunerkogel“
12.08.2025Kletterunfall im Klettersteig „Kala“
29.07.2025Verstiegene Personen im Bereich Koppenkarstein
22.07.2025Person mit Kreislaufprobleme am Weg zum Guttenberghaus
19.07.2025Medizinischer Notfall in der Silberkarklamm
14.07.2025Verletzter Kletterer im Klettersteig „Hias“
14.07.2025Blockierte Personen im Klettersteig „Hias“
14.07.2025Verstiegene Kletterer im Klettersteig „Hias“
12.07.2025Medizinischer Notfall Rittisberg
11.07.2025Blockierte Person im Klettersteig „Siega“
03.07.2025Erschöpfte Person im Bereich Rittisberg Märchenweg
30.06.2025Notruf Auslösung Bergstation Südwandseilbahn
29.06.2025Abgestürzte Person im Bereich Niederer Dachstein
28.06.2025Erschöpfte Person im Klettersteig „Hias“
24.06.2025Hubschrauber Einsatz Brandriedel
22.06.2025Verstiegene Kletterer in der Route „Pichlweg“
22.06.2025Verletzte Person Guttenberghaus / Hubschrauber Einsatz
20.06.2025Erschöpfte Person Guttenberghaus Talstation Materialseilbahn
18.06.2025Erschöpfte Person im Klettersteig „Hias“
15.06.2025Fehlalarm Lichtzeichen Dachstein
14.06.2025Fehlalarm Lichtzeichen Dachstein Südwand
10.06.2025Kletterunfall im Klettersteig „Hias“
07.06.2025Medizinischer Notfall Minzlwald
06.06.2025Alpine Notlage im Klettersteig „Johann“
05.06.2025Suchaktion Eiskar/Predigtstuhl
30.05.2025Lawinenabgang Pernerweg
26.03.2025Verirrte Wanderer Edelgrießeingang
22.03.2025Verletzte Person östl. Seethalerhütte
24.02.2025Alpine Notlage im Johann Klettersteig
22.02.2025Pisteneinsatz Langlaufloipe Mooseckhäusl
18.02.2025Pisteneinsatz Vorbergloipe
14.02.2025Medizinischer Notfall Seethalerhütte
13.02.2025Pisteneinsatz Heroldschleife
06.02.2025Verletzter Wanderer – Halseralm
05.02.2025Pisteneinsatz Langlaufloipe Rösteralm
01.02.2025Sucheinsatz Ramsau Rössing
27.01.2025Pisteneinsatz Langlaufloipe Froanweg
23.01.2025Pisteneinsatz Langlaufloipe Sattelberghütte
21.01.2025Pisteneinsatz Langlaufloipe nähe Stadion
18.01.2025Pisteneinsatz Langlaufloipe Ramsau-Kulm
13.01.2025Alpines Notsignal Edelgrieß – Ausgang
08.01.2025Pisteneinsatz Langlaufloipe Ramsau Vorberg
03.01.2025Pisteneinsatz Langlaufloipe Rittisberg Wiesmahdalm

Beim Abstieg vom Dachstein, gerieten zwei tschechische Bergsteiger in Bergnot. Das Bergsteiger Duo setzte gegen 20:45 Uhr den ersten Notruf ab. Aufgrund der schlechten Ausrüstung war weder ein Abstieg über den vereisten und zerklüfteten Normalzustieg noch ein Biwakieren für die Bergsteiger am Berg möglich. Um den genauen Standpunkt der beiden Bergsteiger lokalisieren zu können, wurde von uns der Hubschrauber des Innenministeriums mit der Wärmebildkamera angefordert. Nach Eintreffen des Hubschraubers konnten die beiden Bergsteiger, relativ rasch vom Hubschrauber Team lokalisiert werden. Gegen 23:00 Uhr rückten sechs Mann unseres Teams aus, um die beiden in Not geratenen Bergsteiger vom Berg zu holen. Die Verhältnisse waren sehr schwierig und ein Aufstieg zu den Bergsteigern, ohne Steigeisen und Pickel unmöglich. Die Bergsteiger konnten jedoch, sicher und unverletzt von unserem Team geborgen und ins Tal gebracht werden.

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Zustieg zur Randkluft bei Tag, Bild: Hannes Uttinger

Am 20. August gerieten eine 34-jährige Kletterin und ihr 39-jähriger Kletterpartner in der Dachstein Südwand von ihrer geplanten Route ab und konnten in der zunehmend schwieriger werdenden Wand nicht mehr weiterklettern. Nach einer Nacht im Freien, konnten die beiden unverletzt geborgen werden.

Das Kletterduo aus Ungarn war laut eigenen Angaben mit ihrem Rückzug so beschäftigt, dass sie dabei völlig die Zeit übersahen und erst gegen ca. 21:00 Uhr den Notruf absetzten. Kurz darauf wurden unsere Einsatzkräfte und der Rettungshubschrauber C-14 des ÖAMTC alarmiert. Für eine Bergung mittels Rettungshubschrauber war es bereits zu dunkel, jedoch konnten die beiden Kletterer mit dem Rettungshubschrauber, der seit kurzem auch mit Nachtsichtgeräten ausgestattet ist, zumindest lokalisiert werden. Ein direktes Abseilen zu den beiden Kletterern war aufgrund ihrer Lage nicht möglich. Daraufhin mussten wir eine wichtige Entscheidung treffen und beurteilen, ob eine Bergung noch am selben Tag versucht werden konnte. Aufgrund der Tatsache, dass die von der Route abgekommenen Kletterer unverletzt waren und eine Bergung in der Dachstein Südwand auch für uns immer ein hohes Risiko durch Steinschlag und schwierige Orientierung birgt, entschieden wir uns für eine Bergung am nächsten Morgen.

Um 5:30 Uhr rückten wir mit 23 Mann aus um die Kletterer aus der Wand zu holen. Das Wetter war extrem schlecht. Strömender Regen, Nebel und Sturm ließen zu diesem Zeitpunkt jeglichen Gedanken an eine Bergung mittels Hubschrauber schwinden. Wir begannen sofort mit dem Aufbau der Verankerung, um so rasch als möglich zwei unserer Bergretter zu den beiden Kletterern abseilen zu können und diese mit warmem Tee und Essen zu versorgen. Aufgrund des dichten Nebel war es äußerst schwierig die beiden Kletterer in der Wand ausfindig zu machen. Nachdem wir unsere zwei Bergretter bereits ca. 200 Meter bei dichtem Nebel abgeseilt hatten, mussten sie nun die Wand weitere 40 Meter schräg nach unten. Den Zurufen der Kletterer folgend querten sie die Wand. Schließlich gelang es ihnen die beiden Kletterer unter einem Höhlenvorsprung ausfindig zu machen.

Zwei weitere Bergretter seilten sich ebenfalls ab und fixierten ein Seil für den Aufstieg. Als die Bergung der beiden Kletterer nach oben bereits im Gang war, verbesserte sich plötzlich das Wetter und der Nebel lichtete sich. Sofort wurde der Rettungshubschrauber C-14 des ÖAMTC von unserer Einsatzleitung angefordert. Daraufhin musste alles sehr schnell gehen, da niemand abschätzen konnte wie lange das nebelfreie Wetterfenster andauern würde. Kurz darauf war der Rettungshubschrauber des ÖAMTC, mit unserem Ortsstellenleiter als diensthabenden Flugretter, vor Ort. Die beiden Kletterer konnten in der Zwischenzeit von unserem Team zu einer Stelle gebracht werden wo sie vom Hubschrauber mittels Tau geborgen werden konnten. Innerhalb von ca. 10 Minuten wurden die beiden Kletterer und danach einer unserer Bergretter mit schwerer Ausrüstung aus der Wand ausgeflogen. Tatsächlich war kurz darauf die Wand wieder in dichten Nebel gehüllt und ein weiterer Flug konnte nicht durchgeführt werden.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Crew des Rettungshubschrauber C-14 vom ÖAMTC, ohne deren Hilfe unserer Einsatz wohl noch einige Stunden mehr in Anspruch genommen hätte. Unsere Kameraden, die wegen dem neuerlichen Nebel nicht mehr ausgeflogen werden konnten, mussten wieder zum Ausgangspunkt hochklettern. Es war ein Einsatz unter erschwerten Bedingungen, dennoch gelang es uns einmal mehr, die in Not geratenen Kletterer in Zusammenarbeit mit dem Rettungshubschrauber C-14 schlussendlich unverletzt zu bergen. Wir konnten nach dem Abbau der Verankerung und des Equipments erleichtert den Rückzug antreten und waren gegen ca. 12:00 Uhr mittags wieder bei der Talstation der Gletscherbahn.

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Bilder: Hans Prugger, Wilfried Schrempf, Walter Stocker, Hannes Uttinger

Eine 72 jährige deutsche Wanderin, wanderte von die Silberkarklamm über den Höhenweg Richtung Ramsau. Nahe einer Waldpassage stolperte die Frau und stürzte ca. 40 Meter über steil abfallendes Gelände. Die Frau erlitt dabei Kopfverletzungen und war für einige Minuten bewusstlos. Da zum Zeitpunkt der Alarmierung nicht bekannt war ob die Frau vom Rettungshubschrauber geborgen werden konnte, oder ob die Verletzte Frau von uns geborgen werden musste, wurden auch wir alarmiert und rückten mit 5 Mann zum Unfallort aus. Die Crew des ÖAMTC Rettungshubschrauber konnte letztendlich mit dem Tau zur verletzten Frau geflogen, und dort abgesetzt werden. Nach erster ärztlicher Versorgung wurde die Frau mit dem Rettungshubschrauber geborgen und in das Krankenhaus Schladming überstellt.

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Bilder: Franz Eisl

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